| VanSims5. 10. 2012 18:32:14 |
Nein, @jax hat die Denkweise schön beschrieben, die uns dahin gebracht hat, wo wir heute sind. Genau das war falsch, weil die Leute unverantwortlich sind. Das ist der Krebsgeschwür der heutigen Gesellschaft. Verlagerung der Verantwortung auf andere und Schuldzuweisung an Umstände sowie die Tendenz, immer dem Weg des geringsten Widerstands zu folgen: - Der Staat sollte für uns und unser Wohlergehen sorgen. Und am besten so, dass wir uns möglichst wenig anstrengen müssen. - Im Job meiden wir zusätzliche Arbeit, Verantwortungen und Aufgaben so gut wie möglich. Damit wir uns nicht überanstrengen oder um möglichst gut durchzukommen. 'Das mach ich nicht - das ist nicht mein Job!' Wenn möglich soll's ein anderer machen. Na, wenn Krise, Rationalisierung und Kündigungen kommen, wundern wir uns, wenn wir auf der Liste stehen. Und nichts Besonderes. Dort landen die mit am wenigsten Arbeit, Aufgaben und Verantwortung, weil das Unternehmen sie am leichtesten entbehren kann! -nachdem wir uns mit ungesundem Lebensstil jahrelang die Gesundheit verdorben haben, schieben wir die Verantwortung dafür auf den Arzt bzw. das Gesundheitssystem. Das System ist wieder schuld! Niemand denkt daran, wie viel wir z.B. in der Krankenkasse sparen könnten, wenn jeder rechtzeitig die Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt und das Gesundheitswesen sich nur um die unvermeidbaren 'es passiert halt' Fälle kümmert. Genug für das beste System in Europa. 105441 Arbeitslose. Ja, viele wirklich nicht durch eigene Schuld. Aber wenn man dann von Arbeitslosen liest, die sagen: "Für weniger als 700 EUR arbeite ich nicht" Und solche hängen schön am Sozialen und Staatskasse und stehlen Geld denen, die es wirklich brauchen. Aber wir alle jammern, wie unfähige Firmen und Banken die Staatskasse melken Können wir dann noch von Kapitalismus sprechen? Klar! Wir haben Sozialismus für Unfähige und Verantwortungslose. Deshalb sind wir, wo wir sind. Alle warten nur darauf, dass Manna vom Himmel fällt! Wenn alle die Verantwortung auf andere schieben, kommt für die meisten irgendwann der Moment, wo's nicht mehr geht. Fragen wir uns da wenigstens, ob wir nicht selbst beigetragen haben? Fehlanzeige! Meist trösten wir uns mit solchen Phrasen: - Niemand gibt mir eine Chance! - Pech haftet immer an mir! - Heutzutage kann man nicht mehr normal arbeiten! - Das System ist im Ar*sch! - Die ganze Gesellschaft müsste geändert werden! Oder im rein privaten Leben: - Niemand versteht mich! - Ich hab kein Glück in der Liebe! - Ach, wenn ich mich nicht mit so einem Looser eingelassen hätte! - Die verfluchte Alte ist schuld, die nervt mich ständig! - Schlechte Gesellschaft ist schuld, dass mein Kind auf die schiefe Bahn geraten ist! Statt was zu tun und nachzudenken (ja, manche fürchten Denken wie der Teufel das Kreuz und genau deswegen täuschen sie alle, weil sie Teil der gesichtslosen Masse sind) was zu tun ist, ist es viel bequemer alles anderen in die Schuhe zu schieben und sich selbst zu bemitleiden. Dann ist's halt so. @jax: niemand hat gesagt, dass nichts falsch ist, nur wenn jeder bei sich aufräumt, wäre's am besten für alle. In den Köpfen der Leute ist's falsch! So tauchen Gruppen, Leute auf, die uns new age Blödsinn anbieten, wie man die Gesellschaft ändern muss, allerlei Kommunismen und Protestler vor der Börse und Bürgerinitiativen und Kirchen,... Und Leute fallen drauf rein, weil sie wieder einen Vorwand haben, nichts für sich selbst zu tun. Es wird schon besser! Gemeinsam kämpfen wir! Mich betrifft's so, dass ich lieber schaue, was ich für mich tun kann und mich nicht auf andere verlasse. Die sollen versuchen das System zu ändern und für bessere Gesellschaft kämpfen. Warum nicht! Obwohl sie's in 20 Jahren Unabhängigkeit nicht geschafft haben, die Zukunft ist lang und vielleicht klappt's irgendwann! 
| (+6) |  | |
|
|