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| lakkon19. 08. 2015 00:04:28 |
julika... herzlichen Dank für die Antwort, die als einzige genau mein Dilemma berührt hat JusAvgustin... danke für den Vorschlag. aber wenn ich mir nur die Zeiten auf hribi.net für Prisojnik allein anschaue, ist dein Weg dorthin zeitlich noch ganz schön länger. und ich habe nicht vor, dieses Jahr genau auf dem Hanzova-Weg zu gehen, falls das gemeint war. na ja, Prisojnik-Razor ist derselbe Weg wie ''meiner'', der Abstieg zur 3. Serpentine von Razor ist wahrscheinlich auch ganz schön länger als meine Wahl. Pausen cca 30min auf Prisojnik und auch auf Razor - natürlich abhängig vom Wetter - Fotografieren, mal quatschen mit Wanderern, das kostet extra Zeit. ich bleibe lieber bei meiner kürzeren Idee von einer der Serpentinen 29 oder 32. Die echte Kletterei auf Prisojnik + alles andere wäre für mich zu viel an einem Tag. Einmal in der Zukunft vielleicht.
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| pikica119. 08. 2015 08:26:46 |
In letzter Zeit verstehe ich euch gar nicht mehr. Wenn ihr an einem Tag nicht wenigstens auf ein paar Gipfel steigt, haltet ihr euch für Sonntagsspaziergänger, oder irre ich mich. Sowohl Prisank als auch Razor sind Riesen, warum sollte ein Wanderer sie an einem Tag abarbeiten. Auch wenn Kondition und Tempo top sind, wozu so hetzen. Du gehst flotten Schritts, genießt die Ausblicke mit der Begleitung die du hast, fotografierst, kurzum hast Spaß. Oben gönnst du dir eine Pause wie es sich für solche Hammergipfel gehört. Bei moderaterem Schritt ist die Wahrscheinlichkeit kleiner sich zu verletzen oder anderweitig in Schwierigkeiten zu geraten. Klar deswegen gehen wir in die Berge, um was zu sehen und Spaß zu haben. Zeit drängt uns da oben nur wenn das Wetter kippt und die Nacht naht, sonst ist da oben Freiheit Für Läufer sind Berge ein Übungsplatz, für Berggänger Entspannung und Chance auf schöne Erinnerungen an Bergerlebnisse.
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| JusAvgustin19. 08. 2015 09:08:24 |
Es gab schon eine heiße Debatte zu dem Thema, kein Bedarf Öl nachzugießen... Wie ich schrieb, Zeiten sind nur zu Informationszwecken und spiegeln nicht den tatsächlichen Zeitplan wider. Jemand nimmt sich 3 Tage für die Tour, jemand 10 Stunden. Wen interessiert die Zeit. Jeder nach seinen Fähigkeiten. Zur Info, als ich die Tour gemacht habe war das Tempo weit vom Laufen entfernt...
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| lakkon19. 08. 2015 12:09:45 |
pikica1... stimme zu. Das sollte besonders für jene gelten: die zum ersten Mal auf genau festgelegte ganztägige Tour gehen + die auch anspruchsvollere Abschnitte der Route enthält + die gerne mal anhalten und das Gesehene bewundern + fotografieren + vielleicht mit jemandem reden. Was mich angeht trifft in solchen Fällen alles zu und Prisojnik+Razor wäre keine Ausnahme. Aber natürlich unter Berücksichtigung dass ich mich sputzen muss. Wenn schon Zeitkrise wäre, würde ich auf dem Rückweg auf weniger anspruchsvollen Teilen beschleunigen, die ich auch größtenteils schon beim Aufstieg kennen würde. Wahrscheinlich am Ende, vielleicht auch am Anfang der Tour mit Kopflampe Mir machen Kondition und Wissen keine Probleme. Habe einfach Zeiten von-bis zu einem Punkt addiert und erkannt dass es machbar ist. Ich werde wahrscheinlich insgesamt 1h Pause auf beiden Bergen haben. JusAvgustin... obwohl ich eher Anhänger dessen bin was ich gerade vorher erwähnt habe, verstehe ich dich andererseits auch. Denke aber dass mein Vorschlag zumindest vorerst passender für mich ist. Vielleicht auch vom Vršič, wie einige vorschlagen. Und bei deinem Link steht unten: ''Zeiten sind rein informativ und berücksichtigen keine Pausen auf dem Weg, die sicherlich eintreten werden.'' und der einzige Kommentar sagt auch was.
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| pikica119. 08. 2015 13:36:35 |
@JusAvgustin mein Post war nicht als Provokation gemeint. Kommt mir dumm vor, weil Leute sich so schnell anstiften lassen und anfangen selbst zu rasen. Und was passiert dann, irgendwo erstes Mal und nimmt sich nicht mal Zeit vom Gipfel ruhig zu schauen wo was ist. Anyway Hauptsache wir wissen wo wir hingehen und wie. Ich, wenn irgendwo erstes Mal schau ich mir die Leute oben an und wenn ich einen "Local" entdecke frag ich ihn einfach ob er mir die Gipfel drumrum sagen kann. Scheißegal wenn wer daneben mit Augen rollt, wenn ich einen Gipfel nicht kenne beim dritten Mal oben weiß ich schon mehr. Jeder sollte wissen wo er hingehört. Sowohl der der fragt als der der Tipps gibt. Wenn Bergläufer schreibt, ja tritt bisschen schneller und du kannst alles von Škrlatica bis Triglav und alles dazwischen abgehen. Das kann er nur unter Gleichgesinnten sagen. Und Hanzova auf Prisank, ist schon ordentlich Brocken für geübten Wanderer und Abstieg über einen der anderen Wege die oben angeboten werden. Normaler Wanderer kann noch eine Woche "Ohren flach" vor Begeisterung sein wenn er das mal durchgezogen hat, na ja ich war's fühlte mich bisschen wichtig Für einen der sich für Alpinisten hält oder es ist, ist das "Kleinkram". Ihr vergesst oft wem das Forum gilt, und ich hab nix gegen Läufer oder solche bei denen Luft unterm Arsch nicht stört. Wär schön wenn ihr versucht unseren Bergbesuch auch bisschen zu verstehen. Mir stehen die Haare zu Berge wenn ich lese wie manche Posts was für Berggänger manche sind, wozu in Berge gehen wenn sie kaum vorankommen auf Steig. Dass der aufgepumpte sportliche Herr warten und überholen muss, wie viel Zeit und Kraft das kostet. Madonna, Ferrari überholt eh jeden Marienkäfer. @lakkon für Berge und schöne Ausblicke muss man sich Zeit nehmen, wie für Freunde auch. Nicht zu großes Stück Brot abschneiden, man muss auch kleine Portionen genießen können 
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| GregorC19. 08. 2015 14:11:37 |
Aber ich denke, das Forum ist für ALLE Bergbesucher gedacht, was auch die verschiedenen Kategorien unter dem Forum Bedingungen zeigen. Und es ist Zeit, dass Respekt unter allen anfängt, statt Stöcke unter die Füße zu werfen und auf andere herabzusehen. Wir sind halt verschieden. Manche genießen langsamerem Tempo, Ausblicken, Fotografieren, Blumen usw. Andere beim Laufen über Gipfel und Wettkampf mit der Zeit. Und bin überzeugt, dass am Ende der Tour beide zufrieden sind und viel vom Bergbesuch mitgenommen haben. Unterwegs Gruß und Lächeln dem, den man trifft, und weiter.
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| LidijaJesih19. 08. 2015 14:31:32 |
Ich füge meine Meinung zur ursprünglichen Frage hinzu; ich weiß nicht, ob es bei der beschriebenen Route einen wesentlichen Unterschied zwischen dem einen oder anderen Ausgangspunkt gibt. Das auf der 29. Serpentine ist tiefer gelegen, und auf dem Rückweg muss man ein bisschen weniger wieder hochgehen, aber das muss man am Anfang machen. Mir scheint, dass außer ein paar 10 Höhenmetern kein besonderer Unterschied ist. Der Weg vorbei an Kranjska planina bis zum Anschluss an den markierten Weg ist auch etwas schwieriger in der Orientierung, braucht eine gute Stunde bis zum Anschluss, das war's. Die Zeiten auf hribi.net stimmen für einen normalen Wanderer. Auch zu beachten, dass Jubilejna beim Abstieg nicht kürzer ist als beim Aufstieg, da sie Vorsicht erfordert. Wenn ich richtig geholfen habe, gut, wenn nicht auch okay.
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| ms_primoz19. 08. 2015 14:45:30 |
pikica1 - wieder ins Hornissennest stechen. Warte bis er aus dem Himalaya kommt und dir seine Meinung sagt   
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| Domch19. 08. 2015 15:05:07 |
In diesem Jahr ist die Hanzova trocken, was nicht jedes Jahr der Fall ist, daher lohnte es sich auszunutzen, um endlich eine Antwort zu bekommen, welche anspruchsvoller ist - Kopiščarjeva oder Hanzova?
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| pikica119. 08. 2015 15:09:56 |
Eh nix los er kommt einfach zurück, schickt mich in den Stall und gut, oder schickt mich zur Untersuchung im Schritt, weil letztes Mal er rausfinden wollte ob ich sie oder er bin aber psst ich bin schon still 
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| ljubitelj gora19. 08. 2015 17:14:17 |
Kopiščarjeva ist etwas schwerer als Hanzova. Lohnt sich nicht, Prisank und Razor in einem Tag zu machen. Denn wenn du am Sattel Mlinarica bist, siehst du erst wie viel noch zu queren ist. Wir haben z.B. den ganzen Tag nur für Kopiščarjeva und Jubilejna gebraucht, mit viel Fotografieren und Pausen.
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| dprapr19. 08. 2015 17:37:48 |
Ein Abschnitt auf der Kopiščarjeva (unter dem Kamin) ist definitiv schwerer als jeder auf der Hanzova. Insgesamt, besonders bei Schneefeldern, ist Hanzova anspruchsvoller. Auch wegen des ungesicherten Abschnitts im oberen Teil. Wie viel jemand in einem Tag schafft, ist seine Sache. Ob er dabei Spaß hat oder nicht. Ich meine, niemand geht hoch, um dort nicht zu genießen. Langsam oder schnell, wie man's mag. In der Jugend sind wir schneller, im "Reiferen Alter" geht alles mit bedacht dosierten Schritten.
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| Domch19. 08. 2015 19:35:00 |
Gut geschrieben und beschrieben, nach den Fotos stimme ich dir zu. In Bergbüchern und Führern steht, dass Kopiščarjeva schwerer als Hanzova ist (als anspruchsvollster gesicherter Bergweg in unseren Bergen markiert). Ich habe Kopiščarjeva gemacht, Hanzova und Jubilejna noch nicht. Nach den Fotos auf diesem Forum sehen beide anspruchsvoller aus als Kopiščarjeva, aber am zuverlässigsten ist, wenn man alles gemacht hat. Zu Kopiščarjeva kann ich sagen, sie ist sehr interessant und schön gesichert. Schlüsselstellen sind der Kamin und Ausstieg daraus sowie der Abschnitt zum Fenster und Aufstieg bis oben drauf.
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| ms_primoz19. 08. 2015 19:37:11 |
domch - können wir eine und die andere anschauen gehen, wenn du mal Zeit hast ich bin dabei 
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| pikica119. 08. 2015 19:48:16 |
Ich habe Miheličs Führer und da steht: Hanzova ist unzweifelhaft der ernsteste und wildeste gesicherte Weg in den slowenischen Bergen.
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| Domch19. 08. 2015 19:48:27 |
Hanzova bald dran, weil dieses Jahr kein Schnee und lohnt sich auszunutzen. Jubilejna muss man auch probieren, auch wenn sie gruselig aussieht, werden wir ein bisschen zittern
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| lepenatka19. 08. 2015 19:59:38 |
Ich denke, die Schwierigkeit ist relativ je nach Erfahrungen. Donnerstag bin ich Kopiščarjevo gelaufen, und sie schien mir nicht schwer. Der Weg war trocken, was auch wichtig ist, und keine Menge und kein loses Gestein. Hanzova wartet noch auf mich.
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| IgorZlodej19. 08. 2015 20:03:12 |
Einmal bin ich von Koča na Gozdu über Hanzova zum Prisank und über Jubilejna durch Zadnje okno zur Mlinarica und zum Sattel zwischen Planja und Razor gegangen, und hinunter zu Kriške pode auf ein Bier. Dort habe ich ein bisschen mit dem Wirt Simon diskutiert (Ältere erinnern sich sicher an ihn, jetzt denke ich, ist er der Chef im Verein), dann bin ich zum Pihavec und hinunter zur Luknja und Čez Plemenice zum Triglav und hinunter zur Kredarica. 9,5 Stunden, und ich habe gar nicht gehetzt, war aber ca. 20 Jahre jünger . Damals stieg man vom Zadnje okno noch durch die Rinne ab, jetzt führt der Weg über die Wand. Die Schwierigkeit des Weges wird nicht nur durch schwierigere Abschnitte und andere Details gemessen, sondern auch durch die Länge, daher ist Hanzova definitiv die schwerste.
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