| viharnik27. 07. 2009 17:16:22 |
Gestern bin ich auf Rundgang gegangen, um zu prüfen wie's mit dem Turm auf Triglav ist. Tour begonnen bei Turkrovt, Parkplatz am Bistrica-Bach, wo ich auch aus Tal hinter Cmir zurückkehre. Parkplatz am Ende über 100m Länge bis zum letzten Eck besetzt (Slowenen, Tschechen, Slowaken, Italiener, etwas Österreicher, Deutsche, Niederländer). Gehe entlang Bistrica mit Blick auf Wand, später abbiegen zur Querung zum Bivak unter Luknja. Dort sagt Einheimischer in Pause, er hat provisorisch das Dach vom Winter repariert. Dann über Schutt zu Luknja, wo Bergsteiger sich für Aufstieg stärken. Auch ich esse Banane und Kekse. Oben schließt sich Slowene an, der in Schweiz lebt (Koch in Altersheim), sagt erstes Mal. Klar nehm ich ihn mit und führe ihn den ganzen Weg (klettern in gleichmäßigem mittleren Rhythmus, an steilen Stellen fest am Draht festhalten, wenn fällst dich fangen, Schutt an Felsen wegmachen, auf Füße und Griffe achten und Abstand zum überhängenden Fels halten, dass Schwung oder Berührung beim Aufstieg nicht überrascht. Na, es klappt, nur oben vorm Kamin wundert er wo ist jetzt Weg? Ja hier über die Kante oben. Im Kamin fünf Kroaten abwärts und Steine fliegen. Zieh ihn rechts zur Plattform (Drahtschlinge), da er auch keine Helm hatte. Gipfel nach sechs Stunden (Kumpel rehab nach Kreuzband OP Knie - mehrmals Pausen). Sonntag früh Prozessionen zum Gipfel, mittag normal. Runter zu Kredarica (ich trink Gamsa er solo) und zu flacheren Hängen, vorbei Stanič, ins Tal hinter Cmir. Weg schön, einsam, bis großer Stein bequem, dann Gehen auf steilen Schutthalden, Schneefeldern und Durchschlagen durch Kiefern. Orientierung vom Talboden abwärts verwirrend auch für Kenner, da man von äußersten rechten Schutthalden auf passender Höhe zu linken Schutthalden durchbrechen muss, die ins Wald führen. - grundsätzlich hab ich's gut getroffen (aus Gedächtnis), so hab ich Kumpel sicher ans Ziel gebracht. Trotz anstrengender Tour war er am Ende sehr begeistert und froh die schöne, wilde, einsame Tal gesehen zu haben. Am Ende zieh ich ihn noch zum oberen Parkplatz. Beim Abschied geb ich ihm meine E-Mail roktaprav, als er selbstbewusst sagt: Du bist wirklich ein echter Rok!, ich ha ha und weg sind wir. Bergsteiger Grüße -Rok
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