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| rovka5. 08. 2018 08:48:16 |
Der Pfad von Tamar über Kotovo sedlo ohne größere Erschütterungen, während uns beim Abstieg über Škrbina am Boden des Gletschers ein größeres Schneefeld erwartet. Beim Ausstieg aus der Wand deckt es die Haken in ca. 3 m Höhe ab. Problematischer Abstieg möglich etwas rechts abwärts zwischen Wand und Schneefeld, wo sich eine ca. 0,5 m breite Schlundöffnung gebildet hat. Schneefeld leichter ca. 50 m tiefer zu queren, an seiner engsten und etwas flacheren Stelle.
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| jbs5. 08. 2018 14:17:27 |
Wenn ich richtig verstehe, konntet ihr aus der Wand in den Schlund und dann das Schneefeld tiefer ohne Winterausrüstung queren? Wie steht's mit dem Schneefeld unter der Goličica-Wand, ist es noch da?
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| rovka5. 08. 2018 17:10:50 |
Genau so. Man geht zwar eng zu, nur man darf sich nicht erschrecken Wenn man durch ist, ca. 10 Meter, folgt Abstieg über Schutt am Wandrand. Schneefeld könnte schon am Ausgang der Spalte gequert werden, aber Übergang ohne passende Ausrüstung wegen Neigung etwas anspruchsvoller. Am oberen Ozebnika gibt es noch einiges Schneefeld, tagsüber kein Problem, evtl. morgens. Das beim Ausstieg aus dem Kletterabschnitt unter Goličica macht keine Probleme mehr. LP
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| jbs5. 08. 2018 21:24:32 |
Super, danke für die Info.
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| Roman296. 08. 2018 08:36:37 |
Samstag auf Jalovec von Planica über Kotovo sedlo. Als ich am Tamar ankam, war der Gipfel gerade sonnenbeschienen, aber die Idylle hielt nicht lange. Als ich noch unter Kotovo sedlo war, schloss sich der Berg in Nebel ein und ich war eine Weile ziemlich unzufrieden, da ich dachte, ich verpasse die Ausblicke. Am Ende war's gut, denn nach dem Aufklaren brannte es im Nacken, es war eine Freude. Je näher am Gipfel, desto klarer, und der Gipfel empfing mich in der Sonne. Weg und Gefühle am Berg wunderbar, muss bald wieder hoch von der anderen Seite. Grüße
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| jbs13. 08. 2018 20:58:39 |
Etwas verspätet, aber dennoch. Donnerstag (9.8.18) mit Sohn auf Jalovec. Start 5 Uhr Planica, bis Tamar nur Aufwärmen, dann flott weiter. Am Abzweig im Mali kot überlege ich, in welche Richtung Kreis. Aufstieg über Schutt zu Ozebnika und Škrbina nicht appetitlich, wusste Abstieg über Goličica und Škrbina für Zehnjährigen Herausforderung, Sicherungen spärlich weit auseinander, (fast) kein Seil, Exposition auf Goličica extrem. Habe Ausrüstung für zusätzliche Sicherung Sohn, entscheide mich doch für Kotovo sedlo, auch wegen Morgenblicke prächtige auf Weg und Sattel. Aufstieg gesicherter Weg von Kotovo sedlo problemlos, schnell um 8:30 Gipfel Jalovec. Dort überraschende Menge für Morgenstunde. Ca. Stunde Ausblicke genießen. Dann äußerst vorsichtiger Abstieg Gratrücken runter andere Seite. Keine besonderen techn. Anforderungen, aber jeder Schritt tödlich wg. Neigung und Schutt. Am Abzweig Sattel Jalovec-Großer Ozebnika ab über Schuttfelder oberhalb Jalovski Ozebnika zur Wand Goličica. Goličica langsam mit extremer Vorsicht Konzentration ohne Probleme ohne zusätzliche Sicherung. Dann auf Škrbina letzte Pause vor Abstieg ewiger Schatten. Abstieg Škrbina relativ kurz großzügig gesichert, trotzdem steil hohe Konzentration. Nach letzten Haken in enge Spalte zwischen Firnfeld und Wand weiter Wand abwärts. Muss warnen, Abstieg nicht einfach steil feucht. Noch etwas mit Sicherungen, dann Ende Sicherungen markierter Weg quert andere Seite (nicht möglich wg. Schnee), braucht etwas freies Klettern abwärts. Nach Dutzenden Metern Abstieg Schnee so eng, queren durch Spalt (neu entstanden Tage), dann links Schutt quer abwärts. Dort noch Schneeast queren (umgehbar oben Wand), hart ziemlich breit (15m) aber flach wellig, queren ohne größere Probleme (kein Rutschen erlaubt). Abstieg unangenehmer Schutt/Kies Formalität. Im Tamar kurz vor 14 Uhr. Dort schnell Eis und Bier und "ab in Planica".
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| bos13. 08. 2018 22:30:27 |
Gratulation zur Tour, ihr habt super Zeiten.
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| jbs14. 08. 2018 10:31:33 |
bos, danke (gebe zurück für deine Beiträge mit Sohn ). Zu unseren Zeiten... kein Training oder Pressen, einfach alle Wochenenden und freie Tage in Bergen, daher haben Kinder Kondition und Koordination für solches Gelände. Etwas schnellere Zeiten wirklich gar nicht anstrengend für sie, normales Bewegen. Halb Scherz halb Ernst gilt auch Folgendes. Neulich gelesen, als Marco Pantani gefragt warum so schnell bergauf radelt, sagte zu faul um langsam zu gehen. Wenn wir Triglav in 6-7 Std wandern müssten oder dazwischen biwakieren, wäre das für uns zu anstrengend
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| dima14. 08. 2018 10:48:53 |
Armer Junge... wir zwingen nichts, aber alle Wochenenden und freie Tage in den Bergen. Ich sag's nicht, millionenmal besser als Playstation, vielleicht gibt's noch was anderes =D =D =D =D
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| simon7914. 08. 2018 11:09:06 |
Bravo, gratuliere ich auch. Von den Bildern sieht man, dass das Kind Spaß hat, super. Ich gehe mit meinem etwas Jüngeren in 1 Monat zu Kredarica/Planika und zurück. Poste aber nicht, um Kommentare wie den oben zu vermeiden...
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| lijaneja14. 08. 2018 12:44:41 |
Dim rollt eh immer langsam.
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| jbs14. 08. 2018 23:52:53 |
@simon79... Kredarica oder Planika aus Krma ist super, um Kinder an größere Höhenunterschiede zu gewöhnen. Beide unsere, vor ihrem ersten Triglav, hab ich sie ein Jahr vorher zu einer Erkundungstour nach Kredarica gebracht. Aus Erfahrung hat das für Kinder mehrere Vorteile, vorausgesetzt sie sind vorher genug fit dafür. Erstens haben sie Triglav wirklich greifbar nah, sind stolz auf ihren Erfolg, sehen dass es kein Ungeheuer ist und können prahlen fast oben gewesen zu sein, gute Motivation; zweitens, wenn man sie später zum Triglav bringt, kennen sie den anstrengenden Teil schon, vergeht schneller.
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| link_15. 08. 2018 11:00:41 |
Ich brauche Rat. Letztens haben Freunde, mit denen ich auf Turska gora über Kotlice war, gefragt ob ich mit ihren Jungs (14 und 12) und Vater auf Jalovec gehe. Auf Turska gora denke ich keine Probleme gehabt. Waren auch auf Triglav von Planika und OK. Ich hab Bedenken bezüglich Jalovec. Golicica eh raus, aber ab Hütte...? Weiß nicht ob sicher trotz zwei Erwachsenen? Danke für jede Hilfe.
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| SunBurned15. 08. 2018 15:38:57 |
Vom Zavetšče ist der unangenehmste Teil die letzte halbe Stunde, wenn man über sehr bröckligem Gelände zum Grat od. Gipfel aufsteigt. Kotlici sind meiner Ansicht nach ähnlich unangenehm bröcklig, so dass wenn es dort klappte, klappt es auch am Jalovec. Helm Pflicht, da es wirklich stark runterfliegt. Direkt vom Zavetšče über paar steile Drahtseile hoch, svk nach eigenem Gutdünken. Flanke des Veliki Ozebnik, deren Grat, erfordert Vorsicht wg. mittlerer Bröckligkeit, aber nicht abgrundtief.
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| jbs15. 08. 2018 20:16:08 |
Bezüglich der Wege die sie gemacht haben, sollte der obere Teil des Jalovec keine unüberwindbare Hürde sein, technisch nicht anspruchsvoll aber sehr belastend. Sieht nicht sehr exponiert aus (wenn man nicht weiß dass unter Gipfelhang Abgrund zur Koritnica). Gut Tag/Stunde wählen dass beim Abstieg vom Grat kein Gewitterflug, dort darf man nicht hetzen. Letztes Mal mit Sohn, Ausländer kullerten mit Stadtsneakers hoch, weiß nicht wie sie runterkamen.
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| link_15. 08. 2018 21:54:15 |
Danke. Gehe nochmal persönlich checken wie's ist da letztes Mal vor paar Jahren, dazwischen gehen wir noch zusammen wohin, dann zum "Burschen von der Pfarr" und melden Ergebnis.
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| cvalenti9. 12. 2018 11:00:46 |
Verrückt, gratuliere. Nächstes Mal, wenn ich dir nicht im Weg wäre, würde ich mit dir gehen, wenn möglich natürlich? Bravo!
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| lijaneja9. 12. 2018 16:55:42 |
Du bist wahrscheinlich schon von Planica gelaufen?
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