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jerque / Neueste Beiträge

jerque - Neueste Beiträge

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jerque3. 10. 2025 21:35:48
Für einen vormittäglichen "Ausbruch" wurde das Tal der Kamniška Bistrica gewählt. Anfangs der Orglice-Wasserfall, über den anderswo schon genug gesagt wurde und ich nichts Wesentliches hinzuzufügen habe. Gefolgt von der Predaselj bzw. Predoselj-Schlucht, beide Namensvarianten nachweisbar, nach einem Schild wurde die zweite früher verwendet. Überraschend findet die Forumssuche nichts weder für die eine noch die andere, daher habe ich mich ans Schreiben gemacht, vielleicht hilft es jemandem. Es handelt sich um eine sehr enge und ziemlich tiefe Schlucht, die die Kamniška Bistrica kurz nach ihrer Quelle eingeschnitten hat. Da sie so eng ist, kann kein Weg hindurch angelegt werden wie im Vintgar, aber sie lässt sich an mehreren Stellen betrachten, meist von oben, im südlichen Teil sicher bis zum Bachbett hinunter. Sie soll sich in nördlichen Veliki und südlichen Mali Predaselj teilen, genaue Grenze unbekannt.

Start am Parkplatz Firštova miza, erreicht, indem man vom Parkplatz Orglice, Predaselj usw. noch ca. 400 m weiterfährt und ihn links sieht, erkennbar am kleinen Transformator. Übrigens ist dieser Parkplatz vorerst gratis großes Grinsen. Ich wusste nicht einmal, dass von dort eine Straße über die Brücke gleich zum Spielplatz, Tischen usw. führt, wo Parken offensichtlich auch möglich ist; dort gibt es auch eine Tafel zur Schlucht. Aber hätte ich das gewusst, hätte ich mich wahrscheinlich nicht über die nadvojvodova miza informieren können.

Nach dem Anschauen des genannten Tisches nicht die erwähnte Nebenstraße, sondern beim Transformator den Pfad suchen, der bald zum Abzweig offizieller Wanderwege führt. Die dort angegebenen Richtungen sagen den "Schlucht-Fans" nicht viel, also links, der Steig senkt sich leicht zum Holzsteg über die Schlucht. Den hätte man leicht übersehen können, wenn man nicht das Rauschen tief unten gehört hätte. großes Grinsen Gleich nach dem Steg neuer Abzweig. Wieder links und vorsichtig (!) über eingehauene Stufen im steilen Hang hinunter in einen etwas breiteren "Amphitheater"-Bereich, eigentlich bis zum Flussniveau. Für Instagrammer ist das es; man kann gut sehen und festhalten, wie der soča-ähnliche smaragdgrüne Fluss aus der extrem engen Schlucht kommt und gleich unter der kurzen "natürlichen Brücke" oder was auch immer weiterfließt. Es reicht, leicht vom Pfad "abzuschweifen" bis zum Schotter; für bessere Bilder Anglerstiefel mitnehmen und hoffen, dass der Pegel nach Regen nicht zu hoch ist großes Grinsen. Dann neue Stufen auf neuen Fels hinunter, wo die Schlucht endet. Aber der Blick ist nicht so spektakulär, auch wegen eines Felsens, der die natürliche Brücke teilweise verdeckt. Nicht weitergegangen, Karte sagt, Pfad geht weiter am rechten Ufer der Kamniška Bistrica, nächste Brücke bei Seilbahn zur Velika Planina.

Also zurück durch den "Amphitheater" zum Steg; obwohl offizielle Markierungen weg vom Fluss führen, halte ich mich zunächst an den Steig direkt am Schluchtrand. Mehrmals kann man über den Rand zum Grund blicken, aber so eng/tief wird der Grund mehr geahnt als gesehen. Keine Sicherungen, aber mit gesundem Menschenverstand kein Risiko. Der Steig endet plötzlich mit einem "Podest" wörtlich am Abgrundrand. Nicht genug "Mut im Hintern", um draufzusteigen, egal wie viele Likes der Welt oben oder unten. Dort umkehren, dann erster rechter Abzweig zum Pfad zum genannten Spielplatz/Tischen. Tafeln sagen ca. eine halbe Stunde bis "Pri Jurju"; offizielle Markierungen der Mala izvirska pot versuchen etwas von der Schlucht wegzulenken, aber direkt daneben gibt es auch einen Pfad mit Blicken hinunter, ungesichert außer einer kleinen einssprachigen Warnung vor Todesgefahr Abgrund, aber wieder kein echtes Risiko, es sei denn man drückt absichtlich ans Rand.

So zu markantem Knick, nördlichem Schluchtend; Pfad schließt sich dem offiziellen an und sinkt etwas zum Fluss. Fortsetzung etwas unangenehmer zu gehen, über Felsen kraxeln, Nebenzuflüsse quer durchqueren, bis zur Wiese bei Pri Jurju. Etwas weiter ehemaliger "Wochenend"-Platz von Aleksander, von Plečnik auf Bestellung gestaltet. Tafel sagt protokollarisches Objekt heute, wirkt aber nicht so "fein" wie Strmol. Von da nicht weit zur Quelle der Kamniška Bistrica und Hütte daneben...

Wie gesagt, mit Bauernverstand ist der Pfad an der Schlucht nicht gefährlich, Abschnitt zu "Jurja" etwas mühsamer, überall geeignete Wanderschuhe Pflicht. Um die Hütte an der KB-Quelle eher Musterbeispiele anderer Leute getroffen, Rückweg Vater mit Kind am Spielplatz, das war's, Seitentälchen zu Orglice keine lebende Seele. Vermute Zufall bei eiskaltem vor-/außersaisonellem Werktag früh...
jerque6. 03. 2025 12:10:58
Da der Forum „Bedingungen“ heißt, zuerst schneller Überblick für die, denen „Romane“ zu lang sind. Wichtigstes: Weg entlang Idrijca bergauf zu sogenannten Mrak-Klavžen oder Klavže an Idrijca wegen Erdrutsch noch immer gesperrt (nach Google Streetview mind. seit letztem Oktober), wann repariert, keine Ahnung, wer genau dorthin will, kann von Vojsko „angreifen“ (mit etwas Kombinatorik mit Kanomeljski verbinden) oder sogar markierte Wege aus Trnovski Gozd (vermutl. vorbei mehrere Golake). Aber beide Klavžen an Belca problemlos erreichbar: Brusove und Putrihove. Rundweg über Krekovše vom Lajšt-Bad am Zusammenfluss Belca und Idrijca einfach, sicher (zumindest solange keine „Instagram“-Perspektiven direkt an Klavžen gesucht), für fast jeden geeignet, meist Schotterwaldwege mit Asphaltabschnitten, Schotter top ohne Schlaglöcher, sogar mit Rennrad machbar. Leider auch Quad-freundlich, die bei „falschem“ Timing (Saison, Wochenenden) stauben lassen. Deshalb totesaison-Mittwoch, jenseits „Zivilisation“ in Idrijska Bela keine Menschenseele. Bei echt missglückter Planung (Sommervikende, mehr unten) buchstäblich Bohinj-Parkgebühren. Womit Gemeindeväter nur „nachhaltigen“ Blecheinfall tiefer in Wildnis fördern... Überraschend Klavžen noch nicht bei Ausflügen, hab korrigiert, wartet auf Freigabe.

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Das war Zusammenfassung, jetzt Geschwafel für Lesewillige nasmeh. Divje Jezero nicht direkt technische Erbschaft, aber wenn am Weg leicht erreichbar, vielleicht zu leicht… Genau: kein klassisches See, eher Karstquelle kürzesten slowenischen Flusses Jezernica, ähnlich „Fenster“ in Retovje bei Vrhnika. Heimlich gehofft nach Regen/Schneeschmelze sprudelt wie Name, aber… muss direkt nach Starkregen hin. In Podroteja Abbiegung Hauptstraße Idrija-Godovič, bald Brücke Jezernica, gleich dahinter kleines Parkplatz rechts. Ohne Markierungen Kapazität nach Tetris-Fähigkeiten. Zwei kurze Wege zum See, je einer pro Ufer Jezernica, direkt unter mächtiger Wand (ca. 100m) unmöglich wegen Gelände. Nördlicher Pfad vintgar-leicht, sogar in Holzschuhen, südlicher braucht bessere Schuhe: erst ungleichmäßige Stufen über Fels, dann uneben. Bei niedrigem Pegel Zaun umgehen ans fast Wand. Berühmter Siphon für Sterbliche unsichtbar. Mein Adlerauge Brillenträger nasmeh kein Aussichtspunkt oben Wand, wer kennt inoffiziellen sicheren Zugang alte „französische“ Straße/Pfad Feldbahn-Trasse? Danke. Nur: enger Raum braucht Weitwinkel, App vorher studieren. Besuch ohne Laub timen.

Von Divje Jezero nach Idrijska Bela Straße ca. 6 km enge Schlucht. Nicht nur Schlucht eng, Straße oft keine Begegnung zwei Autos. Blindkurven überall, aufpassen was dahinter. Entlang Straße Parktaschen wenige Autos, Brücken führen unsere Seite zu Steigpfaden steilen Hang. Andere Idrijca-Seite Wanderweg per Karte, bis Kobila-Stau etwas oberhalb Jezernica „Rak-Weg“ ersetzt Idrija-Stadtpark, weiter… Läufer auf Straße gesehen, Weg wohl ungeeignet dafür… Weiß jemand, ob engste Schluchtteile ähnliche Ausblicke wie Straße?

Durch Idrijska Bela Hauptstraße, 30-Zone kündigt Lajšt-Bad an Zusammenfluss. Mehrere Parkplätze guter Start auch Rundwege. Erstes links Sperre, zwei nach Holzbrücke Idrijca offen. Rechtes natürlicher mit Ökoinsel. Frühmorgens erwartet allein (keine Camper, nicht vertrieben), überraschend Auto einziges auch mittags zurück. „Falsche Zeit falscher Ort“ teuer. Einheitstarif meist gratis, Juli/August Wochenenden/Feiertage (Mariä Himmelfahrt 15.8.) 3€/Stunde genau. Letztes Jahr so, Zeit für Verordnungen ändern. Klavžen allein min. 2h hin/rück… Vergleich: Bohinj teurer Ruf gleich, Artikel letztes Sommer gegen „Wucher“. Nur App-Zahlung +15% Provision Nutzer. App lockt 24/7 („Kontrollen, Einnahmen ohne Automat-/Entleerungskosten“). Wochenendandrang real (Straße eng spürbar)? Mind. Gratisbus Idrija/Črni Vrh letztes Jahre.

Früher anders, daher Klavžen für Holztransport Wasser, vor Jahrhundert Italiener Waldstraßennetz „pensionierte“ sie 50 Jahre vor Bergbauende. Immer gute breite Straßen, Ende Idrijska Bela zu Forststraßen, meist Schotter top ohne Löcher, zufällige Asphaltstücke (logisch von Ende anfangen?). Von Start Belca hoch (Dorf links halten). Zu Fuß keine Störung, mehr Beobachtung, Tal Schlucht-ähnlich Kanäle/Potholes durch kahle Bäume. Nah Dorf kleiner Wasserfall gegenüber, Brücke davor perfekt. Anblick nicht vertrauenerweckend, vor 80kg auf erste Planke Zweifel. Kein Peričnik wert Sturzrisiko flacher Bach, Glück optische Hilfen, Kompakt 30x Zoom, Bäume stören AF, Manuell lernen mrk pogled. Babji zob „wirbt“, „Nadel“ jenseits Brücke. Weg zieht sich, 1h Nicht-Rentnertempo endlich Brus/Belčne Klavžen. Tafeln deuten „die“ Klavžen, nächst Idrija Touristen „abgehakt“. Vor Erreichen Abstieg Torrentbett (vorsichtig!!!) „Instagram“-Fotos, Wasserfälle niedrig. Über Damm andere Seite Treppen steiler Hang. Vorsicht. Gitter ja, aber Rutschen (Foto-Winkel) unter „Lippe“ senkrecht Belca runter! Weitere Treppe kleiner Raum am „Tunnel“. Hochwasser-Zugang? Schwer sagen. Hinten näher: nicht steil ab, Straße 100m Abzweig links Ebene Belca fast „Tunnel“.

Straße weiter Belca enge Schlucht, keine „Nadel“ links Biegung. Alpenblick senkrechte Wand, Putrih oder Nachbar. 25min von Brus Putrih-Klavžen. Natürlicher Fall vorher? Höher als Brus. Abstieg zu riskant, Bäume/Fels verdecken. Ergänzende schwächer, Beschreibung kürzer. Schmale Treppen Tunneln (Kleine Köpfe!) Zu Belca hinter.

Nah Belca-Quelle, offiziell unzugänglich. Nach Klavžen 180° Anstieg Grat Belca/Idrijca. Ohne Blätter Blick Klavžen, 20min Krekovše. Pass, steil Vrh Bata, milder Osrednik, bewaldet „Aussicht“. Weiler Häuser, erste rechts Jagdhütte Krekovše. Keine Öffnungszeiten, Bänke/Tische, Notfall Proviant.

Krekovše Knotenpunkt. Direkt Brus (Rückweg Belca), Abkürzung Idrijca, längere Variante Forststraße Blick, Torrent quer, Kurven ab zu Idrijca kurz hoch Brücke. Nach Gabel. Links Idrijca-Klavžen, aber nur 1,7km gangbar, Rest gesperrt. Rechts bald rekonstruiertes Idrijski Lauf, erste Forstbahn Welt. Holz an Flüssen erschöpft, weiter ab, „Holzstraße“. Modular bis Klavže-Ende vor Jahrhundert.

Idrijca zeigt Reize, inoffizielle Blicke, Smaragd wie Soča nasmeh. Viele Torrentbilder steil, kleiner Fall nach letzter Brücke, Kaskade vertikal Fels. Gelegentlich, sonst Touristenattraktion. 10min Lajšt, 1,5h von Krekovše mit Lauf.

Rückweg kaum Gegenverkehr. Parkplätze leer sogar Divje, kurze Stops (Straßenverkehrsrecht verboten falsche Seite). Eins Brücke Strug-Kletter (Zugang klettern), anderes Feldbahn-Abstieg Straßenniveau. Pfad Liste Wünsche, gestört Warnungen Schwierigkeit Idrija-Anfang…

Podroteja fast Anschluss Hauptstraße „Ach ja!“. Kein Verbot Parken Kapelle steiler Hang. Wenige Meter Richtung Idrijska Bela steile Treppe Hang. Schnell Eingang italienischer Bunker „Alpenwall“ Zwischenkriegszeit. Kopflampe Standard, Stolpern Kiste innen. Inschriften it. (später??), Koordinaten hilfreich GPS schwach nasmeh. „Latina“ literal, Soldaten „auf dem Čučavac“. Viveri daneben Lebensmittel nasmeh. Frisch betonierte Treppe Stahlkuppel Beobachtung, Bienenstock neugierig unbeliebt. Oben Wiese gegenüber größerer Bunker? Zaun Straße, näher ohne Störung möglich?...
Kommentare:
jerque26. 02. 2026 18:33:57
Gestern erstmals im Glinščica-Tal zadrega. Auf der "italienischen" Seite, da auf slowenischer Seite angeblich bis zur Fertigstellung der zweiten Eisenbahnstrecke Bewegungsbeschränkungen gelten und bei der aktuellen italienischen Schengen-Verständnis man sich nicht ganz sicher sein kann, wie legal Grenzübertritte auf irgendwelchen Ziegenpfaden sind. Was soll man sagen, die Schlucht ist wirklich prächtig, vielen Followern könnte man sie als alpin "verkaufen" velik nasmeh, für uns Nicht-Schneefreunde ist das im Winter eine ganz gute Option, um Kondition zu testen und Technik auf etwas anspruchsvollerem Gelände aufzufrischen. Das gesamte Schluchtgebiet liegt auf slowenischem ethnischem Gebiet (und auch bei diversen Schildern scheint Zweisprachigkeit zu funktionieren), daher finde ich es ganz richtig, konsequent slowenische Namen zu verwenden und vielleicht nur bei der ersten Erwähnung das italienische für bessere Orientierung auf internationalen Karten anzugeben.

Die liebsten Wege scheinen der eher spaziergangartige Pfad von der Premuda-Hütte in Gornji Konec (it. Bagnoli Superiore) bzw. Boljunec (it. Bagnoli della Rosandra) nach Botač (it. Bottazzo), wo es sogar mit "städtischen" Schuhen machbar scheint, und der Rad-Wanderweg entlang der Trasse der ehemaligen Eisenbahnlinie von Triest nach Kozina, der den nördlichen Hang der Schlucht hochsteigt (Steigung angeblich bis ca. 32 Promille), kurz vor der Grenze macht er eine S-Kurve um Draga und betritt dann Slowenien. Dieser Weg ist nach dem Triestiner Radfahrer Giordano Cottur benannt, der kurz vor und nach dem 2. WK einige schöne Erfolge beim Giro hatte, an zwei Stellen, wo ich ihn sah, ist schöner Schotter (also wahrscheinlich auch mit "Rennrad" machbar), für einen Werktag war ziemlich viel Verkehr, aber alle ohne Ausnahme fuhren langsam genug, sodass wahrscheinlich keine "Nahbegegnungen" mit "Fußvolk". Auf der Strecke gibt es auch einige Tunnel, aber alle kurz genug, dass man tagsüber wirklich keine Lampe braucht.

Für Küstenleute ist wahrscheinlich der beste Einstieg Boljunec bzw. Gornji Konec (angeblich ist dort das Parkregime sehr kompliziert und abhängig von "Feiertagen", zu denen nach italienischem Recht auch alle Sonntage zählen), für die aus anderen Teilen Sloweniens am praktischsten, die Primorska-Autobahn bei Kozina zu verlassen, über den Grenzübergang bei Krvavi Potok zu fahren (klar, echte Kontrollen gibt's da nicht, der it. Polizist winkt allen Unverdächtigen freundlich weiter), beim ersten richtigen Abzweig links nach Jezero (it. San Lorenzo) abbiegen und gleich nach dem engsten Straßenabschnitt durchs Dorf links ein Parkplatz am Aussichtspunkt selbst zu sehen, der auch Behinderten und weniger Beweglichen einen Eindruck vom Canyon ermöglicht. Etwas weiter links noch ein Schotterparkplatz nahe einem weiteren Aussichtspunkt. Natürlich beide kostenlos und ohne Zeitlimits, mitten am Werktag nur symbolische Anzahl Autos zusammen, ungefähr ausgeglichen italienische und slowenische Kennzeichen, beim Gehen noch einige mit it. Kennzeichen neben der Dorfkirche geparkt, wo es offenbar nicht verboten ist.

Jede Wanderkarte zeigt, dass es in diesem Gebiet massenhaft offizielle und irgendwie markierte Wege gibt, die man unmöglich alle auf einmal abdecken kann. Für jemanden, der zum ersten Mal da ist und Ausblicke für mögliche Folgebesuche sowie geeignete Fotopunkte und etwas Kulturerbe interessiert, schien mir die repräsentativste Route von der Kirche hl. Lorenz entlang dem nördlichen Rand vorbei der Felswand Stena (Italiener haben sie nicht mal "übersetzt", sondern Monte davorgeklebt), Abstieg zum Radweg und dann noch nach Botač, dann auf dem "Spazierweg" nach Premuda mit Abzweigen zum Supet-Wasserfall (nach manchen it. Quellen Cascata di Val Rosandra) und Kirche hl. Maria auf den Felsen (it. Santa Maria in Siaris), dann kurz vor "Premuda" Abzweig zum Aufstieg auf Burg Muhov (it. Castello di Moccò) und dann vorbei Hrvati (it. Hervati) auf dem nächsten unmarkierten Weg zum Aussichtspunkt bei Jezero.

Schon auf dem technisch leichteren Abschnitt am Rand bis Stena hat sich die Wahl richtiger Bergschuhe als richtig erwiesen, später natürlich noch mehr. Der nördliche Rand ist etwas höher als der südliche, sodass man neben Triest und Milje den Canyon selbst und die Gegenseite gut betrachten kann, besonders auffällig ist der Grat, auf dem auch Cippo Comici ist (hat der Grat einen Namen?), auf seinem steilen Hang lädt Maria auf den Felsen geradezu ein, Teleobjektive zu testen.

Irgendwo auf Stena endet der Aufwärmteil des "Spaziergangs" und es folgt der Abstieg, zuerst zu "Cottur", wo Schilder zeigen, dass er direkt an der Grenze verläuft. Auf Suche nach guten Aussichtspunkten spaziere ich etwas auf dem Weg. Und klar laufe ich auf Ziegen, vielleicht sogar dieselben, die mir vor Wochen auf Socerb das Auto gründlich abgeschleckt haben. Genau auf dem Abschnitt, wo ein mehrsprachiges Schild vor fallenden Steinen und Wildtieren warnt, gezeichnet genau eine Ziege. Von geeigneter Stelle schaue ich mir aus der Ferne noch Tabor über Botač auf slowenischer Seite an, sieht aber aus als gäbe es da nur Wände und alles drumherum zugewachsen, also riskiere ich keine "illegalen" Grenzübertritte und lasse es aus. Eher aus Neugier husche ich schnell noch zur "Weinhöhle", die auch auf slowenischem Gebiet liegt, nach vorherrschendem Englisch (und null Italienisch) schließe ich, dass jemand hauptsächlich auf Touristen aus sogenannten "Drittländern" setzt.

Dann zur Raststelle, wo ein Pfad abzweigt, der nach Botač absteigt, was zeigt, dass trotz abgelegener Lage dort noch etwas Leben ist. Interessant, als ich vor Kurzem um Osp, Socerb etc. unterwegs war, fielen mir einige einsprachige Schilder "proprietà privata" oder "attenti al cane" auf, in Botač genau auf italienischer Grenzseite aber bei einem Haus ein einziges "Vorsicht Hund", jemand anderes hat einen italienischen Briefkasten mit "posta" gekauft und eigenhändig ein Dach über das S gemalt... Die erste Brücke im Dorf selbst führt auf slowenische Seite, denn gleich begrüßt uns ein "Zaun" in Farben unserer Trikolore, daneben ein Häuschen, das früher wohl Wache oder Grenzübergang war. Unser Weg geht dann ein paar Meter auf der Straße, bis links ein neuer Pfad bei Ruinen abzweigt, wahrscheinlich Mühle, über Brücke oberhalb der Mündung von Grižnik und Glinščica, dann jener genannte "Spazierweg" nach "Premuda". Wenn ich bisher keine lebende Seele getroffen habe (nicht die Cyclisten und ein paar Läufer auf "Cottur" zählend), ist es jetzt anders, da ich immer mehr entgegenkommende treffe... schwer alle als Wanderer zu bezeichnen, viele wirken eher Spaziergänger oder Begleiter vierbeiniger Lieblinge, denn mit klassischer Wanderkleidung wirke ich exotisch. Interessant, auf meinen zweisprachigen Gruß antworten überraschend viele auf Slowenisch. Aber der Reihe nach. Wenn der Weg das Geröll erreicht, und wir statt auf Bildschirme mal umschauen, bemerken wir den Supet-Wasserfall. Und wie passend, zweigt abwärts ein schlecht angelegter "Pfad" ab; bevor er zu steil wird, mit etwas Vorsicht (und passendem Schuhwerk) erreicht man den Punkt, wo der Wasserfall sich palmengroß darbietet.

Beim Zurückkommen auf den Weg bald unmarkierter Abzweig links zur Maria auf den Felsen. Uff, dieser östliche Anstieg ist ganz steil und technisch, bei uns wäre schon "Seil". Aber mit richtigem Schuhwerk kein großes Ding. Bei der verschlossenen Kirche sind Felsen, die zum Ausruhen, Vogelbeobachten und ggf. Brotzeit einladen. Entgegen Erwartung sieht man den Wasserfall nicht, eigentlich nur den oberen Teil, Rest verdeckt eine Wand. Glücklicherweise ist der westliche und markierte Anstieg zur Kirche viel weniger technisch und zickzackiger. Beim Zurück zur Hauptweg finde ich noch einen kurzen "getretenen" Abzweig runter, von wo ein noch telephotoartiger Blick auf den ganzen Wasserfall. Wenn ich wieder auf den Weg komme und am Abzweig zur Kirche vorbeigehe, dann... etwas zerkratztes und aufkleberbedecktes Schild, das aber noch klar das Nähern am Wasserfall verbietet. Also habe ich mindestens zweimal unwissentlich Regelbruch gemacht, da auf der anderen Seite sicher kein solches Schild war. Wer weiß, vielleicht meinen die Pflegekräfte, dass die, die über andere Wege nach Botač kamen, gut genug ausgerüstet und erfahren sind, um selbst zu beurteilen, wie weit noch... velik nasmehvelik nasmehvelik nasmeh

Wieder auf der "Autobahn" nach "Premuda". Mit einem Auge schaue ich besorgt zu zwei Häusern hoch am Hang, die ich als zu Jezero gehörig kenne (wohin man sowieso muss), mit dem anderen zu einem anderen steilen "Hügelchen", von dem ich sicher bin, dass es Muhov-Burg ist. Der Weg nähert sich meanwhile Glinščica und bald nach kleiner Raststelle sagt die Karte, abzuzweigen. Zuerst über Glinščica. Keine Brücke, aber bei normalem Wasserstand tritt man in den flacheren Teil (und testet praktisch Herstellerangaben zur Wasserdichtigkeit des Schuhwerks velik nasmeh), von wo man auf Fels am anderen Ufer steigen kann. Dann nur steil hoch auf schlecht getretenem Pfad am kahlen Hang (nicht bei Sommerhitze empfohlen), im letzten Teil auf glatter Fels. Mit passenden Sohlen machbar, bei Nass aber doch nicht gewagt. Mühe lohnt sich mit offiziellem halbkreisförmigem Aussichtspunkt, von wo Gornji Konec und Boljunec wie auf der Hand, vom Canyon gar nicht zu reden. Von hier würde ein schöner flacher Weg mich nahe Zabrežec (it. Moccò) bringen, ich nehme aber den schlecht getretenen direkt auf den Gipfel... um festzustellen, dass von der Burg nur eine Mauer zwischen Bäumen bleibt. Nach Zabrežec absteigen auf ansonsten ganz ok Waldweg, abzüglich Umgehung eines gestürzten Baums. Ein offizieller markierter Weg würde irgendwo "mitten im Nirgendwo" zu "Cottur" stoßen, daher finde ich mit Karte direkteren, der "Cottur" in Unterführung kreuzt und Hrvati erreicht. Kurz vor erstem Haus neuer Abzweig zu Pfad, den die Karte "Biscottone Trail" nennt, der in ziemlich steilem Anstieg die Wand umgeht und Aussichtspunkt bei Jezero erreicht, architektonisch gleich dem auf Muhov-Burg. Von hier ist's nicht mehr weit zur Straße und Jezero.

Jedenfalls, Fotos meist im "rohen" Zustand und müssten noch nachbearbeitet werden, was Zeit braucht.
jerque31. 01. 2026 08:58:17
Diese Überreste über Soriska Planina (Lajnar, beide Slatnik, Možic, dazwischenliegende Kaserne nun Schafstall, und mehr bis Vrh Bače....) sind Alpenwall od. Vallo Alpino, d.h. italienische Version der Rupnik-Linie. Alles Aufgeführte auch auf einst italienischer Seite der Rapallo-Grenze. An den meisten Schilder im Rahmen des Themenwegs.

Wegen Bedeutung der Soriska Planina haben Italiener explizit erreicht, sie zu bekommen und ihr Gebiet ragte dort etwas heraus. Grenze so aus Baška Grapa entlang südl. Hänge der Sp. Bohinj-Berge zu Dravh, letzte Meter Straße aus Sorica (vielm., Bohinj-Straße erst Nachkriegsbau) als heutige Parkplätze bei Sessellift und Schlepplift quasi wörtlich an Grenze, dann Grenze irgendwie bei Šavnik wieder westwärts, dass Bohinj noch südseitig... Im Detail auf https://www.rapalskameja.si/zemljevid-in-podatki/ Grenzsteine (Haupt auf Dravh) denke heute in Gebiet keine mehr.

Rupnik-Linien baute man regelhaft nicht direkt an Grenze. Von Soriska mark. Weg nach Ratitovec fallen kleine Bunker gleicher/ähnlicher Schablone auf. Erster etwas versteckt links Weg Wald kurz vor letztem Waldaustritt unter Kremant, einer fotogen platziert wo Weg aus Sorica/Danj ansetzt, einige kurz unter Altemaver-Gipfel bei Umgehungsweg, zwei unschöne auch auf Gladki Vrh direkt über Krekova Hütte. Alle mir Bekannte markiert auf OSM-basierten Karten z.B. Mapy.com
jerque21. 01. 2026 15:38:59
Beim Umherstreifen um Socerb (den bekanntesten am Karst-Rand mit Blick auf Triest) bin ich in der unmittelbaren Umgebung der Burg auf eine Szene gestoßen, die ich eher in den Alpen erwartet hätte. Ich bin nämlich mehrmals auf junge ziegenähnliche Tiere mit ungewöhnlichen Hörnern gestoßen. Zuerst in der senkrechten Wand selbst, dann direkt auf dem Weg. Angesichts der Besucherzahl und Beliebtheit des Ortes sind sie offensichtlich an Menschen gewöhnt, sie fliehen nicht vor ihnen, sondern ziehen sich nur auf eine angemessene Sicherheitsdistanz zurück, in der Wand fühlen sie sich offenbar sicher genug, um nicht zu fliehen, einige posieren sogar und lassen sich nicht zu sehr stören. Wahrscheinlich gehören ihnen auch die Kotkügelchen, die dort überall herumliegen. Am Ende musste ich sie "verscheuchen" (oder sie zogen sich selbst zurück, als ich mich näherte) von meinem Auto weg, das sie begeistert ableckten, besonders die Reifen waren ganz nass.

Also, welche Tiere sind das überhaupt, und was hat ihnen am Auto so gefallen? Wenn sich jemand bedroht fühlen würde und eines mit diesen Hörnern angreifen würde, würde es wahrscheinlich nicht gut enden...
jerque15. 12. 2025 21:35:04
Vor Kurzem bin ich unter dem Kraški rob gewandert und besonders in Hrastovlje, von wo das Foto gemacht ist, hat mich diese vorstehende Felswand direkt am Kraški rob ziemlich "angeregt". Ist das vielleicht Jampršnik? Generate a panorama aus Hrastovlje zeigt mir nur ein paar niedrigere Hügel noch vor dem Rand, Dr. Google findet mir nur Bilder von Jampršnik von der Südseite, wo es ähnlich halbrund aussieht, aber zur Sicherheit frage ich lieber.

Was auch immer es ist, wenn man dorthin wandernd hinkommen kann (also ohne das beliebte Klettern in diesen Gegenden) und legal (also nicht auf unmarkierten Pfaden, möglichst auch über Privatgrund), wären die Ausblicke "mörderisch"...
jerque2. 12. 2025 15:00:25
Wer die Seilbahn vermisst hat, kann sie schon Freitag benutzen, wenn sie vorher die technische Prüfung besteht.
https://n1info.si/novice/slovenija/nihalka-na-veliko-planino-popravljena-ponovno-bi-lahko-zacela-obratovati-ze-v-petek/
jerque6. 11. 2025 21:30:42
Heutiger Bericht vom Besuch beider Wasserfälle. Wer hätte gedacht, dass selbst touristisch berühmter Gozd Martuljek Boutique-Erlebnisse bietet, gemeint im Sinne, dass man etwas praktisch für sich hat. Nun, im November offenbar möglich, da überraschend buchstäblich niemanden getroffen, und wenn idyllisches Wetter letzte Tage hinzukommt... Anyway, Richtschilder zu Wasserfällen konsequent nummeriert. Unterer 1, oberer 2.

Bei Morgengrauen Parkplatz bei Triangel, der wunderbar noch nicht bezahlt, reichlich Platz. Auch Rückkehr mittags wohl noch Platz. Dann geschaut zu beiden 24/7 Parkplätzen jenseits Sava Dolinka, völlig leer.

Letzte Tage Kamniško sedlo Umgebung beobachtet, weiße "Roben" verloren, auch auf Gorenjska Autobahn zu Gipfeln geschielt, sogar Stol und Begunjščica kahl, Ankunft Gozd Martuljek etwas überrascht dass Schnee an Nordhängen fast bis Basis Špik-"Pyramide". Glücklicherweise Ziel nicht so hoch und ganzer Weg trocken. Hier und da (z.B. um Hütte bei Ing) Winter gerochen da Salz Umgebung weiß gemacht. Unter solchen Bedingungen nasses Holz schnell Rutschbahn und auf Holzbrücken oder Planken über Wasserläufe aufpassen.

Plan zuerst direkteste markierter Wanderweg zu Bivak Za Akom (nicht Schlucht) markierten Abzweig erreichen dann oberer Wasserfall, während Aufstieg Licht für Fotos reicht, dann zu unterem und Rückweg Schlucht. Schon vor Aufstiegsbeginn bei Abzweig "oglarska kopa" Warnung bei Schildern dass Weg zu 2. (oberem) Wasserfall quasi gesperrt. Entscheide doch gehen solang machbar oder sicher wirkt, zwischendurch Špik-Gruppe genießen und etwas "sporten". Anyway, irgendwo am Weg noch Schild Bivak Za Akom rekonstruiert aber vor Tagen Medien neues aus recycelten pirovskih piksen. Warnungen zu Sperre Weg Wasserfall nirgends mehr. Na ja, außer paar umgestürzte Bäume leicht umgehbar war Weg total normal, nach Abzweig Wasserfall zuerst einige "Seile" eher Deko, bei Abstieg zur Schlucht quasi-"Klettersteig"-Erfahrung nützlich, eiserner Metall-Fußsteg über Bach per Schild erst wenige Jahre alt und "steht wie Stein Fels Knochen". Kurz vor Steg rechter Abzweig, Haken in Wand geschlagen, handhoch Bolzen mit Ring aber kein "Seil". Weiß gar nicht wohin führt und ob Grund für "Sperre". Vom Steg noch nicht um Biegung Wasserfall sichtbar, etwas weiter wieder Bolzen, auf Aussichtspunkt wo gut sichtbar, aber nach Regen üppiger erwartet. Von sicher erreichbarem Felsen nah gut weiterer Wasserfall von Wandtopp (oder höhere Stufe desselben?). Weiter "Seile" gesehen aber vorher gelesen gefährlich anspruchsvoll, damit zufrieden. Letztlich aus Distanz Weitwinkel-Objektiv kaum reicht, und Frage wie mitgebrachte Elektronik Sprühnebel um sicher vollen Tümpel aushält...

Zurück zuerst gleicher Weg, bald Abzweig zu Finžgar-Kapelle und weiter zu Ing. Entweder November nicht geöffnet oder zu früh, keine Menschenseele, aber göttliche Ausblicke auf Špik und Kukova špica, keine Überraschung wenn Preise "Goldschmied". Dann wieder offizieller Weg zu markiertem Abzweig 1. Wasserfall wo Schild Ausrüstung fordert. Eng rauher Weg wirklich steil in Zickzack ab, dazwischen umgestürzte Bäume und durch Wildbäche waten bis Ort wo erster Blick unterer Wasserfall, recht mächtig wegen Regen vor Tagen und trotz Distanz Sprüh bis Aussicht. Noch etwas Abstieg zu Brettern Ausblick Wasserfall (anyway falls Besucher-Sensoren, Luxus genutzt viel hin-her für gute Plätze, Frage wie oft gezählt velik nasmeh). Nach Bachüberquerung schon viel besserer Weg durch Schlucht selbst. Per Forum früher mehrmals zerstört lange gesperrt, heute schön einfach wahrscheinlich Meist-Touristenverkehr beidseitig. Irgendwo am Weg Bachbett erweitert Bach linker Rand Rest voller "Männchen". Eher glaube Regen kürzlich nicht schlimm genug sie wegzuspülen als in Tagen so viele neu gebaut. Dann neue Brücke und erst da Schild über Wasserfälle lesen. Nach Brücke bald wieder bei oglarska kopa.

Noch einige unbearbeitete Bilder, zu viele Wegdetails nicht da Weg eh begehbar wie immer.
jerque4. 11. 2025 20:56:40
Zwischen 1. November und 31. März sind Parken und Eintritt immer noch gratis. Keine Absperrungen, Zäune usw. irgendwo, nur niemand in der Kassehütte und auch auf den Parkplätzen gleich hinter der Napoleon-Brücke steht klar, dass in dieser Zeit keine Parkgebühr anfällt, sogar Easypark will für die Plätze 0,00€ abrechnen. Und Touristen gar keine, eigentlich hab ich um Magozd herum (wo ich von der Wasserfällen auf dem Themenweg "Entlang der Soča durch die Kobarider Schlucht", gestaltet vom Soča-Tal-Verband, hingegangen bin) nur ein paar Bauern und Kühe getroffen und das war's wirklich. Auf manchen ausländischen Foren wird die Möglichkeit erwähnt, die Eintrittsgebühr zu umgehen, indem man bei dem kleineren Wasserfall links nach Magozd abbiegt, auf der Wiese dann irgendwie einen Pfad findet, der in die Schlucht kurz hinter den Kassierern absteigt. Wollte das für eine Abkürzung nach Magozd nutzen, aber irgendwo an der Grenze zwischen Wald und Wiese ist ein Zaun mit Schild Privatgrundstück. Offenbar hat jemand genug von dem Getrampel der Schmarotzer....

Ich war heute, ca. 24h nach starkem Regen. Mich interessiert, ob es "außergewöhnliche Bedingungen" gab im Vergleich zum Üblichen. Soča war definitiv eine trübere Tochter der Berge (der Kozjak-Bach hat mir besser gefallen), der kleinere Wasserfall war deutlich voller als auf Werbematerial, der große nicht so (außer wenn ein Teil hinter der Spalte versteckt war), aber der Pool deutlich schaumiger.

Aber der Weg zum größeren war keineswegs leicht. Nach der Hütte zuerst eine Haltebrücke, die irgendwie in die Mitte des Bachbetts führt, da laufen wir auf Steinen drin (wir wissen, wie rutschig die werden, wenn nass), glücklicherweise hat Intuition gesagt, hohe "top sh*t" Schuhe "für Krn oder noch höher" anzuziehen und ich hab ihre Wasserdichtigkeit genutzt. Dann wieder auf die andere Haltebrücke zurück ans Ufer, dann fast Klettersteig, also "Seil" über dem Bett (wenn das Wasser am Rand wenigstens etwas flacher gewesen wäre, wär ich lieber reingestiegen) und so eine, dass es einige Erfahrung brauchte (Dank an italienische Sohlen mit gelb-orange achtseitigem Logo, hätte wohl über SVK nachgedacht, wenn ich's gehabt hätte), dass ich mich nicht unfreiwillig im Bach gewaschen hab und irgendwie den abschließenden Aussichts-"Balkon" erreicht hab. Ernsthaft, wenn's im Sommer nur halb so ist, wie kommen dann all die Touristenhorden (wahrscheinlich nicht so "extrem" ausgerüstet) da überhaupt hin. Und nirgends auf Infotafeln Warnungen (außer nicht Müll machen und Natur zerstören), andererseits stellt Polizei mit GRS gerne Warnungen zu geeigneter Ausrüstung auch auf technisch weniger anspruchsvollen Wegen in den Alpen auf.

Noch ein paar unbearbeitete Bilder aus der Schlucht, vielleicht sagt jemand, wie extrem die Lage war.
jerque26. 10. 2025 22:58:54
Ich bitte um Hilfe, da mich mein Lieblingsportal zur Bergidentifikation diesmal im Stich gelassen hat.

Es geht um Gipfel in KSA, die ich auf dem Bild mit 1 und 2 nummeriert habe. Aufgenommen aus dem Tal der Kamniška Bela, dort irgendwo, wo sich vom direkten Weg zu den Orglice der Pfad zur Partisanen-Klinik abspaltet. Beim Fotografieren dachte ich, es sei Konj und Rzenik, die über dem südlichen Rand des Tales herrschen sollten, aber es passt irgendwie nicht und sie sollten links außerhalb des Sichtfelds sein. Das Portal hat die Panorama zwar ganz gut gezeichnet, zeigt aber leider keine Namen (der Haupt"Verdächtige" kennt sie sonst und würde sie nennen, wenn es sie gäbe), auch auf OpenTopoMap-basierten Karten fehlen genau dort die Namen. Wahrscheinlich fallen auch Belska kopa und Martinj turn weg, die noch weiter rechts liegen sollten und zu niedrig sind (gesuchte Gipfel sollen ca. 1300m messen). Wahrscheinlich liegt hinter ihnen irgendwo die Planina Dol.

Link zum Panorama, der noch 28 Tage funktionieren soll (und den ich in einen Kürzer stecken musste, da das Forum sonst Probleme hätte): https://tinyurl.com/4p3444w5

Vielen Dank im Voraus.
jerque13. 10. 2025 11:24:35
Vršič ist geöffnet, aber bis Sommer werktags gelegentlich komplette Sperrung der Straße zwischen Bovec und Predel.

Mehr unter https://n1info.si/novice/slovenija/na-vriscu-spremenjen-prometni-rezim-voznike-pozivajo-k-strpnosti/ mit mehr Details zum kommenden Regime auf Vršič.
jerque20. 09. 2025 11:45:39
Heute ändert sich der Verkehrsmodus für Tagesbesucher der Logarska dolina, mehr hier: https://n1info.si/novice/slovenija/slovenski-turisticni-biser-od-danes-z-novim-prometnim-rezimom-za-dnevne-obiskovalce/
jerque5. 09. 2025 18:17:20
Wegen der Reparatur des Seils wird die Gondel mehrere Wochen nicht fahren, anscheinend bis Ende November (Quelle: Nachrichten auf Planet TV).
https://www.velikaplanina.si/2025/09/05/sporocilo-za-javnostvelika-planina-kot-zgled-odgovornega-ravnanja-obratovanje-naprav-zacasno-zaustavljeno-pohodniki-se-vedno-dobrodosli/
jerque6. 08. 2025 14:27:06
Der Autorin der Frage könnte man sagen, dass sie sich am wenigsten davor fürchten muss, allein auf Begunjščica und den darunterliegenden Almen zu sein. velik nasmeh Kann Roblek umgehen und von Preval direkt nach Begunjščica gehen, wahr vor Veliki vrh auf Schafe treffen, die mir sogar selbst auswichen, sodass ich sie nicht nah fotografieren konnte.

Wahrscheinlich haben nasse Juli-Almen im Tal sich früher erholt als üblich, Bauern Vieh früher zurückgebracht, weniger exponiert Wetter, Raubtiere, Hundstress... und letztlich Spinner mit Tränengas.
jerque16. 07. 2025 12:20:11
Nach einigen "Aufklärungsmissionen" ist endlich die Entscheidung für den Angriff auf Begunjščica gereift. Rundtour von Ljubelj vorbei Zelenica, Abstieg nach Preval (oder fast alle sagen Prevalo) und zurück über Bornova-Steig. Für die, denen "Romane" zu lang sind, gleich vorweg: keine Besonderheiten bemerkt (beschädigte Wege etc.), aber PMSM keine beste Idee für Familienausflug mit Kindern. Übrigens, erst später fiel's mir auf, dass ich endlich im "2000-Club" bin cool (wenn man Skifahren in österreichischen Turas und Streunen im viel höheren bolivianischen Altiplano nicht zählt).

Ca. halb sechs morgens war der Gratisparkplatz direkt vorm Ljubelj-Tunnel noch leer, aber beim Umziehen kamen noch zwei Autos. Beim Rückweg ca. 7 Std. später voll. Auf bezahltem Schotterparkplatz auch beim Rückweg nur wenige Autos, bemerkt dass einige Bergsteiger gleich hinter Kompas Shop parken, aber Privatsphäre und Gebühr nicht gecheckt.

Zwischen Vrtača-Hütte und Dom na Zelenici leicht auf Nebwege abbiegen, die plötzlich im Geröll oder auf Šentanski plaz enden. Hab ich Schild übersehen oder Chamois (erstmal außerhalb Zoo gesehen), elegant über Geröll hüpfend und zweibeinige "Eindringlinge" beobachtend zu ablenkend?

Vom Dom na Zelenici (ohne zu wissen wie nah Gipfel schon in Luftlinie velik nasmeh) nahmen andere "Ljubeljler" andere Wege und ich hatte den ganzen Weg zum Veliki vrh allein. Teils Glück, schwer vorstellbar Gegenverkehr irgendwo. Hier begann ich gute Schuhe mit Vibram-Sohle wirklich zu schätzen. Aber diese Nordwand von Begunjščica muss echte "Abgeschiedenheit" sein. Weder GPS noch slowen. A1-Netz (im Gegensatz österreich.; bei 112-Anruf evtl. Österreicher, die wenig helfen könnten?). Aber Ausblicke göttlich, zuerst spitze Vrtača, später Stol, von vielen Stellen auch Bleder See. Irgendein aus "Vogelperspektive" gut sichtbar Alm am Talgrund zwischen Begunjščica und Vrtača, von wo Kuhglocken hörbar, wohl Smokuška planina? Nur dass trotz Anstieg nach Dom na Zelenici (Achtung, Felsen trocknen hier nach Regen am langsamsten!) Gipfel Begunjščica einfach nicht "runterkommen", beim Querung breiten Smokuški plaz sogar Höhenmeter verlieren. Nach Querung erste "Zajla" auf sehr steilem Abschnitt. Achtung, nicht fest an vielen Stellen, wirkt wie schlaffes Seil. Zweite "Zajla" kurz vor Anschluss Roblek-Weg, aber PMSM total unnötig, besser woanders am gerade begangenen Weg.

Fortsetzung erstmal schön und leicht, Ausblicke nicht mangelhaft, besonders Richtung Dobrča, Begunje und Bled, stellenweise über Grat zu Stol und Vrtača. Aber bald wieder rauer, mit Holzmustern markiert aber vorsichtiger Schritt nötig. Mehrmals scheint Gipfel nah, aber nur "Vorgipfel" (einer evtl. Srednji vrh), Weg umgeht ihn und dahinter höherer. Na, nach einigen "falschen Hoffnungen" endlich richtig markierter Veliki vrh. Interessant, trotz "spätem" Ankunft (ca. 9 Uhr vorm.) lange keine Menschenseele, außer Schafen in Nähe weidend. Mit Fernglas benachb. Stol abgesucht, definitiv beliebter Gipfel, jemanden im Blickfeld gesehen hätte ich sicherlich. Innerhalb halber Stunde plötzlich Wanderer aus West (Roblek).

Neben anderen Gipfeln vom Gipfel und später östlich Gruppe "Zacken" Richtung NO Aufmerksamkeit erregend, erinnert an Tre Cime, meistfotografierten Dolomiten-Motiv. Frage ob Namen haben, wahrscheinlich noch Begunjščica?

Wie gesagt, nahe Veliki vrh Schafe ohne Aufsicht keine Zäune. Mit Vierbeiner gehend vorbereitet sein, keine "Ställe". Rückblickend auf neue Fotos Südwand von Dobrča oder Šentanski vrh, versteh nicht wie Schafe hochgebracht. Tatsächlich haben sie mich final getäuscht. Bis zum Schluss unsicher ob direkter Abstieg Preval oder via Roblek dann schwieriger Weg. Schafe schienen zu Preval zu gehören, muss einfacher Weg Tal (Schafe nicht so springfest wie Gämsen), plus Verkehr West, erste Option gewählt.

Erster Teil (Kalvarija?) eigentlich schön und malerisch, Grat über einige Gipfel (einer Gedenktafel Segelflieger Primož Kampič), Karten nur Höhenangaben keine Namen. Aber Schön endet zu früh, unter Begunjska Vrtača sehr unangenehmer Teil auf steilem Hang, erst Felsen, Waldgrenze Wurzeln Schlamm. Zieht sich endlos. Merkwürdig, viele Gekreuzte grüßten englisch, später an Kleidung erkannt. Schuhe vielleicht passend, sonst "städtisch" oder Bled-Spaziergang. Hmm, nicht für Hügel Bohinj, Kranjska Gora, Vršič, Soča..., aber warum Begunjščica so touristisch? Plus Weg nicht nur ätzend sondern gesehen am wenigsten "instagramtauglich" und meist blickfrei, Touristen-Heiligtum Bleder See ähnlich von leichteren Bergen Begunje oder Dobrča.

Schon letzter Teil hörbar Besucher belebter Preval-Hütte, Bornova-Weg nach allem Schweiß wahrer Balsam. Anfangsteil noch Verkehr, Touristen leicht überlegen, ab Abzweig Engstelle glücklicherweise kein Gegenverkehr mehr.
jerque3. 07. 2025 16:41:29
Bericht von der gestrigen Tour auf Dobrča über den Weg „Po robu“ von Brezije bei Tržič (an der Straße nach Begunje).

Bei Hitzewellen ist das eine ganz passende Option, da der Großteil durch den Wald geht und keine echte Gefahr besteht, dass wir „gekocht“ oder „verbrannt“ werden. Andererseits ist es meistens ziemlich steil, aber immer noch ohne anspruchsvolle Elemente. Wer auf Statistiken Wert legt, fehlt der Höhenunterschied zwischen Ausgangspunkt und Dobrča-Gipfel nur ein bisschen zum „Tausender“, diesen Mangel zur „magischen Grenze“ kann man schnell ausgleichen.

Eine Parkmöglichkeit ist bei der Kirche sv. Neža (die wirkt, als wäre sie neuer), etwas weiter von der Gaststätte (die wahrscheinlich hauptsächlich „Dobrčane“ anspricht), noch besser weiterfahren (aus Tržič-Richtung) noch ein paar Meter, am ersten Abzweig rechts und bergauf abbiegen, gleich nach der ersten Rechtskurve und den Bergweiser-Tafeln ist am Straßenrand reichlich Platz. Besonders an heißen Tagen vielleicht nützlicher Tipp, gleich am Anfang rechts zu parken, das ist den Großteil des Tags im Schatten. So beim frühen Morgenankunft (nach Sommerzeit) wie beim Abgang waren dort noch ca. 5 bis 6 Fahrzeuge (beim Zurückkehren ganz anders als beim Ankommen), außer meinem alle mit lokalen Kennzeichen und wie es scheint, wussten sie gut Bescheid über den Schatten, denn wir quetschten uns alle genau an dem schattigen Platz. Am interessantesten aber, dass ich auf der gesamten Tour nur ein paar Wanderer getroffen habe, ich dachte, es wäre doch ein beliebtes Ziel.

Der Anfangsteil des Weges „Po robu“ (ist rob vielleicht ein Eigenname und sollte großgeschrieben werden?) ist auch bei weitem „hässlichster“ mit Felsen, Wurzeln usw. und am zähesten, vor allem bergab. Vielleicht ist irgendein Tourist wirklich in Badeschlappen auf den Triglav gekommen, hier käme er sicher nicht weit. Dieser zähe Teil geht bis zu einem Betontrauf, wo ein Abzweig zur „Aussichtsstelle“ markiert ist. Dorthin nur ein paar Minuten Fußweg, dort steht eine Bank, die nach den Versen Janez Sonja gewidmet hat, wenn Eigentümer und Naturschützer erlauben würden, ein paar Bäume zu fällen, könnte er die Anführungszeichen auch entfernen.

Von da an ist der Weg viel schöner, mir ist es aber gelungen, mich zu verlaufen, glücklicherweise habe ich rechtzeitig bemerkt, dass die Markierungen plötzlich verschwunden sind, die bis dahin fast an jedem Baum waren. Ehrlich gesagt, der Abzweig des ausgetretenen Pfades links von der Forststraße ist markiert, aber die Markierung verdeckt ein Busch und wenn man nicht aufpasst... Vielleicht wäre es besser, wenn die Markierer sich mit dem Besitzer eines gut sichtbaren Baumes ein paar Meter vorher einigen. Und so erreichen wir die Startstelle für Gleitsegler, wo auch eine Bank dem Theater-Schauspieler Polde Bibič gewidmet ist (hat Bibič wirklich etwas damit zu tun?). Wie es sich für eine Startstelle gehört, ist da eine Lichtung (irgendein steiles Wiesenstück) mit Ausblicken. Ein größeres Dorf mit Kirche direkt unter uns sind wahrscheinlich Leše. Die Ausgangs-Brezije sind nicht sichtbar, aber ich bin sicher, dass ich die viel bekannteren Wallfahrts-Brezje rechts vom Peračica-Viadukt gesehen habe. Mit Fernglas kann man auch Jamnik (tatsächlich, dort ist Dobrča mir zum ersten Mal „auf den Radar“ gekommen) auf der anderen Seite des Lj.-Beckens unterscheiden. Von da an ist der Weg wieder etwas weniger schön (aber im Vergleich zum ersten Teil immer noch „Poesie“), wieder über Wurzeln, offiziell zickzackt es am steilen Hang, aber es scheint, als würden diese Serpentinen massiv abgekürzt. Irgendwo hier kreuzen wir erstmals einen Stamm. Das bedeutet, dass man am einen Ende den oberen Teil wegräumen kann (und natürlich nach dem Überqueren zurücklegt), den unteren Teil (bei einem Stamm denke ich, er ist ca. einen halben Meter hoch) muss man drüberspringen. Dann erreichen wir die Forststraße und gleichzeitig eine Wegkreuzung mehrerer Pfade. Auch hier öffnet sich ein breiter Blick, wo ich Hochhäuser in Tržič (oder Bistrica), Šmarjetna gora und Sv. Jošt bei Kranj und sogar Šmarna gora identifizieren kann.

Eine der markierten Richtungen weist zur Koča na Dobrči, die wahrscheinlich auch Synonym für Dobrča ist, ich aber gehe diesmal direkt zum Gipfel. Ursprünglich führte der Weg wohl links an einem Wochenendhaus vorbei, was dem Besitzer offenbar nicht gefiel, da er es mit einem frischen Holzzaun umgeben und beim zuständigen PD gelobbyt hat, den Weg rechts und weit genug umzuleiten. Wie auch immer, zuerst erreichen wir einen wahrscheinlich namenlosen Gipfel umgeben von Bäumen, von dort absteigen zu einer neuen Kreuzung, wo der Weg von der Hütte ankommt, dann gemäßigter Aufstieg zum eigentlichen Dobrča-Gipfel. Auf diesem Abschnitt lohnt es sich aufzupassen, da man von bestimmten Stellen schön zur Podljubelj-Tal (oder wie es heißt) auf der einen und zu den Julijci mit Triglav an der Spitze und Bleder See im „Fuß“ auf der anderen Seite schauen kann.

Der offizielle Dobrča-Gipfel enttäuscht aber ganz schön, besonders weil der englische Zusatz „peak“ auf dem letzten Schild die Erwartungen noch gesteigert hat. Der Gipfel ist nämlich von Bäumen umgeben und daher ohne Aussicht. Die Dose für das Gipfelbuch war leer, den Stempel haben sie nett am Felsen befestigt, wer solches analoges Stempeln schätzt, soll ein Kissen mit Farbe mitbringen.

Für Aussicht muss man noch ein Stück weiter zum Šentanski vrh gehen (auch dort Dose komplett leer und ich habe keinen Stempel bemerkt), wohin uns ein unmarkierter Ziegenpfad bringt, der zuerst ein bisschen absteigt und gleich sanft ansteigt, nach „Ausgetretenheit“ zeigt er keine Zeichen starken Verkehrs. Die Aussicht lohnt den kurzen Umweg definitiv. Neben den Genannten zeigt sich Begunjščica in voller Größe und regt richtig zu Plänen für weitere Eroberungen an velik nasmeh. Links davon denke ich, sieht man Stol (oder vielleicht Vrtača?).

Vom Šentanski vrh geht's nicht weiter, also Rückkehr nach Dobrča, von der Kreuzung diesmal Abstieg zur Hütte, bis dorthin wieder über den Stamm, dann folgt für mich eine ganz idyllische Podgorska planina (wenn ich die Aufschrift an einem Haus richtig gelesen habe). Die zeigt, dass sie noch lebt. Tiere waren nicht zu sehen, aber Kuhglocken waren von irgendwo hörbar. Und kurzer Aufstieg zur Hütte, wo ich mehr Betrieb erwartet hatte als nur zwei Personen an einem Tisch, aber wahrscheinlich, weil im Tal gerade erst normale Frühstückszeit war.

Der Rückweg kreuzt Podgorska planina wieder etwas weiter von den Häusern. Wer die Hütte nicht interessiert, könnte hier eine Abkürzung nehmen; wenn auf Traktorspuren, würde sich wahrscheinlich niemand über Nichtbeachtung der vielen Warnungen aufregen, an markierten Wegen festzuhalten und keine neuen „zu erfinden“. Ich weiß nicht, ob ich trotz allem unabsichtlich „abgekommen“ bin, denn auf dem gut ausgetretenen Weg, auch wieder über den Stamm, erinnere ich mich an keine Markierung bis zur bekannten Kreuzung, wo man entscheiden muss, ob wieder am Startplatz vorbei oder über noch ein paar Planinen (Bistriška). Da mir langes Marschieren auf scheinbar ausgedehnten Straßen keinen Spaß macht, wähle ich die erste Option auf demselben Weg. Interessant, dass ich lange fast niemanden treffe, erst am allerletzten und zähen Teil treffe ich drei.

Vielleicht noch das, ohne Berücksichtigung längeren Beobachtens und Fotografierens an Aussichtspunkten habe ich für den direkten Weg von Brezije zum Dobrča-Gipfel ca. 2 h oder eine halbe Stunde weniger als offizielle Zeit am Start benötigt, es sei denn, sie haben den „Umweg“ an der Hütte nicht mitgerechnet.
         
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