Einmal bei einem Winterabstieg hat mich ein Hund angegriffen.
Ich hab einen starken Biss ins Bein bekommen. Musste ins Gesundheitszentrum, um die Wunde zu versorgen und eine Impfdosis zu bekommen.
Der Besitzer, der mit ein paar Minuten Verspätung zum Ort kam, hat mir in seiner "Entschuldigung" gesagt, dass er seinen Hund hier regelmäßig laufen lässt, dass der verrückt wird. Angeblich hat er mich angegriffen, weil er mich mit Wild verwechselt hat.
Er hat mich sogar ein bisschen geschimpft, dass hier sonst eh keine Leute sind und was ich da mache.
Ich muss sagen, dass ich den Hund, der heftig auf mich zurannte, in ca. 500 m Entfernung bemerkt habe.
Weil ich eine Thermos mit Tee in der Außentasche des Rucksacks hatte, hab ich sie gepackt und den Hund nach dem Biss auf den Kopf geschlagen. Mein Bein hat er erst losgelassen, als der Besitzer kam und ihn rief.
Wegen des Schlags auf den Hundekopf hat mir der Besitzer sogar mit Klage gedroht, obwohl es offensichtlich Notwehr war.
Hunde stören mich nicht, aber nach diesem Vorfall habe ich besondere Angst vor ihnen.
Ich bitte die Besitzer, sie an der Leine zu halten, wie es die Gesetzgebung vorschreibt.
Ich bitte auch, aufzuhören, mir zu erzählen, wie "unserer ist nicht so".
Das Gesetz ist klar. Es geht nicht um Formalismus, der Hund darf einfach nicht ohne Leine sein.
Ich bitte Hundeführer zu verstehen, dass einige schlechte Erfahrungen haben und es uns unangenehm ist, wenn ihr Hund uns beschnüffelt, auf uns springt... und Besitzer sogar "empfehlen", ihn zu streicheln, weil er super freundlich ist.
Ist es so schwer zu verstehen, dass ich keine Interaktion mit dem Hund will?
Ich mag Tiere, was nicht heißt, dass ich sie anfassen oder in gezähmter Form besitzen will. Ich lasse sie in Ruhe und versuche, sie so wenig wie möglich zu stören.