@BorisM: Im Ausland ist nicht alles offen, sondern es gibt schön angelegte MTB-Wege, manchmal auf bestehenden Wanderwegen, meistens aber als eigenständige Trails, ansonsten ist Radfahren auf Wanderwegen verboten, geschweige denn auf unmarkierten Wegen und Abseits, von Nationalparks ganz zu schweigen.
Der Link, den du gepostet hast, kündigt an, dass in Kärnten 3000 km MTB-Trails geplant sind. Nichts weiter. Auf anderen Wegen bleibt es für Radfahrer verboten wie in den anderen Alpenländern.
Natürlich findest du auch dort Verstöße. In Deutschland, im Rheinland, fuhren zwei Jungs Downhill eine Steigung hinunter, die wegen des schön geformten steilen Felsen-Geländes sehr einladend für solche Sachen ist, leider war am Anfang ein Schild, dass Radfahren dort verboten ist. Ich habe mich ihnen nicht zur Seite gemacht. Sie haben mich nicht angeschrien wie so ein Slowenchen oder gar gedroht wie es FSkok mit dem Team passiert ist, sondern sie fingen an zu besprechen, wie sie mich 'überholen' könnten, was ihnen dann auch gelang.
In Frankreich bin ich dieses Jahr viel im Mittelgebirge gewandert und habe bemerkt, wie gut dort MTB- und Wanderwege getrennt sind. Beim Abstieg von einem Hügel war an einer Kreuzung klar ausgeschildert: rechts Fußgänger, links MTB. Nun, trotzdem kam kurz nachdem ich rechts abgebogen ein Radfahrer hinter mir her. Auch er hat mich nicht beschimpft, geschweige denn bedroht, sondern sich nett entschuldigt.
Also im Ausland gibt es Gesetze, die das regeln und nicht alles ist erlaubt, die Leute halten sich mehr oder weniger daran wegen der Kultur und auch wenn sie dich dort erwischen, können sie dich ordentlich einbuchen. Wer die Vorschriften bricht, ist sich zumindest bewusst, dass ER der ist, der falsch handelt und dass ER sich denen anpassen muss, die sie einhalten.