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| anica.zu12. 09. 2020 18:21:46 |
Der Weg über Psica lässt sich überhaupt nicht mit dem Weg durch Žrelo vergleichen. Žrelo ist fast nirgends exponiert, über Psica ist fast der ganze Weg auf einem sehr exponierten Grät. Sicherungen sind toll, fast neu, aber wer Höhenangst hat oder Abstürze rechts und links nicht gewohnt ist, soll da auf keinen Fall hingehen.
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| mirank12. 09. 2020 19:23:49 |
Wir sind Sonntag dort zurückgekehrt (hinauf durch Žrelo). Kam uns schien sie gar nicht anspruchsvoll und ich muss sagen, sie lässt sich nicht mal annähernd mit den genannten Wegen vergleichen.
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| jax12. 09. 2020 19:37:36 |
Hinter mir nur wenige gesicherte Wege: beide Gradiški, Triglav von Kredarica und Mala Mojstrovka. Wie vergleicht sich Psica damit? Empfehlen für relativen Anfänger sehr schwieriger Wege? Ja, kann ich empfehlen, ist auch schön (für mich der schönste der markierten Anstiege auf Storžič). Wenigstens Otmarjeva zur Tura und Hanzova zur Mojstrovka sind viel, viel schwerer.
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| mojegore10. 01. 2021 19:44:40 |
Gestern auf Storžič. Von Bašelj. Viel Schnee. Flanken sehr lawinengefährlich! Durch Gmajna und Grat bp. Nur ein Bildchen. Zum Probieren. Akku leer.
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| dk3314. 02. 2021 07:30:02 |
Ein trauriger Tag gestern für den wunderschönen Storžič, Beileid allen Angehörigen, die gestern Verlust erlitten haben. Der Berg hat sie zu sich genommen. Alle wir aus Respekt vor dem Hochgebirge und den Rettern bleiben an sichereren Punkten Sichere Wege
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| exwannabe14. 02. 2021 08:34:22 |
Ich denke genau umgekehrt...Berg nahm sie nicht zu sich. Sonst keine Worte, Tragödie und Dummheit. Aber wie im Krn-Thema, wir verstehen "Süchtige" nicht.
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| exwannabe14. 02. 2021 20:19:50 |
OK, wenn ihr so sagt. Nächstes Mal melde ich mich bei euch für Kommentarerlaubnis. Es lebe 1984. Es lebe das Wahrheitsministerium. Es lebe die Gedankepolizei. 
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| j.14. 02. 2021 20:57:33 |
Über solche Sachen muss man reden. Je mehr desto besser.
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| zavest14. 02. 2021 22:03:51 |
Das eine ist Gespräch und Austausch unschätzbarer Erfahrungen, das andere Prügel und Urteile von Leuten, die unvermeidlich unter solchen Nachrichten auftauchen. Auf die Weise, wie ein erfahrener Alpinist seine Erfahrung mit der Lawine von Begunjščica darstellte, ist es sinnvoll und eine Lehre für alle, die im Winter die Berge besuchen. Leider zeigten die gestrigen Ereignisse, dass ein Unglück auch denen mit den meisten Erfahrungen und lokalen Geländekenntnissen passieren kann. Kommentare über "nicht verstehen Süchtige", "warum dorthin" und Aufrufe zu Rechnungsstellung zeigen die Reichweite der Schreiber, die so "zu einer besseren Welt beitragen" ...
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| dk3315. 02. 2021 05:38:27 |
Ich stimme voll zu @zavest Meine erste Nachricht war nicht dafür gedacht, nur Beileid und vielleicht nützlicher Info-Austausch, wie jemand vor mir schrieb; man muss reden. Keinesfalls Verurteilung, Gott bewahre! Viel Glück und sichere Schritte allen.
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| Lukito15. 02. 2021 10:49:49 |
Uh.... sehr undankbar "klug" zu sein, da es jedem von uns passieren kann. So oder so. Mich sticht vor allem, dass wir immer Unerfahrenen oder solchen, die sich in Schwierigkeiten bringen, schreiben, zu Hause zu bleiben, nicht zu spielen, GRS-Leute nicht zu belasten usw. Und das hält, dahinter stehe ich immer. Schneelage veröffentlicht, Gefahr 3. oder gar 4. Stufe. Die Leute, denen der Unfall passiert ist, waren nicht unwissend, hatten Erfahrung, kannten viele unglückliche Fälle, und man könnte auflisten. Darum ist diese Tragödie umso trauriger. Zum Berg geht man genau weil er da ist, kein Sinn zu philosophieren über Sucht. Trotzdem ist das nicht gerade ein Fall, wo jemand alles gut durchdacht und bewertet hat.
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| jax15. 02. 2021 12:20:47 |
Damit stimme ich irgendwie zu. Ich hatte immer Probleme mit der Aussage, dass "Unfälle Unerfahrenen passieren" oder dass "Rettungskräfte hauptsächlich Unerfarene retten". Rettungskräfte retten alle, bei anspruchsvolleren (Wand-, Lawinen-) Einsätzen dominieren aber die Erfahrenen deutlich. Und ja, der Winter ist meiner Ansicht nach ein noch besseres Beispiel. Soweit ich mich erinnere, ist es fast nie vorgekommen, dass eine Lawine einen Unerfahrenen mitgerissen hat. Es waren immer Leute mit Kilometern, die genau wussten, worauf sie sich einließen. Also ist der Hinweis auf (Un)Eignung hier etwas daneben.
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| Lukito15. 02. 2021 12:27:02 |
In Anbetracht des Anstiegs von Wanderern bzw. "Corona-Wanderern" im letzten Jahr und besonders solcher, die in letzter Zeit auch im Winter in die Berge gehen und immer größere Herausforderungen suchen, kann ich dem nicht zustimmen. Aber das ist meine persönliche Meinung/Beobachtung.
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| Lunatixz15. 02. 2021 12:31:39 |
Definitiv sind von GRS-Seite zahlenmäßig deutlich mehr Rettungen von Unerfahrenen (Stürze, Verstauchungen, Brüche, Erschöpfung, Unkenntnis des Geländes, ...). Schaut mal bei SPIN nach (https://spin3.sos112.si/javno/zemljevid) und ihr werdet bald sehen, wie viele Rettungseinsätze in den Bergen jedes (schöne/sonnige) Wochenende stattfinden. Im Web könnt ihr die Unfallstatistik anschauen, falls jemand glaubt, dass in den Bergen nur Alpinisten sterben - https://www.grzs.si/resevanje/statistika-nesrec/ ANZAHL UNFÄLLE MIT TÖDLICHEM AUSGANG 2018: 31 2019: 43 2020: 33 In den Medien sind aber natürlich solche und solche größeren Unfälle mit Todesopfern im Mittelpunkt, wie der jetzt passierte, in denen gelegentlich auch Personen mit mehr Erfahrung involviert sind - also Alpinisten oder angehende Alpinisten, Ski-Alpinisten, ...
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| Urbban15. 02. 2021 12:39:32 |
Offizielle Mitteilungen und private Aktivitäten von GRZS-Mitgliedern kreuzen sich ab und zu, aber wir sind alle nur Menschen, oder? Wer Maja und Slavc kannte, weiß, was für ein Kaliber die waren. Auch ein Arzt, Kettenraucher, wird seinem Patienten sagen, dass Rauchen ungesund ist. Auch wenn er es selbst nicht hält, bedeutet das nicht, dass sein Rat unehrlich oder gar falsch ist.
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| j.15. 02. 2021 12:56:58 |
Interessant, dass von allen Forenmitgliedern, die so oder so nützliche Infos beitragen, als Erster auf meine paar Worte nur Zavest reagiert hat, der Haupt-Couchmeister des Covid-Forums. Kein Ding, Demokratie muss sein, auch für Trolle.  Aber ernsthaft: neben Lukitos Meinung (der ich nichts hinzuzufügen habe, außer dass starker Wind angesagt war) kursiert auch das: Lawine hat vier zugedeckt, zwei haben sich befreit, Retter gerufen und den begrabenen Kameraden geholfen. Während der Rettung kamen der Fünfte und Sechste vorbei, die trotz Warnungen der Retter weitergingen, bis der zweite Teil der Tragödie passierte. Ist das überhaupt wahr? Vielleicht weiß jemand mehr darüber?
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| jax15. 02. 2021 13:03:25 |
@lunatixz Du musst auch die Schwierigkeit der Rettung betrachten. Nicht dass da etwas Banales wäre, aber ja, es ist völlig anders, eine panische Tschechin über Prag ins Tal zu begleiten oder einen lokalen Ausflügler, der sich unter Kamniško sedlo verirrt hat - oder gar einen Helikopter für eine Wanderin zu schicken, die sich am Knöchel bei den Triglav-Seen verletzt hat (letzteres nicht mehr nur auf Unerfarene beschränkt) als eine eingekeilte Seilschaft aus der Nordwand des Špik zu ziehen oder sogar ein Team und Hunde zu einer Lawine unter Begunjščica zu schicken. Ganz anders bezüglich notwendiger Qualifikation, Ressourcen, Zeit, Risiko. Und die letzten beiden Situationen passieren Unerfahrenen nur ausnahmsweise.
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| jax15. 02. 2021 13:04:12 |
@j. Angeblich ja. Aber völlig zuverlässige Infos habe ich auch nicht.
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