| katty18. 10. 2011 12:15:51 |
Auch ich bin gestern zum Großen Draški Gipfel aufgebrochen . Start am Ende der Pokljuka-Straße um 6:30, über die Alpe Konjščica zum Sattel Jezerce, wo mich die Ausblicke in die Umgebung verzauberten. Im Tal natürlich Meer aus Nebel , in dieser Höhe schon richtig angenehm warm—na ja, ich noch in der Jacke. Leichter Wind, daher schnell aufgefrischt und weiter. Der Weg zum Studorski-Pass ist teilweise vereist , da schattig, noch ein paar Schneeflecken, die sehr nützlich sind, da der Schnee gefroren und sicher zu begehen ist, dazu Trittsspuren, also keine Panik . Vom Studorski-Pass toller Blick ins Bohinj-Tal, auf Vogel und die unteren Bohinj-Berge. Wie schon in früheren Kommentaren erwähnt, fehlt mir auch hier eine Infotafel . Nicht zu lange verweilen und zum Großen Draški Gipfel. Beim Rückblick sehe ich ein älteres Paar, das zum Vodnik-Haus geht. Das waren die ersten lebenden Seelen, die ich treffe/sehe auf dem ersten Teil des Wegs. Der Pfad ist anfangs unter Gebüsch ziemlich eng , daher dreht wohl mancher Wanderer um, denkt er hat sich vertan oder falschen Weg. Ich dachte das auch erst, aber aus Forum-Infos wusste ich, dass ich nicht vorbeikommen konnte . Unter den Kiefern reiße ich mir wieder die Hose auf, aber nichts hielt mich vom Gipfel ab. Knie und Muskeln arbeiten hier ordentlich, keine Frage . Zum Gipfel letzte paar 100m meist Gras, super. Gipfel hat Stempel, aber kein Gipfelbuch mehr. Ausblicke fantastisch, wunderschön, wahnsinnig schön . Etwas Wind, aber kein Problem. Triglav wie auf der Hand, ebenso Kleiner Draški Gipfel, Viševnik, Debela peč und Tosc. Oben 1,5 Std. geblieben, na klar, schönes warmes Wetter ausnutzen . Auf Viševnik etwas Betrieb, auch auf Kleinem Draški. Beim Rückweg treffe ich zwei freundliche ältere Herren aus dem Primorska. Vom Pass mache ich etwa 10 Schritte Richtung Ablanca, aber lieber umkehren—habe den Weg nicht gecheckt, also nicht riskieren . Auf Jezerce wieder aufgefrischt, dann über Konjščica nach Pokljuka und ins Tal. Auf Ablanca-Gipfel zwei Bergsteiger, die vorher auf VDV waren. Da sie den Weg von VDV nach Ablanca superschnell gemacht haben, vergleiche ich sie heute mit Gämse, die so über Felsen springen.  Zusammengefasst, verrücktes, fast kitschiges Wetter, verzaubert von super Ausblicken und dem Gipfel, wo ich zum ersten Mal war. Fotos folgen.
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