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| jax25. 05. 2018 14:12:28 |
Kurz, am Seil darf man ziehen, am Haken nicht? Uff, wir hören noch viel. Seien wir klar, dass die Funktion des Eisens im Klettersteig auch Vorankommen ist und freies Klettern eines Steigs totaler Blödsinn ist (obwohl man es sieht, z. B. Italiener in Glinščica). Alpinismus ist etwas ganz anderes, da ist klar, was frei ist und was nicht.
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| drava2225. 05. 2018 14:47:37 |
Uff, hier seid ihr Wissenschaftler, kein Wunder dass dieses Portal letztens mehr wie Facebooker als seriöses Bergsport und nützliche Infos immer weniger, immer mehr Selfies und Streite D/E/F..... Spiegel unserer Gesellschaft.
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| VanSims25. 05. 2018 18:19:53 |
@donkihott meinte Hilfe Haken die Seile halten und natürlich Seil greifen, Nutzung Gurtzeug für anderes als Pause ... Seil und Anker nicht dafür und nichts anderes als Schummeln! Kannst nicht sagen du hast Steig gemacht wenn du das tust. Seil primär für Selbstsicherung. Erst dann Vorankommen. Wann wir am Seil ziehen oder nicht hängt vom Einzelnen, seinem Wissen und letztlich Geschmack ab. @jax: Ja, Italiener bekannt für Test freikletternder Fähigkeiten in Steigen nicht nur Glinščica. 
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| janezs7325. 05. 2018 19:02:51 |
kein Grund ungeduldig... Bilder (auch mit Leuten im Vordergrund) helfen Eindruck von Route, Umgebung etc... Bewertungen geben Idee ob wir schaffen oder nicht... zu Seilen so - auch ich Meinung wie VanSims bis im Ausland andere Steige entdeckt (z.B. schon genannter Geiler Hengst Österreich) als klassischer Dolomitensteig (z.B. Constantini Moiazza)... bei Sportsteigen Seile bei weitem nicht nur Sicherung... nicht nur paar Meter sondern Dutzende hintereinander... auch extrem schwere wo meist freiklettern daneben (ohne Ziehen Seil) - z.B. Rosslochhöhlen Klettersteig - Seemauer echter Sonderling unter E-Steigen wahres topologisches Rätsel
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| VanSims25. 05. 2018 19:39:00 |
Ja klar, wann wir Seil für Vorankommen nutzen hängt ganz ab... u.a. von Gelände-Topografie. Ein Weg Kraft zu sparen in schweren Steigen ist auch nicht überall am Seil ziehen wo nötig wo nicht. Freiklettern andere Muskeln als Ziehen. Letzteres sparen für wenn wirklich nötig.
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| don kihott25. 05. 2018 21:01:57 |
Rosslochhöhlen hat gleich nach der Brücke aus zwei Seilen Bewertung D/E im Bergsteigenführer gleich im Schall...D/E nicht E Zwischenstufe...Aus Brücke in Höhle vertikal hoch dann Querung rechts raus;natürlich voll Fußtritte über Höhle...schöner Klettersteig
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| don kihott25. 05. 2018 22:09:42 |
Janezs73...Bezüglich Fotos mit (Leuten im Vordergrund) stimme ich dir voll zu,da jemand sich den Wegverlauf leichter vorstellen kann und über Fotos mit Beschreibungen auch die Topo-Skizze/Karte eines Klettersteigs besser versteht und daraus wohlüberlegt entscheidet
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| janezs7326. 05. 2018 07:51:10 |
@VanSims: Bei der Energiesparerei stimme ich absolut zu.. wahrscheinlich liegt es auch daran, dass beim Klettern der Körper in einer anderen Position ist, auch am gleichen Fels, als wenn man am Stahlseil hängt.. durch das Ausstrecken der Arme beim Ziehen am Seil ist der Körper deutlich stärker nach hinten geneigt als beim Festhalten an Felsgriffen... das Problem ist nur, dass das Seil so geführt ist, dass man mit Felsstrukturen nicht viel helfen kann  @Don kihott: Wollte nicht mit der Bewertung komplizieren (natürlich stimme ich mit D/E zu), wollte nur verdeutlichen, dass man auch in schwierigeren Klettersteigen über Felsstrukturen klettern kann... Rosslochhöhlen ist besonders praktisch für freies Klettern neben dem Seil wegen der leiterartigen Strukturen in der Höhle
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| don kihott26. 05. 2018 08:32:52 |
janezs73...Bezüglich Geiler Hengst (Kempermauer) Rosenau am Hengstpass...Nach der zweiten Brücke aus zwei Seilen betrittst du den schwierigeren Teil des Klettersteigs, ca. 250m lang und über einen überhängenden Pfeiler geführt...In diesem Teil hat der Steig 2x E-Bewertung, Haken nur wo wirklich nötig...E-Bewertung ist am Ende des Steigs, nämlich in einer leicht überhängenden Querung rechts, die den Felsbauch quert und sogar einige nachträglich angebrachte Haken hat nach der Eröffnung (2012)...Wenn ich über Felsstrukturen klettern will, gehe ich lieber ins Klettergebiet, da ein Sturz dabei auf einem Steig fatal sein kann oder jedenfalls schwere Folgen für Körper und Kopf hinterlässt!!!..(habe schon so einen Sturz gesehen und es sieht grauenhaft aus!!!)...Wegen der steigenden Beliebtheit von Klettersteigen gibt es viel mehr Unfälle, über die fast nichts gesagt wird!!!..
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| MiAn26. 05. 2018 19:46:23 |
Also krabbeln wir über Klettersteige ohne Hilfe des Seils. Interessant.. Sagen wir, irgendwo ist der Abstand zwischen Einseilungen 5 Meter, irgendwo auch zehn. (Auch am Gonžar sind es mind. vier Meter Abstand und gestattet keinen Sturz gerade wenn ihr am nächsten Haken seid, aber noch nicht am nächsten Seil eingehängt). Der Sicherungs-Set hat ca. 2 Meter Seil, bei Dehnung max. drei Meter. Wenn ich vom oberen Haken falle, der sagen wir sechs Meter vom unteren entfernt ist, Sturzfaktor 2. Das bedeutet, Verletzungen sind meist tödlich. Sturzfaktor 1 ist akzeptabel, mehr ist schon gefährlich. Von Sturz vom oberen zum unteren Haken bei 10 Metern Abstand gar nicht zu reden, was gar nicht selten ist. Da sind Verletzungen statistisch tödlich. Seile und Haken an Klettersteigen sind dazu da, benutzt zu werden! Freiklettern an Klettersteigen kann daher tödlich gefährlich sein. Klar versuchen Leute das, aber Steige sind nicht dafür gedacht! Dafür gibt es Klettergebiete, wo dich der Partner sichert und beide achten, dass der Sturzfaktor nie größer als eins ist!
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| coffee26. 05. 2018 19:55:09 |
An Klettersteigen geht halt jeder vor wie er will. Wenn er frei klettert und sich dadurch verletzt oder tödlich verunglückt, ist das dasselbe wie Verletzung/Tod beim Freiklettern sei es im Klettergebiet oder an der Wand.
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| don kihott26. 05. 2018 22:02:54 |
MiAn...Weiss nicht welche Klettersteige du gehst??...10m Abstand zwischen Ankern habe ich noch nicht gesehen, 5m vielleicht in einer Querung, in der Senkrechten bezweifle ich stark!!!
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| jax27. 05. 2018 10:58:45 |
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| janezs7327. 05. 2018 17:41:03 |
ich sehe, ich habe eine unnötige Diskussion ausgelöst .. unabsichtlich... mein Ziel war nicht zu polemisieren ob Klettersteige für Freiklettern geeignet sind oder nicht, sondern nur darüber, dass die Belastung in senkrechten/überhängenden Teilen von Steigen, wenn man sich nur an Seilen hochzieht, wesentlich größer ist als wenn man auch Felsaufsprünge nutzt... auch das Beispiel Rosslochhohlen war nicht das beste - habe es hervorgehoben wo Felsformen verschiedener Art wirklich helfen, dass man nicht nur an Seilen hängen muss od. leichter vorankommt... ich selbst habe selten beide Hände am Seil, wo ich es habe ist es weil Klettern neben dem Seil zu kompliziert oder zu gefährlich ist.. jeder weiß selbst was er in der Wand macht und ein Kommentar zu Stürzen in Klettersteigen - die sind in Steigen extrem gefährlich, darin sind wir uns einig, und wer in Steige geht um zu fallen und zu testen ob er durchkommt (z.B. ähnlich wie in Klettergebieten) ist nicht recht reif dafür... dafür gibt es Bewertungen damit Leute nicht übertreiben... und dafür Foren um Eindrücke auszutauschen ob Bewertungen vergleichbar sind... Problem entsteht bei unterschätzten Steigen weil dann Leute keine Schwierigkeiten erwarten die sie sollten @don kihott: obige Daten zu geiler hengst sind falsch und können jemanden in Gefahr bringen... korrigiere für Leute die das klettern wollen: oberer überhängender Teil des Pfeilers ist 120 m hoch, oben am Pfeiler bist du ca. 10 bis 15 m außerhalb des Punktes wo du diesen Pfeilerteil betreten hast (also beim zweiten Brücke) - von da bis zum Steigende gibt es nur drei Punkte wo du stehen kannst ohne dazwischen an Armen oder Gurtschlaufe zu hängen und unabhängig von Haken... Einstieg in diesen Steig ohne Gurtschlaufe (vielleicht sogar zwei je nach Technik) ist leichtsinnig und ins Unglück rufen... vor mir war ein Paar das, wie ich später erfuhr, vorher eine Menge E-Steige in Österreich geklettert hat, 3x hart abgestürzt und nach einer Stunde mit Seilmanöver kaum rausgeklettert.. ich habe oft an Gurtschlaufen geruht und immer in der Luft gehangen... würde echt gerne Fotos sehen von dem der geiler hengst geklettert ist und diesen überhängenden Pfeiler nicht bemerkt hat.. auch Skizze auf bergsteigen mit Teilen A/B (unten) und B oben ist irreführend, das sind nämlich zwei der drei Punkte wo man "ruhen" kann auf Füßen... typisch für diese bergsteigen-Beschreibung ist unterschätzte Bewertung um mind. halbe bis eine ganze Stufe.. wer genauere Daten braucht kontaktiere mich auf ZS
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| don kihott27. 05. 2018 20:54:41 |
Janezs73...Jede Diskussion ist für etwas gut ...Du hast nur vergessen zu erwähnen, dass in der Wand des G.Hengst-Steigs kein Handyempfang ist
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| VanSims27. 05. 2018 21:14:01 |
Bin nicht zu Hause in den extremsten Klettersteigen aber Bergsteigen hat nach meiner Meinung ganz realistische Bewertungen, wenn überhaupt manchmal etwas überschätzt wie z.B. die Steige die ich dieses Wochenende gemacht habe: della Memoria und Varmost!
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| don kihott28. 05. 2018 07:38:05 |
Della Memoria ist die Gedenk-Ferrata bei jenem Staudamm, wo der Hang ins See abrutschte und die Wasserwelle wörtlich über den Damm schlug und das Dorf unten überschwemmte..
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| janezs732. 06. 2018 13:54:14 |
@primoza: diese Woche hab ich Zeit gefunden und an einem Abend nochmal die Schwierigkeit der rechten Route am Sp.Plot überprüft... diesmal ohne Kletterschuhe.. Schlussfolgerungen: mit Schuhen, die den Fuß nicht so fest greifen wie Kletterschuhe, geht's auf der unteren Platte wirklich nicht anders, als fast senkrecht mit dem Fuß aufzustoßen. Das bedeutet, Hände sind ziemlich belastet. Und da die Platte "fast 3 Haken" lang ist (ca. 10 m), stimme ich dir zu Primož, bzw. der Bewertung E/F.. definitiv unvergleichbar schwerer als typische D/E (Železna kapla, Rosslochohle, Luft unter den Sohlen), und schwerer als die meisten E (Lukax Max, Fallbach, I Magnifici 4, Češka koča (die ist überbewertet und meiner Meinung nach erreicht keine E), Gonžarjeva, Johann im Dachstein)... trotzdem nach meiner Meinung nicht so schwer wie Geiler Hengst.. schade, Burgeralm Arena hab ich noch nicht geklettert, kann also nicht vergleichen (auch wenn sie offiziell mindestens eine ganze Stufe schwerer ist). Das Problem am Sp.Plot (rechts) liegt wirklich daran, dass die senkrechte, vielleicht stellenweise leicht überhängende Platte ziemlich lang ist... Der ganze Überhang in der Mitte kam mir diesmal leichter vor (kürzer!) Wie auch immer wir diese Ferrata bewerten, nach allen Kriterien ist sie die schwerste von allen unseren.
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| Daaam2. 06. 2018 14:57:49 |
Ich schlage vor, ihr eine Z-Bewertung wie Zaje...o zu geben
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| bperc16. 06. 2018 18:35:47 |
Seid ihr schon in Griffen schauen gegangen... Ich denke, so eine gibt's bei uns nicht, und wahrscheinlich die schwerste im österreichischen Kärnten...
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