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Zum Triglav?

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tisa23. 04. 2011 13:40:56
Zvončnica, ich denke, Igor ist bei weitem nicht der Einzige, der die Einsamkeit der Berggipfel genießt und glaub mir, es gibt viele von uns, die sehen und fühlen wie er. Und da wir wie Aljaž auf unsere Heimat stolz sind und die Berge lieben, berührt uns jede solche Sache stark. Lp:
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turbo23. 04. 2011 14:43:40
Aljaž hat Aljaž-Zeiten überlebt, sowie den Ersten und Zweiten Weltkrieg, die unabhängige Slowenien erlebt . . . überlebt im tiefen Schnee, in heftigen Stürmen - Hagel, und Wind hat sich hineingestürmt wie der Teufel, . . . . . ., man hat schlecht auf ihn aufgepasst, bis die Freunde des Triglava, auch Igor, die Sache "in die eigenen Hände genommen" haben, ihn fachmännisch "restauriert", das heißt gereinigt, neu gestrichen und auch dafür gesorgt, dass der Turm zu Hause bleibt, als Rekar ihn ins Museum umsiedeln wollte. So sage ich: Aljaž, der Turm, wurde in der Talsohle gezeugt, geboren oben auf dem Vater. Und wenn er Kindheit und Jugendjahre allein ohne fremde Hilfe überstanden hat, soll er auch die reifen und alten Jahre in Frieden genießen und das "zu Hause". Und was unser Verhalten betrifft, uns = den am höchsten entwickelten Tieren auf dem Planeten = stimme ich dem zu, der vor langer Zeit schrieb: wenn ein Mensch im Tal gut ist, wird er in den Bergen noch besser. Wenn aber schlecht, oben noch schlechter. Wenn das was du tust, mit Herz und Verstand tust . . .Zwinkern
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antik23. 04. 2011 15:38:58
Bergliebhaber
23.4.2011 Könnten Ausländer gewesen sein

FLEKSARCA
23.4.2011 Na ja, sicher immer die Tschechen schuld.


hahahaha keine Tschechen. Tschechen haben keine Steigeisen, Tschechen wandern in Hausschuhen in die Berge !!!!
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lingo23. 04. 2011 16:15:22
"Turmwächter" werden für sein endgültiges Verschwinden verantwortlich sein.
So war es mit allen Exponaten der Welt, was nicht in Museen gelagert wurde, ist für die Nachkommen für immer verloren. Wenn der Turm dereinst zerstört ist, werden die Wächter schweigen und sich an nichts mehr erinnern wie unsere Politiker vor parlamentarischen Kommissionen.
Endlich haben wir einen Platz der schon bewiesen hat dass er seinem Zweck dient aber wir nutzen ihn nicht richtig nur wegen Widerspruchs einiger lauter Gegner, denen unter normalen Bedingungen niemand erlauben würde Leute aufzuhetzen.
Dem Hauptinstigator sollte ein Annäherungsverbot an dieses Objekt ausgesprochen werden das nicht das erste in seinem Leben wäre- und sie haben es ihm schon ausgesprochen.
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Kozorog23. 04. 2011 19:46:38
lingo.. komm du bist nicht ernst hat Aljaž den Turm gebaut damit man ihn ins Museum steckt oder damit er uns Bergsteigern dient... mach eine Kopie und stell sie ins Museum!!!
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velesa23. 04. 2011 20:01:24
Ja, ihr habt es gepackt Lächeln. Habt ihr übersehen, dass diese Diskussion nicht unter diesen Titel gehört! Augenrollen
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lingo23. 04. 2011 20:39:22
Gesegnet die Armen im Geiste - ihr ist das himmlische Reich der Unwissenheit!

Was wirst du sagen Kozorog in 30 Jahren wenn es weg ist dass Aljaž es gebaut hat damit es in deine Lebenszeit reicht und du Enkeln erzählen kannst wie du dich erinnerst es gerettet zu haben damit sie es nicht mehr sehen können? Merkst du überhaupt dass du es verteidigst für die die aus seinem runden Dach ein armes Wrack gemacht haben??? Vom Turm wird bleiben was Žakelj aus der Morbegne gemacht hat - eine Ruine der niemand mehr auch nur den Namen kennt.
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serajko23. 04. 2011 20:46:22
lp
Ich denke, die Debatte geht wieder völlig in die falsche Richtung. Schäden sind entstanden, besser über Reparatur der Schäden reden unabhängig wer sie verursacht hat. Ich selbst wurde vor einem halben Jahrhundert bei dem Stern oben fotografiert aber ich denke ich habe keinen besonderen Schaden angerichtet. Was ich in diesen Texten hasse sind persönliche Angriffe. Man weiß wer am Zug ist!!
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frenk 4523. 04. 2011 21:19:39
Ich denke wer auch immer sich am Turm aufgebaumelt hat wollte wahrscheinlich nichts Schlechtes natürlich war es nicht richtig. Die Euphorie beim Besteigen des Vaters hat ihr Ding gemacht.
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Kozorog23. 04. 2011 21:19:46
lingo... wenn der Turm über 100 Jahre gestanden hat kann er für meine Kinder Enkel Urenkel und viele Generationen nach mir stehen... natürlich unter der Bedingung dass wir uns nicht stiefmütterlich verhalten sondern ihn warten und erneuern was bisher nicht gerade die Stärke derer war denen er anvertraut war! Wahrscheinlich ist es leichter ihn ins Museum zu tun als zu warten...

Wenn wirklich passiert was du geschrieben hast dass niemand mehr auch nur den Namen kennt dann sind wir der Geschichte die wir haben nicht wert... und wir versagen alle komplett!

Wirklich gilt für einige das Sprichwort - Gesegnet die Armen im Geiste groß ist ihr Reich! Manche würden ihn wirklich in eine Ecke eines Museums stopfen wo Staub sich ansammelt... dabei vielleicht größeren Gewinn für Museumsplaner bringen - wirklich heute sieht man alles nur durch Geld!

Der Turm gehört an den Ort wo Aljaž ihn hingestellt hat und soll seinem Zweck dienen!!!
Ohne Groll!
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kaveljc23. 04. 2011 21:25:38
Mich stören die Andeutungen die "lingo" geschrieben hat sie nehmen nämlich unbegründet und beleidigend die Glaubwürdigkeit von Einzelpersonen und das ist sehr frech!

Dieser Teil des Forums ist für diese Diskussion wirklich nicht geeignet aber es ist notwendig Meinungen auszutauschen. Ich glaube der Schmerz derer die nicht oder nicht geschafft haben den Turm ins Museum zu bringen ist groß.. aber er sollte nie so groß sein dass ihr beleidigend und ungehobelt seid!!!
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heinz23. 04. 2011 21:54:12
Es ist klar dass der Turm vor solchen Dingen auch am ihm zustehenden Ort geschützt werden kann. Wären den Befürwortern der Entfernung wirklich um seinen Schutz gegangen hätten sie schon in der Vergangenheit etwas in diese Richtung unternommen. Sie hätten ihn zB angemessen eingezäunt warten Besucherhinweistafeln in mehreren Sprachen aufstellen und erklären können dass es sich um ein Denkmal nationaler Bedeutung handelt einen Schutzgesetz besorgen und Maßnahmen gegen Verstößer - Schänder usw.. Viele Denkmäler gut geschützt stehen Jahrzehnte und Jahrhunderte an ihrem Ort ohne Probleme. Wie bekannt haben sie vom Schutz des A.-Turms erst vor der Eröffnung des neuen Museums in Mojstrana gesprochen weshalb jedem klar ist dass es um einen ganz anderen - kommerziellen Zweck ging.
Manche verdrehen eben gerne jede noch so heilige Absicht (oder sogar Worte der Heiligen Schrift) um ihren Recht zu beweisen. Das ist nicht in Ordnung.
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ljubitelj gora23. 04. 2011 23:12:52
Ihr seid ein bisschen abgeschweift. Letztes Jahr bin ich von Bohinj Richtung durch Komarča zu den sieben Seen und weiter Richtung Kanjavec gegangen, dachte an Triglav, aber vom Sattel aus war es noch ziemlich weit, interessiert ob man es in einem Tag von Bohinj Richtung über Komarča zum Triglav und zurück nach Bohinj schaffen kann.

EDIT:
Gefunden:
http://www.hribi.net/izlet/koca_pri_savici_triglav_cez_triglavska_jezera/1/1/248
Knapp 9 Stunden Gehen, also bräuchte ich 6 Stunden einfache Strecke schnelles Gehen, 12 Stunden um 5 Uhr morgens müsste ich schon am Start sein.

Hat jemand diesen Weg in einem Tag gemacht?
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Kozorog24. 04. 2011 00:00:05
Ljubitelj gora, ja es geht (je nachdem wie schnell du bist und wie viel Kondition du hast...) ich hab diesen Weg vor ca. 10 Jahren gemacht... in einem Tag, aber gestartet noch im Dunkeln... und zurückgekehrt kurz vor der Dunkelheit... früher Morgen ist goldene Stunde... wenn du aber genießen willst und nicht nur "hetzen" dann nimm lieber zwei Tage es ist eine wundervolle Tour mit tollen Ausblicken die einen langsameren Schritt wert sind...
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joža x24. 04. 2011 10:15:16
Wir träumen noch nicht davon, was alles machbar ist, Touren, die mir am Anfang meiner gornischen "Karriere" unmöglich schienen, bedeuten mir heute normale Touren. Aber ich denke, die Grenzen der eigenen Fähigkeiten muss man schrittweise verschieben, nicht überstürzen. Klug. Und natürlich muss man genießen, nicht sich mit Vertikalen umbringen!
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Bojan_A24. 04. 2011 11:52:58
Wie sind jetzt die Verhältnisse von Krma? Ihr wisst, ich möchte nach Kredarica laufen. nasmeh Und mich interessiert der Schnee? Bricht er durch oder ist er schon genug bearbeitet und verdichtet, dass es nicht mehr geht?

Danke für Antworten

Lg, Bojan

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kofetarca24. 04. 2011 12:06:45
Igor, ich habe mich richtig in die Beschreibung der perfekten Trentarska-Tour vertieft, die ziemlich anders und interessant ist im Vergleich zu klassischen Aufstiegen aus Krma zu dieser Jahreszeit.
Gratuliere und danke für tolle Fotos und Beschreibungen nasmeh
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IgorZlodej27. 04. 2011 19:16:19
An einem Feiertag gehört es sich auf diesen richtigen Berg. Da ich die Verhältnisse schon letzten Freitag gecheckt habe, hab ich diesmal ohne Zögern die Skier mitgenommen. Aufstieg über Komar mit ganzem Winterkram und Skiern im Rucksack ist natürlich kein Spaziergang, aber wo Wille ist, ist Weg. In manchen Gräben ist noch Schnee und man muss aufpassen, dass nichts einstürzt, wie mir passiert ist und ich abgestürzt bin, aber nichts Schlimmeres. Diesmal bin ich ganz rechts gegangen, direkt an der Z-Wand des Kanjavec unter dem "Schiff", der Graben ist ziemlich steil, aber schön verschneit, etwa in der Mitte hat er eine Riss, den man noch überqueren kann. Höher komme ich ins Schneebecken unter Dolič, das ist heuer außergewöhnlich verschneit (obwohl sie über schlechten Winter gejammert haben). Gehe am Dolič vorbei und über Winterpassage westlich von Šmarjetna glava. Hier schon 5-10 cm Neuschnee, meistens neblig und windig aus NO. Gehe bis Morbegne auf ZTP. Dichter Nebel hat mir beim Queren unter dem Triglavgipfel ein bisschen zugesetzt, gut dass es sich etwas aufhellte sonst wäre ich wahrscheinlich umgedreht. Skier lasse ich bei den ersten Haken, dann über gesicherte Traverse, diesmal verschneit, zur Bovška Scharte. Dort wieder Wind aus Ost, aber noch erträglich. Zum Gipfel sind stellenweise Schneeverwehungen bis einen halben Meter hoch, auf dem Gipfelteil alter Schnee sowieso. Gehe zum Aljaž, der ist heute in festliche Verkleidung gehüllt, sitze ein bisschen, dann zurück runter zu den Skiern. Erster Teil kein brillantes Skifahren, leichte Kruste mit angewehtem Neuschnee, die richtige Abfahrt fing bei Dolič runter zum Komar an. Hab auch den Graben unter dem "Schiff" abgefahren, genau an der Grenze meiner Fähigkeiten. Tiefer war es tolle Abfahrt solange Schnee da war, dann wieder Skier in den Rucksack und vorsichtig ins Tal, Komar wird für mich beim Abstieg jedes Jahr steiler. War nicht schlecht, im Gegenteil war's klasse. In Zadnica besuche ich noch Vinkot, wo mich Justi wieder tractiert, und mit Turbot quatschen wir über aktuelle Themen, da er grad da ist.
Anfang des Čez-Komar-Wegs neben großem Schneefeld auf Ut1
Noch Schnee in den Gräben, erster unter Felsblock mit Drahtseil2
durch diese Rinne unter Ladjo gehe ich, normaler Übergang ist links3
bin schon über Dolič4
zeigt sich die ganze Sonne5
und schon direkt vor dem BZTP6
bei den ersten Haken lege ich die Skier ab7
keine Zweifel mehr, gehe zum Triglav8
Morgenschnappschuss9
der Gipfel wird wohl im Nebel sein10
festlich geschmückte historische Jahreszahl11
gehe hinunter, das Tal ist noch weit, der Weg ist nicht mit Rosen bestreut12
die beste Abfahrt war von Dolič nach Komar13
jede Kurve zählt14
in der Rinne unter der Ladja ist es ziemlich steil15
von hier wieder zu Fuß16
auch Grün ist schön17
auch unter dem Sattel Čez dol liegt noch Schnee18
im Winter blühen die Rosenknospen nicht19
nach 8 Stunden wieder unter grünen Buchen20
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MEHOVO27. 04. 2011 19:52:26
Igor wirklich DANKE für diese so schön beschriebene heutige Abenteuer...möge dir das GLÜCK immer hold sein.
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velesa27. 04. 2011 20:06:36
Igor, ich nehme an, du warst der Einzige, der den Feiertag auf Triglav, unserem stolzen Vater, gefeiert hat! Danke für diese Tat!
Ich wünsche dir, dass du viele weitere feierst! Sichere Fahrt!
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