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Storžič

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Lunatixz15. 02. 2021 13:37:14
@Jax:
Ich stimme dir vollkommen zu. Aber andererseits kannst du sicher sein, dass all diese Alpinisten PZS-Mitglieder sind und in der A-Versicherung mit dabei, und wahrscheinlich auch große GRS-Unterstützer (Spenden über ihre Aufkleber, ...). Das gilt sicher nicht für einen lokalen Ausflügler bzw. eine Tschechin im Urlaub. In diesem speziellen Fall war das Opfer der Leiter von GRS Tržič und hat während seines Lebens bei einer beträchtlichen Anzahl von Rettungseinsätzen geholfen, und am Samstag haben seine langjährigen Freunde beim Einsatz mitgewirkt.

Also aus Sicht von Ressourcen und Zeit der Freiwilligen ist die Rettung der Tschechin viel "ungerechter", zumindest meiner Meinung nach. Nur als Antwort auf deinen Kommentar, natürlich stehe ich dafür, jedem zu helfen.


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gj15. 02. 2021 14:30:54
Mein Denken ist, dass der Retter muss oder geht in solche Bedingungen wegen der Psyche, weil er bisher in solchen gerettet hat. Leider ist in diesem Fall durch Wind die 3. Gefahrenstufe auf 4. gegangen. Das aber weißt du nicht, bis du vor Ort bist. Nochmal mein Denken.

Mein Beileid den Angehörigen.
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ppegan15. 02. 2021 14:42:29
@ j. das stimmt nicht, der Fünfte und Sechste waren höher in der Rinne und obwohl sie sahen, dass unten gerettet wurde, den Aufstieg fortgesetzt (vielleicht hatten sie keine Wahl oder dachten, die beste Option sei zum Gipfel zu gehen) und so die 2. Lawine ausgelöst, die sie dann mitriss, leider ist einer von ihnen auch verstorben. Gleichzeitig hat diese zweite Lawine die Retter unten am Geröll bedroht, zwei haben sich beim Flucht vor der 2. Lawine verletzt. Detaillierte Beschreibung des Geschehens findet ihr unter folgendem Link
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jax15. 02. 2021 15:06:08
Okay, das ist etwas verständlicher. Danke für die Erklärung.
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j.15. 02. 2021 15:12:11
PPegan, danke. Alles aufgeführte, was du aufgezählt hast, ist Tatsache, aber vielleicht nicht alles.

Ich habe die Geschichte zwischendurch woanders nachgeprüft und auch dort Bestätigung bekommen, dass Fünfter und Sechster trotz polizeilicher Sperrung des Unfallorts, Warnungen und lauten Protesten der Retter ruhig vorbeimarschiert sind und den Graben hoch. Hoffe auf offizielle Klärung auch dieses Teils der Tragödie.

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ppegan15. 02. 2021 15:21:30
Deine Version hab ich nirgends verfolgt, schon gleich wurde gesagt, dass in der Rinne drei Seilschaften waren und dass diese zwei, die vom zweiten Lawinenabbruch mitgenommen wurden, über der mittleren Seilschaft waren. Weiß nicht, kann sein dass es anders war zmeden Egal, es handelt sich um eine Tragödie, die nicht passieren durfte, aber leider ist sie passiert.
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Slavonski planinar15. 02. 2021 16:56:33
Obwohl ich aus der Ebene komme, bin ich in die Alpen verliebt. Auf Storžič 2019 hab ich den weiteren Aufstieg „durch Žrelo“ wegen glitschigem Stein aufgegeben. Mag leicht aussehen gegen andere Gipfel, aber keinen Berg unterschätzen und Vorsicht geht nie aus. Herzlichstes Beileid den slowenischen Bergfreunden und Familien der Opfer.
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bongo15. 02. 2021 17:20:46
@Ppegan schau dir schon die Zeit zwischen erstem und zweitem Lawinenabbruch an (10:30, 13:20), irgendwas stimmt nicht. Wer beim ersten Lawinenabbruch darüber war, hätte in der Zeit rausgeklettert od. abgestiegen.

Erster Lawinenabbruch hat Seilschaft 1 und 2 mitgerissen, Seilschaft 3 ging in Richtung NACH erstem Lawinenabbruch und während Rettungsaktion. Also war es wie j. sagt.

Abfolge der Ereignisse bestätigt auch GRS-Mitteilung zur Unfall.

Was die Meinung „was mussten sie da“ angeht, GRS-Mitglieder sind meist größte Bergverliebte mit echt viel Kilometern überall. Klar dass in super Bedingungen (die auf ersten Blick auch waren) unter den Ersten oder in Couloirs, Wasserfällen oder schwierigen Routen. Ähnlich wie beste Surfer bei orkanartiger Bora usw. Leider passieren Unfälle auch ihnen, hoffe es war der letzte.
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rokav15. 02. 2021 18:35:55
Unglück kann jedem passieren, das ist der Punkt beim Unglück. Jeder der genug im Winter in Bergen unterwegs ist kennt Lawinen... alles Wissen und Erfahrung, und trotzdem scheitert's.
Meiste Rettungen hier sind Typ „erschöpfter Wanderer, Knöchelverstauchung auf Westweg etc.“, weil Alpinisten sich meist selbst aus Schwierigkeiten ziehen, außer bei schweren Verletzungen oder Tod. Über solche Tragödien schreiben Medien viel, dann meldet sich jeder Hans vom Sofa mit Meinung wie Berg nicht verrückt...
Klar ignoriert keiner erschöpfte Wanderin am Kredarica, auch wenn nachlässig bei Tourvorbereitung.
Egal lieber Hans, wenn du Samstag nicht im Hochgebirge warst, weißt du nicht wie täuschend Bedingungen waren und jeder Kommentar überflüssig.
Beileid Familien Verstorbener in schweren Zeiten.
Verschwörungstheoretikern zweiter Seilschaft noch das.. kenne keinen Kletterer/Alpinisten der bei Unfall vorbeizieht und zweifle stark dass es passiert ist.

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mpp15. 02. 2021 19:52:07
Wird schon stimmen.
In Berichten sagte der Retter: Beteiligte des zweiten Unfalls sind vorbeigegangen, verurteile sie aber nicht.
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redbull15. 02. 2021 19:58:15
Zweifle stark, wie du sagst, dass jemand solche Persönlichkeit hat, vorbeizugehen nach so einem Unfall/Lawine.
Beileid den Angehörigen.
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lino15. 02. 2021 20:01:15
Herzliches Beileid den Angehörigen der Verstorbenen beim tragischen Unfall.
@Rokav: "Verschwörungstheoretikern der zweiten Seilschaft noch das.. kenne keinen Kletterer/Alpinisten, der bei einem Unfall vorbeizieht, und zweifle stark, dass es passiert ist."
Solche Nachrichten sind wahrscheinlich falsche Lästereien, Weitererzähltes oder Boulevardpresse.
Könnte auch sein, dass sie durch den tragischen Unfall geschockt und völlig abwesend waren.
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j.15. 02. 2021 20:11:44
Heute im Dnevnik RTV SLO Dr. Iztok Tomazin zum zweiten Lawinenabbruch:
"Das hätte man mit einem Körnchen gesundem Menschenverstand verhindern können. Am Rettungsort vorbeiklettern ohne zu fragen, ob Hilfe nötig ist, Helikopter fliegt über dem Kopf, siehst riesigen Lawinenabbruch über die Wand kommen, und kletterst weiter."

Bei der Tragödie erschüttert zusätzlich der Fakt, dass die Gerüchte keine Spekulationen waren.
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zavest15. 02. 2021 20:13:00
@j und @dk33: hoffe, es gibt kein Missverständnis, meine Antwort war primär an "exwannabe" und Gleichgesinnte gerichtet. Nochmals betone ich, dass Debatte und Austausch von Erfahrungen und Tipps in solchen Fällen mehr als sinnvoll erscheint.

Den Titel des Ober-Couch-Covid-Meisters sehe ich als besondere Ehre, offensichtlich habe ich Selfie-König Primož vom Thron gestoßen.
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lino15. 02. 2021 20:27:00

@Zavest, mach dir keine großen Sorgen. Keine Suppe wird so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. Besonders auf Foren sagt man oft etwas, das man später bereut.
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mpp15. 02. 2021 21:11:15
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Climber9116. 02. 2021 05:55:36
@rokav

Leider kenne ich einige Alpinisten, die das ohne Zögern genauso machen und vorbeirasen würden. Wie bei anderen Dingen im Leben ist auch der Alpinismus nicht mehr das, was er früher war. Nur Ego und "Übertrumpfen" der anderen nach dem Aufstieg zählen.
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PFranci16. 02. 2021 08:06:13
@primoza - Viševnik musst du verschieben. Wegen der Biathlon-WM ist Pokljuka bis 22.2. im Bubble und die Straße gesperrt.velik nasmeh
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iUnknown16. 02. 2021 08:59:59
Könnte man nicht zum Viševnik vom Bohinj-Ende kommen? Meiner Meinung nach muss man nicht genau auf Rudnem Polju parken.

Sagen wir über Planina Uskovnica oder Planina na Šeh und dann über Planina Konjščica. Aber nicht dann über Srenjski Preval.
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Hribolaznik16. 02. 2021 12:07:53
Die beliebte Kramarca ist eine der geeignetsten Routen für Anfänger, also für die, die im Winter mehr als nur normale Anstiege zu Gipfeln wollen. Trotz niedriger Bewertung natürlich nicht unterschätzen, da der Einstiegssprung bei schneearmen Wintern schon ein ganz schöner Brocken sein kann.

... Bergführerei Štremfelj...
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