| VanSims10. 07. 2013 19:06:44 |
Zum Abschluss des Urlaubs bin ich am Sonntag (30.6.) noch auf Storžič gestiegen. Da ich aus Österreich kam, habe ich direkt in der Hütte übernachtet und so Sprit und Zeit gespart, obwohl die Fahrt nach Hause auch nicht sooo lang gewesen wäre. Preise im Dom pod Storžičem finde ich nicht hoch (Übernachtung mit PZS-Karte z.B. 10 EUR im eigenen Zimmer). Morgens bereitet mir der Betreuer das Frühstück. Beim Frühstück treffe ich wieder den freundlichen Spaniel, den ich schon letztes Jahr getroffen habe und der nachts auch im Hüttenhaus 'gegeistert' hat. Er ist wirklich ruhig, süß und das genaue Gegenteil von z.B. dem Köter auf Okrešelj, wegen dem ich mich dort nicht mehr aufhalte. Streichle ihn ein bisschen dann auf zur Tour. Ich mache mich auf nach Žrelo. Als ich aus dem Wald komme und noch ein Stück zum gesicherten Teil weitergehe, öffnen sich die ersten Blicke auf die Karawanken: Stol, Vrtača, immer mehr Košutnik-Gipfel mit Höhenmeter,... Ich fahre fort und erreiche die Sicherungen. Der Weg ist schön gesichert, Ausnahme ist jener bröselige Teil direkt vor den finalen Ketten bzw. der finalen (wieder schön gesicherten) Wand, die zum Grat führt. Auf dem Grat öffnet sich schöner Blick auf Kranj und das Laibacher Becken. Das (und natürlich der Rückblick) verspricht gute Ausblicke vom Gipfel. Ich setze den Grat fort. Von da ist es etwas leichter, ich erinnere mich an den Weg noch vom Vorjahr, als ich über Psica hochging. Zwei Ketten und einige Kletterstellen sonst meist exponiertes Gehen. Übrigens Ketten: An allen lässt sich schön mit Selbstsicherung einhaken und frei daneben klettern wie auf ausländischen Klettersteigen, ärgerlich nur, weil die Haken zu dicht beieinander sind und man zu oft umhaken muss. Solches Klettern ist höchstens minimal schwerer bei den letzten zwei Ketten vor dem Gratanschluss und bei der zweiten Kette ab Anschluss (d.h. letzter vor Gipfel) und beim Rückweg über Psica noch bei jener einen rückwärts. Nun, beim Abstieg bzw. wenn die Kette abwärts geht, habe ich mich auch schön dran gehalten und nicht viel Akrobatik gemacht  Oben schöner Rundblick: Julier waren etwas neblig, dafür sah man hinter den Karawanken (die sich herrlich vom Stol bis Peč zeigten) direkt zu den Tures mit Hohalp! Im Süden Blick auf das Škofjeloško Hügelland, Krim und auch Kum, im Osten natürlich Kočna, Krvavec,... kurz alles, was man von dort auf KSA sieht. Für den Abstieg habe ich mich für den Grat über Psica entschieden. Zurück bis zum Anschluss mit Žrelo hat es eine Weile gedauert und war etwas zäh. Dann weiter auf dem Grat eine Weile schöne Wanderung, aber auch danach finden sich noch einige 'fortgeschrittene' Stellen, die etwas gruselig sind vor allem weil man abwärts (rücklings) auf exponiertem Gelände klettern muss. Auf jeden Fall nicht einfach, etwas zäh aber ich bereue es nicht. Blicke vom Grat natürlich tief auf beiden Seiten. Als ich zur letzten Kette (eigentlich der einzigen ab Žrelo-Anschluss) auf dem Weg komme, atme ich auf, da ich weiß, dass sie im Aufstieg weiter vorne war. Wirklich nach dem Überklettern folgt noch ein kurzer 'rücklings' Abstieg dann noch zwei, drei Minuten zum Gipfel Psica, die den Grat beginnt (oder endet, je nach ). Wie letztes Jahr auch heuer niemanden auf dem Gratabschnitt Psica - Žrelo-Anschluss getroffen. Auf Psica atme ich durch, knabbere - weiß aber, dass mich nun noch ein etwas zäher steiler Abstieg nach Poljana erwartet. Doch auch hier gilt der Satz, den ich von jemandem beim Abstieg vom Mangart gehört habe: 'Es leben die Stöcke!' Die hätten mir natürlich auch den Gratweg erleichtert aber was, wenn sie beim Klettern (besonders abwärts) nur im Weg wären oder ich sie ständig zusammen- und ausklappen müsste.  Von Poljana dann ein netter Waldweg zum Dom pri Storžiču. Dort esse ich noch eine gute Jota und trinke ein Bier dann heim.
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