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Unfälle in den Bergen

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lijaneja22. 11. 2017 16:26:56
Lobenswert, Jani, dass du dich auch hier gemeldet hast, denn das PZS-Forum ist noch nie richtig in Gang gekommen. Nirgendwo sonst als hier ist dieses Thema so gewünscht, wo du sicher einige deiner Leser gewinnen wirst. Ohne Zwischenhändler wäre der Preis wohl günstiger??nasmeh
Ich wünsche dir gute Verkäufe, den Lesern aber, dass sie so viele nützliche Informationen wie möglich mitnehmen.
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dragon26. 12. 2017 18:24:42
Ich habe das oben genannte Buch gelesen. Interessante und lehrreiche Lektüre. In den Geschichten finden wir auch einige von hribi.net
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jani bele4. 06. 2018 12:02:07


Warnung

Die Hauptsaison im Bergsteigen steht vor der Tür. Alpenhütten öffnen und die Zahl der Bergbesucher steigt. Aufgrund der großen Schneemengen, die diesen Winter gefallen sind, sind einzelne Abschnitte von Wanderwegen, besonders die an nördlichen Anstiegen und die Gräben queren, noch immer schneebedeckt. Es ist vergeblich zu erwarten, dass Berggänger, die jetzt erst mit dem Gehen in die Berge anfangen, Ausrüstung dabei haben, die ein Abrutschen verhindert (Pickel und Steigeisen), daher ein paar Tipps:
bei der Tourenplanung erkundigen wir uns über die Verhältnisse auf dem Weg (Hüttenwirte, Web-Forum hribi.net, Bergsteigergruppen auf FB),
wählen wir Wege, die zu Gipfeln über die südlichen Seiten führen.

Und noch einige Fakten:
auf Schnee kann man sehr schnell ausrutschen,
mit jedem Meter steigt die Rutschgeschwindigkeit,
vertrauen wir nicht zu sehr den Fußspuren, die Vorgänger in den Schnee getreten haben. Oft ist unter den Spuren harter Schnee oder Eis,
mit Wanderstöcken können wir das Rutschen keinesfalls stoppen,
herabgefallenes Gestein gibt uns auf Schnee trügerischen Halt,
bevor wir ein Schneefeld überqueren, schauen wir, wo wir zum Stillstand kämen, wenn wir abrutschen,
wenn das Schneefeld nicht schon nach wenigen Metern einen sicheren Ausgang hat, treffen wir die einzig richtige Entscheidung – den Aufstieg abbrechen und ins Tal zurückkehren,
wenn wir diesen Rat aber nicht befolgen und irgendwo in der Mitte des Schneefelds beim Blick in die Tiefe die Hosen zittern beginnen, suchen wir nicht selbst den Ausweg und rufen lieber die 112. Seien wir uns aber bewusst, dass die Bergretter nicht im nächsten Moment bei uns sein können.

Jani Bele, Kommission für Information und Analysen bei der Bergrettungsvereinigung Sloweniens

Auf dem Bild: Weg von Okrešelj nach Kamniško sedlo (Foto Matjaž Šerkezi)
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Medvoščan29. 06. 2019 22:35:24
Heute wollte ich über Komarca zu den sieben Seen. Am Anfang des Weges war ein Schild, dass der Weg gesperrt ist, also zu den sieben Seen über Komna.
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ermate30. 06. 2019 17:53:30
Ja, das ist wegen des kürzlichen Todes einer Berggängerin auf diesem Weg... Nach der Untersuchung haben sie entschieden, dass es aufgrund umgestürzter Bäume und herausgesprungener Haken (zu) gefährlich ist und folglich vorübergehend gesperrt wurde. Vor allem wegen Touristen, meiner Meinung nach.
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2emeREI30. 06. 2019 18:32:13
Dienstag ist eine erfahrene Berggängerin aus den Niederlanden (volle Trekking in Himalaya…) tödlich auf Komarca verunglückt. Sehr wahrscheinlich ist sie beim Abstieg auf dem „Geröll“ ausgerutscht und ca. 80 m tief an einer ungesicherten Stelle des Weges gefallen.

In den slowenischen Hügeln gibt es immer mehr Ausländer und was wissen die, wenn sie vom Triglav nach Bohinj gehen (meist erschöpft vom ganztägigen Wandern), was Komarca ist. Sie lesen wahrscheinlich Hribi.net nicht, und ich weiß nicht, ob dort steht, dass es ein ziemlich schwindelerregender, stellenweise mit Stahlseilen gesicherter Weg ist.

In den letzten Jahren sind hier schon etliche Unfälle passiert und da der Alpenverein nichts unternimmt hinsichtlich zusätzlicher Sicherung oder mindestens Erneuerung des schon ziemlich abgenutzten Weges, PD Matica (bzw. deren Markierungsabteilung, die für die Wartung von Komarca zuständig ist) auch nicht, haben wir Bohinj-Bewohner und assoziierte Mitglieder beschlossen, selbst etwas fürs Volk zu tun. Nach dem Prinzip gutes Beispiel folgt. Und berührt vielleicht auch die Bergsteigerpolitik. Bei solch einer Zunahme der Besuche unserer Berge (vor allem durch Ausländer) wird man das Problem wohl systematisch angehen müssen..

So haben wir uns heute um 5 Uhr morgens bei Koča Savica, das von PD Matica betreut wird, getroffen: Besitzer der Kletter-Schule Pod Skalco Andrej Pikon (Hauptorganisator der Aktion), sein Freund Emil mit Partnerin Peggy (ebenfalls Niederländerin) und Bekannte Mojca. Wir hatten vor, zusätzliche Stahlseile nach Komarca zu tragen und zu befestigen. Das erfordert natürlich eine Menge relativ schwerer Ausrüstung, daher haben wir drei junge Burschen (Miha, Zigat und Nejc) als „Sherpas“ engagiert, die wir morgens bei Savica getroffen haben und die über Komarca zu den sieben Seen wollten. Die Jungs haben sich gerne gemeldet und geholfen, alles nötige Werkzeug und Material auf den Gipfel von Komarca zu tragen. Neben Seilen und Werkzeug haben wir oben ein Schild hingetragen, dass der Weg über Komarca gesperrt ist (bis der Weg wenigstens notdürftig gesichert ist). Wir haben es an der Kreuzung platziert, wo Richtung Bohinj (beim Abstieg von den Sieben Seen) man leicht auch über Komna absteigen kann. Entlang der ganzen Komarca haben wir Paare von Stahlseilen an den exponiertesten Stellen angebracht; ein weiteres Paar werden Emil und Andrej in den nächsten Tagen selbst anbringen; alles natürlich auf eigene Kosten). Gleichzeitig haben wir die Haken markiert, an denen ein unachtsamer Berggänger leicht stolpern kann.

Die Arbeit hat diesmal ca. 5 Stunden gedauert. Auf dem Rückweg ins Tal haben wir bei Koča Savica angehalten, wo der Wirt Dejan uns auf Kaffee eingeladen hat. Froh, dass wir vielleicht etwas zum Wohl des Volkes beigetragen haben. Ohne Rechnung. Und in der Hoffnung, dass gutes Beispiel ansteckt. Oder dass sich der Alpenverein und/oder die zuständigen Bergsteigervereine rühren. Es wäre Zeit. Oder - wie viele Tote braucht es noch, bis sich etwas bewegt?

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UROS130. 06. 2019 18:48:03
Bravo Jungs, alles Lob für das Team.zwinkernd
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julius30. 06. 2019 18:53:17
2emeREI
Zu allen Problemen des Weges über Komarča habe ich die Wegkommission bei PZS vor fast einem Jahr hingewiesen. Niemand hat mit der Wimper gezuckt. Natürlich ist der PZS-Präsident der langjährige einzige Markierer bei PD Ljubljana-Matica. Ich habe auch auf umgestürzte Bäume hingewiesen, die über dem genannten Weg liegen - Savica-Komarča-Koča pri... Ich hoffe, ihr habt auch das beschädigte Kletterseil entfernt, das auf diesem Weg angebracht war. Die Haken solltet ihr lieber entfernen, denn sie sind tödlich gefährlich.
Neben PD Ljubljana Matica tragen auch die Gemeinde Bovec und TNP erhebliche Verantwortung. Ihre Aufseher vergeben Strafen für kleine Vergehen, z.B. "Wer hat einen Weg ohne ihr Wissen geräumt?". Sie sehen aber nicht, in welchem Zustand die Wege sind und dass Wanderer zusätzlichen Schaden in der Natur anrichten, indem sie Umwege suchen und bauen.
Danke, dass sich jemand außerhalb des Haufens der Auserwählten gefunden hat und die Sache in die Hand genommen hat.
Der Bohinj-Bürgermeister soll euch das aus der erhaltenen Touristen- und Promotionssteuer erstatten, die in den Bergsteigerhütten im Bohinj-Gebiet eingetrieben wird.
Herzlichste Grüße an alle.
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Daaam30. 06. 2019 19:09:25
TNP-Leute haben keine Zeit für so unwichtige Themen. weil..am Ausgangspunkt für Kukova špica verteilen sie schon Strafen von Hunderten nur weil man das Auto parkt. #sampovem
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jprim30. 06. 2019 19:41:59
Zu diesem Thema füge ich nur hinzu, dass unsere Bergwege immer schlechter gepflegt sind.
Grüße!
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jprim30. 06. 2019 20:09:44
Die engere Familie der Niederländerin denkt wahrscheinlich nicht wie du.
Grüße!
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2emeREI30. 06. 2019 20:33:17
HEUTE FRÜH UM 5 UHR
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julius1. 07. 2019 09:19:49
primoza
Angesichts dessen, dass du nicht in den Bergen wanderst, sondern läufst und deine neuen persönlichen Rekorde aufstellst, kannst du weder die Natur sehen noch den Zustand der Wege. Aus dem Geschriebenen geht auch hervor, dass du noch nie vom "Gesetz über Bergwege" gehört hast noch welche Pflichten der Verwalter-Eigentümer dieser Wege hat. Als du letztes Mal über Komarča gegangen-gelaufen bist, hattest du extremes Glück, nicht den Haken-Nagel zu treffen, der mitten auf dem Weg herausragt (15cm)
Und noch das!
Für die Wege sind PDs verantwortlich und nicht einzelne Markierer. Falls die Vereine, die Verwalter-Eigentümer der Hochgebirgwege sind, nicht genug haben, sollen sie Markierer z.B. aus dem Nordosten Sloweniens um Hilfe fragen. Dort sind die Wege wirklich gut gepflegt-markiert.
Primož! Es ist wirklich schade, dass du auf Selfies nichts anderes fotografierst als dich selbst und deine Familie.
Ohne Groll.
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julius1. 07. 2019 10:54:29
primoza
Der Vergleich ist sehr real. Da du die Sache nicht kennst, erkläre ich dir, dass PZS im Rahmen der Bergwege-Kommission auch eine technische Unterkommission hat.
Diese ist für alle eingerichteten (mit Haken und Seilen) Wege zuständig. So ist die Fortsetzung des Weges über Komarča via Sedmerih, Prehodavcev, Hribaric, Doliča bis zum Einstieg zum Weg zur Rdeča škrbina (Triglav) vollständig vergleichbar mit allen Wegen im Nordosten Sloweniens. Wie dort braucht auch auf dem genannten Weg nichts weiter als guten Willen.
Dich, deine Galerie, dein Schreiben und Familie sehe ich seit Jahren auf diesem Forum. Da ich mich nicht in persönliche Angelegenheiten einmische, habe ich noch nie etwas in deinen Streitigkeiten geschrieben. Diesmal hast du dich aber in eine Sache eingemischt, zu der du deine persönliche Sicht haben kannst, aber weder die Gesetze noch die Verantwortung der Bergwegpfleger (PZS und PD) kennst.
Im Falle dieses Unfalls könnte die Polizei sogar eine Strafanzeige gegen den Pfleger des genannten Weges erstatten (Verursachen allgemeiner Gefahr, oder etwas anderes)
Ich denke, das reicht an Überzeugungsarbeit. Gesetze sind eines, persönliche Überzeugung ein anderes. Jetzt entscheide dich.
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exwannabe1. 07. 2019 11:56:14
Was für technische Anweisungen, es ist mir egal mit deinen Anweisungen. Lies, was du selbst vorher geschrieben hast und meinen Link. Wenn es dir nicht klar ist, wird es nie. Geh dich ein bisschen in Bistrico abkühlen... denn dein Schreiben ist schon absurd. Augen Ich bin hier fertig, weil wieder jemand nur Aufmerksamkeit sucht.
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taubi41. 07. 2019 12:39:45
Wer sich nicht auskennt, dem kann man's nicht beibringen!
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coffee1. 07. 2019 13:09:44
Du hast nach Anweisungen gefragt, nicht nach Normen, obwohl du vielleicht letztere mit Anweisungen gemeint hast. Exwannabe hat dir einen Link zu Anweisungen gegeben, die Sinn ergeben oder nicht, aber es handelt sich um bestehende Anweisungen.

Derzeit kann jeder zur Skuta über die Ostseite gehen, ungeachtet der Warnung. Ob es eine Norm gibt, die dem betreffenden PD vorgeschrieben hat, ein Schild anzubringen oder nicht, weiß ich nicht, sie haben sich wahrscheinlich aufgrund der Anweisungen des Ministers und des Gesetzes für Schließung und nachträgliche Erneuerung entschieden. So hätten sie auch bei Komarča vor dem Unglück schließen und erneuern können. Nach dem Unglück ist die oben erwähnte "Feuerwehr"-Aktion außerhalb des Markierungsabschnitts angelaufen und sie haben auf eigene Initiative ein Schild für gesperrten Weg aufgestellt.
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coffee1. 07. 2019 13:17:24
Und wenn auf der Skuta ein Fels von der Seilung reißt und jemanden tötet, ohne dass ein Schild aufgestellt wurde, wäre das auch kein Grund für Kritik am PD, das für den Weg zuständig ist?

Wenn keine Normen existieren, dann ist klar, dass subjektiv entschieden wird. Einige dort oben schätzen, dass der Weg über Komarča in einem solchen Zustand ist, dass er gefährlich zum Gehen ist. Der PD kann seine Meinung haben, trägt aber dann auch Verantwortung, wenn er nicht sinnvoll entscheiden kann.
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coffee1. 07. 2019 13:30:11
"wenn sie für Benutzer aufgrund von Veränderungen in der Natur oder beschädigter Sicherungsanlagen gefährlich wird und größere Wartungsarbeiten darauf erforderlich sind"

Zitat aus dem Gesetz.
Ist der Weg gefährlich, wenn ein Bursche sich bei der Hütte betrinkt, über den Weg wankt und in den Abgrund purzelt? Ja, er ist gefährlich, aber das ist kein Grund für Sperrung.

Sind also auf dem Weg über Komarča Veränderungen in der Natur eingetreten, ist Ausrüstung beschädigt oder müssen Erneuerungsarbeiten durchgeführt werden? Nach dem Gelesenen würde ich sagen, ja.
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