| Boštjan MK1. 11. 2016 21:03:55 |
Alles unterzeichne ich, dprapr. Und Kozorog, der Staat bestimmt den Einschlag in einer und derselben Person - jetzt auch offiziell. Also Holzarbeiter, Ausführender des Einschlags und Abnehmer. Wer es versteht, soll es verstehen. Wer hier stärker ist, Eigentümer oder Staat, soll jeder selbst beurteilen. Nun, der Eigentümer muss oft schweigen, wenn Massen von Freizeitsportlern, Pilzsammlern und allerlei Sammlern - oft auch Müllverursachern - sich einfach nehmen, was sie wollen, ohne Worte. Zum Fichten... Ja, es war (fast) ein Verbrechen begangen, als sie im Namen der Fachleute so bewusst verbreitet wurde. Und das in Gebiete, wo sie nie gewachsen ist. Hier sollte sich lieber ein Botaniker melden, ob sie je oder wo in Slowenien früher Fichte gewachsen ist. Und manche gleichsetzen heute noch Wald mit Fichte, die nebenbei den Boden ansäuert, was die Wettbewerbsfähigkeit anderer Baumarten folglich verringert. Natürlich wachsen Heidelbeeren gut, was vielen reicht, um auf der blau-grünen Lichtung zu sitzen und bei frischer Luft zu snacken. Holzschlitten und Traktoren stören diesen Kosmos schon. Lynx, Bäume wachsen wirklich langsam, Sträucher viel schneller. Und wieder werden viele Bauern wissen erzählen, wie schnell in den Forstplänen ihre Wiese um den Randstrauchbereich verkleinert wird. Und dann muss der Bauer noch eine Genehmigung (wir wissen wovon) für Strauchrodung bekommen, um die Wiese in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. Na ja, wir sind eben Land der Bürokraten und Quälerei der Kleinen... Ach ja, noch das. Ich bin selbst nicht Eigentümer eines Fußes Wald, sehe (und bin traurig) aber manches. Sichere Schritte allen! Und möglichst wenige Zecken! Hmm, auf Rasenflächen sind ihrer wenige. Na ja, wenn Kastanien und Pilze doch etwas weiter vom Hausflur wachsen. Was will ich sagen? Leider fehlt uns der ganzheitliche Blick auf die Natur. Zu oft lösen wir nur unseren eigenen Gemüsegarten: manche Wald, andere Fichte, manche sehen Natur als Touristenpolygon ohne Grenzen, manche pflegen ihr Ego mit Warnungen vor Fehlern anderer, Staat und viele Einzelne sehen nur Verdienst...Früher oder später werden wir uns bewusst, dass wir alle Teil desselben Schiffs sind. Oder wie T. Merton schön schrieb oder wiederholte: Niemand ist eine Insel...
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