@FSkok: Mountainbiker wollen aus dem vorgeschlagenen Zon-Novellengesetz herausgehalten werden, worüber schon genug gesagt wurde. Aber diese Zon-Novelle hat die Initiative ausgelöst, die Situation beim Mountainbiking endlich zu regeln - unter Berücksichtigung aller Interessengruppen. Persönlich stimme ich zu, dass das formal ZPlanP verletzen würde - ähnliche Fälle widersprüchlicher Gesetzgebung gibt es in Slowenien leider viele. Wenn der Gesetzgeber das will, kann der Konflikt elegant durch eine kleine Änderung von ZPlanP gelöst werden, indem Radfahrer zu den Nutzern von Wanderwegen hinzugefügt werden.
Wahrscheinlich gibt es neuere Statistiken, aber auf der Webseite des Statistiischen Amts RS fand ich, dass es 2004 in slowenischen Bergen 75 Tausend Übernachtungen gab, davon 22 Tausend ausländische Gäste, also jeder Dritte. PZS-Daten sind, dass slowenische Berge jährlich über 1,5 Millionen Besucher haben. Kombinieren wir beide Daten, ergibt eine grobe Schätzung, dass jährlich ca. eine halbe Million ausländische Bergbesucher gibt. Und nein, es ist nicht fair, dass die Pflege der Wege, die von einer halben Million Ausländern genutzt werden, die normalerweise keine PD-Mitglieder sind, nicht mal slowenische Steuerzahler, auf die PDs fällt.
Zu Kosten habe ich oben beschrieben - hier nicht nur Kosten zum Schließen von Wegen, die du nennst, sondern auch Infotafeln, Markierungen, Wegweiser - das alles ist Infrastruktur, die systemisch finanziert werden muss. Das bedeutet nicht Verkauf von MTB-Vignetten, sondern staatlichen Beitrag aus dem Budget, wie schon jetzt. Dasselbe Budget, das Mountainbiking als Tourismuszweig füllt.