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| viharnik24. 08. 2015 18:49:29 |
SamoK und Lepenatka, gut gesagt, für Dprapr würde ich nicht die Hand ins Feuer legen, obwohl er aus Geländekenntnis als Langjähriger Bergsteiger interpretiert. Schon gesagt, wegen riesigem Besucheraufkommen heute, Bergsteigerkultur die überall lahmt, Abbruch von Sedimentgestein durch schlechte Winter und große Temperaturschwankungen, das alles trägt in den Bergen zu mehr Vorsicht und mindestens minimalem Selbstschutz mit Bergsportausrüstung bei. Detaillierte lokale Verhältnisse kennen nur wenige häufige Bergsteiger, daher darf die Mehrheit sich nicht nur auf deren Tipps verlassen.
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| dprapr24. 08. 2015 19:18:41 |
Rok, mir scheint ihr übertreibt alle ein bisschen (ich mit Posten hier ) mit dieser Zerbröseligkeit und "Sedimentabbruch" und Ähnlichem. Das gab's schon als Berge besucht wurden und früher. Lies alte PV-Artikel, siehst viele Ähnlichkeiten. Oder frag jemanden der schon ein halbes Jahrhundert in Bergen unterwegs ist wie einige hier. Anders nur Besucherzahl auf Wegen, was zu begrüßen ist. Besser noch mehr Jugendliche drauf. Kein Problem diese Gipfel zu meiden wenn man keine Steinschlaggefahr will. Viele Wege weniger gefährlich und weniger besucht. Beim Helm, lasst Leute ihn aufsetzen wo sie meinen nötig und nervt sie nicht nach Tour damit. Man muss manchmal selbst auf eigener Haut probieren. Wahrscheinlich wissen alle es ist Schutz vor Steinschlag und tragen nicht für Forumsglück.
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| viharnik24. 08. 2015 19:51:02 |
Nichts ist falsch daran, wenn wir auf dem Forum Meinungen austauschen auch öfter. Steinschlag ist allgemeine Tatsache in Bergen, aber Vergleich Häufigkeit von Einstürzen jetzt und vor Jahrzehnten, kein Vergleich. Warum? Weil Winter damals schneereich waren. Schnee dick, bedeckte und umhüllte Wände bis Frühlingsauftauen. Deshalb Wasser nicht direkt ins Gestein und bei erneuter Kälte ausdehnen. Das passiert jetzt mit Wintertemperaturschwankungen, Fels nicht vereist oder schneebedeckt. Berge sind Umgebung die Geist hebt und adelt, aber bei allgemeinem Bevölkerungswachstum, nicht nur Bergen, finden sich immer Individuen die sich nicht benehmen auf Wegen, Bivaks, einfach nicht erzogen oder Moral null. Deshalb denke ich Pflege mindestens minimaler Sicherheit mit Ausrüstung, ohne äußere Naturfaktoren am Berg die wir nicht beeinflussen oder vorhersagen können, verbessern. Vor 30 Jahren nur Alpinisten trugen Helme, jetzt setz ich ihn selbst öfter auf, las die Leute denken was sie wollen.
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| SamoK24. 08. 2015 19:55:12 |
Viharnik, ich versichere dir, vor Jahrzehnten flogen Steine genau so wie heute.
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| geppo24. 08. 2015 20:09:47 |
Am besten öffnet das Thema im Allgemeinen Gespräch und lasst Mrzla g. in Ruhe. Noch nie Helm beim Queren nach Matkov kot gehabt. Schreib nicht damit ihr's nicht nutzt.... lp
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| viharnik24. 08. 2015 20:11:09 |
Auch Slap Čedca, NW-Wand Dovški Gamsovec, Razor, NW Pihavec, Süd Pipar in West-Julischen Alpen, Teil Goličica und Gipfel bei Wänden im Prisank... standen damals noch stolz. Alle diese Fakten werden in der Praxis am besten von Alpinisten bestätigt, die zu Haus in den Wänden sind.
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| zvončnica25. 08. 2015 18:41:45 |
Morgen versprach einen schönen sonnigen Tag und von der Ledinehütte über Savinja-Sattel abgestiegen auf Weg zur Okrešelj-Hütte, aber nur bis Abzweig links zur Mrzla gora, wo mein interessanter perfekter Tag begann... Weg zuerst auf grasigem Pfad, dann zu steinigem sandigem Pfad führend zu Wänden, wo wir mit Helmen ausgerüstet, Stöcke verstaut und mit Klettern angefangen haben. Mrzla gora geheimnisvoll, zu Recht nicht zu oft besucht, aber schön und konzentriert anspruchsvoll. Klar in Wänden angenehme Gesellschaft, auch Erstbegeher wie ich diesen Tag. Gemeinsam langsam vorsichtig zum Gipfel, Gefühle die uns erfassten wunderschön. Nach meditativer Aufnahme Schönheit vom Gipfel vorsichtig langsam abgestiegen. Hier Fehler nicht erlaubt, also Vorsicht...
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| lino25. 08. 2015 19:07:29 |
Zvončnica, schöner und interessanter Aufstieg mit wunderschönen Fotografien. Über die Schwierigkeit von Mrzla gora hast du schön im letzten Teil des Beitrags geschrieben. "Nach meditativer Aufnahme der Schönheit vom Gipfel sind wir vorsichtig und langsam abgestiegen. Hier sind Fehler nicht erlaubt, daher vorsichtig..."
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| lepenatka25. 08. 2015 19:28:33 |
In den Bergen finden wir verwandte Seelen. Mrzla gora war am Sonntag ein wahres Paradies für drei Genussmenschen, die sich im Mrzli dol - primorsko-štajerska Verbindung trafen und gemeinsam zu diesem respektablen Berg aufbrachen. Wir verbrachten einen wunderbaren Tag beim Klettern, Fotografieren und angenehmen Beisammensein. Zvončnica, du hast unseren gemeinsamen Ausflug schön dargestellt und ich freue mich, dass wir uns kennengelernt haben.
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| zvončnica25. 08. 2015 20:13:57 |
lepenatka, auch ich habe diesen unvergesslichen genussvollen Tag genossen, ich bin froh und erfüllt von einer weiteren wunderbaren Bekanntschaft - euch beiden und dem Berg, auf den wir mit allem Respekt aufgestiegen und mit noch größerem Respekt abgestiegen sind, das ist unsere Königin 
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| panda26. 08. 2015 07:45:26 |
Lob an alle für den erfolgreichen Auf- und Abstieg vom Kalten Berg. Für mich ist dieser Berg die Königin der KSA.
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| julya26. 08. 2015 13:52:14 |
Zvoncnica, super Fotos , besonders hast du das Gelände sehr realistisch eingefangen... schön die Erinnerungen wachzurufen. Viel Glück!
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| KlemenD4. 10. 2015 18:57:01 |
Wenn jemand zum Kalten Berg von Matkov kot geht (und es ist das erste Mal dort, vielleicht sogar nachts) ist es gut zu wissen, dass das Schild derzeit umgekippt ist. Diese Information hätte mir heute gutgetan 
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| dprapr24. 10. 2015 17:37:35 |
Mehr als das Schild hat mich besorgt, dass das Auto den Landbesitzern, die Holz abtransportieren, nicht stört. Wie ich schon mehrmals erwähnt habe, wenn ich einen Tag für die Seele brauche, gehe ich nach Matkov kot. Zuerst wollte ich zur Matkova kopa, aber wegen besserer Aussicht vom Kalten Berg umgeschwenkt. An so einem schönen Tag wie heute sieht man weit... Auch vom niedrigen Kalten Berg, der heute gar nicht kalt war. Kalt war nur unten im Tal, wo Reif im Schatten bis zu meiner Rückkehr vom Gipfel blieb. Schnee hat sich schüchtern oberhalb Škaf gezeigt und unter Latvica verstärkt. Auf dem Grat nimmt die Sonne ihn gründlich weg. Weg ohne Besonderheiten, außer drei herausgerissenen Haken an den Kaminen (stören nicht viel) und abgenutztem Gipfelbuch. Noch immer jenes, das ich letztes Winter mit dem Kreuz vom verschneiten Hang mitgenommen habe. Der Kalte Berg verdient ein "offizielles" neues Gipfelbuch, da er schon zwei markierte Wege hat. Bei Škaf neue Dose mit Stempel. Und leere Coca-Cola-Flasche hinter dem Wegweiser verkeilt, die jemand aufbewahrt hat...
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| lino24. 10. 2015 18:27:59 |
Dprapr, wunderbare Bilder vom anspruchsvollen Weg zum Kalten Berg.
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| lijaneja24. 10. 2015 19:23:54 |
Drago, wie immer - wunderbar.
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| rok.si31. 10. 2015 19:36:04 |
Schöner Herbsttag war heute und ich habe ihn auf einer Rundtour Matkov kot-Mrzla gora-Okrešelj-Logarska dolina-Matkov kot verbracht. Schnee auf dem Weg ist keiner mehr da, aber die goldenen Lärchen sind noch immer da Man merkt schon fast November - im Schatten ist es schon kalt und vereist, hart, Schuttfelder. Unter der Latvica habe ich eine Gemsenherde bewundert (wahrscheinlich dieselbe wie auf dpraprs Bild), die sich schön einer hinter dem anderen vom Hudi prasek zur Krnička gora bewegten und dabei ganze Stein-Kanonen lostraten. Ich habe 24 gezählt!
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| Domch6. 11. 2015 11:21:06 |
Mittwoch 4.11.2015 erstmals auf Mrzla gora. Ravenska Kočna-Slovenska-Koča na Ledinah-Jezersko sedlo-Savinjsko sedlo-Mrzli dol-Mrzla gora-Mrzli dol-Savinjsko sedlo-Jezersko sedlo-Ledinski vrh-Koča na Ledinah-Slovenska-Ravenska Kočna. Super Tour bei schönem und warmem Wetter. Auf dem Parkplatz waren wir ganz allein, auf dem Weg nur 4 Bergsteiger getroffen, Herden von Gamsen und Dohlen. Hauptteil des Weges trocken und schneefrei, Ausnahme Mrzli dol, wo wir 2 oder 3 südliche Schneeflächen überquert haben. Der Weg ist nicht so furchtbar und grauenhaft wie erwartet. Er verdient tiefen Respekt und Bewunderung. Sehr schöner Aussichtsweg, mutig angelegt, mehr Sicherungen als erwartet, oberer Teil interessantes Klettern über Platten. Absturzsgefahr an 3-4 Stellen ziemlich groß, aber man gewöhnt sich dran und geht ohne Sicherung durch. Abstieg noch etwas anspruchsvoller. Auf dem Gipfel über 10 Grad, zwei Dohlen haben uns Gesellschaft geleistet. Ausblicke fantastisch. Gipfelbuch voll, Kreuz schön fest montiert. Der Weg hat mich überzeugt, dass er noch einen Besuch wert ist.
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| velkavrh8. 11. 2015 16:22:58 |
Gehe nächsten Sonntag denselben Weg mit einem Kollegen.
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