Kokrska und Jezerska Kočna sowie Grintovec - Rundweg von Planina Suhadolnik (Verhältnisse So. 18.6.2017)
Bereits 8 Jahre sind vergangen seit meinem letzten Durchqueren der Gipfel dieses KSA-Trios, … daher war zu Anfang ein größeres Dilemma, in welche Richtung sie zu gehen. Und da der Weg über Taško und Grdi graben sowie nach Dolce doch anspruchsvoller ist, entscheiden wir uns diesmal hier zu starten, auch wenn der Anstieg vom Biwak über das Schuttfeld hoch zum Vorpeak der Kokrska Kočna ziemlich zermürbend ist und im Sommer auch sehr sehr heiß werden kann.
Zuerst muss man die erneuerten und in diesem Jahr wirklich sehr guten Beschilderungen und Markierungen auf dem Weg loben, über Taško und Grdi graben gehen nicht viele Wanderer, daher haben Gräser und Gebüsch den Weg an vielen Stellen schon zugewuchert, bei Nässe oder Rutschigkeit diese Wege lieber meiden, da durch die Exponiertheit an vielen Stellen gefährlich zum Ausrutschen werden kann. Der Anstieg mit Stahlseilen auf der Kočna hilft uns, an allen offenen und luftigen Stellen sind sie noch an Ort und Stelle und erfüllen ihren Zweck. Vielleicht wäre es nötig, ausschließlich aus Sicherheitsgründen, irgendwelche Hilfsmittel auch im Preduh bzw. unter dem Bauch anzubringen, auf dem markierten Weg Jezerska Kočna - Dolška Škrbina, aber das ist ein anderes Thema und ich möchte nicht, dass die "Forumsleute" hier weiter ausholen und um die Wette raten oder philosophieren, was wäre oder nicht, wenn es wäre oder nicht.... Das Forum dient doch dem "Beschreiben der Verhältnisse".
Die Fortsetzung des Weges von der Škrbina zum Grintovec und der Aufstieg darauf von der Nordseite ist leichter als das vorherige Durchqueren der Kočnas, derzeit quert man an zwei Stellen noch ca. 5-6m Schnee, aber auch dem sind die Tage gezählt. Auf der Nordseite des Grintovecs, oberhalb der Abzweigung zum Mlinarsko sedlo und Gipfel, habe ich einen neuen, logischer geführten markierten Weg bemerkt, der leichter und aussichtsreicher ist als die frühere Querung, auf der immer viel Schutt und Sand war. Auch hier sind Richtungsanzeigen und Markierungen frisch gestrichen.
Der beschriebene Weg von Suhadolnik ist im Allgemeinen ziemlich lang und anstrengend (insgesamt ca. 11-12 Std.), daher ist der Abstieg vorbei am Kokrsko sedlo und Cojzova koča sehr willkommen zur Verhinderung von Dehydrierung und Energieaufladung, und auch von dort bis zum Parkplatz unter Suhadolnik warten noch etwa zwei Stunden Gehens - für bergab am Ende links die leichtere alte Route wählen, so werden die Rundschleifen und Achten schöner.