| geppo8. 08. 2014 22:18:24 |
Erstmalig auf dem Triglav (über Prag) Schäm mich nicht zuzugeben, dass ich noch nie auf dem Triglav gestanden habe. Alle reden von der "triglavischen" Andrang (Saison), Andrang zieht mich nicht. Manchen passt's, mir nicht… Seit Jahren in Weglosen, wo Ruhe und kein Gedränge ist. Oft in Gesellschaft, aber Gleichgesinnter. Keinen Wanderer auf "unseren" Touren getroffen. Ein Ehepaar, langjährige Freunde, Bergliebhaber, lud mich zum Triglav. Wahrscheinlich hab ich ihnen auf die Nerven gegangen, dass ich noch nicht auf unserem "Auge" war, obwohl ich schon viel geklettert bin. Sogar die Frau schockiert, dass ich zum Triglav gehe, besorgt, dass mir was passiert. Erstes Mal nach Jahren mittags nachts aufgestanden und Vorbereitungen zugeschaut. Beim Zumachen des Rucksacks fragt sie: "Hast du Helm, pass auf dich auf"? Gerührt von solchen Sorgen, sonst fragt sie nie, welchen Berg.   Um 6 Uhr in Vrata Parkgebühr zahlen und für Aufstieg packen. Massen Wanderer eilen ungeduldig vorbei. Nicht alle hoch…? Bei Bistrico Schlange am Wandeingang. Nicht den ganzen Weg…??? Dann lichtet es sich etwas, Aufstieg ruhig. Für mich Weglos-Gewöhnten "Autobahn". Toll, voller Sicherungen, Stufen, keine Probleme. Junge Burschen aus Südnachbar laut. Nach schwierigstem Teil Abseilgurt und Sicherung ablegen, entspannen sie sich. Werden laut und ausgelassen… Lassen sie weit voraus, beobachten Gemsenfamilie beim Grasen. An Triglavwänden Schnee genießen, kein Problem. Endlich Kredarica. Kolonnen in Wand, Grat zu "Ihm", fast aufgeben… In Hütte tanken, in Schlange zu Grat und Turm. Unterwegs Logistik beim Treffen schwierig (runter auch Massen), dann geselle ich mich… Schön grüßen, manche gucken komisch (verstehen nicht?), Vortritt geben, Fotos machen. Gut, dass Kumpels Gipfeltaufe vergessen (halbe Stunde Kameras), Fotodienste für andere. Abstieg nicht mehr voll, ruhig. Hütte Zimmer richten, dann volle Essensraum. Schlechte Luft, heiß, Gedränge. Warme Mahlzeit, Mineralwasser, Liter Wein, neue Posavje-Kumpel spendieren einen. Gesichter glühen, "Frajtonerica" auf Hochtouren, Stimmung top…. Früh sonnigen Morgen ins Tal. Halbe Strecke niemanden, dann viele. Weg tadellos gesichert, Schneefelder kein Problem, morgens Schnee hart (7 Uhr Rückweg) fast gefroren. Auf Tominšek noch Schneeschwierigkeiten (nach Ankommenden). Aufstieg 5:30, Abstieg 4 Std. lp
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