| DarjaZaplotnik2. 10. 2012 23:25:10 |
Die Alpinistische Schule ist nun mal ein Bildungsprozess, der von dafür qualifizierten Leuten geführt wird - Alpinistische Instruktoren. Der Weg zu diesem Titel ist ziemlich lang und anspruchsvoll und der Alpinistische Ausschnitt investiert in die Ausbildung solcher Kader einiges an Geld. Im Folgenden sind die AI auch keine Freiwilligen mehr (diese Zeiten sind unwiderruflich vorbei), sondern Profis, die ihr Wissen weitergeben, das auch entsprechend bewertet bzw. bezahlt wird. Aufgrund all des Aufgeführten und noch manches dazu (Kauf gemeinsamer Ausrüstung, Literatur, zusätzliche Schulungen, Lizenzverlängerungen, Gastvorlesungen externer Dozenten) ist es vollkommen angebracht, dass die AŠ bezahlt wird. Und auf eine Weise beweisen die Teilnehmer, dass sie zuverlässige Kandidaten sind und vorhaben, sich ernsthaft mit der Tätigkeit zu beschäftigen. So fallen die, die nur eine Modewelle wollen, gleich am Start aus. Was die Unterschiede in der Bezahlung nach dem System Jüngere weniger, Ältere mehr betrifft, ist das völlig akzeptabel und verständlich. Die Tatsache ist, dass es effektiver ist, einen jungen Menschen zum Kletterer bzw. Alpinisten zu formen, ihn angemessen auf psychophysische Belastungen vorzubereiten und in die Welt der Vertikalen einzuführen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Ältere unerwünscht sind. Sie kommen zwar mit ausgefeilteren Wünschen, aber die Ausfallquote ist meist ziemlich hoch. Ich schätze, der Grund ist auch sozialer Natur. Es ist aber immer angenehm, im Ausschnitt einen etwas älteren Kursanten zu haben, weil dann die Jungen auch etwas Höflichkeit, Respekt und gewisse Manieren lernen . Ich hoffe, ihr versteht, dass das Wesen des AO Klettern und Umgang mit ähnlich denkend-funktionierenden Leuten ist und dass sich der Ausschnitt ohne qualitativ hochwertige Kletterer im Sinne eigener Entwicklung nicht halten kann. Dafür braucht es junge, talentierte Leute, denen weder Zeit, noch Energie noch Geld leidtun. Nun, über Letzteres nicht zu viel. Wir haben Schornsteine geputzt, Fabrikhallen, Wartung an Hochhäusern gemacht, einige Silos gereinigt, Freileitungen gestrichen usw., um uns Ausrüstung, Flugtickets usw. leisten zu können. Also stimme ich @MajaO zu: Wenn man etwas wirklich von Herzen will, ist man bereit, viel dafür zu tun. lp d
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