Ja, Maja, mit allem Geschriebenen stimme ich dir voll und ganz zu.
Der konkrete Fall scheint mir persönlich grausam. Der Mann hat seine Frau verloren. Mit ihm kann ich nur mitfühlen und nichts anderes.
Recht ist etwas anderes. Sicher nützlich, aber manchmal furchtbar unmenschlich und verdorben wie Politik. Wer weiß, was hinter diesem Urteil steckt - Interessen der Versicherungen kommen mir sehr möglich vor. Das ist erst die erste Instanz. Was wäre z.B., wenn auch der Mann unerfahren gewesen wäre, oder sie gar keinen Piepser gehabt hätte. Es gibt noch etliche verschiedene Varianten. Das ist ein Gebiet für Juristen und es gibt massenhaft unbeantwortete Fragen. Fakt ist, dass in Österreich die Nutzung eines Lawinenpiepsers nicht gesetzlich vorgeschrieben oder durch andere Vorschriften geregelt ist.
Klar, Gita, ich bin auch dafür, so viel Sicherheitsausrüstung wie möglich zu nutzen, vor allem Verstand ... Darüber ist in dieser Polemik schon viel geschrieben worden, Turbo hat es gut zusammengefasst. Das mit der Nützlichkeit des Piepsers habe ich nur aus rechtlicher Sicht geschrieben.