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Radfahrer in den Bergen

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BorisM3. 02. 2014 18:10:18
Dieses Gesetz ist jetzt völlig bedeutungslos für Radfahrer, weil sie uns rausgenommen haben und wir offenbar über eine neue Regelung verhandeln. nasmeh

http://www.mko.gov.si/nc/si/medijsko_sredisce/novica/article/1328/7103/
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lynx3. 02. 2014 18:22:04
Wenn sie ihr Wort halten. Weil ich den Text gelesen habe, verstehe ich die ganze Verrücktheit gar nicht, da explizit Fahren mit dem Rad auf vereinbarten Wander- und Waldpfaden erlaubt ist. Ist das nicht das Ziel die ganze Zeit?
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BorisM3. 02. 2014 18:43:16
So ein Gesetz gibt's schon sieben Jahre, bisher ist offiziell nur ein Pfad geöffnet worden. Nach manchen Daten gibt's in Slowenien 120.000 Mountainbiker, sehr aktive wahrscheinlich viel weniger. Stell dir vor bei dieser Geschwindigkeit des Öffnens dieser Masse Radfahrer, verurteilt auf zwei oder drei Pfade.
Auch die vorgesehenen Strafen sind unnormal hoch. Für unseren Club mit Jahresbudget 400 € wäre Organisation einer Gruppenfahrt maximale Strafe 150.000 €. Das heißt wir würden sie 375 Jahre abbezahlen. Dazu kommen Strafen für Organisator und Teilnehmer. Wenn du maximal betrunken auf der Straße fährst ist die Höchststrafe glaube ich 1200 €, weiß nicht noch nicht probiert. Von Verbot der Ausgabe von Führern usw. gar nicht reden..
Also kämpfen wir für Öffnung aller Pfade, die überlastet sind oder Eigentümer nicht mit Nutzung einverstanden, die werden geschlossen.
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VanSims3. 02. 2014 19:07:56
@GregorC:

„Du wirst immer noch auf legalen Wegen fahren (auch Wanderwegen oberhalb der Waldgrenze und im Hochgebirge), auch ohne MTB-Schild links.“

Es ist sicher im Gesetz definiert, wo es erlaubt ist und wo nicht. Habe schon gesagt, es muss nicht explizit als verboten oder erlaubt markiert sein. Was erlaubt ist und was nicht, bestimmt das Gesetz (auch im Verkehr steht nicht immer „verboten“, sondern es wird oft verstanden). Und niemand verkauft mir Bullshit, dass man in Europa überall fahren kann, wo man will. Fußgänger(Wanderer) dürfen nicht überall, Autos nicht, Motorradfahrer nicht, Traktoren und Motorkultivatoren nicht, Vieh darf nicht überall getrieben werden (nur in Slowenien passiert es, dass du auf einer registrierten Staatsstraße fährst und dir eine Herde Kühe entgegenkommt und du dich kaum ausweichst - eigene Erfahrung), also wahrscheinlich auch Radfahrer nicht, oder?

Im Ausland weiß man genau, auf welchen Straßenkategorien Radfahrer dürfen und wo nicht. Auch wo parallele Radwege sind, meist nicht auf der Straße. In Deutschland z.B. haben sie schon im Tal streng getrennte Wege für Fußgänger und Radwege und Gott bewahre, wenn du auf dem falschen bist (bin ich mal aus Versehen und Gott sei Dank nur mündliche Ermahnung vom Polizisten, weil ich „Ausländer“ war).

Also ist es sicher auch in den Bergen so geregelt. Und selbst gesehen mehrmals. Paralleler MTB- und Wanderweg und jeder auf seinem. Niemand hat jemanden gestört.

Und keine defensiven Stellungen sofort, ihr Mountainbiker. Niemand will euch was. Ich zumindest nicht. Ich unterstütze euch dabei, das hier zu regeln. Und wenn das Ziel „ausdrücklich erlaubtes Radfahren auf vereinbarten Wander- und Forstwegen“ ist, ist das nicht genau das? Oder wollt ihr überall hinfahren, wo ihr wollt. Hoffe, das wird hier nicht akzeptiert, auch wenn vielleicht irgendwo in Europa, was ich stark bezweifle.
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BorisM3. 02. 2014 20:01:26
Jetzt wundere ich mich gar nicht mehr, dass Hunde dich nicht mögen, Radfahrer dich nicht grüßen wollen, jemand über dich herfällt. Seit drei Tagen erklären wir dir, wie und wo legal Rad gefahren wird, du aber wie eine quietschende Schallplatte, CccCCcCccccc. Zieh endlich das Gesetz raus, dass in Italien alles verboten ist außer wo markiert.
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lynx3. 02. 2014 20:01:41
Nein, aktuell sind beide verboten, also bringt dieser Vorschlag Erleichterung. Jetzt verstehe ich, es geht um viel größere Appetiten. Viel Glück, plötzlich sind wir nicht mehr auf derselben Seite.
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VanSims3. 02. 2014 20:28:09
Das ist jetzt auch mir klar und ich bin kein Unterstützer mehr. Es geht tatsächlich darum, dass Mountainbiker überall hinfahren wollen, wo sie wollen. Und natürlich Propaganda machen, dass es in Europa so ist, was natürlich NICHT WAHR ist.

Und natürlich disqualifizieren, diffamieren und behindern diejenigen, die Gegenteiliges behaupten, Worte verdrehen,... wie der letzte Post @BorisM zeigt. Typisch slowenisch! Mensch will Gutes und ihr so.

Jetzt wissen wir wenigstens, woran wir sind und alles soll weiterhin für Mountainbiker gesperrt bleiben, stört mich nicht!
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lynx3. 02. 2014 20:56:04
Nein, du warst auch nicht 100% konstruktiv.
Niemand hat Gesetzgebung angehängt, also ist alles bezüglich Ausland mehr Anekdote als Beweis und daher keinen Sinn, die Diskussion zu diesem Aspekt fortzusetzen.
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BorisM3. 02. 2014 21:02:30
Kann nicht weil es keine gibt, Gesetzgebung nur bezüglich Motoren, und Fahrräder nicht dabei. Fahrrädern werden nur bestimmte Wege oder Nationalparks verboten.
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lynx3. 02. 2014 21:42:15
Nichts kann verboten sein ohne gesetzliche Grundlage, daher widersprichst du dir. Es kann ganz locker sein und alles den Gründungsakten, Managementplänen etc. dieser Schutzgebiete und Ähnlichem für "bestimmte Wege" (z.B. Gemeindeverordnungen) überlassen. Aber es muss existieren.
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VanSims3. 02. 2014 22:00:15
Zum Einstieg aus den Dolomiten (sage nicht gleich, dass es in ganz Italien so ist):

http://dolomitesport.com/activities/mountain-biking/

Erlaubt auf sogenannten 'grünen Wegen', minimale Breite 150 cm.

Mich interessiert, welche Gegenargumente kommen, wenn überhaupt, oder wieder jemand mit Hunden oder Schlimmerem reinplatzt, was heute schon gelöscht wurde.

Und das hier:

Swiss canton of Bern proposes banning mountain-biking

http://www.pinkbike.com/news/Swiss-canton-of-Bern-proposes-banning-mountain-biking-2012.html

Hier erlaubte Breite 1.2 m wenn Gesetz angenommen, Strafen ganz ordentlich.

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mmuz3. 02. 2014 23:37:29
Beim Übersetzen aus Fremdsprachen sind Nuancen sehr wichtig. Der obige Dolomiten-Link sagt tatsächlich, dass „grüne Wege“ (Farbe auf Karte) bewährt für Mountainbiker geeignet sind und nicht, dass sie die einzigen erlaubten sind! Weiter erklärt der Autor, man kann auf „weißen Wegen“ (befestigt oder unbefestigt) weiterfahren oder Glück auf „rot gepunkteten“ versuchen - für die keine Regel, wie sie in der Natur aussehen und daher MTB angenehm oder nicht. Also sind Radfahrer bei weitem nicht nur auf „grüne Wege“ beschränkt!

Zu erwähnen, dass der obige Link auf Sportagentur zweier Ausländer in Italien verweist, daher besser auf zuverlässigere Quelle - Gesetzgebung. Hier helfe ich mir teilweise mit italienischen Quellen (Rechtsitalienisch ist grauenhaft..), hauptsächlich mit Material Nationalrat RS „Vergleichsübersicht - Regelung der Fahrten im natürlichen Umfeld der Alpen“, 10.10.2011.

Italien reguliert Mountainbiking national nicht, überlässt Entscheidung den Regionen. In Friaul-Julisch Venetien außer Naturschutzparks keine Einschränkungen, innerhalb Parkregeln. In Venetien Radfahren per Gesetz auf Wald-Weide-Wegen erlaubt (inkl. Wanderwege, Maulpferdwege und Waldabzüge), nicht auf Wiesen, Almen, Skigebieten und Bergwegen (wo Begriff Bergweg gesetzlich typisch italienisch komplex definiert, Kombi vieler Eigenschaften wie Seehöhe, Erreichbarkeit Hütten/Biwaks, „künstlerischer Eindruck“, gesellschaftliches Interesse etc.). Trient - Radfahren auf allen Wegen möglich, wo Breite kleiner Abstand Vorder- zu Hinterachse Rad oder Neigung unter 20%. Also „steile“ breite Wege oder „flache“ Wege jeder Breite. Bozen - Südtirol: Radfahren in Umgebung nicht allgemein verboten außer auf einzelnen Wegen (Parks, Gewässer), wo explizit markiert.

So viel zu Italien, für verlässliche Info zu gesetzlichen Regelungen Mountainbiking Alpen empfehle Übersicht der Kommission Tourenradfahren Alpenverein Slowenien, Link http://ktk.pzs.si/vsebina.php?pid=131. Übersicht enthält Links zu Quellen - Gesetzen einzelner Länder. Denke, kein Zweifel mehr an gesetzlicher Regelung anderswo.
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FSkok4. 02. 2014 00:00:20
Soweit ich weiß, setzt sich der Radlobby für ein Gesetz ein, dass Radfahren überall erlaubt sein soll außer wo explizit verboten!
Wenn sie so ein Gesetz durchdrücken, fürchte ich passiert Folgendes;

Da Betreuer von Wanderwegen künftig PDs bleiben, müssen sie Vorschlag zur Sperre Radfahren auf bestimmtem Weg mit Argumenten beim zuständigen Ministerium einreichen und bei Genehmigung ratet mal, wer Kosten deckt, die entstehen um Weg richtig zu markieren. Ja, Betreuer, d.h. PDs bzw. Wanderer.
Also wenn solcher Vorschlag klappt, Radfahren überall außer auf Wegen, für die PDs sich engagieren und auch für Sperre zahlen.
Gerechter zu Wanderern ist aktuelles Wanderwegesetz, das in §19 Z.3 erlaubt über Betreuer beim Min. Bildung Vorschlag für Erlaubnis Radfahren auf bestimmtem Wandweg, hier trägt Interessensseite Kosten!

Meiner Meinung nach sollte Gesetz dort gleich bleiben, damit wenn jemand Wanderweg umqualifizieren will, auch engagiert und Kosten Umqualifizierung trägt.

Franci Skok

PS übrigens fahre ich selbst gelegentlich Rad auf Wandweg, aber da ich weiß gegen geltendes Gesetz verstößt, prahle nicht und überzeuge öffentlich niemanden dass es ok ist!
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BorisM4. 02. 2014 07:20:56
FSkok, in euren eigenen Reihen habt ihr 30% Bergsteiger, die auch Radfahrer sind, also sind nicht nur Bergsteiger die Pflege der Wege. In einem der vorherigen Beiträge habe ich auch Links zu Alben gegeben, wo wir Wege instand gesetzt haben, die meisten Radfahrer waren keine PZS-Mitglieder. Derzeit bemühen wir uns sehr, dass es noch mehr davon gibt, was leider in diesem Jahr sehr nötig sein wird. Mit einer solchen Einstellung, das ist unseres, nur wir dürfen hier laufen, fürchte ich, dass ihr mehr verscheucht als gewinnt, sie werden sich trotzdem fahren, egal wie hoch die Strafe dafür ist.
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FSkok4. 02. 2014 13:54:51
BorisM, bezüglich der Instandsetzung von Bergwegen ist das nicht so einfach, ich habe Lust und Zeit, ab zur Aktion. Im ZPlanP aus 2007, § 12 legt fest, wem und unter welchen Bedingungen die Betreuung von Bergwegen übertragen werden kann, kurz: ein PD mit mindestens 30 volljährigen Mitgliedern, von denen mindestens zwei die vorgeschriebenen Voraussetzungen für Wegmarkierer erfüllen müssen, d.h. abgeschlossener Kurs für Wegmarkierer.

Grundsätzlich sind wir Wegmarkierer dankbar für jede Hilfe, die wir bei Aktionen bekommen, aber das Problem entsteht, wenn bei einer solchen Arbeitsaktion, die natürlich angemeldet sein muss, also offiziell, (Gott behüte) jemand zu Schaden kommt, der nach dem Gesetz dort nicht sein dürfte. Deshalb versuchen wir in der Praxis, Hilfe von "Zivilisten" zu vermeiden, besonders wenn die Gefahr zu groß eingeschätzt wird. Ich hoffe, es ist dir jetzt klar, dass weder Bergsteiger noch Wegmarkierer die Wege besitzen, sondern die Betreuer sich möglichst an die geltende Gesetzgebung halten müssen, um Konsequenzen zu vermeiden, denn letztlich sind das keine physischen, sondern juristische Personen und die Strafen sind entsprechend bei Nichteinhaltung.

Da ich annehme, dass du in diesem Bereich sehr engagiert bist und sicher Mitglied in einem PD, lade ich dich ein, die Schulung zum Wegmarkierer zu machen, ist sonst nicht schwer, erfordert aber den Einsatz von Energie vor allem Freizeit. Füge dir noch den Link bei, Zeit hast du bis Ende d.m.

http://kpp.pzs.si/novice.php?pid=8795


lp, Franci Skok
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FSkok4. 02. 2014 14:22:52
Dass weiterhin mit Fahrrädern auf Bergwegen gefahren wird, obwohl die gesetzlich vorgeschriebenen Bedingungen nicht erfüllt sind, ist natürlich wahr, obwohl vielleicht jeder die Entscheidung zwischen Respekt und Risiko von Strafen od. Verletzungen etwas mehr abwägt.
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tine.sl4. 02. 2014 17:00:28
Und dann wunderst du dich, warum niemand die Wege pflegt?zmedenzmeden
In unserem lokalen PD ist es so, dass der Hauptwegmarkierer sowieso zu alt ist, sonst Respekt für das, was er in seiner Zeit gemacht hat. Es gibt einen Jungen, der sowieso nur labert und nicht mal weiß, wo ein Weg ist, und es interessiert ihn nicht, lieber eins trinken. Und dann gibt's noch den Mittleren, der sich übernimmt, aber alles allein natürlich nicht schafft, und ein paar Zivilisten, gut dass sie da sind. Die Zivilisten sind aber immer dieselben und wenn auch die irgendwann aufgeben, dann ist niemand mehr da.
Ja es gibt auch die, die sonntags vormittags statt in die Kirche in die Hütte aufs Bier gehen, so haben sie zu Hause eine Ausrede und in der Hütte Dunkel fürs Gerede, was sie alles für die Bergsteiger gemacht haben.
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lynx4. 02. 2014 17:26:19
Wenn ich nach unserem urteile, angeblich dem größten, wissen sie die Mitglieder nicht zu aktivieren. Schon mindestens fünf Jahre haben sie nicht mal die MO um Hilfe gebeten, dann jammern sie auf der Versammlung, dass zu wenige da sind. zmeden
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BorisM5. 02. 2014 06:52:52
@FSkok, ich bin kein PD-Mitglied. Wenn die Wegmarkierer Hilfe brauchen, kannst du mich kontaktieren und ich hole ein paar Radfahrer zusammen, die bereit sind zu helfen.
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CAR5. 02. 2014 19:32:05
Ich bin Markierungsmitglied, ich arbeite nach meinen Kräften bzw. so viel wie meine Freizeit erlaubt, aber ich sag euch so: wenn wir Dosen und Flaschen für unsere Berg- und Wald-Besucher (Schweine) aufsammeln würden, gäb's keine Zeit für andere Arbeiten. Was Radfahrer angeht habe ich nichts gegen Adrenalin-Fahrten aber nicht auf Weiden und markierten Wegen da viel Mühe investiert wird damit der Weg hält, Wasser macht sein Übriges, glaubt mir es braucht nicht dass Radfahrer ihn auf ihre Weise zerstören und das würde ich betonen dass jeder Radfahrer sich bewusst sein sollte wenn es zu Verletzungen auf markiertem Weg kommt (umreißt oder streift Wanderer) trägt volle Verantwortung dafür Verstand in die Hände und nicht in Füße und Arme.
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