Noch eine zum Hundethema, und nicht nur in den Bergen. Ich gebe zu, es juckt mich richtig, wenn ich den Satz höre „der tut nix“. Mein Sohn ist glücklicherweise schon groß genug, dass Hunde ihn nicht mehr erreichen, aber als er klein war, hatte ich unzählige Probleme wegen Hunden. Mein Sohn ist schwer asthmatoisch und tödlich allergisch gegen Hunde, daher waren Hunde-„Küsse“ für ihn und mich immer wieder harte Prüfungen. Er darf sie nicht mal streicheln, ohne sofort gründlich die Hände zu waschen. Kurzum, kein Kontakt erlaubt. Stellt euch seine und meine Qualen vor, besonders in den Bergen, wenn man weit von Wasser entfernt ist und das Gesicht von einem Hunde-Kuss anschwillt. Ich hatte immer Medikamente dabei, aber das sind Asthmamedikamente, die nicht helfen, wenn das Gesicht so zuschwillt, dass man die Augen nicht mehr öffnen kann. Und dass es euer kleiner Draufgänger ist, dem das immer wieder passiert. Ganz zu schweigen davon, dass Hunde ihn unendlich lieb haben und immer zuerst zu ihm rennen. Ich weiß, die Leute denken nicht darüber nach und meinen nichts Böses, aber so ist es. Deshalb bin ich gar nicht begeistert von der Freundlichkeit fremder Hunde, obwohl ich Tiere mag und selbst mal einen Hund hatte.
Ich habe die Schnauze voll von Erklärungen, dass er nichts Böses will nicht reicht und dass mein Sohn tödlich allergisch ist und um Himmels willen den Hund festhalten, damit wir vorbeikommen.
Ach ja, und noch dazu, ich bin nicht dafür, Hunde anzuleinen, nur lasst sie dressiert sein, dann ist die Sache erledigt.