@FSkok: Ich denke, niemand ist zufrieden damit, das Gesetz zu brechen, nur dass man ihm dabei ein Auge zudrückt oder ihn nie erwischt. Ich gehe in die Berge, um mich zu entspannen, die Natur zu genießen und neue Kräfte zu tanken - und wenn ich dabei grüble, wie mich "jemand" formal bei einer Verletzung erwischen kann, ist mein Tag ruiniert.
Meine Beobachtung ist, dass der Druck zur Gesetzesänderung von einer breiteren Masse von Bergfahrern kommt, die ähnlich wie ich denken, und nicht nur von "bestimmten Vereinen", die finanzielle Interessen daran hätten. Es ist wahr, dass Vertreter bestimmter Interessengruppen und Vereine als Gesprächspartner der Regierung auftreten -wahrscheinlich daher deine Wahrnehmung-, rein deswegen, weil die Radfahrer-Population von ein paar Vertretern vertreten werden muss, ein paar Tausend oder Zehntausend Radfahrer können nicht mit der Regierung am Verhandlungstisch sitzen. Glaub mir, diese Vertreter haben das Mandat und die allgemeine Unterstützung der breiteren Bergfahrergemeinde, sonst hätte schon jemand Radau gemacht.
Und da du schon einen etwas weiteren Blick erwähnt hast, beißen wir auch in diesen sauren Apfel, der viele stört - na und, wenn jemand Bergfahren vermarktet und finanzielles Interesse daran hat? MwSt. auf die erbrachte Leistung, Einkommenssteuer des Guides, Kurtaxe, jährliche Führerlizenz, Versicherung - all das fließt direkt oder indirekt in den Staats-Haushalt, aus dem die Mittel kommen, die der Staat für PZS und Wegepfleger bereitstellt, sowie Subventionen für Waldbesitzer, Finanzierung von GRS, Hubschrauber-Einheit SV und Polizei usw. Es entsteht ein neuer Arbeitsplatz und einer weniger beim Arbeitsamt. Natürlich nur, wenn diese Führung legal durchführbar ist und alle oben genannten Beiträge tatsächlich ans Budget abgeführt werden. Ein qualifizierter und professioneller Guide, der eine Tour organisiert, trägt höchstens positiv zur Aufklärung der Kunden - Radfahrer über Zusammenleben mit anderen Bergbesuchern, Umgang mit der Natur, Bergethik, Sicherheit und vor allem macht die Tour angenehm.
Auf der anderen Seite - wenn ein ausländischer Berg-Guide eine Tour in slowenischen Bergen organisiert und durchführt, ist das nicht umstritten? Wo landen seine Einnahmen? Und wer pflegt die Wege, auf denen er die Gruppe Wanderer geführt hat?