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Zum Triglav?

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Irina6. 02. 2012 18:17:27
@janez.novak,
stimme nicht ganz mit deiner Meinung überein, dass jeder Hochgebirgsweg in Winterbedingungen relativ leicht ist.
Vor einem Monat verabschiedet von erfahrener Bergsteigerin, die genau hier ausgerutscht ist und nie heimgekommen.

Auf diesen Seiten bewundern wir schöne Winteraufstiegfotos. Und nebenbei bekommt jemand das Gefühl, schneebedeckte Wege seien nicht so gefährlich. Tatsächlich wirkt auf den ersten Blick alles einladend und nichts anspruchsvoll. Richtig?
Besonders in Wintermonaten in die Berge nur, wenn wirklich erfahren oder mit Erfahrenen.

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lijaneja6. 02. 2012 18:51:38
Irina, Janez wollte nur sagen, zwischen Krma und Kredarica keine Seile, also auf dem Weg kein Gurt nötig.
Verstorbene Dr. Pirih bei schlechtem Wetter stark vom Weg abgekommen, Gurt hätte nicht geholfen. Schade.
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urbancek6. 02. 2012 19:40:03
"Selbstsicherungsgurt" existiert nicht... Höchstens Selbstsicherungssetmežikanje
Und nicht Winterausrüstung davelik nasmeh im Winter Drahtseile unter Schnee...
Wenn schon, dann Helm mehr Pflicht mit Steigeisen und Eispickel...

Viel Erfolg!
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Irina6. 02. 2012 22:04:48
lijaneja 6.2.2012,
ja, im ersten Satz schrieb Janez, caniggia braucht kein Selbstsicherungsset, das stimmt, keine Seile und Haken auf dem Weg und wie urbanček sagte, selbst unter Schnee nutzlos ..... aber im zweiten Satz Weg im Winter relativ leicht.

Schau, das hat mich gestört. Im Winterhochgebirge keine leichten Wege. Nur das wollte ich sagen.

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janez.novak6. 02. 2012 22:24:28
Ich stimme Irena zu, dass es im Winter ganz anders ist als im Sommer. Im Winter gehe ich nur auf Pfaden, die ich mehrmals im Sommer gegangen bin und orientierungsmäßig nicht kompliziert sind. Vor Jahren stieg ich im Winter von Stenar unter dem Biwak bei Rušje ab (Pfad zur Škrlatica). Unter Stenar ging ich etwas zu weit links (muss in Richtung Gipfel Cmira gehen) und wäre fast verloren gegangen - verheddert in Busch und Felsen - und das ist kein technisch schwieriger Pfad. Zur relativen Leichtigkeit meinte ich Vergleich mit Pfaden zur Begunjščica (Zentrale Rinne), Pripravniška Rinne am MM, Pfad zum VM, Jalovški Ozebnik, MDV usw. Bei gutem Wetter ohne Lawinengefahr kann ein angemessen ausgerüsteter Bergsteiger mit passender Ausrüstung ihn ohne große Risiken durchqueren.
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Zebdi6. 02. 2012 22:30:51
Ich habe das ein bisschen anders verstanden. Er hat nicht geschrieben, dass der Weg leicht ist, sondern "relativ leicht". Ich verstehe es so, dass er leicht für Winterverhältnisse ist, nicht allgemein gesehen - was sehr wahrscheinlich zutrifft. Sonst ist es sehr schwer Sommer- und Winterwege zu vergleichen und ich finde es richtig, dass wenn man schon nach Schwierigkeit vergleicht, Sommerwege untereinander und Winterwege untereinander.

EDIT: Aha, ich war etwas spät mit der Veröffentlichung. Na ja, offensichtlich habe ich richtig gedacht nasmeh
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gvodopivec7. 02. 2012 09:05:36
Hallo, interessiert mich, ob vielleicht jemand weiß wie die Verhältnisse im Vrata-Tal sind?? Wie weit mit dem Auto? danke und Gruß
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Irina9. 02. 2012 17:25:33
caniggia 6.2.2012
Und wie ging es mit deiner Absicht aus, Kredarica/Triglav zu besuchen?
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IgorZlodej9. 02. 2012 17:48:13
Madonca, heuer war ich noch nicht auf Triglav sag ich mir und fahr nach Trenta. Verhältnisse mehr oder weniger bekannt, diesmal interessiert mich die "Autobahn" aus Krma (gestern wohl unpassierbar), und die weiter zum Gipfel nicht.

Für die alte Kugyjeva, die mir nebenbei der schönste Weg zum Triglav scheint, noch zu wenig Schnee, drum abbiegen hoch nach Komar. Klar schon unter dem "Schild" Krampen an. Rinne mit Block schön zugeschneit, Schnee verdichtet. Wer den Sommerweg nicht kennt, soll sich nicht auf so was einlassen. Mal mit Drahtseilen helfen, mal bis zu Knien einsinken. Übergänge Rinne zu Rinne brauchen Konzentration. Höher auf weites Schneefeld. Direkt hoch und links an Felsen. Klingelt im Rucksack, weiß es ist sie, deswegen geh ich ran, sonst nicht. Schnee hält super, bald auf Mulatterie. Aber wo ist sie denn?

Entlang "ihr" nur paar 100m, dann auf Winterübergänge, rechts unter Z-Wand Kanjavec und direkt hoch zum Dolič. Wind aus West, geh in Lee hinter Hütte, trink was, dann hoch zum Plateau wo neue Hütte stehen soll. Links queren und da steht sie stolz über ZTP. Stellen weggeweht bis Eis (Dezember Regen hoch gefallen), lieber auf harter Kruste. Bald unter "Wand". Erster Teil fast senkrecht, Rinne unter Bovška škrbina schön zugeschneit. Genuss auf solchem Schnee laufen. Bald Planika, Sonne, kein Wind, warm. Auf Mali Triglav zwei entdeckt. Also nicht so schlimm aus Krma, wie gestern geschrieben. Hochspurten zum Gipfel. Blick wie gewohnt seit Jahren. Sitzen bis die zwei oben sind, dauert lange.

Überleg wer das sein könnte. Die "echten" kenn ich meistens, treffen uns seit Jahren oben. Dazwischen ruft sie, wünscht sicheren Abstieg.

Die zwei gehen langsam, alle paar Meter Halt, fremde Sprache. Endlich kommen sie, einer Zoltan, zweiter Name unbekannt, Ungarn, gestern aus Krma, übernachtet auf Kredarica. Was haben die bis 12 Uhr gemacht!? Wenn's nur gute Stunde hoch ist oder weniger für Schnelle.

Bald verabschieden, runter viel leichter wenn auch vorsichtig. Als ich tief unten auf Hängen bin, donnert AB 412 um Triglav, Wetterleute wechseln. Runter Richtung Dolič. Für Miha lokalisier ich neue Hütte per Foto. Beim alten Dolič wieder Pause, Trinken, dann runter über Komar. Abstieg immer lästig, auch trocken, im Schnee mehr. Aber mich stört's nicht. In Zadnjica bei Vinko und Justi vorbei, im Winter allein da drin, selten nach Bovec, aber so schön dort, wirken glücklich.

Selten möglich im Februar von Trenta zum Triglav, diesmal herrlich, ideale Verhältnissenasmeh, und tolle Gesellschaft obendraufnasmeh.
als ich mitten im Komar ein Sonnenstrahl den Jalovec durchschneidet1
hier geht es steil runter2
eine der letzten Gräben, im Sommer schwerer als jetzt im Schnee3
4 oder 5 solcher Querungen4
Sonne auf Dolič5
Hütte auf Dolič, die Tržaška gibt es schon lange nicht mehr6
Eis, Schnee, Sonne, ja das ist Winter7
schau, schau, wie es wartet8
keine Stöcke, die den Aufstieg zur Bovško škrbina erleichtern9
hier öffnet sich der Blick auf das schöne Gorenjska10
der Gipfel ist schon nah11
sie hat mir etwas Schönes gesagt12
die zwei Ungarn sind gut13
ich gehe runter, damit ich nächstes Mal wieder hochkomme14
oh hier ist jemand gelaufen, runter von der Bovška (Triglavska) Škrbina15
die alte Schicht fliegt ins Tal, vorher schauen sie sich den Triglav-Gipfel an16
für die, die es vergessen haben, kein Bivak auf Dolič17
wieder runter durch Komar18
Noch durch die Grap mit dem Block, dann bin ich schon fast im Tal.19
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otiv9. 02. 2012 18:41:35
Wahrscheinlich waren beide mit Kaffee glücklich, als sie oben auf Triglav ein bisschen "gesessen" haben. Und wir freuen uns auch, wenn wir das alles vor Augen haben. Bravo Igor!nasmeh
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turbo9. 02. 2012 19:23:15
Und jene, die ihm einen sicheren Abstieg gewünscht hat zavijanje z očmi
War die nicht froh zmeden
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ljubitelj gora9. 02. 2012 19:32:29
Bild 96139, welche Berge sieht man dahinter.zmeden
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majčica9. 02. 2012 19:38:56
Bravo Igor, schön dich zu lesen.nasmeh
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JTrogar9. 02. 2012 20:02:44
Igor, gratuliere zu dem sehr schönen Aufstieg. Schöne Bilder und noch schönerer Kommentar.
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caniggia11. 02. 2012 17:41:10
Bravo Igor, Hut ab, an dem Tag hab ich's bis Kredarica geschafft, Wetter super, in der Hütte haben wir übernachtet ich und die zwei Ungarn, sie haben mir gesagt dass sie ziemliche Probleme am Mali Triglav hatten, weiß nich genau wo, weil ich noch nich dort war, scheint da irgendwo ein gefährlicher Übergang zu sein, schwer mit ihnen zu kommunizieren, sie brauchten ca. 9 Std., kred-trig., Abstieg zusammen gemacht. lp
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lijaneja11. 02. 2012 20:50:37
Auf Bild 96139 vorn die graue Goličica, dahinter sieht man Rob der Velika Dnina, Travnik sowie Zadnja und Velika Mojstrovka.
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urross29. 02. 2012 20:52:04
Heute aus Krma zum Triglav, Straße ohne Ketten fast unpassierbar. Für den Weganfang bräuchtet man fast Anglerstiefel, da alles unter Wasser ist, weiter oben ziemlich vereist sodass Steigeisen bis Kredarica durchaus empfehlenswert. Auf Kredarica Wind 90 bis 120 km/h, Böen bis 170 km/h. Bis Mali Triglav ziemlich südlich, Steigeisen kein Halt, für Eispickel zu wenig Schnee, später keine Probleme mehr. Rückweg auf reinem Südschnee sackt bis zum Arsch ein nasmeh, unten alles unter Wasser so nasmeh.
Sicheren Weg allen
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anzecokl1. 03. 2012 10:43:32
uross schöne Bilder! Gibt's in Krma bis dahin wo man mit Auto auf Wiesen kommt noch Schnee oder hat's alles weggeschmolzen?
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milpor1. 03. 2012 13:49:06
Gestern zusammen mit Urross aus Krma zum Triglav. Füge noch einige meiner Fotos bei!
Auf dem Weg von Kredarica Richtung Pragarca hab ich meinen blauen Acamp-Eispickel verloren. Wenn jemand ihn findet, kontaktiert mich bitte per privater Nachricht. Danke!
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ljubitelj gora1. 03. 2012 15:02:53
Glückwunsch an beide zu dieser Leistung.velik nasmeh
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