@Zebdi, Trobec: Klar, dass Zivilisten in jedem Krieg den Kürzeren ziehen. Je moderner die Kriege in der Geschichte waren, desto wahrer ist das. Die Zeiten sind vorbei, als Armeen sich mitten auf dem Feld trafen und kämpften. Schon der Erste Weltkrieg hatte viele zivile Opfer, der Zweite noch mehr, die heutigen von balkanischen, afrikanischen bis syrischen (prozentual) noch mehr. Leider ist das so.
Aber manchen Opfern hätte man ausweichen können. Warum noch mehr verursachen als nötig?
Ich kenne die Rassengesetze des Hitler-Reiches gut. Aber wenn man keiner der 'riskanten' Gruppen angehörte, konnte man sich gut durchmogeln, mit etwas Salz im Kopf. Und natürlich wenn man nicht mitten im NOB lebte und z.B. zufällig unter den Opfern von 'zehn Zivilisten für einen' war oder die 'Befreier' einen erledigt haben, weil sie nur vermuteten, man kooperiere mit der Gegenseite oder wegen eines neugierigen Nachbarn, der einen umsonst angezeigt und Lügen über einen erzählt hat.
Kriegsverbrechen haben alle begangen: Domobranci, Partisanen, Nazis, Alliierte. Armee ist Armee.
Man muss nicht der gesamten offiziellen Geschichte glauben. Geschichte schreiben immer die Sieger und anders war es nach dem Zweiten Weltkrieg bei uns und in Europa nicht.
Und damit nicht nur über Partisanen reden. Wie viele alliierte Kommandanten hätten sich Nürnberg verdient? Dresden (bis dahin bekannt als Florenz an der Elbe und strategisch nur wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, erste Kaserne 5 km außerhalb der Stadt) ist nur die Spitze des Eisbergs, die sie nicht verstecken konnten. "Hey, John, was bombardieren wir heute?" "Na los Dresden heute!" Und die Stadt ging in Staub und Trümmer. Und wie viele mehr! Sie bombardierten auch kleine unwichtige Städte ohne Bezug zum Krieg.
Etwa ein Viertel der alliierten Bombenangriffe waren wirklich strategisch und nötig, der Rest purer Terrorismus! Einschüchterung bereits verängstigter Deutscher. Was dachten sie, sie würden das Volk zum Aufstand drängen, wenn ein Deutscher ohne Erlaubnis des 'großen Führers' nicht mal furzen konnte ohne Lager-Risiko... Von der Tatsache ganz zu schweigen, dass Deutschland Ende der Vierziger ein einziges großes Lager war. Alliiertes, um es klarzustellen.
Und die Atombomben auf Japan? Nur ein Testgelände für neue Waffen live. Japaner waren schon vorher bereit zur Kapitulation, Märchen, die Atombombe hätte sie gezwungen, sind aus dem Hut gezaubert, da sie damals die Waffe gar nicht kannten, weder Strahlung noch Langzeitfolgen. Einfach eine etwas stärkere Bombe!
Japaner ergaben sich, weil sie Russen fürchteten! Der Kaiser und seine wussten gut, was sie erwartete, und ergaben sich lieber den Amerikanern, als von Russen erobert zu werden. Zu Lande natürlich! Russen, die vor Moskau ihre Soldaten als Kanonenfutter für Deutsche hinstellten, wäre es egal gewesen bei hohen Verlusten solcher Invasion. Amerikaner haben später einen schönen Millionen ihrer Marines kalkuliert, wenn sie sich dafür entschieden hätten.
Man muss mehr lesen als was offizielle Geschichten uns erzählten, und man denkt gleich ein bisschen nach.