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| BorisM8. 10. 2013 12:34:20 |
Weiß nicht, worin es interessant ist. Es ist voll von Unwahrheiten und diversem Unsinn. Ich bin selbst Mountainbiker, fahre viel auch im Ausland. Mich interessiert, wie solche "verstockten" Wanderer wie Alenka sich nicht einmal die Mühe machen, sich über Genehmigungen für Radfahren auf Pfaden in anderen nahen Ländern zu informieren. Tatsächlich haben wir die restriktivste Gesetzgebung weit und breit. Italien, erlaubt überall außer wo verboten, und solche Gebiete sind sehr wenige, diverse Nationalparks. Österreich, außer in Kärnten keine Probleme anderswo, und selbst dort bewegen sich die Dinge zum Besseren. Schweiz, die meisten Wege für Radfahrer offen. Frankreich, die meisten Wege offen. Persönlich bin ich auf Korsika gefahren, nirgends Verbote. In ihrer ganzen Aussage stimme ich nur zu, dass unter uns einige Radfahrer wirklich intolerant gegenüber anderen sind. Solche stören auch mich und die meisten anderen Radfahrer, die sich bemühen, dass auch hier das Fahren auf Wegen geregelt wird. Aber man kann nicht alle Radfahrer über einen Kamm scheren, wir Obachtgebenden ziehen uns meist auf weniger frequentierte Wege zurück oder fahren zu Zeiten und Tagen, wo wir andere Nutzer nicht stören. Folge ist, dass ihr oft genau auf diese Intoleranten stoßt. Auch dass wir Wege nicht warten, ist nicht wahr. Wir waren schon bei ein paar Aktionen mit Markierern dabei. Oft beim Fahren entfernen wir gefallene Bäume, da es in unserem Interesse liegt, dass der Weg nächstes Mal besser befahrbar ist. Wahrscheinlich könnte man mit etwas gutem Willen noch viel mehr machen. Vorläufig habe ich gute Erfahrungen mit Wanderern, sowohl hier als auch im Ausland. Uns liegt das Zusammenleben am Herzen und wie ich sehe auch den meisten Wanderern. Mit etwas Toleranz von beiden Seiten können wir alle unseren Spaß haben unabhängig von der Ausrüstung.
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| Keko8. 10. 2013 13:25:29 |
Mountainbiker stören mich grundsätzlich nicht. Es gibt unverantwortliche Wanderer, die durch Unachtsamkeit Steine lostreten und damit andere Wanderer unter sich gefährden und ebenso unverantwortliche Radfahrer, die alle um sich gefährden. Beides ist inakzeptabel. Bisher kann ich sagen, dass mich noch kein Radfahrer gefährdet hat, während ich von unverantwortlichen Wanderern schon gefährdet wurde. Auch für verantwortungsvolle Mountainbiker gibt es genug Platz auf Bergpfaden, genau wie für jeden anderen. Ich selbst gehöre nicht zu den Mountainbikern.
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| Loni8. 10. 2013 13:25:47 |
Die Kommentare darunter gefallen mir viel mehr als der Beitrag selbst.
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| mukica8. 10. 2013 13:31:03 |
Ich stimme dir voll und ganz zu BorisM mit etwas gutem Willen, Einsicht und Geduld ist genug Platz für alle da, Bergsteiger, Wanderer, Radfahrer, Tourenski-Fahrer (Winter rückt näher) Vor kurzem war ich auf Planjava, wo 3 Radfahrer und eine Radfahrerin mit Rädern auf den Schultern kamen, freundlich gegrüßt, etwas geplaudert, gesnackt und Gelände gecheckt..als Luft rein war bzw. als sie sahen dass auf Weg nach Korošica keine Bergsteiger waren, sind sie mutig ins Tal abgestiegen...wir haben sie gerne beobachtet
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| GregorC8. 10. 2013 13:35:45 |
Mich überrascht diese Meinung der genannten Dame eigentlich gar nicht. Die Dame ist sehr aktiv und macht lohnenswerte Touren, besonders weil sie praktisch alle mit dem Rad aus Vižmarje startet. Aber wenn du ihre Wegbeschreibungen liest, siehst du, dass es eine sehr verbitterte Person ist, die praktisch überall Schlechtes sieht und sehr pessimistisch veranlagt ist. Gott sei Dank gibt es wenige solche und immer weniger. Die Dinge verbessern sich und es gibt immer mehr Zusammenarbeit zwischen Bergsteigern und Radfahrern. Wenigstens nach meinen Erfahrungen. Ich stimme auch mit Keko zu. Öfter hatte ich als Bergsteiger Probleme mit Bergsteigern als mit Radfahrern. Und egal, ob ich der Radfahrer war oder jemand anderes.
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| alpin9. 10. 2013 10:49:27 |
Offen gesagt stört es mich auch, wenn ich jemanden sehe, der ein Rad ins Hochgebirge schleppt und denke, er wird es dann auch die halbe Abfahrt tragen, zwischendurch "zerwühlt" schon ausgehöhlte Wanderwege und dabei mit seinem Toben (wo möglich) Wanderer erschreckt, vielleicht sogar physisch verletzt, sehe keinen Vorteil darin. Ich setze mich dafür ein, dass einige Wege für solche Zwecke eingerichtet werden, da sie irgendwo sein müssen und grundsätzlich diese Gattung trennen und gliedern, Downhiller, Tourenradler und Mountainbiker, damit wir wissen, von wem wir reden. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit Downhillern, Zusammentreffen mit ihnen auf Wanderwegen, Kommunikation zwischen ihnen.
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| tol9. 10. 2013 12:44:03 |
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| cebelca9. 10. 2013 12:50:27 |
Na sieh Alpin, hier unterscheiden wir uns. Du störst mich nämlich nicht, obwohl ich wegen dir anhalten und absteigen muss, damit du ruhig an mir vorbeilaufen kannst. 
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| BorisM9. 10. 2013 13:10:52 |
Mich interessiert ernsthaft, wie viele Unfälle durch Berg-Radler (mit Wanderern) verursacht wurden? Zwischen Downhillern und Berg-Radfahrern gibt's einen Unterschied, Downhiller gondeln meist mit Seilbahn oder Auto hoch. Berg-Radfahrer fahren mit Rad hoch, im Äußersten tragen sie es. Auch beim Abstieg großer Unterschied. Downhiller fahren einen Weg mehrmals täglich, kennen ihn besser und Wege sind dadurch stärker beansprucht. Berg-Radfahrer fahren meist einen Weg mehr oder weniger nur einmal pro Jahr, kennen den Weg dadurch nicht gut und Geschwindigkeiten viel niedriger, da man nicht weiß, was hinter der Kurve kommt. Downhiller sind meist jüngere Generation, ihr Tun und Verhalten missbilligen auch wir Berg-Radfahrer. Ich persönlich, wenn ich sehe, dass jemand unangemessen sich verhält oder grob fährt, schließe ich ihn einfach aus und gehe nicht mehr mit ihm auf Tour.
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| korl9. 10. 2013 13:44:04 |
@BorisM: "Mich interessiert ernsthaft wie viele Unfälle..." - wohl hat eine gesagt dass fast einer passiert ist gehört hat sie noch von ein paar ähnlichen Fällen. Man muss Leuten nur so die Frage stellen dass man ihnen die Antwort in den Mund legt und zack Streit. Der Dame die den gegen Radfahrer gerichteten Artikel schrieb ist das mehr als gelungen.
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| ugn9. 10. 2013 14:15:06 |
Paar Posts weiter oben schreibt alpin: »Offen gesagt...« Damit hat er schön erklärt wie's läuft: sah einen Menschen der Rad auf Berg schleppt. Das ist alles was wirklich passiert ist. Alles andere hat er sich nur eingebildet: dass der Mensch Rad auch halbe Abstieg tragen wird (nicht klar warum das ihn stören könnte), dachte er wird Wege zerwühlen, Bergsteiger erschrecken und jemanden physisch verletzen. Und dass Alpin sich das ausgedacht hat soll jetzt Argument gegen Berg-Radfahren sein. Auf solchem Muster basiert ganze Hetze gegen Radfahren in Bergen.
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| viharnik9. 10. 2013 15:46:39 |
Zu hochgebirgigen Zielen machen sich meist nur erfahrene Berg-Radler auf die wissen ins Tal abzufahren und Kondition reicht ihnen. Ethik und Rücksicht auf Umgebung schwankt wohl je nach Persönlichkeitsmerkmalen des Einzelnen wie überall sonst. Ganz andere Frage ist ob auf solchen Wegen MTB-Fahren überhaupt erlaubt ist da die Direktive zum Berg-Radfahren in Slowenien erst vorbereitet wird und erst in einem, zwei Jahren gilt. Auch ich als MTB-Bergler fahre gern mal 'ne Steige, Weg, aber von steinigen Bergen abfahren liegt nicht drin, da lieber nur als Wanderer-Bergsteiger.
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| viharnik9. 10. 2013 17:58:17 |
He, he, Tulipan , wo hast du diese Geschichte her? Genau zu der Zeit um 1970 kam der Amerikaner Gary Fisher als Erster auf die Idee eines besseren und haltbareren Mountainbikes. Er baute es zuerst selbst und testete die Neuheit direkt auf dem Gelände. Als die Sache anlief zuerst mit kleiner Produktion, organisierten Mountainbiker schon die ersten Rennen über holpriges und steiles Gelände, die damals ganz interessant waren. Gary erfand später alle Arten von Rädern, für Downhill, normale Hardtail, Fullsuspension, Trekking-Bike, Jump-Bikes... Seine Meisterwerke des Rahmens selbst, der am wichtigsten ist, übertrafen praktisch alle Marken, sogar Cannondale. In den letzten Jahren ist Gary schon alt und hat seine jahrelangen Bemühungen aufgegeben. Als Radfahrer mit großer Seele gibt er noch immer gerne Tipps zu Neuheiten, seine Räder werden jetzt unter der Marke Trek mit dem früheren Namen Gary Fisher promotet, was dasselbe ist. Er sagte einmal, dass alle die das Rad treten, egal wo auf der Welt sie leben, alle seine großen Freunde sind. Ja, Garry ist wirklich eine Rad-Legende http://www.youtube.com/watch?v=h19n-5qIp78 Noch ein interessanter Link http://www.youtube.com/watch?v=RiD8aBmYu_g
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| Zebdi9. 10. 2013 18:21:35 |
Opa, unter dem ersten Fullsuspension hat nicht Gary Fisher unterschrieben, sondern Robert Reisinger 
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| viharnik9. 10. 2013 18:28:13 |
Gary hatte damals wirklich nur einen anders eingebauten Hinterdämpfer am Rahmen der Gabel. Das war um 1999-2000 Vorderdämpfer, 2003 Hinterdämpfer, wenn ich mich nicht täusche. Lp !
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| pohodni9. 10. 2013 18:36:17 |
Obwohl ich schon einiges in den Bergen gelaufen bin, habe ich bisher in der Hochgebirgsregion sehr wenige Radfahrer bemerkt. Ich meine, sie sind meist kein störender Faktor für Wanderer, noch weniger für die Naturumwelt. Anders ist es natürlich tiefer wo Bergstraßen hinaufführen. Dort gibt es viel mehr Radfahrer, da sie auch bergauf treten können. Bergab natürlich jeder auf seine Weise. Einige auf der Straße, die Adrenalin-süchtigen quer über verschiedene Wege, Waldwege usw. Solange mich niemand gefährdet, stört es mich nicht, aber es ist nicht immer so. Auf meinem Pohorje als Fußgänger hatte ich schon einige gefährliche Begegnungen mit Radfahrern, die gerne auch auf markierten Wegen bergab fahren. Unangenehm ist, dass man ihn im Wald zu spät sieht und hört, um sich noch sicher seitlich zurückziehen zu können. Von Bremsen eines rasenden Radfahrers auf einem Waldhang bergab ganz zu schweigen, fast unmöglich. Trotzdem habe ich nichts gegen Radfahrer, da die meisten sehr korrekt zu Fußgängern sind. Ich fahre selbst Rad, aber nur auf befestigten Straßen und Waldwegen.
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| viharnik9. 10. 2013 19:39:05 |
Tulipan, Gratulation und Verbeugung zu deinem Aufstieg 1971 mit dem Rad auf den Triglav !Damals war ich noch im Stall, da ich leider nur sieben Monate alt war
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| JusAvgustin10. 10. 2013 08:29:49 |
Ich selbst habe noch nicht einmal einen getroffen... Sie stören mich nicht, andere Dinge stören mich mehr als Radfahrer.
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