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dRM / Neueste Beiträge

dRM - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
dRM26. 07. 2021 22:20:41
Wo anfangen...
Expedition zu einem so entlegenen Gipfel bringt einige verschiedene "Reisen" mit sich, zuerst mal dorthin zu kommen ist schon eine Geschichte für sich, dann die Expedition selbst, am Ende Rückkehr nach Hause.

Nach erfolgreicher Ankunft im Basislager (BC) folgten Tage der Akklimatisation. Wetter scheint hier auch um einen Monat verspätet, kein Tag ohne Niederschlag. Sieht aus als würde Winter noch dauern, Neuschnee täglich Standard.

Nach ein paar Tagen im BC sind wir zum Lager 1 (C1) aufgebrochen. Hier spürte man noch etwas Zivilisation. Nach Akklimatisationstour zu Pik Juhin 5100m (wo einen Tag vor unserer Ankunft einen toten Bergsteiger abtransportiert haben), haben wir gegessen (so viel wie möglich) und geschlafen.

Nächster Tag Training am Gletscher: Gehen in Seilschaft und obligatorischer Abseilen und Aufsteigen am Seil. Der Tag war auch für Ruhe, denn nachts um 4 Uhr folgte bisher schwerster Teil, Umzug von C1 nach C2 auf 5300m mit all dem Kram im Rucksack.

Gletscherüberquerung war bunt, Neuschnee verdeckte immer die Spalten. Einige sind hineingefallen, ohne Seil wären sie wahrscheinlich weg.

Keuchen bis C2 sehr anstrengend. Als Kumpel und ich das Zelt bekommen, verstecken wir uns schnell in Schlafsäcken, denn Temperatur und Wind unlebensfeindlich.

Hier entsteht Teufelskreis, weißt dass du trinken, essen und WC musst, aber "keine Lust", weil jede "Tal-Sache" hier oben so schwer...

Trotzdem überlebe ich die Nacht (mit Panikattacken dass ich ertrinke...), morgens Action, ab nach C3 auf 6100. Esse Snickers und halbe Schokolade, das dauert fast Stunde...dann Schritt für Schritt zum Grat nach C3.

Am Grat Pause, weiß ich bin nicht ok aber mache weiter. Vor letztem "Steilhang" nach C3 sagt letzter Verstand "das riecht nicht gut", kaum atmen und Wetter schlecht und wird...wer trägt mich aus C3?? Hier bei 5850m stoppe ich, das war's, genug, "riecht nicht gut".

Folgte Abstieg nach C1, extrem anstrengend und gefährlich wegen hoher Temperaturen (Leute in Spalten fallen gesehen).

Nach glücklicher Rückkehr nach C1 denke ich viel nüchterner und entscheide mich, auch wg. Wettervorhersagen, dass es für mich dieses Jahr zu Ende ist.

Ohne Bedauern tiefer und dann in zweitägigem Trip nach Hause.

-->> EXPEDITIONSVIDEO <<--
dRM5. 03. 2020 21:04:17
Kein Thread zu Bedingungen auf der Vrtača-Alm gefunden, daher eröffne ich einen neuen.

Endlich sind Winterbedingungen zurückgekehrt und der Tag musste genutzt werden. Start vom Parkplatz am Ende von Mojstrana, noch im Dunkeln.
Dieser Weg ist wirklich ganz anstrengend, man hat keine Zeit sich aufzuwärmen, denn sobald man von der Straße abbiegt, geht es senkrecht hoch und das Knieknirschen beginnt nasmeh anyway, der Weg war gut, Schlamm noch gefroren, ging schnell. Bemerkenswerter Schnee ab ca. 1200 m ü. NN. Schneemenge nimmt durch steilen Weg und Höhenanstieg schnell zu.
Schneeschuhe kurz hinter Weidezäune angelegt und Spur bis zur Hütte gemacht. Nach Pause weiter, eine Weile noch auf markiertem Weg zu Sleme, dann direkt hoch zum Rand mit schönem Blick auf Belca und Österreich. Schnee nicht abgetragen, an Stellen (mit Schneeschuhen) bis über die Knie eingesunken, aber trotzdem Genuss, durch unberührten Schnee zu stapfen nasmeh Morgen wieder Schneefall angesagt, Sonntag ähnlich wie heute, ideal zum Schneeschuhlaufen.

Füge einige Fotos der Bedingungen und Video hier bei.

P.S.: Winterraum in der Hütte nicht mehr vorhanden (wie in der Beschreibung der Vrtača-Alm). Jetzt einziges Unterschlupf gleich hinter Holztür, in kleinem Raum, auf Bank.

Kommentare:
dRM7. 11. 2022 08:54:20
Samstags sind wir zu Monte Plauris od. Lopič auf dem Weg der in Povici di Sopra beginnt. Herbstlich durch Laub und nassen Boden, im Teil unter Slips-Scharte, wird er recht anspruchsvoll. Auch einen Wildbach queren. Abstieg über Weg zum Weiler Tugliezzo. Schöne einsame Tour, empfehle.

-> Klick für Video <-
dRM21. 07. 2022 19:30:08
Wenn jemand eine Anti-Stress-Therapie braucht, muss er sich zuerst von "Müll" befreien und nachhaltiges Bergsteigen wählen, dann kann er den Weg durch unbewohnte Ecken unserer Berge genießen.

Wundervolle Durchquerung (nur) bis zum Biwak am Globoko-Pass. Von Podbrdo ca. 20km und 2300 Höhenmeter. Bei solcher Hitze obligatorisch große Menge Flüssigkeit, da man unterwegs nicht nachfüllen kann...

Video des wundervollen, ruhigen und von Bergblumen umgebenen Weges finden Sie im Link unten.

>> VIDEO ANSEHEN <<
dRM28. 08. 2021 09:32:01
Endlich einen etwas umfassenderen Bericht zusammengestellt. Wer interessiert ist, findet ihn -> hier.
dRM21. 05. 2021 13:46:11
Weg zum Goli vrh ohne Besonderheiten, abgesehen von matschigem Boden und Schneeflecken unter Gipfel. Oben wehte es kräftig, getroffen zwei, die auf Gipfel bivakiert haben. Füge Bilder aktuellen Zustands Nordseite Grintovci bei.
dRM10. 03. 2021 20:03:36
Zu den Verhältnissen heute kann ich nur exzellent sagen, alles nass und (noch) hält.
Kein langes Gerede, hänge ein paar Bilder an (volle Hände also wenige nasmeh ) und Aufnahme des Zustands heute.

Aufnahme hier anschauen.

dRM19. 02. 2021 08:26:53
@matic4 (falls Schneeschuhe) denke nicht nötig, zu viel unnötiges Gewicht für zu wenig Wirkung. Etwas durchtreten ja, aber das gehört zum Charme der Wintertour.
dRM18. 02. 2021 21:44:57
Etwa bei 1200m+ fängt Schnee auf dem Weg an. Wenn du früh genug bist, ist der ganze Weg zum Gipfel hart bzw. vereist und kein Durchtreten, natürlich braucht man richtige Ausrüstung für diese Steigungen (sog. Spikes sind nicht dafürzavijanje z očmi). Von Srednji vrh nach Cjanovci keine deutliche Spur, aber es ging gut, für Abstieg von Cjanovce direkt entschieden, da spürte man dass der Untergrund noch nicht ganz ok ist, daher wer Winterabenteuer fürs Wochenende sucht das vor der Tür steht, Srednji vrh bei früh genug Stunde richtige Wahl.

Aufnahme vom Weg und Verhältnissen von Mač über Dolgih njiv zu Srednji vrh und weiter zu Cjanovce findet ihr >> hier <<.


dRM26. 01. 2021 19:49:58
Bašeljspitze heute war wirklich die richtige Entscheidung. Verhältnisse auf dem Weg gut, Schnee beginnt ab der ersten Bank mit Blick auf "Preddvor-Leuchtturm", dann steigert sich mit Höhe. Da ich früh genug war, knirschte es unter den Füßen auch beim Abstieg, sonst wären Steigeisen nötig, da es unten stellenweise vereist ist. Entlang des Grats bis zum Gipfel variierte es. Gestern hat es sehr stark geweht (Info aus erster Hand), was sich auf dem Weg bemerkbar machte. Spur stellenweise weggeweht, anderswo krustiger Schnee, und auch verweihter Schnee auf gefrorenem Untergrund, also Vorsicht und Erfahrung nötig. Leute getroffen, die man an einer Hand abzählen kann, und das beim Abstieg nasmeh

Kurzes Video von heutigen Verhältnissen findet ihr -> HIER <-

dRM18. 01. 2021 21:41:17
Während alle nach winterlicher Idylle in Richtung Zelenice suchen, ist das hier das echte Paradies nasmeh Psssss, keinem verraten mežikanje
Ansonsten habe ich diese Idylle am Freitag besucht, aber die Bedingungen haben sich wahrscheinlich nicht geändert, da die Temperatur konstant um den Gefrierpunkt unter null war. Bezüglich der Verhältnisse, am meisten Sorgen machte mir der Anfang, diese Schlüsselstellen entlang des Holzrückwegs, aber es gab viel Lawinenschutt zu queren, sodass ich denke, dass dort momentan keine größere Gefahr besteht.

Video vom Freitag
Klick zum Ansehen

dRM31. 12. 2020 20:45:25
Am letzten Tag dieses "komischen" Jahres bin ich zur bewährten (wegen Lawinengefahr im Hochgebirge) Kriška gora aufgebrochen. Obwohl ich ziemlich spät dran war, war der Parkplatz in Gozd noch recht leer, was bei der Rückkehr grundlegend anders war, da auf dem Weg ziemlicher Andrang herrschte. Weg ist gut, auch ohne Steigeisen machbar, sogar mit Fahrrad nasmeh

Im neuen Jahr wünsche ich euch allen viel Glück, Gesundheit und sichere Schritte. Möge 2021 normaler sein als das Jahr, das wir hinter uns lassen, und mögen wir uns in den Bergen so oft wie möglich treffen. Glücklich und optimistisch 2021!

dRM30. 11. 2020 19:46:41
Obwohl der Titel das Überqueren von Na Možeh erwähnt, überspringt mein Beitrag das, nämlich vom Triangel bin ich zum Weg Richtung Vrtača abgestiegen und an der Abzweigung zu Suho ruševje scharf rechts abgebogen und weiter zu den Wänden und dann durch die Rinne zum wunderschönen Grat, der zum Palec führt. Über die Verhältnisse schreibe ich nicht, da sie sich bald stark ändern werden, daher füge ich nur einige visuelle Eindrücke hinzu.
dRM30. 11. 2020 19:28:41
Heute vorbei Ljubelj-Hütte auf Gratweg zum Triangel. Keine Verhältnisse, ändern sich bald stark, nur visuelle Eindrücke.
dRM1. 11. 2020 20:01:47
Gestern von Hütte bei Savica über Komarča und Štapce zum Gipfel der Mala Tičarica. Weg über Komarča wirklich gut angelegt, natürlich nicht für die mit Höhenangst da Abgrund immer links. Auch weiter bis Gipfel schön, keine Besonderheiten, nur einige umgestürzte Bäume im Wald bei Črno jezero. Kein Schnee auf Weg, aber welcher da wenn jemand planschen will.

Bei der Situation niemanden getroffen vom Start über Komarča bis Hütte am Triglav-See, auch Abstieg leer, um Hütte und Seen einige Wanderer rum, auch Gipfel. Bei normalen Bedingungen und vielen Besuchern über Komarča Helm Pflicht.

Wenig fotografiert, Handy alt, lieber genossen Ruhe und Ausblicke, einige wunderschöne herbstliche Momente in Bohinj-Bergen mit Kamera gefangen.

Klick hier für Video des herbstlichen Idylls in Bohinj-Gebirge.

dRM21. 10. 2020 19:55:03
Gestern Besuch unserer höchsten Berghütte und Wetterstation.
Bezüglich der aktuellen "Verhältnisse" im Land weiß ich nicht, wie viel Sinn es macht, die aktuellen Bedingungen auf dem Weg zu beschreiben, daher hänge ich lieber ein paar Bilder und ein Video an, für uns alle, die die Farben des Morgens in der Höhe bewundern, damit wir nicht vergessen, was uns erwartet, wenn wir die aktuelle Situation überwinden.

Ich kann aber sagen, dass ich Zeuge der Versorgung der Hütte bzw. Wetterstation durch die slowenische Armee war, die zuerst 6 Soldaten per Hubschrauber brachte, die dann jeden Ladegegenstand (Holz, Gas, Essen usw...) in die Hütte trugen, während der Hubschrauber neue Ladung holte. Wirklich fleißig und professionell, bravo Jungs und slowenische Armee.

Das Video des wunderschönen Morgens könnt ihr anklicken, indem ihr auf diesen Satz klickt nasmeh

P.S.: Straße bis Lesa ist "gut" für die, die die Straße kennen und wissen, was kommt, für alle anderen, Korito "ist es" mežikanje

dRM26. 08. 2020 19:57:52
Heute habe ich den genannten Weg gemacht. Bis zum Biwak bei Akom ist der Pfad gut, feucht, passend zur Umgebung natürlich. Biwak war leer.

Weiter zu den Drei Lärchen pure Idylle des Friedens, wie es sich für Wegloses gehört. Der letzte Teil direkt unter den Drei Lärchen kann großes Problem sein, Gelände sehr bröckelig, muss Klettererfahrung haben, klar kein Wort über geeignetes Schuhwerk. Ich habe die besten Übergänge für mich gewählt (anderer Weg als auf dieser Seite beschrieben) und nach gut zweieinhalb Stunden Gehen vom Auto die Aussichten genossen. Muss sagen, der Weg gefällt mir richtig gut, weil keine Übertreibung mit Steinmännchen wie auf manchen "Weglosen" und hoffe, es bleibt so.

Beim Abstieg noch bei Ingota (gerade geöffnet) für guten Kaffee gehalten.
Martuljek-Gruppe ist immer die richtige Wahl, wenn man Ruhe sucht.

Füge ein paar Bilder vom Zustand des Wegs bei.
         
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