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Unfälle in den Bergen

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Becar17. 08. 2013 18:33:27
Genau die Bauern haben hier den Kopiloten vor dem Feuer gerettet, den Piloten des abgestürzten Flugzeugs konnten sie vergeblich retten, weil er sofort starb. Sie haben auch die Wrackteile und die Leiche mit ihren Traktoren transportiert. Und das ohne jegliche Retter. Schade, dass ich es dir erkläre, weil ich sehe, du hast keinen Schimmer.
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gorolazka17. 08. 2013 18:38:15
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Becar17. 08. 2013 18:43:00
Unterschätze keinen Job. Ich war auch in meinem früheren Job oft im Dienst und musste mitten in der Nacht arbeiten, wenn's nötig war, und die Arbeit war auch gefährlich. Darum quassle nicht vom Verherrlichen der Retter. Niemand zwingt jemanden dazu. Genau wie sie die freiwilligen Essensverteiler beim RK nicht zu den Armen zwingen, die sonst verhungern würden. Es gibt viele von uns im Dienst und Freiwillige, unter ihnen solche, die Leben retten und nicht nur Bergretter. Klar siehst du das nicht.
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ljubitelj gora17. 08. 2013 18:49:31
@gorolazka: Trauer über diesen Unfall am Triglav:
Von SPIN-Seite:
Um 12.33 rutschte ein Bergsteiger von der Route zwischen Kleinem und Großem Triglav ab, Gemeinde Bohinj. Es griffen Retter GRS Bohinj, Mojstrana, und Hubschrauber LPE mit Bereitschaftsteam für Bergrettung ein, die den Bergsteiger ins Tal brachten, leider waren die Verletzungen so schwer, dass er am Unfallort starb
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main17. 08. 2013 20:02:57
Auf der Turska gora gab es auch eine Hubschrauberrettung. Die Bergsteigerin hat sich den Arm gebrochen.
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aonuk118. 08. 2013 10:17:21
Vor zwei Monaten habe ich Ähnliches erlebt. Unter der Brana hat mir ein fallender Stein einen offenen Armbruch (Hautriss) verursacht.
Mit Hilfe meiner Frau bin ich selbst ins Celje Krankenhaus gekommen. Klar muss man Erste Hilfe und Tabletten im Rucksack haben...

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Karletto21. 08. 2013 11:15:36
jetzt lösch ich auch die andere Hälfte der Nachricht, damit er auch mit dem anderen Arm stolpert
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JusAvgustin21. 08. 2013 11:17:50
Diazepam und ein Bier... großes Grinsen
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JusAvgustin21. 08. 2013 12:03:51
Ich wünsche dir definitiv baldige Genesung und hoffe, dass du nicht mehr in irgendwelche Unfälle verwickelt wirst!Lächeln

Ich nehme an, der Schmerz ist unerträglich, deswegen habe ich geschrieben, was vielleicht wirklich hilft... Lächeln

LP, Juš
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Karletto21. 08. 2013 15:59:30
Frag nicht, damit du nicht auch einen süßen ZS auf diese völlig legitime Frage kriegst...

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aonuk121. 08. 2013 16:25:20
Obwohl du's bereust, wünsch ich dir so was nicht. Sichere Schritte Vinko.
Karletto, wörtlich kopiert aus der Nachricht, die ich dir geschickt hab. Du hast aber die Hälfte der vorherigen Nachricht gelöscht...
Übrigens hat Juš sich entschuldigt und kommentiert
seine Aussage auf ZS.
Sichere Schritte allen Vinko
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som6921. 08. 2013 20:22:17
Als alpines Land sollten sie meiner Meinung nach eine Profi-GRS organisieren, Besucher sollten sich richtig versichern, nicht dass sie
z.B. "Chinesen aus Voj" retten, andererseits kenne ich einige Fälle, wo Bergsteiger regelrecht ins Tal gekrochen sind, um die Retter nicht zu belasten, bzw. sich medial nicht zu exponieren. Journalisten werfen eh alles in einen Topf, statt Fakten und Unfallursachen zu prüfen.
Unfall ruht nie und kann auch dem Erfahrensten passieren.
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smatjaz21. 08. 2013 20:42:10
som69, ich meine, dass man keine Profis bräuchte, aber je höher das Vorbereitungslevel des Bergsteigers, je höher das Niveau der technischen Ausrüstung, des Bewusstseins, der Einhaltung der Regeln und der vorabiger Tourvorbereitung, desto geringer die Unfallwahrscheinlichkeit, die trotzdem immer noch passieren werden, proportional zum Anstieg der Bergbesuche, nur als Beispiel als ich samstags auf Turska gora gestiegen bin, traf ich eine Menge Bergsteiger ohne Helme (sehr bröckeliger Teil der Alpen), ohne Selbstsicherungsset, in Sneakers....usw. Meine Meinung ist, dass die Höhe der Erstattung für die Rettung proportional zur Ausrüstung und Vorbereitung des Bergsteigers auf die Tour sein sollte (auch Kenntnis der Tourenschwierigkeit - Internet, Broschüren, Karten, Wetterberichte, GPS....usw). Was meinst du?zavijanje z očmi
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jax21. 08. 2013 21:55:16
Ich stimme zwar zu, dass das Wirken der GRZS in Slowenien umfassend geregelt werden sollte, inklusive Versicherung für Rettungsfälle. Natürlich tauchen dabei neue Probleme auf - was wäre in diesem Fall mit den niedrigeren Hügeln, vor allem in der Umgebung der Städte (Šmarna, Pohorje, Lubnik, Jošt, Sabotin usw.), die beliebte Ausflugsziele sind, wohin Alte und Junge gehen und wo es illusorisch ist zu erwarten, dass alle gelegentlichen Besucher eine spezielle Bergsteigerversicherung abschließen - Unfälle passieren dort auch? Mit anderen Worten, auch hier müsste eine Grenze gezogen werden, wofür zusätzliche Versicherung nötig ist und wofür nicht. Die Problematik ist also nicht einfach und ich habe keineswegs eine endgültige Antwort.
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JusAvgustin22. 08. 2013 05:50:15
Zuerst muss eine Trennung zwischen Freiwilligen und Profis gemacht werden. Die Schweiz hat recht, das nicht auf Freiwilligenbasis zu regeln, da es ein Zentralalpenland ist, wo der Hauptquell Tourismus ist, die anderen sekundäre Aktivitäten. Obwohl Tourismus zu tertiären Aktivitäten gehört, ist er in der Schweiz primär. Sowohl Sommer- als auch Wintertourismus sind dort mondän und es ist richtig, dass sie professionell ausgebildetes Personal haben, das auch die schwierigsten Rettungen unter Extrembedingungen durchführt.
Vor allem liegt das Problem in der Unterschätzung des Geländes und der Tour (schließlich sind wir in den Alpen!), Mangel an Orientierung und vielen anderen Faktoren, die zu einer missglückten Tour beitragen. Dazu gehört auch und vor allem das Überschätzen eigener Fähigkeiten und unvollständige Hochgebirgsausrüstung. Auch hohe Strafen werden nicht viel ändern, eine ganzheitliche Lösung muss gefunden werden!
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Becar22. 08. 2013 08:59:38
Ich finde, es wird zu sehr kompliziert in Bezug darauf, wer die Rettung bezahlt, es finden sich welche, die sagen, jetzt zahlen das die Steuerzahler, auch die, die nicht in die Berge gehen. Solche merken nicht, dass Steuerzahler auch Hunderte Millionen Euro zahlen für einen 5x zu großen, dreisten und ineffizienten öffentlichen Sektor, dass wir Tycoon-Schulden in Banken bezahlen, damit einige auf Copacabana mit Cocktail in der Hand und auf jeder Seite mit üppiger Schönheit liegen können. Dahin sollte man seinen Zorn lenken, nicht aufs Retten von Unglücklichen. Denn dann könnte man auch sagen: Ich hab kein Auto und zahle nicht dafür, dass Unfallteilnehmer gerettet werden. Und ähnlicher Unsinn würde sich noch reichlich finden.

Ich glaube auch nicht, dass bei den schwersten Sommerunfällen der Pilot eines Militär- oder Polizeihubschraubers gratis fliegt. Genau wie der Polizist-Rettungskraft, Arzt nicht gratis fliegen... Ich bin überzeugt, das wird aus der Staatskasse bezahlt (Überstunden, Bereitschaftsdienst oder beides oder Anreiz oder Umverteilung der Arbeitszeit...). Genau wie die Nutzung des Hubschraubers bezahlt wird. Und das ist für mich professionelles Niveau, weil die drei oben genannten Angestellten sind und der Staat ihr Gehalt zahlt. Andernfalls wäre es Schwarzarbeit, stellt euch vor, ein Arzt gibt Medizin schwarz, woher hat er sie überhaupt usw... Woher hat der Pilot den Kraftstoff, hat er es selbst bezahlt? Wahrscheinlich nicht. Also kann man von exklusivem Freiwilligendienst in diesem Fall nicht sprechen.

Den Rest des klassischen Rettungsdienstes glaube ich ist auf Freiwilligenbasis, das ist richtig so, da es Unmengen Freiwilliger gibt. Allerdings könnte der Staat diesen Vereinen finanziell bei der Ausrüstung helfen, für Prävention solche Leute für eine Woche in die Therme oder andere Ferien schicken usw.

Ich meine, wenn man anfangen würde, extra für spezielle Versicherungen einzuzahlen, würde am anderen Ende umso mehr geklaut und nach Copacabana gefahren, aber viel würde sich nicht ändern. Wenn zu wenige Retter da sind, soll der STAAT Mittel investieren. Jederzeit werden sie sagen, es fehle Geld für Renten, Gesundheit, Rettung, Bildung... Geld GIBT ES, nur wohin es geht ist eine andere Sache.
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Becar22. 08. 2013 09:13:58
Unglückliche Unverantwortliche in den Bergen würde ich nach der Rettung auch in die Tasche greifen, genau wie den, der einen Verkehrsunfall durch Geschwindigkeit, Alkohol verursacht hat. In diesem Fall ist es wirklich Verschwendung von Staatsgeld.
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jax22. 08. 2013 11:14:20
juš:

Zuerst muss eine Trennung zwischen Freiwilligen und Profis gemacht werden. Die Schweiz hat recht, das nicht auf Freiwilligenbasis zu regeln, da es ein Zentralalpenland ist, wo der Hauptquell Tourismus ist, die anderen sekundäre Aktivitäten. Obwohl Tourismus zu tertiären Aktivitäten gehört, ist er in der Schweiz primär. Sowohl Sommer- als auch Wintertourismus sind dort mondän und es ist richtig, dass sie professionell ausgebildetes Personal haben, das auch die schwierigsten Rettungen unter Extrembedingungen durchführt.

Schwer zu glauben, aber das hält nicht. Tourismus ist in der Schweiz sehr wichtig, vielleicht führende Wirtschaftszweig in manchen Kantonen, auf nationaler Ebene aber bei weitem nicht. Tourismus macht ca. 3% des schweizerischen BIP aus, Bankenwesen schon ca. 12% Anteil, Industrie immer noch nahe 30%. Also - ich denke, wir machen uns manchmal die Augen zu darüber, was die Schweiz wirklich ist. Nicht nur Paradies für billiges Geld, sondern auch eine verteufelt produktive Gesellschaft. Nur so viel - Off-Topic.
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JusAvgustin22. 08. 2013 11:15:57
Aufschlussreich! nasmeh
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Seite:1234...121314
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