Heute zum dritten Mal auf Nanos von Strane. Immer etwas Besonderes. Erstes Mal vor Jahren, als mehr als einen halben Meter Schnee lag. Zweites Mal, als wir den Weg hoch verfehlt haben und nach vier über steile Wiesen hochgekrochen sind, runter wieder verfehlt... Diesmal mit unserer Bergrose, kein Zweifel, dass wir nicht verfehlen. Jetzt ist der Weg schön markiert, heute etwas rutschiger wegen nächtlichem Regen. Während wir die markierte Zeit zur Hütte ganz schön verkürzt haben, hat unser junger Mann zwei Aufstiege gemacht, einen von Strane, Abstieg und zweiten von Razdrto... das ist Jugend, bravo. Bei der Hütte guter Apfelstrudel, aber Corona verhindert noch den Eintritt in die Hütte, daher sind wir schnell weg, da man nicht warm im Wind sitzen kann... Ansonsten haben wir den Vorschlag angenommen, noch zum Suhi vrh zu springen, dem höchsten Punkt des Nanos, 1313 m. Wir sind Richtung Strane abgestiegen und am markierten Abzweig links zum Suhi vrh. Vorbei an der Jagdhütte, etwas auf der Straße, alles gut markiert. Haben einen schönen Weg zum Gipfel gemacht, Ausblicke super, vom Triglav bis Kamnik, Richtung Kucelj, Javornik, Richtung Snežnik und Učka... Beim Abstieg vorbei am Okno und noch Aufstieg zum Maj-Gipfel. Gefolgt von einem extrem interessanten Abstieg entlang des Grats, unmarkiert, nach der Wegbeschreibung des Funkers Slavko Šetina. Es handelt sich um einen ziemlich steilen Abstieg, der zu dieser Zeit mit wunderschönen Pfingstrosen belohnt wurde. Natürlich sind wir unserer Führerin dankbar, ohne die es keinen so runden Weg gäbe...