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journeyman / Neueste Beiträge

journeyman - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
journeyman13. 09. 2021 21:51:25
Die Tour stand schon im August auf dem Plan, aber irgendwie hat's nicht geklappt. Samstagmorgen stürzen wir uns in die Zadnjica und weiter auf der Straße Richtung Luknja und Dolič. Die Beschreibung sagt zwar, man soll die Tour am Sattel Luknja beginnen, uns lockt aber der direkte Anstieg zur Planina Zajavor aus dem Tal mehr. Kurz vor der Kreuzung der markierten Wege nach Dolič und Prehodavce suchen wir links im Wald den Beginn des Weges. Er ist nicht schwer zu finden, noch leichter zu folgen, da er wirklich gut erhalten ist. Der Weg geht gleich steil bergan und die Steilheit lässt bis zu den elenden Resten der Alm kurz unter 1500 m ü. M. nicht nach. Es öffnet sich ein wunderschöner Blick auf Zadnjiški Ozebnik, Prehodavce, Vršac und Kanjavec. Hier endet der schöne Weg. Oberhalb der Mauerreste gehen wir weiter bergauf in den Wald, überall voll mit tierischen "Pfade", aber kein richtiger Steig. Bald sind wir am Rand des Wäldchens. Wir lesen die Beschreibung und studieren, wohin weiter. Am logischsten scheint uns die breite grasige Rinne, was sich als gute Entscheidung erweist. Höher zeigt sich in den Gräsern eine folgbare Steigerl, die in Serpentinen rechts neben der grasigen Mulde aufsteigt. Nach einer Weile biegt der Weg etwas mehr rechts in den Latschenbereich ab und hier taucht eine Freischneidung in den Latschen auf, die dir sagt, dass du richtig bist. Hier ändert der Weg komplett seinen Charakter - das Aufsteigen endet, das Querung nach Westen beginnt. Das Steigerl ist die ganze Zeit folgbar, bei der Orientierung helfen wieder die zersägten Latschäste. Bevor wir den Vrh Osojne Krnice erreichen, queren wir noch zwei Schuttmulden. Wir biegen auch zum natürlichen Fenster ab, das ganz nah ist. Dann vom Sattel auf den Gipfel. Die Ausblicke sind wirklich herrlich, der Graten Goličica - Planja sticht heraus. Wir unterschreiben im Gipfelbuch als Zweiter und Dritter dieses Jahr. Auch letztes Jahr nur ein Eintrag, das Jahr davor keiner - offensichtlich ist das wirklich ein vergessener und wenig begangener Steig. Vom Sattel steigen wir auf die andere Seite in die Schuttkar ab und queren unter dem großen Loch in der Wand der Šplevta. Hier sehen wir zum ersten Mal in Gegenrichtung einen verblassten grünen Punkt. Einer ist auch auf dem Felsen an der Kehre der Mulde, wo die Pihavec-Quere beginnt oder endet. Wir sind auf der "Berg-Autobahn", aber das Abenteuer ist noch nicht zu Ende. Wir steigen ein paar Kehren ab, dann biegen wir von der "Autobahn" zur Jagdhütte unter dem großen Block ab. Dort beginnt der Jagdsteig, der quer über die Hänge des Grats von Planja nach Goličica führt. In einem neueren enzyklopädischen Führer haben wir diesen Weg sogar als einen der Anstiege zum Pogačnikov dom gefunden. Der Weg soll mit etwas Orientierungssinn folgbar sein und dich oberhalb der 50. Kehre der Vršiška-Straße bringen. Also trotz Nachmittagsstunde entscheiden wir uns, ihm beim Abstieg zu folgen. Bald merken wir, dass der Weg nicht gerade musterhaft gepflegt ist, Latschen hängen schon größtenteils ordentlich auf dem Weg, sodass viel Bücken und sogar Krabbeln nötig ist, um durchzukommen. Wir kommen langsamer voran als erwartet. Über die erste große Mulde finden wir einen Übergang, dann sind wir am Hang des Čela. Hier verwirrt uns eine etwas seltsame Beschreibung, zusätzlich täuschen uns schöne Übergänge und wir steigen bergan. Später stellen wir natürlich fest, dass wir uns ordentlich verfahren haben und kehren um. Der Tag neigt sich schon zum Abend, wir suchen noch immer den Übergang zur zweiten Mulde. Wir finden ihn über eine schmale Bankel, gesichert mit Drahtseil (das im Gegensatz zu früheren am Weg noch hält), dahinter überraschen uns wieder umgestürzte Bäume und der Übergang über das letzte ernste Hindernis sieht ganz schön knifflig aus. Wir entscheiden uns zum Rückzug. Wir hasten, aber die Dunkelheit holt uns doch ca. eine halbe Stunde vor der Jagdhütte ein. Während wir Haufen Nadeln von uns abschütteln, schließen wir, dass Latschen fürs Erste reichen. Wir steigen die "Berg-Autobahn" ab, die kein Ende nehmen will. Nach mehr als 15 Stunden sind wir halb erfolgreich zurück am Auto - Haken bei Abrams, dieser verdammte Jagdsteig bleibt ein Knochen zum Abnagen bis zum nächsten Versuch - diesmal im Aufstieg.
Kommentare:
journeyman10. 03. 2026 21:12:13
Am Samstag parkten wir bei der Brücke in Tig. Wir steuerten auf Bila zu und weiter nach Ravanca, dann auf dem Lipa Weg nach Solbica. In Ladina nahmen wir den Weg 643, der sich sanft zum Ricovero Igor Crasso hinaufzieht. Schnee war für die Höhe überraschend wenig, das Wetter einmalig und die Ausblicke fantastisch. Nach dem Vesper und Ausschauhalten begannen wir den Abstieg zum Pusten Wald auf Weg 632. Tiefer unten am Abzweig wechselten wir auf 631, die uns unter die Cima Tulsti brachte. Auf dem Gipfel genossen wir die Nachmittagssonne. Abstieg nach Ravanca, noch etwas Straße bis zum Ausgangspunkt.
Es war ein herrlicher warmer Tag, im Resien ist schon Frühling zurückgekehrt.
journeyman1. 03. 2026 20:56:54
Ja, auf die Seilbahn wartet man wahrscheinlich vergebens. Nun, angesichts deiner bergsteigerischen Aktivität würden dich deine Beine wahrscheinlich auch zurück ins Tal bringen?

Wollte noch ein paar Bilder dazuladen, kann aber nicht. Na ja, auf allen ist sowieso meist Nebel drauf. velik nasmeh
journeyman1. 03. 2026 20:00:27
Heute von Žaga über unmarkierte Steige zur Planina Baban. Schnee beginnt etwas unter der Planina. Ich setze den Weg durch das Tal Richtung Velika Baba fort. Der Schnee hielt größtenteils. Ich klettere bis ca. 1900 m, dort verdichtete sich der Nebel derart, dass ich in Kombination mit dem diffusen Licht nicht einmal einen Meter vor mir sah. Ich laufe ein wenig hin und her und hoffe, der Wind möge mir zu Hilfe kommen, doch es weht nicht einmal eine Brise. Ich entscheide mich zum Rückzug und folge kaum meinen eigenen Spuren. Unter der Planina lenke ich auf den markierten Weg, davon biege ich bald auf eine schöne Mulatterie ab, die etwas ansteigt, dann die Hänge quer zum Skutnik. Keine Ausblicke, aber wenigstens unter dem Nebelvorhang. Als ich auf den Pfad nach Skutnik stoße, steige ich über Osredek und am wunderschönen Globoški Wasserfall vorbei zum Ausgangspunkt zurück.
Es war ein schöner Tag, obwohl die Sonne fehlte.
journeyman23. 01. 2026 09:56:41
Korrigiert zavijanje z očmi
journeyman22. 01. 2026 14:45:14
Nach dem Kamniški Grintovec am Dienstag gehe ich am Mittwoch zur Trentner bzw. bayerischen Variante. Kurz vor Mittag starte ich aus Soča-Dorf. Trocken bis zur Alm und etwas höher, dann Schnee, aber hier noch weniger als in den Kamniker Bergen. Um drei auf dem Gipfel. Klare Luft, prächtige Aussicht, aber Frost drückt und lässt keinen längeren Halt zu. Abstieg auf dem Aufstiegsweg, auf der Alm bewundere ich die Farben der untergehenden Sonne und sauge die Stille ein, die hier heimisch ist. Letzten Teil des Abstiegs nach eisiger Trenta im Dunkeln.
journeyman22. 01. 2026 14:38:30
Uff, keine Ahnung was das ist oder wie lange es da oben steht. zmeden
journeyman22. 01. 2026 14:25:25
Dienstag geparkt um acht über der Hütte. Zu meiner Überraschung schon etwas Blech da. Straße höher vereist, Weg zum Sattel ausgetreten und hart, aber auch ohne Steigeisen machbar. Höher lenke ich zu Dolge Stene und ziehe meine eigene Spur. Oben sehr kalt und windig, daher mit dem einzigen anderen Besucher schnell abgestiegen. Etwa eine halbe Stunde tiefer viel besser, hab gut eine Stunde gelegen. Tiefer zum Sattel noch in der Sonne, dann Abstieg zurück ins Dunkle.
Nicht viel Schnee, aber meist, passend zu den Temperaturen, gehalten den ganzen Tag.
journeyman17. 12. 2025 18:13:38
Wunderbar!
Schöner Hügelchen, hab ich unterwegs abgehakt beim Rückweg von Monte Palavierte und Cuel Mauron.
journeyman1. 12. 2025 19:32:14
Wunderschön. Karnien in all ihrer Schönheit.
Danke für die Idee.
journeyman12. 11. 2025 18:24:01
Interessante Lektüre, danke!
journeyman11. 11. 2025 21:59:19
Danke beiden für die Antworten.
Pastirica, mein Anstieg sah etwa aus wie deine Spur aus 21. Nur bis Kovačnica nicht.
Ganz schien ein schöner Anstieg, nicht übertrieben steil.
Bei der Alm wirklich schwer vorstellbar, wo sie stand. Manchmal hat man das Gefühl, sie haben gewetteifert, wer sie remoter stellt velik nasmeh
journeyman11. 11. 2025 08:43:32
Gestern geparkt vor Kamniška Bela. Bis Orglic genau richtiges Aufwärmen. Weiter nach Kamendol, dort Abzweig zur Kamniška-Höhle gesucht. Schöner Weg zur Höhle, leicht zu folgen. Rundgeschaut, dann zurück zur letzten Kurve. Dort Pfad verlassen und ins Unbekannte. Keine Beschreibung, nur kryptische Brocken hier gefunden. Vor erster Rinne hangauf, schien zu steil, zurück und erste Rinne quer zu zweiter. Davor wieder hoch. Noch paar Minuten Hang hochgekraxelt, dann zack, fast in Steinmann gerannt. Steg von rechts gesehen, aber Richtung links richtig. Kar oben von Wänden verschlossen, nur quer links vielleicht was. Drei weitere Steinmänner höher bestätigen. Welt öffnet sich etwas, nur Buschstreifen zur Grat. Orientierungssinn nicht weg, wieder gesägte Äste getroffen, schöne Passagen zum Grat. Bald "Normalweg" aus Repov kot angeschlossen, gute drei Stunden zum Staničev vrh. Frühstück und Ausblick.
Nun angenehmerer Teil, denk ich. Helm auf, über Kante geschaut. Vereiste Felsen und Schneeflecken. Uff, nicht gerechnet, probiert aber nicht drüber. Ok, Planänderung. Zurück zum Gipfel, ab in Repov kot. An zwei Höhlen vorbei zu Planjavske zelenice. Auf Gipfel, keine Aussicht genossen, Wolken teilweise verdeckt. Ab zur Scharte, Sukalnik nervig, getreten eisig aber machbar. In Scharte noch geguckt, dann Tal runter und Straße zum Auto. Im Dunkeln fertig.
Schöner Tag.

Wer die Hänge über Kamniška-Höhle kennt, freue mich über Infos, hat dieser Anstieg den ich gemacht hab einen Namen, gibt's hier Pfadchen... Danke.
journeyman21. 10. 2025 13:00:02
Ja, in diesen Gegenden gibt es wirklich eine Unmenge Wasser. Auch Wanderwege hier herum kreuzen viele Bäche oder Gerinne.
Wundervolle Gegenden!
journeyman20. 10. 2025 20:36:45
Wunderbar!

Aber wo sind die anderen acht Wasserfälle?
journeyman22. 09. 2025 22:11:00
Nach Angaben CAI FVG hier https://www.caicividale.org/in-evidenza-1/ferrata-norina-inagibile
ist der Weg offiziell gesperrt, aber soweit ich das entziffern bzw. übersetzen kann, nicht wegen der Ferrata selbst, sondern wegen des Zustands des Zufangsweges.
Tatsächlich ist die Ferrata in hervorragendem Zustand, ihr fehlt nichts, eigentlich finde ich, dass selten eine Ferrata so vorbildlich gepflegt ist.
Der Zugang dazu ist eine andere Sache. Und hier denke ich nicht mal an den aufgegebenen Weg 655 aus dem Tal des Saline-Bachs. Auch der übliche Anstieg beim Bivacco Cividale ist kein Spaziergang. Markierungen gibt es, aber man muss die Augen ständig auf den Stangen haben, da man leicht vom richtigen Weg abkommt. Von Trittfestigkeit ist hier schwer zu reden, das zeigt auch das Besuchsbuch im Bivak, in dem für dieses Jahr noch nicht zehn Einträge sind.
Aber das ist gerade der größte Charme der Dunja. Abgelegenheit, Wildnis, Einsamkeit.
         
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