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morris / Neueste Beiträge

morris - Neueste Beiträge

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morris15. 08. 2008 09:08:08
Mit Vater und Bruder Tim gehen wir nach Krma. Nebliges und bewölktes Wetter begrüßt uns, aber voller Elan begeben wir uns trotzdem auf den Weg. Der markierte Waldpfad bringt uns zur Planina Zgornje Krme, wo wir am Abzweig rechts zum Staničev dom abbiegen. Am nächsten Abzweig links zur Kredarica. So haben wir Konjski preval umgangen, der Abstiegsrichtung sein wird. Von Krma bis Kredarica ist der Pfad gut markiert, an Abzweigen Richtungsangaben klar. Auch hier kein Klettern, da bis Kredarica kein einziger Haken und kein Drahtseil. Wasser reichlich in Weidetrog. Auf Kredarica erwarten uns starker Wind und Nebel. Auf besseres Wetter warten wir nicht, da es schon frühmorgens so ist. Beim Klettern zum Mali Triglav treffen wir Engländer, die wegen starkem Wind am Grat umkehren. Und wirklich spüren wir bald ihre Gründe zum Abstieg. Wind begleitet uns bis zum Gipfel, wo er sich legt. Haken und Drahtseile am Weg in tadellosem Zustand, aber auf geglätteten Felsen achten, die manchmal Schuhen keinen Halt bieten. Vom Gipfel ab zum Triglavska škrbina und abbiegen zum Dom Planika. Hier weht es noch stärker, aber Schutzeinrichtungen durchgehend vorbildlich. Fels auch merklich weniger geglättet, da Meiste "stürmen" Gipfel von Kredarica. Nach kurzem aber äußerst angenehmen Krabbeln auf Eisen und Felsen unter Rjavec, von wo bis Planika kurzer Spaziergang über Schutt und Schneefelder (Pickel und Steigeisen nicht nötig-Ebene). Alle Kletterteile hinter uns, entscheiden uns zum Rennen nach Krma. Pfad führt durch Konjski preval ins Tal. Pfad durchgehend ausgezeichnet markiert und auch im Nebel mit etwas Aufmerksamkeit nicht verirrt. Erfolg beenden mit leckerer Pizza, die mit bitterem Bier hinuntergespült wird.-Perfekter Tag!!!velik nasmeh
morris10. 08. 2008 10:29:59
Man könnte sagen zwei Sebastiane, ansonsten gehen Sebo und Morris wieder auf Abenteuer in die Kamnik-Alpen.
5.7.2008 um 5 Uhr kommen wir bei Žagana peč an. Nach zwei Stunden schlürfen wir schon Tee auf dem Kokrsko-Sattel, da das Wetter neblig ist und sogar leicht tröpfelt. Der Weg ist bis hier normal begangenbar. Nach Überlegung gehen wir zum Biwak unter Grintovec und da sich das Wetter bessert weiter zum Mlinarsko-Sattel. Es ist noch etwas Schnee auf dem Weg, aber Winterausrüstung nicht zwingend nötig. Hier zahlt sich die Mühe aus, da es angenehm aufklart. Wir haben das Gefühl, als würde sich der Nebel nur für uns zurückziehen. Folgt ein gesicherter Quergang über den Dolgi hrbet mit guten Drahtseilen und Haken. Sicherungen in gutem Zustand-makellos. Der Weg ist so malerisch und interessant, dass man hier die Müdigkeit vergisst und sich nur den großartigen Ausblicken in alle Richtungen hingibt. Vom Dolgi hrbet gehen wir weiter zur Skuta und dazwischen auf die Štruca. Der Weg dorthin ist nicht markiert, aber völlig einfach, nur im Nebel besser meiden. Auch weiter zur Skuta gibt es tatsächlich keine Kletterabschnitte. Wartet nur der Anstieg über Schutt und Schuttkegel zum Gipfel. Winterausrüstung nicht mehr nötig, kein Schnee mehr auf dem Weg. Auf der Skuta stärken wir uns und gehen zum Biwak unter der Skuta. Hier ist der Weg gesichert und exponiert aber Sicherungen in gutem Zustand, also keine Probleme. Als wir im Biwak ankommen ist der Administrator (für Englisch) dieser Seite (hribi.net) darin, wartet auf seinen Kumpel, der auf der Turska gora ist. Da ihm die Hände kalt sind biete ich ihm meinen Gaskocher an, um damit seine kalten Hände zu wärmen. Falls du diesen Beitrag liest, grüßen dich beide herzlich. Da wir langen Weg hinter uns haben schlafen wir bald ein. Am Morgen starten wir sehr früh zur Kranjska Rinka. Hier stoßen wir auf einige ziemlich steile Schneefelder ohne Abstürze. Ich benutze den Eispickel und mache Stufen, Sebo folgt mir ohne Winterausrüstung. Zum Gipfel ist der Weg dann normal begangenbar. Wir gehen weiter zum Križ. Wir gehen direkt weglos über den Grat zwischen Kranjska Rinka und Križ und verkürzen und variieren den Weg etwas (ACHTUNG: Beide gut trainiert und klettererfahren, ausgerüstet mit 20m Hilfsseil. Am Grat können Schwierigkeiten höhere Stufen erreichen je nach gewählten Passagen!!!). Wenn ihr euch für diese Variante entscheidet gewinnt ihr vielleicht 5-10min oder gar nichts, daher raten wir diese Variante stark von unerfahrenen "Kletterern" ab!!! Auf dem Križ frühstücken wir und steigen zum Savinjsko-Sattel ab. Wartet exponiertes Klettern auf exzellenter Ferrata mit makellosen Sicherungen. Für mich persönlich ist dieser Weg einer der kühnsten im Massiv. Auch außergewöhnlich sehenswert (Blicke auf V. Baba, Mrzla gora, Richtung Jezersko, Fenster,...). Am Savinjsko-Sattel wieder weglos unter den Wänden quer zum Einstieg in den Turski žleb (Ziel so viele kühne Ferraten wie möglich besuchen). Kein Klettern hier, aber Vorsicht beim Queren steiler Schuttfelder. Kein Schnee mehr hier. Unter dem Turski žleb grüßen uns Hammerschläge, die Haken in den weißen Fels treiben. Die Wände sind unglaublich voller Kletterer, denen wir uns gerne anschließen würden. Ferrata im Turski žleb ist trocken, aber einige Sicherungen beschädigt, was höchste Vorsicht erfordert! Fallende Steine ständiger Begleiter und ohne Helm hier das Schicksal herausfordern! Am Ausstieg kein Schnee mehr, also der Graben ohne Winterausrüstung begehbar. Oben am Graben zur Turska gora. Auch hier trockener und eingerichteter Weg. Abstieg zu Kotličeva und nach ca. 10min zum Schneefeld unter der Brana (bis hier makellose Sicherungen). Queren dieses Schneefelds ohne Eispickel und Steigeisen tödlich gefährlich, und hat heuer schon tödliches Opfer gefordert! Wir queren extrem vorsichtig und trotz Steigeisen grabe ich mit Eispickel Stufen. Sicherheit geht bei uns immer vor! Weiter zum Kamniško-Sattel keine Probleme (trockener Weg, makellose Sicherungen). Nach Pause freuen wir uns beide schon auf den Abstieg über exzellentes Schuttfeld vom Kamniško-Sattel. Wieder tolle Tour hinter uns und schon schmieden wir Pläne für die Nächste. jezik Hoffe die Weginfos nützen für sicheren Bergbesuch, unsere Geschichte verschönert eine Minutenasmeh! VIEL ERFOLG!!!
Kommentare:
morris17. 08. 2008 09:57:55
In den Vrata war ich etwas schlechter Laune, da erst um 8 Uhr gestartet, nicht üblich. Nur Blick nach oben heiterte auf, erste Mal zur Skrlatica. Waldweg steil führt ins offene Podovško unter mächtigem Stenar. Weiter zum Biwak 4, Skrlatica näher. Trotz sehr nebligem Morgen klar sichtbar, spornt gehetzten Tempo zum Gipfel. Vor ersten Felsen quere qualvolles Schuttfeld, treffe Leute die sagen sonnig windstill oben. Klettern angenehm interessant bis Gipfel, Sicherungen mustergültig. Starker Wind paar Regentropfen begleiten, nach Minuten weg. Leider kein Ausblick, aber sehr schön. VIEL GLÜCK!!!
morris17. 08. 2008 09:34:36
Verrückt Jungs, Respekt!!! Hoffe bald auch selbst auf'm Blanc zu stehennasmeh!
morris15. 08. 2008 09:16:45
Entschuldigung bezüglich der Bilder!
morris11. 08. 2008 08:09:10
Geppo, entschuldige das Alter der Beschreibung und von nun an verspreche ich nur absolut frische Beschreibungen. Aber die Lawine unter der Brana ist real, danke für die Aktualisierung der Verhältnisse auf diesem Abschnitt. Wahrscheinlich dasselbe mit Schneefeld unter den Rinkas.
Panda, hier etwas präzisere Beschreibung. Vom Savinjsko-Sattel weiter bergab auf markiertem Weg. Verlasse ihn ca. 100m tiefer bei Abzweig zur Mrzla gora, wo Gelände etwas ebener wird. Hier wende dich zum Einstieg in Turski žleb (ca. 50m unter Einstieg) und gehe direkt darauf. Natürlich Queren unangenehmer Schuttfelder nicht einfach, aber viel leichter als Abstieg zum markierten Weg durch Turski žleb und Verlust schwer erkämpfter Höhe.Wenn du dich verirrst rate ich folge lieber der Sonne als dem Mondnasmeh! Gute Tour!
morris9. 08. 2008 09:17:27
Ja wirklich unglaublich, unter welchen Bedingungen sich manche auf den Weg macheneek! Es kommt nicht nur darauf an, was und wie wir im Rucksack haben! Vorbereitungen müssen zu Hause beginnen, am besten einen Tag vor Abfahrt. Unverzichtbar ist eine gründliche Überprüfung der Wettersituation, die heute im Internet, TV, Radio verfügbar ist,... Manchmal ist super Wetter angesagt, aber es haut uns trotzdem rein oben! Ich empfehle, dass neben dem Grundzeug im Rucksack IMMER Regenhülle, Ersatztrockene Kleidung, Windjacke, Rettungsfolie (ca. 2 Euro), gut auch Poncho oder Regenschirm (den benutzen wir natürlich nur tiefer und nicht auf Graten, Gipfeln,...). Wenn wir zwei trockene PVC-Säcke dabei haben, können wir auch bei durchnässten Bergschuhen helfen (das ist nur Notlösung!!!): Schuhe und nasse Socken ausziehen. Trockene Socken an, Säcke drüber und nasse Schuhe oder andere wieder an. So verhindert PVC-Material vorübergehend, dass Socken nass werden. Wiederhole: das ist nur Not- und Übergangslösung, da der Fuß nicht atmet und stärker schwitzt!
Ich benutze neuerdings auch wasserdichte Beutel (waterproof bag), in gut sortierten Alpinshops erhältlich,... In verschiedenen Größen, halten Inhalt garantiert trocken. Drin immer zwei PVC-Säcke, Feuerzeug (Streichhölzer), Taschentücher, Batterie, im Notfall auch Tabak mit Papierennasmeh, Geld mit Ausweisen und GSM-Handy, das fürs Überleben entscheidend sein kann. Wir müssen uns bewusst sein, dass es manchmal besser ist, einen sicheren Platz in der Berg zu finden und sogar zu übernachten, als im Gewitter abzusteigen (Ausrutscher, Blitze,...). Auf Weglosen ist Nebel sehr gefährlich!!! Auch hier besser auf Besserung warten, als sich zu verlaufen und ziellos umherirren, vielleicht unabsichtlich bis in den Tod. Manche sagen, solche schwarzen Szenarien nicht durchdenken!? Ich meine, wir müssen immer vorhersagen, was auf einem Weg schiefgehen kann und uns vorher ausrüsten und auf schlechteste Bedingungen vorbereiten. Solche Tourvorbereitung kann entscheidend für gelungenes Ende sein. Lasst euch nicht von Debatten einlullen: so war's bestimmt, solches Schicksal,...zmeden Unser Leben liegt in unseren Händen und wir kontrollieren es selbst!!! Lasst nicht zu, dass Unbedachtheit und Unvorbereitetheit es uns nimmt!!! Und GUTE und SICHERE Tour allen Wanderern!
morris8. 08. 2008 17:43:25
Weiß jemand vielleicht, wie es mit der Via Amalia zum Montaž ist? Sind die Sicherungen in Ordnung?
morris8. 08. 2008 17:36:34
Ich kam vom Jalovec über das Kotovo-Sattel. Dort zweigt der Weg zum Mangart ab (5h), bin zur Koritnica abgestiegen und rechts zum Biwak abgebogen und über den östlichen Grat zum Gipfel. Abstieg über die normale Route und beim Abzweig zur via italiana diese zum Biwak genommen, dann weiter über via italiana zurück zum Sattel und in die Hütte zum Übernachten. Zweiter Tag über die slowenische Route zum Gipfel dann weiter zur Vevnica, Ponca und nach Tamar wo ich den Vortag beim Jalovec gestartet bin.
morris8. 08. 2008 16:09:17
Am 7.8.2008 querte ich von Mangart zur Mittleren Ponca. Vom Mangart zum Bivacco Tarvisio keine Probleme. Vom Bivacco bis Ausstieg Via della Vita sind Drahtseile solide aber spärlich. Hier ist der Weg nicht übermäßig exponiert aber muss stellenweise klettern (2. Schwierigkeitsgrad) ohne Sicherung! Bis Gipfel Vevnica dann nur Schutt und oben etwas Geschiebe (kein Klettern). Weiter zum Strug. Hier beginnen echte Probleme. Abstieg auf ansonsten solide gesicherten Weg der aber nach meinem Geschmack viel schwerer als Via Italiana am Mangart; extreme Exposition alles mit Schutt übersät sodass kein Tritt sicher ist Bröseligkeit so schlimm dass z.B. Mrzla gora kompakt dagegen ist am Weg weder Haken noch Bolzen nur Drahtseil mit irgendwelchen Spreißdübeln befestigt die sehr weit auseinander sind selbst die Vorsichtigsten können hier nur hilflos zusehen wie "Granaten" unter den Füßen wegrollen da fast jeder Schritt eine Ladung Steine lostritt! Hier ohne Helm Selbstsicherung und Klettererfahrung nichts zu suchen! Als wir die tiefste Stelle zwischen Vevnica und Strug erreichen scheint das "Grauen" vorbei. Aber bald merken wir nur aus Regen unter Tropfen getreten. Wir betreten schottrigen Graben der sich paar Meter unter uns in Abgrund ergießt. Andererseits total verrottetes Drahtseil das wir weder greifen noch für Sicherung nutzen können. Und so bis Mittlere Ponca. Weg markiert mit roten Flecken kaum noch sichtbar ich orientierte mich am besten an gerissenen Drahtseilen. Aber Fels hier weniger bröselig also Klettern etwas leichter. Freilich klettern wir ohne Sicherung Schwierigkeiten bis 3. Grad auf stark exponierten Bändern. Seilversicherung würde Weg stark erleichtern! Und so bis Hintere Ponca wo Schwierigkeiten etwas abnehmen. Bis Mittlere Ponca Weg leichter nur auf Orientierung achten. Als wir auf Mittlerer Ponca slowenische Markierungen sehen atmen wir auf da größte Probleme vorbei. Ich genieße einsame schwere Wege und habe Klettererfahrung würde mich aber nicht auf diesen Weg wagen wenn ich vorher Infos zum Zustand hätte. Weg aber außergewöhnlich schön. Eine Weile genießen wir Nordwand Vevnica und Strug dann Nordwand Mojstrovke und Travnik. Am Anfang zeigt sich Jalovec bald verdeckt von Vevnica. Blick geht weiter zu Martuljek-Bergen Prisank Razor... Weg geeignet für sehr erfahrene Berggänger mit voller Ausrüstung und Klettererfahrung. Wenn Nebel zwischen Strug und Poncas uns erwischt Orientierung praktisch unmöglich unter uns riesige Abstürze. Deshalb auf Notbiwak vorbereitet sein!!! Guten Weg!!!
morris8. 08. 2008 15:01:04
6. und 7.8.2008 habe ich den Mangart mehr oder weniger auf allen Wegen abgearbeitet. Alles zusammen sieht etwa so aus: 1. Weg am Ostgrat über die böse Scharte: Alle Sicherungen in tadellosem Zustand, kein Schnee, aber Vorsicht auf extrem steilen grasigen Hängen geboten. Im Nassen diesen Weg meiden. Da Gras stellenweise sehr hoch und Gelände rutschig ist die Gefahr einer Knöchelverstauchung oder Gleichgewichtsverlust groß. Technisch nicht allzu anspruchsvoll, nur in der bösen Scharte ein bisschen klettern an guten Sicherungen (Schwierigkeit ähnlich Kletterabschnitten am Weg über die Schwelle zum Triglav). 2. Normalanstieg (via normale): Vollständig erneuerte Sicherungen. Der Weg selbst nicht stark exponiert und einfachster Aufstieg zum Gipfel. Aber auf stark ausgeschliffenen Felsen achten, da Weg sehr frequentiert (ähnlich Mali Triglav-Triglav). 3. Italienischer Weg (Via italiana): Weg ist zwar gesperrt, aber mit etwas Vorsicht begehbar. Ca. 10-15m Stahlseil abgerissen irgendwo im oberen Teil. Stattdessen Doppelseil durch Haken. Auch einige Klammern beschädigt. Via italiana aber nur für sehr erfahrene Bergsteiger geeignet, die UIAA III klettern können! Selbstsicherung und Helm Pflicht, sowie extreme Vorsicht!!! Muss für diesen Weg absolut kaltblütig in die Tiefe sein, da eine der exponiertesten Klettersteige in den Julischen Alpen! 4. Slowenischer Weg: Weg in tadellosem Zustand. Auf Steinschlag achten, da stark frequentiert. Helm natürlich Pflicht, Selbstsicherung empfohlen. Nicht schwindelfrei zu begehen, da stellenweise exponiert. Aber für durchschnittlichen Berggänger am besten empfohlen.
Gute Tour!!!
morris8. 08. 2008 14:19:12

29.7.2008 auf Prisank über Hanz-Weg. Weg unbeschädigt, normal begehbar. Aber Pickel und Steigeisen Pflicht wg Schneefeld über oberem Wasserfall. Direkt 2m senkrecht über hartem Schnee aufs Feld klettern. Ohne Pickel extrem gefährlich/unmöglich!!! Dann Feld queren, viel schneller/sicherer mit Steigeisen als nur Pickel. Darüber normal zum Gipfel. Vom Gipfel über Jubiläum durch letztes Fenster (Schnee im Fenster, aber kein Pickel nötig) zum Razor. Haken und Seile einwandfrei! Mutig ran!!

morris8. 08. 2008 14:14:39
Am 29.7.2008 bin ich auf den Prisank über den Hanz-Weg gestiegen. Der Weg ist unbeschädigt, also normal begehbar. Eispickel und Steigeisen sind wegen des Firnschneefelds oberhalb des oberen Wasserfalls obligatorisch. Hier muss man schon auf das Schneefeld selbst senkrecht ca. zwei Meter über sehr hartem Schnee hochsteigen. Ohne Eispickel ist dieser Anstieg extrem gefährlich oder gar unmöglich!!! Dann muss man das Schneefeld noch queren, was mit Steigeisen viel schneller und sicherer ist als nur mit Eispickel. Oberhalb des Schneefelds ist der Weg zum Gipfel wieder normal begehbar. Vom Gipfel bin ich über die Jubiläumssprossen zum letzten Fenster weitergegangen (im Fenster ist noch Schnee, aber Eispickel nicht nötig) und weiter Richtung Razor. Haken und Seile in einwandfreiem Zustand!mežikanje
morris8. 08. 2008 14:04:15
Auf Jalovec war ich am 7.8.2008. Aufstieg über Ozebnik extrem gefährlich wegen ständig fallender Steine (Pflicht Helm, Eispickel, Steigeisen!!!) und rate stark ab. Auch über Mali kot Eispickel nützlich da vor Einstieg in gesicherten Weg noch Schnee der per enger Scharte umgehbar. Um Goličica keine Probleme, auch oben Ozebnik kein Schnee mehr (wenn Start von Soča-Quelle kein Schneefeld mehr). Bis Gipfel dann normaler Weg. Auch bis Kotovo sedlo Weg üblich gangbar (Abstieg), weiter weiß ich nicht da ich nach Mangart abgebogen.
morris7. 07. 2008 11:23:08
Gestern mit einem Freund durch Türkischen Graben gestiegen. Viele Kletterer im Kar. Hatte Steigeisen und Eispickel aber wegen fallender Steine lieber Klettersteig genommen. Weiter zum Kam.-Sattel. Etwas über Kotliči noch kurzes aber sehr gefährliches Schneefeld mit Abgrund-Ende, also VORSICHT!!!
morris7. 07. 2008 11:10:10
6.7.2008 ist der Weg zur Brana von Kamniško sedlo normal gangbar. Schnee geschmolzen. Aber Fortsetzung zur Turska gora über Kotliče noch sehr gefährlich. Gerade über Kotliči (in S-Wand Brana) noch sehr steiles kurzes Schneefeld. Manche umgehen es am oberen Rand, was nicht weniger gefährlich ist. Da Schnee ziemlich weich greifen Steigeisen nicht gut. Empfehle tiefe Stufen aushauen (Eispickel) und höchste Vorsicht!!! Bei Rutschen praktisch keine Zeit zum Stoppen! Auslauf direkt in Abgrund!!!mežikanje
         
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