| IgorZlodej9. 02. 2012 17:48:13 |
Madonca, heuer war ich noch nicht auf Triglav sag ich mir und fahr nach Trenta. Verhältnisse mehr oder weniger bekannt, diesmal interessiert mich die "Autobahn" aus Krma (gestern wohl unpassierbar), und die weiter zum Gipfel nicht. Für die alte Kugyjeva, die mir nebenbei der schönste Weg zum Triglav scheint, noch zu wenig Schnee, drum abbiegen hoch nach Komar. Klar schon unter dem "Schild" Krampen an. Rinne mit Block schön zugeschneit, Schnee verdichtet. Wer den Sommerweg nicht kennt, soll sich nicht auf so was einlassen. Mal mit Drahtseilen helfen, mal bis zu Knien einsinken. Übergänge Rinne zu Rinne brauchen Konzentration. Höher auf weites Schneefeld. Direkt hoch und links an Felsen. Klingelt im Rucksack, weiß es ist sie, deswegen geh ich ran, sonst nicht. Schnee hält super, bald auf Mulatterie. Aber wo ist sie denn? Entlang "ihr" nur paar 100m, dann auf Winterübergänge, rechts unter Z-Wand Kanjavec und direkt hoch zum Dolič. Wind aus West, geh in Lee hinter Hütte, trink was, dann hoch zum Plateau wo neue Hütte stehen soll. Links queren und da steht sie stolz über ZTP. Stellen weggeweht bis Eis (Dezember Regen hoch gefallen), lieber auf harter Kruste. Bald unter "Wand". Erster Teil fast senkrecht, Rinne unter Bovška škrbina schön zugeschneit. Genuss auf solchem Schnee laufen. Bald Planika, Sonne, kein Wind, warm. Auf Mali Triglav zwei entdeckt. Also nicht so schlimm aus Krma, wie gestern geschrieben. Hochspurten zum Gipfel. Blick wie gewohnt seit Jahren. Sitzen bis die zwei oben sind, dauert lange. Überleg wer das sein könnte. Die "echten" kenn ich meistens, treffen uns seit Jahren oben. Dazwischen ruft sie, wünscht sicheren Abstieg. Die zwei gehen langsam, alle paar Meter Halt, fremde Sprache. Endlich kommen sie, einer Zoltan, zweiter Name unbekannt, Ungarn, gestern aus Krma, übernachtet auf Kredarica. Was haben die bis 12 Uhr gemacht!? Wenn's nur gute Stunde hoch ist oder weniger für Schnelle. Bald verabschieden, runter viel leichter wenn auch vorsichtig. Als ich tief unten auf Hängen bin, donnert AB 412 um Triglav, Wetterleute wechseln. Runter Richtung Dolič. Für Miha lokalisier ich neue Hütte per Foto. Beim alten Dolič wieder Pause, Trinken, dann runter über Komar. Abstieg immer lästig, auch trocken, im Schnee mehr. Aber mich stört's nicht. In Zadnjica bei Vinko und Justi vorbei, im Winter allein da drin, selten nach Bovec, aber so schön dort, wirken glücklich. Selten möglich im Februar von Trenta zum Triglav, diesmal herrlich, ideale Verhältnisse , und tolle Gesellschaft obendrauf .
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