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taubi4 / Neueste Beiträge

taubi4 - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
taubi43. 09. 2023 23:48:04
Heute, am Sonntag noch zum letzten Kanin-Zweitausender.
Mit Edot fahren wir um 8:00 zur B-Station, parken dort das Auto und beginnen den Aufstieg zur Planina Gozdec. Nach zwei Stunden Marsch erreichen wir die alte Hütte. Schon dort merkte ich, dass heute nicht mein Tag ist. Es brannte in den Lenden und Oberschenkeln. Es ging sehr langsam mit vielen Pausen. Um 12 waren wir beim Dom Petra Skalarja, wo wir eine längere Pause mit Mahlzeit machten. Dann setzten wir den markierten Weg nach Kanin fort. Nach dreiviertel Stunde waren wir unter der südlichen "Wand" des Hudi Vršič. Hier bogen wir vom markierten Weg ab zum ersten Kamin rechts. Der Kamin ist in den unteren 3-4 Metern Schwierigkeit II, weiter nichts Besonderes. Wenn du herauskommst, gehst du etwas links zum Gipfelgrat. Über den Grat erreichst du den Gipfel in unter hundert Metern. Von B-Station zum Gipfel brauchten wir fünf einhalb Stunden. Vom Gipfel dann dreiviertel bis zum Bier bei D-Station. Dann Abschiedsabfahrt mit der alten, abgemeldeten Bahn.
taubi47. 09. 2020 22:58:10
Um 8:00 sind wir vom ersten Kehrkurs oberhalb Station B der Kanin-Seilbahn gestartet. Nach gut 20 Minuten haben wir uns links von der markierten Route Bovec - Kanin auf einen unmarkierten Pfad Richtung Škedanj abgezweigt. Der Weg führt durch den Wald Richtung Süd-Süd-West und ist durchgehend gut sichtbar. Unter dem Gipfel Kop (1439m) biegt er aus dem Wald nach Westen ab. Der Pfad wechselt mehrmals in eine gut erhaltene Mulattiera und zurück zum Pfad. Wenn wir ins steinige Gelände unter Mali Škedanj kommen, wird der Pfad etwas schlechter sichtbar. Mit etwas Mühe folgen wir ihm trotzdem bis zum südlichen Hang von Veliki Škedanj. Hier sind wir scharf links auf richtigem Weglosem Gelände zum Gipfel abgebogen. Nach drei Stunden und Viertelstunde Gehens kamen wir auf den Gipfel Veliki Babanjski Škedanj. Hier haben wir uns eine Pause mit Brotzeit gegönnt und die letzten Ausblicke nach Velika Baba und Vrh Laške Planje. Während der halbstündigen Pause hat uns Nebel langsam bedeckt. Trotzdem sind wir losgezogen, um den Gipfel Zelene Čuklje zu suchen. Laut Marjana und Marko liegt dieser Gipfel auf den Kanin-Vorstufen, irgendwo zwischen Laška Planja und Veliki Škedanj. Den Namen hab ich auf keiner Karte gesehen. Auf der Garmin Adria Topo Karte hab ich aber einen mit Höhenlinien dargestellten namenlosen Gipfel fast genau auf dem Sattel zwischen den beiden genannten Gipfeln bemerkt. Wir sind den flachen westlichen Grat abgestiegen ins Sattel, von wo wir mit sehr schönem Klettern auf kompaktem Fels in 50 Minuten auf den Gipfel des 2170m hohen Berges gestiegen sind. Der Nebel hob sich immer wieder so weit, dass wir uns vergewissern konnten, dass wir nicht auf einer Schulter oder Neben Gipfel eines anderen stehen, sondern auf einem eigenständigen Gipfel, der mindestens 50m über Prodi aufragt. Bestätigung, dass es wirklich Zelene Čuklje ist, kam, als Zdenka auf der Lokus Map auf ihrem Handy den Gipfel mit dem Namen fand. Rückweg im Nebel über Prode zur markierten Route Kanin-Bovec war auch nicht ganz einfach. Auf den Weg kamen wir unter Kačarjeva glava, nach 1,5 Stunden Suche nach Übergängen. Zum Auto noch gute 1,5 Stunden. Die ganze Tour dauerte acht Stunden.
Bei schönem Wetter wäre das sicher eine der schönsten Touren.
Kommentare:
taubi429. 09. 2025 16:23:00
Schöne Fotos, schade ohne Kommentare (Bildunterschriften).
taubi411. 09. 2025 22:35:34
Für Dienstag war der letzte mehr oder weniger sonnige Tag angesagt, deswegen habe ich mich entschieden, mit Hilfe meines Sohnes den Aufstieg auf den Großen Skutnik zu versuchen. Am Ende war der Tag nicht so schön wie vorgestellt, aber immerhin schöner als nach unter zwei Stunden Marsch schien.
Wir sind um 7:00 Uhr vom Vršič gestartet. Ich habe ihn gewählt, weil trotz großer Entfernung der geringste Höhenunterschied. Nach drei Stunden unter dem Ostsporn des Vršac fast gleiche Höhe wie Vršič. Die echte Tour beginnt hier erst. Vom Weg zum Schutzhaus hierher ist der Weg so gut markiert wie selten. Markierungen meist rote Striche etwa alle zehn Meter. Von hier an immer seltener und verblasster.

Zuerst Zickzack hoch über teils zugewachsenem Schutt und links Übergang zum höheren Niveau suchen. Mehrere bieten sich an, aber der richtige ist der letzte höchste. Weg durch steilen Wald, aber ständig schlammig und extrem rutschig. Dieser Teil schien mir fast anspruchsvoller als das Klettern auf den Skutnik selbst.
Als wir endlich aus dem Wald auf die grasige Ebene krochen, sahen wir links Fels mit letzter Marke. Markierter Weg fängt hier nach Karten leicht abwärts an, wir stiegen steile Gräser des Südhangs von Vršac hoch (Bild 2).

Südsporn Vršac überquert (Bild 3) weiter auf grasigem Grat zum Pelce-Grat (Bild 4). Bequemes Gehen bald zu Ende, kamen auf unangenehmen Schutt (Bild 5) Darauf hoch zum Felsrand (Bild 6), dort leichter zu gehen.
Als wir die Einstiegsrinne erreichten (Bild 7), Helme auf und vorsichtig zu deren Gipfel. Von der Scharte rechts in schön gegliedertes Hang und in wenigen Minuten zum Südwestgrat (Bild 10) Gr. Skutnik. Hier linke blaue Variante gewählt. Beim Abstieg festgestellt, dass rechte rote angenehmer. Leider kam der meiste Nebel genau beim Gipfelanstieg (Bild 9). Da nichts zu sehen war, schnell umgedreht.

Auf den Abstieg freute ich mich gar nicht, Angst, die Aufstiegsrichtung zu verlieren. Es passierte, aber glücklicherweise "verlaufen" in leichtere Richtung.
Nach Abstieg in Scharte noch drei Stunden Abstieg zur Hütte am Soča-Quell.
taubi411. 09. 2025 07:45:16
Bilder Großer Skutnik
taubi41. 09. 2025 22:30:57
Danke allen für die Gratulationen, besonders meinem Vorbild Vinko, der vor zehn Jahren ein ähnliches Projekt abgeschlossen hat, wie ich hoffe, dieses Jahr oder spätestens nächstes.

Allen LP Ivo
taubi429. 08. 2025 22:31:40
Ich denke seit drei Jahren an den Kleinen Prisank. Wegen Vinko Praprotniks Feststellung, dass er definitiv nicht nochmal hingeht, fast keine Bilder, alle sagen es sei pure Gerölllawine, entschied ich mich schon damals, keinen Bekannten ins Risiko zu locken. Entschlossen, mit Bergführer zu probieren. Egal was kostet.
Letztes Jahr früh Sommer rief ich zuerst Klemen und Tomaž an. Beide überlaufen mit Führungen in Schweizer und Französischen Alpen. Rieten, jemanden mit mehr Zeit zu suchen. Dann letztes und dieses Jahr noch zwei Markots, Gregor, Mitja, Andrej und andere. Alle ausgebucht. Einer gab zu, führt nicht weil nie gewesen. Einer Anfang Juli versprach sogar, Termin in drei Wochen nach Frankreich zu machen. Ende Juli angerufen, sagte hol dir anderen, keine Zeit. Wieder Monat verloren. Anfang August letzter angerufen, 91. auf Liste, Martin Žumra. Obwohl später zugab, damals nichts vom Kleinen Prisank wusste, versprach in drei Wochen bei erstem guten Wetter nach Frankreich hochzufahren. Und so geschah's endlich.
Weil letztes Jahren Problem mit abgenutztem Knorpel in Knien, Start Poštarski dom gewählt. Mit Sohn dort übernachtet, Martin 6 Uhr morgens da. Geschirrt, Helme auf, los zur Kopišarjeva schwierigen Klettersteig. Kurz vor Fenster links ab zur Verbindung Hanzova, umgangen Turn (Škofova glava), auf Hudičev steber Gipfel. Hier erstmalig spitze Gipfel Kleiner Prisank gesehen (B.2 und 3). Anže ließ uns, weiter Prisank dann zurück Vršič. Martin sicherte mich an 30m Seil.
Vom Steher Richtung Hudičev Graben abgestiegen. Im Grat vor uns zwei Bänderanfänge sichtbar. Richtiges untere. Band fast 100m lang. Anfang breit leicht abfallend. Hier gelaufen nacheinander an kurzer Führungsseil (ca 8m). Ging mir völlig sicher. Mitte steiler zum Graben, enger werdend. Hier gesichert einmal Standort über fester Fels, einmal Klemmkeil. Vorsichtig Tritte/Griffe suchen. Noch schwieriger Grabenqueren, steiler, Steine warten auf Berührung zum Absturz (B.5 und 8). Gleiches Problem beim Kraxeln aus Graben auf Band unter K.Prisank. Halt suchend leicht großen Stein (Durchm ca50cm) gedrückt, rollte schon zum Graben. Gleichzeitig ähnlichen oben gesehen, Halt verloren, auf mich zubewegt. Kaum Zeit auszuweichen. Mit bedrohlichem Dröhnen beide Graben runter. Dieser Abschnitt wirklich einziger gefährlich, aber echt gefährlich.
Beim Aufstieg aus Graben wieder gesichert, einmal über Stein, einmal Klemmkeil. Ab Mitte Fels besser (B.6), oberste 20m top, enger Gipfel über ca5m Kamin UIAA II. Gipfel winzig mit zwei Blöcken, ich sitz auf einem (B.7), Martin fotzt vom anderen, gut Meter dazwischen.
Abstieg fast gleich, je Stunde hoch runter. Eigentlich runter hoch, Hudičev Steher 22m höher als K.Prisank. Von da ab zu Koča na gozdu. Unterwegs Grat zu Turn (Škofova glava), soll auch Zweitausender mit 50m EG sein. Nach Marijana/Markot 55m. Wir gemessen nur 47.
Am Ende: insgesamt nicht extrem schwierig, aber ein Teil sehr gefährlich, völlig machtlos wenn's vor dir unkontrolliert einzureißen anfängt.
taubi429. 08. 2025 12:15:21
Kleiner Prisank
taubi42. 08. 2025 22:41:25
Am Mittwoch haben Rafko und ich uns vorgenommen, Mali und Veliki Bedinji vrh von Konjska škrbina zu besteigen. Bewaffnet mit Tourbeschreibungen von Marjane und Markota aus dem Web, Jožeta Draba aus dem Führer "Julijske Alpe Gruppe Mangart und Jalovec 2015" sowie Vladimir Habjan aus dem Führer "Brezpotja 2009", sind wir von PUS Bavšica um 6:35 gestartet. Wir erwarteten nasse Wiesen, die aber überraschend fast völlig trocken waren. Bis zur Lovska koča brauchten wir 1:30 Stunden. Dort haben wir Wasser nachgefüllt und sind durch den Wald weitergegangen. Nach 15 Minuten kamen wir ans Ende des Waldes, dort sind wir links vom markierten Weg westwärts abgebogen, zurück in den Wald auf einen kaum sichtbaren Wildwechsel. Den Pfad ist schwer zu folgen, aber bei der Suche nach den besten Passagen findet man ihn mehrmals wieder. Als wir wieder aus dem Wald kamen, sahen wir links vor uns Stador, gleich daneben Morež und weiter rechts beide Bedinji vrhovi. Von da an haben wir den Pfad nicht mehr gesucht, sondern nur noch nach

den besten Übergängen über die Hänge und durch das Gestrüpp geschaut. Nach zwei Stunden haben wir für eine Pause und Imbiss haltgemacht. Wir sind direkt zur Konjska škrbina weitergegangen und dann rechts am Grat über Loška Koritnica zum Gipfel Malega Bedinjega vrha. Die Fortsetzung am Grat zur Škrbina v zakladih erschien uns zu anspruchsvoll, daher zurück zur Konjska škrbina, MBV umgangen (niedrigster Punkt auf 2000m) und über einen steilen grasigen Graben zur Scharte zwischen den beiden Gipfeln aufgestiegen. Von da sind wir links in die Loška-Seite des Grats auf schmale, exponierte Grasbänder getreten. Die Blicke in die Koritnica von den Bändern sind großartig, die Gefühle nicht die besten. Nach vorsichtigem Vorrücken zum Gipfel kamen wir zu einem Kamin, der glücklicherweise felstig war, aber in den ersten zwei Metern etwas lästig. Oben waren wir genau um eins. Wir haben uns nicht lange aufgehalten, da Gewitter möglich waren, die wir in diesem Gras

bestimmt nicht abwarten wollten. Der Abstieg zur Scharte erforderte noch mehr Vorsicht als der Aufstieg. Als wir die Škrbina v zakladih erreichten, waren wir im Reinen. Zurück über die Predelna-Scharte (zwischen Stador und Briceljek) auf dem alten Weg zur Lovska koča (der Weg ist wegen grasbedeckter Löcher extrem unangenehm). Der weitere Weg nach Bavšica, wo wir um 17:25 ankamen, ist viel besser. Insgesamt fast 11 Stunden.
Ich denke, wir haben die beste Variante für den Aufstieg gewählt, für die Rückkehr empfehle ich Abstieg über den Lepoč-Bruch nach Lanževica und dann auf markiertem Weg nach Bavšica.
PS Beim Aufstieg auf der Strecke Lovska koča - Konjska škrbina habe ich einen leichten Aluminium-Eispickel verloren, ideal für Sommeraufstiege auf glatten steilen Wiesen. Falls jemand ihn findet, bitte.
taubi421. 07. 2025 23:45:33
DVas, schwer zu sagen, da ich deine Fähigkeiten nicht kenne. Würde sagen, wenn du ohne Seil hochkommst, musst du auch runter. Weiß nicht warum du kein 30m Seil mitnimmst, für jeden Fall.
mosovnik: Das ist Teamarbeit. Bilder und alle Linien darauf sind Nejcs Werk, Text mein.
Allen danke für Gratulationen.
taubi420. 07. 2025 23:35:56
Mit Nejc entschieden Samstag Vevnica, V Koncu-Špica und Kotovo-Špica zu besteigen. Mit Transporter Freitag Nachm. nach Planica gepackt unter Bäumen vor alter Rampe. Zu Dom v Tamarju dann Fahrräder (ohne Elektro). Wenig gewonnen aber viel nächsten Tag zurück. Bei Hütte wollten zwei Dosen Laško vor Biwak aber nur Flaschen. Biwak 21:10 gerade Tag erlischt. Zwei Burschen schon drin alle bequem.
Morgen weiter um sieben. Erst auf 2000m Höhe entlang 20min zur gewünschten Rinne. Rinne ziemlich exponiert aber breit bequem. Interessant größtenteils mit Bohrhaken. Weiß nicht wofür nicht Alpinisten sicher wir Schottersteiger brauchen hier nicht normale Wanderer gehen eh nicht so anspruchsvolle Wege. Rinne steigt gleichmäßig 45min 100m Höhenmeter. (Bild. 5-11) Rinne zu SO-Hängen Vevnica. Hier links kompakte Felsrinne ganz Schatten. Angenehm. Sonne erreicht wieder rechts gekraxelt Felsen links Gerölltal zu Grat Ost-Vorhöhe Vevnica. Hauptgipfel 9:15. Von dort schon nächstes V Koncu-Špica. Von hier Anstieg rechts Grat unmöglich. Am Fuß breite unexponierte Rinne nicht zu steil. Fortsetzung Grat zu Kotova-Špica zwei Sprünge mit Abseilringen. Ersten steilen Sprung freiklettern (Bild.27 und 28) Fels gut. Zweiten überhängend umgangen links zwei exponierte Bänke. Zum Gipfel keine Probleme mehr.
Grat vom Gipfel noch 100m bis abrutscht zu Kotovo-Sattel. Hier paar Meter vorm Ende rechts Grat Ring erster von fünf Abseilungen. Wir: ich gesichert kraxel jeden Abstieg finde nächsten Ring sichere dann Nejc seilt zu mir ab. Erste drei fünften Notfall ohne Sicherung vierter nicht. Ende steile glatte Platte oben Ring (Bild.42) keiner der hinkommt braucht.
Alles Seilerei 1,5Std. Zu Biwak noch 45min und knapp 1,5Std zu Laško Tamar. Dann Rad in gut 30min aus Planica nach Kranj spätes Mittag bei Gorenjec. Schönes Ende unerwartet langjährigen Schotterkumpel Tone getroffen.
taubi420. 07. 2025 10:37:57
Tour: Biwak unter Kotovo-Sedlo - Vevnica - V Koncu-Špica - Kotova-Špica
taubi48. 07. 2025 08:14:35
Auf der Rogljica war ich nicht, Rakova špica und Dovški Gamsovec kamen mir leichter vor. Wenn du etwas mehr Schotter-Erfahrung hast, sind diese beiden nichts Besonderes.
LP Ivo
taubi48. 06. 2025 09:13:37
Gratulation zu Foto Nr. 7.

LP Ivo
taubi412. 08. 2024 23:36:12
Letzten Herbst haben wir in derselben Gruppe versucht, diesen großen Grat zu durchqueren. Da wir auf Rigljica feststellten, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass uns die Nacht vor den Frdamane-Polizen erwischt, wenn wir weitergehen, sind wir dort umgekehrt.
Dieses Jahr sind wir etwas früher von zu Hause aufgebrochen. Auch Kurji vrh haben wir ausgespart. Erste Pause erst im Sattel zwischen Rušica und Rigljica. Dort haben wir uns etwas gestärkt und Geschirre und Helme angelegt. Hier beginnt der ernstere Teil der Tour. Klettern Grad 1 bis 2. Nejcs Bild Nr.2. Nach weniger als einer halben Stunde Klettern kamen wir zu einem Grätchen, von dem man ca. 10m absteigen muss. Oben ist ein Standplatz, von dem wir letztes Jahr abgeseilt sind, dieses Jahr sind wir etwas links in die Rinne unter dem Kamin geklettert. Das ist ein 20m langer Kamin, den ich ohne Sicherung nicht gewagt habe. Letztes Jahr haben wir auch den nächsten Seillänge gesichert (Bild 3), dieses Jahr haben wir dort auf die Sicherung verzichtet. Direkt hinter dem Rand dieses Bildes wird das Gelände etwas bröckliger, aber wenn du den oberen Grat von Rigljica erreichst, ist der Fels ausgezeichnet (Bild 4). Durch das Weglassen eines Abseilens und einer Sicherung sowie der bekannten Route haben wir von der Pause bis zum Gipfel Rigljica im Vergleich zum Vorjahr eineinhalb Stunden gewonnen. (Hier muss ich etwas klären. Auf meiner Karte Julijske Alpe östlicher Teil ist Rušica 1911m hoch und vor Rigljica 2074m, diese vor Vrh nad Rudo 2108m. Auf manchen Karten ist zuerst Rigljica, dann Rušica und am Ende Rusa peč, wie Nejc sie immer nennt.)
Der Abstieg von Rigljica war für mich der anspruchsvollste Teil der Querung, da es ein völlig zerklüfteter Grat ist (Bild 5). Nach einer halben Stunde vorsichtigen Abstiegs kamen wir zum Standplatz (Bild 8). Es folgte der erste 50m lange Seilabstieg, dann noch einer 20m (Bild 9-12).
Wenn dieser Abstieg der anspruchsvollste war, war der Aufstieg durch die Rinne der schönste Teil. Schwierigkeit soll Grad 3 sein, aber da der Fels so gut und sauber war, war das Klettern ein reines Vergnügen. Vrh nad Rudo ist rechts nach dem Ausstieg aus der Rinne, der Stand für den Abstieg unter Frdamane police ist unter dem linken Gipfel. Tatsächlich ist er wirklich unter dem Gipfel, du siehst ihn erst, wenn du schon darunter bist.
Nach dem Abstieg wartete uns noch etwa dreiviertel Stunde sorgloses Geschiebe bis zum Gipfel der Frdamane police, eine gute halbe Stunde etwas vorsichtigerer Abstieg von dort und zwei Stunden Qual durch den Kačji graben.
Nach zwölfeinhalb Stunden Gehens, einer halben Stunde Baden im See bei Jasna und weniger als einer Stunde Fahrt nach Gorenjec für Pizza und ein paar Bier ist alles Schlimme vergessen. Bleibt nur angenehme Müdigkeit und pure Zufriedenheit.
taubi412. 08. 2024 21:58:49
Genau zwei Monate nach Heavy bull, auch wir drei zum Gipfel der dritten über 2000m hohen Goličica. Schuttmulde auch rechte Seite hoch. Auf 1450m etwas heikler Teil. Früher Lawine Teil des Steigs weggespült. Zwei-drei Meter queren sehr vorsichtig, sonst rutschen 20-30m steilem Hang in Muldengrund. Aber rechts im Fels Jeseničan, Sicherung schnell machbar.
Zum Sattel (1665m) zwischen Prednja glava und Mala Goličica genau zwei Stunden. (Zwei Pensionisten und einer, der für uns arbeitet)
Ab hier Kletterei. Bilder mit eingezeichneten Richtungen beim Aufstieg sehr hilfreich. Rückweg helfen sie wenig. Aufstieg mit rot-weißen Bändern markiert, auf Rückweg natürlich abgenommen. Ich denke, in buschigem Gelände viel sichtbarer als Steinmänner.
Gipfel in unter fünf Stunden. Rückweg auch Gegenseite Muldrand. Abstieg viel angenehmer als Aufstiegsrichtung. Nur Queren der Mulde ganz unten etwas anspruchsvoller.
Noch etwas. Ohne Buschwerk Abstieg zu Prednja glava viel schwerer als mit Hilfe davon.
taubi412. 08. 2024 12:43:31
Auch von mir Gratulation zum Durchqueren des Großkamms. Ich weiß nicht, ob in diesen zwei Jahren niemand diesen Grat durchquert hat oder ob er es nicht wert ist, erwähnt zu werden. Bisher habe ich alle sogenannten Großkämme durchquert, aber dieser ist für mich immer noch bei weitem der schönste, nicht der schwerste. Wir sind irgendwo in der Mitte zwischen 1 und 2 abgestiegen. Ich denke, ihr habt eine bessere Variante gewählt.
         
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