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| sirt113. 11. 2017 13:52:06 |
Piotr- in deinem Link: In der Geographie ziehen wir Grenzen lieber entlang sichtbarer Trennlinien in der Landschaft, z. B. entlang von Bergrücken oder Flüssen, und in der geographischen Literatur wird die nördliche Grenze des Balkan-Südhalbinsels meist vom Kvarner-Golf entlang Kolpa, Sava und Donau bis zum Schwarzen Meer gezogen. In diesem Fall liegt Slowenien nicht auf der Balkanhalbinsel. Doch 1994 hat die Internationale Geographische Union auf einer Regionalkonferenz in Prag Slowenien unter neun mitteleuropäische Staaten eingeordnet, zusammen mit Deutschland, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Schweiz, Liechtenstein und Österreich. Der Balkan hat auch kulturelle, historische, politische, religiöse, sprachliche und viele andere Dimensionen, an denen es noch schwerer fällt, Grenzen zu ziehen, sodass keine eindeutige Antwort möglich ist, wie weit er reicht.
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| piotr13. 11. 2017 17:51:46 |
Ja, da es keine eindeutige Antwort gibt, ist auch die Abgrenzung historischen Perspektiven unterworfen. Z.B.: im 19. Jh. gehörte der gesamte voralpine Raum zum balkanischen Bereich; auch im ehemaligen gemeinsamen Staat gab es keinen Zweifel. Auch englische oder deutsche Quellen sehen Slowenien heute als Teil des Balkans. Nicht zuletzt ist Slowenien genauso maritim wie balkanisch. Ein anderer Blick: http://www.mladina.si/159934/kriza-identitete/
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| jprim13. 11. 2017 17:56:36 |
Na, wohin ist die Diskussion gegangen? Ich wollte nur, dass jemand eine konkrete Lösung für dieses Problem anbietet.  Lp!
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| drdivx13. 11. 2017 18:13:22 |
@sirt1 Wenn du dich auf dieses Ereignis von 1994 beziehst, könntest du noch hinzufügen: Finnland, Schweden, Norwegen .... sind Nordeuropa und liegen noch auf der Skandinavischen Halbinsel. Ebenso sind Spanien und Portugal Westeuropa, liegen aber auf der Iberischen Halbinsel..... Morgen wird jemand auf einem ähnlichen Treffen darauf kommen und behaupten, der Balkan sei alles rechts der Save oder rechts der Drina Muss ich es dir zeichnen???
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| piotr13. 11. 2017 18:18:39 |
@jprim, wir haben sie nur ein bisschen erweitert, da auch in Serbien auf der Stara Planina im Naturschutzpark ähnliche Fälle gibt.
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| jprim13. 11. 2017 19:10:03 |
Wenn wir uns mit Serben vergleichen, sind wir wirklich noch ein Balkanstaat. Wäre es nicht besser mit dem nördlichen Nachbarn Österreich? Lp!
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| sirt114. 11. 2017 09:22:00 |
drdivx 1919 hat sich wirklich jemand erinnert und behauptet der Balkan reicht bis Triest. Interessant dass das genau 1919 war kurz nachdem Slowenen unter Serben gestoßen wurden. Noch interessanter dass es der Serbe Cvijić war. Offenbar seid ihr alle so blind in Serben verliebt dass das für euch heilige Wahrheit ist. Vor ihm war die nördlichste Variante und bis heute meistgenutzte Kvarner-Kolpa-Sava-Donau. Übrigens; Nach einer Variante der Grenze der Apenninhalbinsel liegt auch das Vipavatal darauf. Von meiner Seite reicht's damit!
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| djimuzl14. 11. 2017 11:47:42 |
Serben? So ein Liebhaber der slowenischen Sprache  Eigenlob..
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| gral14. 11. 2017 13:02:57 |
Jetzt hört auf....seid ihr überhaupt "Bergsteiger"....Smrekovec würde weinen wenn es wüsste...
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| Daaam14. 11. 2017 13:08:29 |
Auch wenn sie uns auf dem Papier nach Nordeuropa verschieben, wird dadurch niemand besser oder schlechter leben..für die nördlichen Nachbarn bleiben wir immer Balkanler egal wo wir sind..sogar für die Norddeutschen sind die Bayern reiche Bauern vom Süden..so ist es ...weniger du dich deswegen sorgst desto besser lebst du ...
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| sirt114. 11. 2017 14:53:23 |
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| Janezs14. 11. 2017 15:03:50 |
Hier gebt ihr Weisheiten von euch, auf Smrekovcu fahrt ihr aber mit Schlitten rum.
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| djimuzl14. 11. 2017 15:38:49 |
sirt1, ich weiß, dass dieser Ausdruck im Wörterbuch steht, passt aber nicht zum Thema in dem er verwendet wird.. Ich denke du hast ihn absichtlich (gleich dreimal) geschrieben, weißt aber genau warum..
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| tulipan14. 11. 2017 18:16:38 |
Nach all dem fruchtlosen Streit, der nichts mit den Verhältnissen zu tun hat, geht ihr auch noch auf Vansims los. So oder so beschreiben die Verhältnisse nur die Momente, die ihr ins Forum tragt. Wenn sie gepostet sind, ist es schon vergangene Zeit.
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| tinky14. 11. 2017 18:45:23 |
Schon gar wenn du ein halbes Jahr fehlst
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| jprim14. 11. 2017 20:52:19 |
Liebe Forumgänger ... sieht so aus, als ob die von mir beschriebenen Verhältnisse das ganze Jahr gelten, na ja außer Schnee. Bei den anderen Problemen ist die Lage wahrscheinlich unverändert, nach dem Prinzip .... nur dass beim Nachbarn die Henne krepiert, solange es nicht meine ist. Lp!
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| carniolus15. 11. 2017 07:37:03 |
Das war vor etwa 20 Jahren - schon damals gab es in diesen Gegenden Spuren von Schneemobilen. Sie haben mich tatsächlich vor einem nächtlichen Winterbivak dort gerettet. Nämlich fuhr ich mit Skiern die Südseite von Raduha hinunter - es war spätnachmittags. Der Plan war, nach einem bestimmten Abfahrtsabschnitt (zu Fuß natürlich) zurück zur Kärntner Seite abzubiegen und ich suchte eine Richtung, die zur Straße unter Smrekovec Richtung Bistrica führt. Es dämmerte schon und ich war in totaler Panik, da ich keine Ahnung hatte, wo ich war. Das Handy hatte sehr schlechten Empfang und ich konnte keine richtigen Anweisungen bekommen. Es wurde extrem kalt, ich war durchgeschwitzt, ohne Essen und Trinken und erschöpft bis zur Bewusstlosigkeit. Letzte Hoffnung waren die Spuren und ich folgte ihnen, da keine Menschenseele da war. Glücklicherweise führten sie genau in die gewünschte Richtung nach Črna. Es war fast stockdunkel, als ich die Straße nach Bistrica hinunterfuhr und es richtig Funken unter den Skiern gab. Ja - damals haben mir die Spuren buchstäblich das Leben gerettet.
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| Janezs15. 11. 2017 08:06:23 |
Jetzt schreibe ich auch ernster über diese Probleme. Ich bin kein Sanka-Fahrer, sondern nutze nur Tourenski und Schneeschuhe. Es stört mich auch, wenn ich im Sommer Radfahrer sehe, na ja ich kneife ein Auge zu. Auch diese Aufwühlung stört mich im Winter von den Schlitten. Aber ich sehe auch etwas Positives darin. Erstens im Winter überquere ich das Smrekovec-Gebirge mindestens zweimal, wenn von zu Hause nach Komna eine "durchgezogene" Sanka-Gleisspur ist, hilft mir das sehr. Im Sommer beobachte ich, dass der Weg schön normal begehbar ist, weil sonst zu sehr zugewachsen von Blaubeerernte. Die Sanka-"Kette" mäht schön Gras und anderes Unterholz. (natürlich nur bei geringer Schneebedeckung). An solchen Stellen bist du "nass bis zu den Knien" im Tau oder Regen. Ich ergänze, dass letztes Winter viel darüber geschrieben wurde. Jemand hat versprochen, dass es nicht mehr vorkommt. Letzten Winter war es wirklich, tatsächlich nur ein paar kleine Spuren von Schlitten. Ich bemerke aber auch, dass immer mehr Leute etwas stört. Bau von Wasserkraftwerken, Windrädern, Straßen. Auf eigenen Parzellen bauen sie Pools, Terrassen usw., das sind auch Eingriffe in die Umwelt. Wildtiere gewöhnen sich sowieso an alles, wenn der Lärm es zu sehr stören würde gäbe es nicht so viele Überfahrene an Straßen. Dann laufen Bären überall rum. Nachts gibt's in Städten auch viele Füchse, Marder, Hasen..... Natura, Natura, Es werden auch notwendige Holzabtransportwege gebaut. Die, wenn gut gepflegt, verblassen bis zum nächsten Schlag. Genug Lp.
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| Pelca15. 11. 2017 12:25:43 |
Mich interessieren nur die Verhältnisse - also, ist der Weg vom Andrejev dom bis Smrekovec normal begehbar bzw. ist eine Loipe gemacht? Danke 
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| Janezs15. 11. 2017 13:21:25 |
Auch wenn es keine Gaz gibt, ist der Weg einfach und nicht zu lang, so dass es kein Problem ist, wenn ihr die Ersten im Schnee seid. Lp. Nehmt Schneeschuhe mit und falls nötig wird es kein „Winter“ sein.
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