Donnerstag 16.2. bin ich gegangen, die Bedingungen in den Grapfen rechts vom Zentralplaz zu prüfen. Wirklich wenig Schnee und völlig unverdichtet, also entschieden, die Grapfe zum NW-Grat dann zum Gipfel zu nehmen. Wegen der Bedingungen schon der Anstieg zum Grat schwieriger und etwas höher der Turm, der sich als Schlüssel der Route erweist. Etwas Kratzen am Fels auch für den Aufstieg aus der Scharte im letzten Drittel des Grats. Vom Gipfel nochmal Abstieg zur Bor-Grapfe und nach ein paar Versuchen am ersten Sprung, der unschuldsvoll aussieht, weiße Flagge gehisst und zur Hütte für Tee gestapft. Grapfen brauchen mindestens eine, wenn nicht zwei Schneeschübe.