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| SamoK28. 10. 2015 07:25:18 |
Um Himmels willen verstehe ich nicht, warum manche Leute Angst vor Hunden haben. Zu strenge Erziehung?
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| vandica128. 10. 2015 07:34:19 |
Ich deswegen, weil mich so ein "der tut nichts" in die Wade gebissen hat.
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| grega_z_brega28. 10. 2015 07:45:37 |
Das ist wirklich nicht schwer zu verstehen, Menschen haben unterschiedliche Ängste und Gründe dafür. Vandica1 hat schon einen genannt. Sonst haben solche "der tut nichts" auch pelzige Ohren wie alle anderen Hunde.
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| SamoK28. 10. 2015 07:47:55 |
Ja, schon, aber das ist einer von tausend. Wenn man alles fürchtet, wo ein Promille gefährlich ist, könnte man alles fürchten! Mit etwas Wissen über Hundepsychologie ist es auch ganz leicht zu sehen, welcher Hund potenziell gefährlich ist. Es gibt wirklich so wenige, dass es nicht lohnt, darüber zu reden. Wirklich, ich wiederhole, ich verstehe nicht, wie man wegen so einer kleinen Anzahl "potenziell gefährlicher" Hunde alle fürchten kann! Diese moderne menschliche Ängstlichkeit ist wirklich traurig.
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| vandica128. 10. 2015 07:55:19 |
Nur diese Zahl für 2013 und ich denke, die Zahl ist nicht klein, besonders weil nicht alle Vorfälle melden: Letztes Jahr wurden in Slowenien 1657 Hunde-Bisse gemeldet, dieses Jahr schon 821.
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| SamoK28. 10. 2015 08:04:57 |
Auf den ersten Blick sind diese Zahlen groß, aber wenn man bedenkt, wie viele Hunde es gibt, sind sie es nicht einmal. Außerdem wette ich, dass bei einem großen Teil der Bisse das Provokieren des Hundes durch Menschen vorliegt (ähnlich schreiben Leute Bären Gefährlichkeit zu, nachdem sie sie in ihrem Lebensraum belästigen) oder es handelt sich um einen "Warn"-Biss, der nicht gefährlich ist. Hunde, ähnlich wie viele andere Tiere, warnen zuerst, indem sie nur fest mit dem Kiefer "packen", nicht wirklich beißen. Ein echter Hundebiss ist eine sehr ernste Sache, und solche Fälle gibt es sicher nicht tausend pro Jahr. (Falls du genauere Daten hast, sag bitte Bescheid.)
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| SamoK28. 10. 2015 08:13:48 |
Noch das. Eine der größten Gefahren, denen wir uns aussetzen, ist das Autofahren. Und doch sehe ich ständig (viele) Leute, die rasen, durch Rot fahren, überholen, wo keine Sicht ist, ausdrängen und in schlechtem Wetter fahren, als ob die Sonne scheint und die Straße trocken ist. Sehr viele fahren, als wären sie allein auf der Straße. Und doch hat niemand Angst vorm Autofahren, im Gegenteil, sie nehmen es als Erholung. Ich kenne sogar Leute, die zum Entspannen fahren. Dann fürchten sie Welpen, Bären, Spinnen und den eigenen Schatten.
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| mukica28. 10. 2015 09:21:54 |
Ich stimme SmoK zu, es gibt viel mehr andere Gefahren als Hunde-Bisse... aber jeder verteidigt sein eigenes... Die Statistik zeigt auch viele Polizeieinsätze bei Schlägereien, Gewalt, häuslicher Missbrauch.. auch hier muss man stark nachdenken das macht mir viel mehr Sorgen als Tiere
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| GregorC28. 10. 2015 13:27:44 |
Samo, die Leute haben auch Angst z.B. vor der Dunkelheit, die ist noch weniger gefährlich als Hunde. Sie haben halt Angst und da kannst du nichts machen. Hunde-Bisse sind viel häufiger als die Statistik zeigt. Und interessant dabei, dass die meisten Bisse von Rassen wie Golden Retriever und ähnlichen "freundlichen" Rassen kommen und nicht sagen wir von Boxern (für mich eine der schönsten Rassen, aber auch anspruchsvoll). Ich hab keine Angst vor Hunden genau, aber kein gemütliches Gefühl hab ich, wenn ein größerer Hund auf mich zukommt, Besitzer nicht in Sicht. Als Fußgänger keine schlechten Erfahrungen, anders als Radfahrer. Aber hier reagiert der Hund aufs Treten der Pedale, was er als Tritte sehen kann. So bin ich unter Blegoš schon vom Rad vor einem losen Hund auf die andere Seite gesprungen, dass das Rad zwischen uns war. Gesprungen bin ich gerade rechtzeitig, um das Bein wegzuziehen, so hat er ins Pedal gebissen. Auf Rufe der Besitzerin hat er nicht reagiert und sie hat ihn kaum weggezerrt. Geseilt hat sie ihn auch danach nicht, sondern kaum am Halsband gehalten. Gut, dass das das einzige problematischere Treffen bisher ist.
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| dprapr28. 10. 2015 13:37:12 |
Heute hab ich wieder Hundescheiße am Rand des Grundstücks aufgesammelt, wo Hunde die "niemandem was tun" und ihre tollen Besitzer ihren "Dreck" abladen. Gut dass ich im Garten umgegraben hab und es nützlich war. Hoffe es hat keine schädlichen Zusätze...
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| grega_z_brega28. 10. 2015 13:47:41 |
dprapr dir würde es besser stehen wenn du Pferde und/oder Kühe am Rand des Grundstücks spazieren führst 
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| Loni28. 10. 2015 13:56:02 |
Bisse von "freundlicheren" Rassen sind häufiger nur weil es mehr solcher Hunde wegen Beliebtheit gibt, wenn man nur prozentual schaut, wäre es anders.
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| marinka6728. 10. 2015 14:51:26 |
Herr SamoK, wenn Sie schon als Kind umgerissen und gebissen worden wären und später nochmal, weiß ich nicht ob Sie den Angst so leicht loswerden. Sonst haben wir passende Gesetze die sagen wann und wo der Hund an der Leine sein muss, mit Maulkorb usw. Gesetze gelten überall, Leute brechen sie (wir brechen sie). Aber noch nicht erlebt dass jemand einen Menschen überfährt und dann noch auf ihn brüllt warum er da läuft und dass er provoziert hat usw. Hundekacke ist eh eine andere Sache. Und einmal hab ich schon anderswo gefragt: wie sammelt ihr Hundediarrhoe und das Pinkeln? Antwort hab ich bis heute nicht.
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| SamoK28. 10. 2015 15:06:43 |
Ich hab nicht gesagt dass man die Angst "leicht" loswird. Man muss dran arbeiten wenn man nicht das ganze Leben vor dem eigenen Schatten zittern will. Hundekacke ist wirklich Schweinerei, aber wie die Menschen überall auf der Welt scheißen, das ist die Krise!
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| SamoK28. 10. 2015 15:09:44 |
GregorC, Leute haben Angst vor Dunkelheit? Meine Töchter gehen schon seit sie laufen allein im dunklen Wald, sogar ohne Lampe. Weiß nicht, wie ihr erzogen wurdet, dass ihr Angst vor Dunkelheit habt. Wie ich sage - ihr habt Angst vor eurem eigenen Schatten.
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| SamoK28. 10. 2015 15:13:01 |
GregorC, nein, Hunde rennen nicht hinter Radfahrern her weil das Rad drehen an Tritte erinnert, komm schon. Es ist halt etwas an Größe und Geschwindigkeit des Radfahrers das urtümliche Instinkte im Hund weckt. Als ich selbst um die Welt radelte, hatte ich in manchen Gegenden (Türkei besonders) immer ein paar Steine an der Satteltasche, und griffbereit das größte Werkzeug das ich dabei hatte. Aber Leute, macht euch klar, dass Hunde normalerweise nicht angreifen, genau wie Bären nicht, und Dunkelheit ist nur Lichtmangel. Oh je, oh je, oh je.
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| SamoK28. 10. 2015 15:14:51 |
GregorC, noch das. Ein Hund, der Radfahrern in die Knöchel beißt (sehr sehr häufig), wird dich nicht durchbeißen. Warnt nur, also Kiefer zusammengepresst, aber keine Zähne eingesetzt. Erprobt.
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| jax28. 10. 2015 16:12:57 |
SamoK, du verstehst auch etwas nicht. Wenn du mit dem Rad 40 oder 50 km/h einen Abfahrtsstrecke runterfliegst (das ist völlig legal, um das klarzustellen), und dir von einem Haus am Rand ein Hund auf die Straße springt, hilft es gar nichts, wenn er "ganz freundlich" ist und "du ihn nur interessierst". Ja, in einer anderen Situation würdest du ihn streicheln und er gäbe dir die Pfote. Aber dann landest du im Krankenhaus. Ich stelle mich auf keine Seite, aber lasst uns Hunde nicht als engelhafte Wesen behandeln, die nie und nimmer etwas Unangenehmes tun können. Ach ja, und da wir auf einem Bergforum sind, noch etwas: Verfolgen von Tieren, auch Weidetieren. Seid ihr alle sicher, dass die Schafe auch so überzeugt sind, dass euer Hund ganz freundlich ist und niemandem etwas tut?
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| jax28. 10. 2015 16:13:34 |
SamoK 28.10.2015 GregorC, noch das. Ein Hund, der Radfahrern in die Knöchel beißt (sehr sehr häufig), wird dich nicht durchbeißen. Warnt nur, Kiefer zusammengepresst, aber keine Zähne eingesetzt. Erprobt. Genug, um im Krankenhaus zu landen.
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