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Zum Triglav?

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triglav6810. 04. 2011 20:44:00
Hallo!

Jemand dieses Wochenende aus Krma zum Gipfel, welche Bedingungen? Danke für die Antwort.
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urarrr10. 04. 2011 21:47:44
Bei diesen Temperaturen war es schon eine Kunst, Kredarica zu erreichen. Gestern habe ich an der kalvarija umgedreht, weil es sinnlos schien.

Letzte Woche oben, aber schon kritisch wegen weichem Schnee, ohne Seil wären wir nicht zum Gipfel gekommen. Obwohl letzte Woche der nächtliche Anstieg nach kredarica ausgezeichnet war.. Tagsüber ist es eine andere Sache.

Meiner Meinung nach ist der Aufstieg zum Gipfel diese Tage Unglückssuche... zumindest bis es einfriert oder schneit...
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triglav6815. 04. 2011 20:58:42
Heute mit Freund nach 5 Uhr ab Krma zu Kredarica. Bis Kalvarija OK, dann plötzlich Schnee, Nebel zugezogen. Gut gefrorener Schnee noch einbrechend stellenweise - unangenehm. Wegen solcher Bedingungen umgedreht, vorher abgemeldet an Kredarica. Warten auf nächste Gelegenheit.
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IgorZlodej22. 04. 2011 15:56:54
Klassische Frühlings-Tour. Man muss sich langsam an Steigeisen gewöhnen. Aus Zadnjica entlang Mulatiera zur verschneiten Rinne unter Skok, dann Steigeisen an, Pickel in die Hand und los. Rinne gerade noch verschneit genug, dass alle Sprünge bedeckt sind, höher über Mulatiera auch etwas Eis. Am Rinne-Ende links abbiegen und quer entlang alter Kugy-Weg zum "Plaz". Folgt leichte eintönige Steigung, die bei schönen Blicken auf nahe Berge schnell vergeht. Folgt etwas steilerer Übergang, Mitte vereist für ein paar Meter und schon im Kessel unter Morbegno. Wenn nicht heute nie, sage ich mir, und sofort rechts hoch zum Vrh Zelenic (2468), die unzählige Male in Reichweite waren. Kurz umschauen, Fotos machen und absteigen in schneerigen Kessel unter Morbegno, kurzer Anstieg und auf der Ebene. "Wirt" natürlich nicht da, Schild an der Tür "gleich zurück" ziemlich relativ. Weiter über die Flächen hoch zur Bovška škrbina. Erster Teil mehr oder weniger steinig, Rinne unter "Scharten" schön zugeschneit, Fortsetzung auf "Platte" steiniger als schneereich, nur letzter Gipfelabschnitt wieder Schnee. Dass der Schnee den ganzen Anstieg gut gehalten hat, muss wohl nicht betont werden, da er über Nacht gefroren ist. Oben schon zwei, die von Kredarica gekommen sind. Kurzes Gespräch und bald nach ihnen verlasse ich den Gipfel. Natürlich Rückweg hinunter zum Dolič, Schnee lockert langsam, gehe Winterübergang, prüfe Hüttenzustand, der gut aussieht, und rutsche mit Steigeisen in schneerigen Kessel unter Dolič, dann wieder Steigeisen für exponierteren Teil. Tiefer abnehmen und hinunterrutschen zum Komarju. Alle Rinnen bis "Balvan" noch verschneit, sonst etwas trockener Weg. Schöne Rundtour in purer ursprünglicher Einsamkeit. Für mich der schönste Aufstieg. Schöne Feiertage.

diese Szene, wenn die Morgensonne den Jalovec beleuchtet, fasziniert mich immer1
wie ich vorausgesagt habe, ist im Graben noch genug Schnee2
noch immer in der Gräpe, sie ist nicht so kurz3
hier endet es endlich4
etwas kniffliges Querung unter der Wand5
es wäre einfacher direkt den Schuttkegel hoch6
der Übergang ist über den engsten Schneestreifen7
der Ausblick ist natürlich genau so, wie er sein soll8
links ist ein leichterer Übergang....9
aber ich gehe lieber über diesen eisigen Übergang10
vor mir Sonne und Triglav11
da ich es nicht eilig habe, biege ich noch zum Vrh Zelenic ab12
und unter anderem fotografiere ich noch den Triglav13
auf der doppelten Ebene14
Richtung Bovška škrbina15
mit Steigeisen in die Wand16
zwei sind schon oben17
steht noch immer18
Bergsteiger haben die Dachkuppel zerknittert und die Farbe abgeschürft, wahrscheinlich mit Steigeisen19
Ich habe gerade die Bovška škrbina überschritten20
alte-neue Hütte bei Dolič21
Richtung Komarča und...22
...grüne Zadnci23
unter dem „Balvan“ liegt noch Schnee24
bei Vinkot Kekse und Saft, Triglav im Hintergrund25
(+1)gefällt mir
skalaš7022. 04. 2011 16:43:36
Igor, einmaliges Wetter, beschriebene Route, Fotos und natürlich dein ausführlicher schöner Kommentar. Auch dir frohe Feiertage. Wir sehen uns in den Bergen...
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stankoju22. 04. 2011 17:22:56
Was mit dem Turm gemacht wurde ist wirklich nicht lobenswert, schade dass sich manche so gegenüber dem Erbe verhalten, das schon 100 Jahre Witterung trotzt. Ich war im Winter auch oben aber mir ist nicht in den Sinn gekommen übers Dach zu laufen.
Frohe Feiertage auch von mir und sicheren Schritt allen.
lp Stanko
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mukica22. 04. 2011 18:00:34
Offenbar haben sie das Dach mit Liegen verwechselt..jezenAuch hier zeigen sich schon die Unbekümmerten...
Igor, wie immer schöne Tour und Beschreibung. Frohe Feiertage allen mit Wunsch nach schönem Wetter, damit wir die Leckereien verbrennen können.mežikanje
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lingo22. 04. 2011 18:54:19
Wenn der Turm sicher im Museum wäre, würde sich keiner um diese Unbekümmerten sorgen.
So zerstören sie jetzt Aljažs Erbe. Wessen Schuld? zmeden
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stankoju22. 04. 2011 19:07:49
Wenn man alles Erbe sicher in Museen bringen wollte, bräuchte man eine ganze Menge Museen, das Problem liegt bei den Menschen und der Kultur des Verhaltens in den Bergen, und nicht nur in den Bergen sondern überall im öffentlichen Lebenzavijanje z očmi.
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ladko22. 04. 2011 20:39:05
Schaut ein paar Seiten zurück, einige sind sogar fotografiert wie sie auf dem Turm sitzen!mežikanje
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frnikola22. 04. 2011 21:31:33
Ich sage es mal so.
Ja, sie wollten den Turm ins Museum bringen und mit den jüngsten Ereignissen dort oben, wo einige sich buchstäblich am slowenischen Symbol auslassen, fange ich langsam an zuzustimmen.
Was brauchen wir den Turm auf dem Gipfel Sloweniens, wenn die meisten ihn gar nicht respektieren. Plötzlich macht jemand ein Loch rein und alles ist zerstört.
Deshalb denke ich, dass es ihm im Museum besser ginge als ihn in ein paar Jahren ganz zerschunden oben auf dem Triglav zu sehen.
Weiß nicht, ich bin immer noch geteilter Meinung wo er stehen soll, aber langsam neige ich zum Museum. Jeder, der ihn irgendwie beschädigt (auch wenn oben eine Replik ist), soll eine hohe Geldstrafe kriegen, obwohl kein Geld diesen größten slowenischen Symbol aufwiegen kann.
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heinz22. 04. 2011 21:56:32
Aljaž hat auf eigenem Boden auf eigene Kosten den Bivak errichtet, damit für alle Zeiten bekannt ist, wo unsere Heimat liegt.. Und jetzt wollen einige ihn woanders haben aus ganz anderen - materialistischen Gründen, keinesfalls aus patriotischen oder sonstigen respektvollen. Man muss den Willen und die Absicht des Eigentümers respektieren.
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velesa22. 04. 2011 22:12:32
Uaaau, Igor, bravo - fantastisch, mutig, und auch etwas beneidenswert zavijanje z očmi!
Und leider, mit einem etwas bitteren Nachgeschmack für die wahren Patrioten!
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Kozorog23. 04. 2011 00:13:20
Igor wirklich super Tour! Gratulation!
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ljubitelj gora23. 04. 2011 00:30:53
Könnten Ausländer gewesen sein
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FLEKSARCA23. 04. 2011 02:34:43
Na ja, sicher immer die Tschechen schuldvelik nasmeh.
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tisa23. 04. 2011 09:21:39
Ausländer oder keine Ausländer, so verhält man sich nicht in den Bergen und solche haben bei uns, noch sonst irgendwo in den Bergen, nichts zu suchen. Aber wer kann sie daran hindern, zu tun was ihnen in den Sinn kommt? Viele gehen in die Berge, um Kondition zu sammeln, rasen wegen persönlicher Rekorde bergauf, ohne auch nur eine einzige Blume zu bemerken, Vogelgesang zu hören oder einen schönen Sonnenaufgang oder -untergang. Sie respektieren nicht die Gesetze der Natur und ihrer Bewohner. Solche gab es, gibt es und wird es immer geben. Vielleicht würde es zumindest teilweise helfen, wenn man so einen, den wir beim Unangebrachten sehen, nicht anschreit, sondern belehrt, dass man das nicht macht. Vielleicht würde der Betreffende nachdenken und anders anfangen zu denken. Ich hoffe wenigstens, dass es so wäre. Werde es bei der ersten Gelegenheit versuchen und riskieren, dass mir der Betreffende vielleicht etwas Kräftiges zurücksagt. nasmeh
Viel Erfolg allen, die sich auf unseren König der Berge begeben.
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Zebdi23. 04. 2011 09:39:24
Ups ups, tisa. Was ist unangemessen am schnellen Gehen und was hat das Ganze mit der Zerstörung des Aljaž-Turms zu tun? eek
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tisa23. 04. 2011 10:27:16
Ich denke, das alles, inklusive der Zerstörung des Aljaž-Turms, gehört zur Respektlosigkeit gegenüber den Bergen und ihrem Erbe.
Offensichtlich habe ich mich nicht gut ausgedrückt. Nichts ist verkehrt am schnellen Gehen und Laufen in den Hügeln. Ich wollte sagen, dass einige nur das Ziel sehen und zu anderen Dingen keine richtige Einstellung haben, damit passieren die Dinge die passieren, nicht nur mit dem Aljaž-Turm. Viel Glück.
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zvončnica23. 04. 2011 11:15:57
Wie schwer ist es, eure Zeilen zu lesen, die nichts mit Bergen zu tun haben, Igor zaubert euch jeden zweiten Tag oder wohin er auch geht bildlich und sprachlich auf diesem Forum vor, wie göttlich schön die Natur ist und betont ständig Wörter - herrlich, ursprünglich, einsam.. und nur wenige sehen und fühlen das wirklich, was er fühlt, wenn er dort oben ist.
Hier lese ich über Rowdys, Ausländer, alles stört uns, JA ES IST SO, ich stimme euch zu, dass einige Dinge berühren, die sie nicht sollten, aber das ist und wird sein, nicht nur in Bergen, Überheblichkeit ist überall vorhanden.
Jakob Aljaž hat den Turm mit aller Liebe zu den Bergen und seiner Heimat auf den Gipfel des Triglava gestellt und war stolz darauf, auch wir müssen so sein und es soll so bleiben, lp Lächelngroßes GrinsenLächeln

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