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Loerst / Neueste Beiträge

Loerst - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
Loerst16. 04. 2018 11:25:41
Hallo zusammen,

gestern bei einem kurzen Spaziergang im Wald habe ich in einer einzigen Stunde gleich drei Zecken an mir "eingesammelt". Das hat mich nachdenklich gemacht...

Was denkt ihr, lohnt sich eine Impfung gegen Zeckenkrankheiten? Angeblich sind besonders die Gorenjska-Zecken unter den ansteckendsten in Europa. Hochgebirge ist zwar nicht gefährlich, das Problem sind Spaziergänge in Wäldern.


Kommentare:
Loerst12. 11. 2025 01:06:55
Idee war, Seitengrat der Karavanke von Kopišče näher zu betrachten, über Srednji vrh zu Weißen Wänden (Schöner Gipfel). Projekt erwies sich etwas zeitaufwendiger als anfangs aussah, aber wahrscheinlich teils mein Fehler, hab nicht immer beste Richtung getroffen, Folge mehr Gestrüpplabyrinth als nötig. Na ja, passiert.

Parken vor Jagdhütte Železnica, echte Winterbedingungen dort, während Südhänge nur herrliches Sonne. Aber na ja, ich geh nicht hin. nasmeh Gratanfang bei Kopišče, führt weniger deutlicher aber schöner Pfad hin, Gipfel freigeschnitten, bietet tolle Ausblicke. Auch weiter Grat zu Srednji vrh spür ich Pfad, unsicher.. Jagd- oder Wildpfad? Wenn er irgendwo in drei nette Direkte über Felsenstufe abbiegt, hab Antwort und mach weiter auf eigene Faust, wie ich's kenne. Irgendwo vorm Gipfel auf geschnittenes Gebüsch und Pfad gestoßen, am Srednji vrh überrascht mich Kasten mit Buch. Vielleicht doch nicht so selten besucht? Obwohl Einträge gerade eine Seite in zwei Jahren... Weg weiter über ganzen Grat, aber stellenweise stark zugewachsen und beim Abbiegen nördl. ins Schnee verliere ihn mehrmals. Paar Stellen kurze Umgehung Felsstufen, keine Tech, nur zeitintensiv.

Am Ende am Schönen Gipfel (aka Weiße Wände), toller Aussichtspunkt. Spät gestartet und zu lange gekämpft, Tage kurz, kürze Plan und lass Trupejevo poldne für später, Straßenschlurfen zum Auto und Ende.
Loerst21. 10. 2025 22:35:30
Plešivec ist technisch leichter Gipfel und wenn die Idee ist am Pfad zu bleiben, auch Orientierung wenigstens bei gutem Wetter keine besonderen Probleme. Sammelt sich aber ganz schön Höhenmeter an.

Parke unten bei Soča, dann hoch der Mulattiera. Die ist wirklich lang (ca. 8 km bis Jagdhütte), aber sehr schnell und bequem, nimmt nicht zu viel Energie.

Von der Hütte hoch führt ein solide getretener Pfad, auf dem noch stellenweise verblasste Markierungsreste sichtbar. Irgendwo dazwischen teilt sich der Pfad und statt links (Trentski Pelc) biege ich scharf rechts ab (Plešivec). Wo der Pfad im Gras verschwindet helfen mir viele Steinmänner, drum repariere ich sie unterwegs und lege jedem noch einen Stein dazu.

Ausblicke oben sind sehr schön, aber bald wird's mir dort kalt, deswegen drehe ich schnell um und zurück gleichem Weg. Unterwegs springe ich noch auf Gipfel Glava und schlendere zur Planina Berebica (manchmal Verevica oder Veverica), dann ist's schon so spät, dass Zeit runterzugehen ist.
Loerst5. 10. 2025 21:10:33
@Trobec Zuerst Entschuldigung für die (sehr) verspätete Antwort. In den letzten Wochen war ich nicht Herr meiner Zeit, und auf dem Forum versinkt das Thema schnell in der Tiefe.

Die Daten auf MaPZS basieren (noch) nicht auf Lidar. PZS hat zwar alle Daten, inklusive Lidar-Verarbeitung, aber das ist noch nicht auf den Karten angekommen, weil das nicht so einfach ist. Wird aber, früher oder später. PlanGIS (interne Version von MaPZS) hat bereits Lidar-Höhen und -Sättel als einen der Layer. Der Unterschied zwischen MaPZS und einzelnen Karten liegt darin, dass sie aus verschiedenen Quellen stammen und sich daher auch untereinander unterscheiden. Auch "offizielle Höhen" sind an manchen Stellen Jahrzehnte alt, gemessen mit der damals verfügbaren Technik, nach den damaligen Standards. Und da es in vielen Fällen schwer zugängliche Punkte sind (nicht unbedingt technisch schwierig, sondern eher im Sinne, dass es schwer ist, einen Theodolit durch die Alpen zu schleppen, ganz zu schweigen von der Motivation für so eine Tat nasmeh ), hat sich niemand je bemüßigt gefühlt, sie zu überprüfen.

Lidar-Höhen unterscheiden sich oft von OpenTopo und ähnlichen Karten. Über den Daumen würde ich sagen, dass nur etwa die Hälfte der Höhen korrekt ist, und weitere 30% im Bereich +-1 m, was sagen wir, etwa gleich ist.

Oder anders gesagt: Jeder fünfte Gipfel hat auf den Karten merklich falsche Daten. Es gibt 4 Arten von Fehlern:

- Höhe stimmt nicht (meistens um ein paar m, aber es gibt Fälle mit Dutzenden m Unterschied)
- Lage stimmt nicht (offizielle Gipfel oft nicht am höchsten Punkt)
- Gipfel existiert in der Natur, aber nicht auf irgendeiner Karte (besonders im Mittelgebirge, z.B. auf der Snežniška Planota, im Kočevski Rog... voll davon)
- Gipfel auf der Karte, aber in Wirklichkeit nicht existent (Aussichtspunkte, Enden von Graten, geographische Namen einiger Gebiete, die tatsächlich kein Gipfel sind usw.)

@lijaneja Vrh Nakla ist ein typisches solches Beispiel. Das ist eine Höhenkote mit genau 2000 m Höhe und nur 14 m über dem Sattel und auf vielen Karten als Gipfel markiert. Liegt direkt am markierten Weg auf dem Rombon und der Aufstieg dauert eine Minute. Aber irgendwie hat es sich auf allen Listen festgesetzt und da es cooler klingt, z.B. 5 Gipfel in einem Ausflug zu erobern statt nur einen, bleibt es dort.
Loerst4. 09. 2025 23:31:56
@Dvas Sag mir, was ein Gipfel ist, und ich sage dir, wie viele und welche es gibt.

Da es keine Definition dessen gibt, was ein Gipfel ist, gibt es auch keine einfache Antwort auf diese Frage. M&M sind Könige, aber beim Erstellen der Liste konnten sie sich nur auf die ihnen verfügbaren Karten stützen, und diese hatten und haben noch heute eine Menge Fehler. Ebenso gilt: Wenn eine Höhenlinie benannt ist, bedeutet das noch nicht, dass es ein Gipfel ist, und umgekehrt – wenn etwas auf der Karte keinen Namen hat, bedeutet das nicht, dass es nicht existiert.

Kürzlich wurde ganz Slowenien mit LIDAR-Technik mit einer Genauigkeit von +- 15 cm abgebildet, sodass die Daten heute verfügbar sind, aber sie sind noch nicht auf den Karten angekommen, weil dieser Prozess leider sehr langsam ist.

Wenn ich irgendwann Zeit finde, mache ich vielleicht eine vollständige (kohärente und geprüfte) Liste für die Freude der Gipfel-Sammler oder überrede vielleicht die PZS, das gemeinsam zu machen. Bis dahin nur eine schnelle Info, dass es im Kanin-Gebiet 7 Gipfel mit Prominenz (= Höhe über dem Sattel) +100 m gibt (Rombon, Velika Črnelska Špica, Lopa, Prestreljenik, Kanin, Vrh Laške Planje und Velika Baba) oder wenn du die Grenze auf Prominenz 30 m senkst (was wirklich das Minimum ist, damit nicht jeder Brocken ein "Gipfel" ist), gibt es auf slowenischer Seite rund 30 davon.

Was natürlich den Genuss und die Freude am Umherstreifen im Kanin, einer der schönsten Ecken unseres Landes, in keiner Weise mindert. Nur dass diese 5 Minuten, in denen du beiläufig Malo und Veliko Ušje sowie Vrh Police überquerst, vielleicht nicht ganz als Eroberung von drei Zweitausendern zählen.
Loerst28. 07. 2025 18:54:44
Dass alle normalen Zimmer auf Kredarica bis September voll sind, stimmt. Dass dort üblicherweise ein ganzer Zirkus herrscht und ein Nachdenken über den Sinn eines Besuchs in der Hochsaison lohnt, ebenfalls.

Vollkommen ausgebucht sind sie jedoch (noch) nicht - auf den Gemeinschaftslagern gibt es noch einige freie Plätze auch im August, vor allem unter der Woche, schau ins Reservierungssystem.
Loerst11. 07. 2025 13:33:03
Coffees Foto ist definitiv aus der Suhadolnik-Richtung, ich füge dir noch eine von der Route zur Kokrska Kočna bei, nur etwas höher, zum Grat hin ausgerichtet, der zu Na Križu führt.

Etwas Vorsicht ist nötig und nicht ganz für jeden, schwerer ist es aber doch nicht.
Loerst7. 07. 2025 13:58:48
Seit Langem hab ich den Wunsch Škrlatica zu besuchen, aber ehrlich gesagt macht mir die konditionelle Anstrengung etwas Sorgen, daher Frage - hätte es Sinn die Sache auf zwei Tage zu verlängern und ersten Tag zum Pogačnikov dom zu kommen und nächsten Tag zu Škrlatica, oder ist die Hütte schon so weit + noch ein paar extra Höhenmeter deswegen, dass es alles nur ziemlich verlängern würde, aber nicht besonders erleichtern?
Loerst23. 10. 2024 13:10:08
Ich habe eine Frage zur Route zum Vrh Planj (ok, nicht Mangart, aber daneben, hoffe ich werde verziehen).

Mit einem Kumpel würden wir vom Mangart-Wasserfall zum Vrh Planj spazieren. Und da wir lieber in der Natur als auf der Straße laufen, würden wir dem Pfad folgen, wie er auf der Karte eingezeichnet ist.

Dilemma: dieser Pfad ist auf der MaPZS-Karte, mit Markierung "schlecht ausgetretener Steig", aber auf keiner anderen Karte (na ja, noch zwei angeschaut).

Frage: existiert der Pfad, ist alles ok damit, oder ist er schon total zugewachsen? Kein Problem für uns durch Gebüsch zu dringen und ich verstehe, dass die Natur ihr Ding macht, würde aber nicht die kompletten 400 Höhenmeter durch Gestrüpp hämmern wollen.
Loerst30. 09. 2024 10:09:02
@rokeg Wenn du Gipfel sammelst, könnte dir die Webseite www.peakbagger.com interessant sein. Dort gibt es alle 828 slowenischen Gipfel mit Prominenz über 100 m (sagen wir, das ist die Grenze, wann etwas nach allen Kriterien "Gipfel" ist), und paar hundert andere Punkte (meist weniger prominente Gipfel). Großer Teil hat Höhen mit LIDAR verifiziert (was ein spezielles Thema ist, das seine eigene Diskussion haben könnte). Alle Gipfel nach GURS 8316, aber ihre Datenbank ist ziemlich unzuverlässig mit vielen Fehlern. Geht aber hier um alle Buckel ab Debelega Rtiča aufwärts, was aus Sicht von jemandem, der gerne in Hügel wandert, wahrscheinlich keinen Sinn macht.

Listen der Zweitausender sind aus mehreren Gründen problematisch. Der erste war schon gesagt - Leute stürmen dann auf irgendwelche Höhenpunkte und setzen sich über ihre Fähigkeiten hinaus aus, auch wenn es keinen Sinn macht. Vor allem wegen fehlender Definition, wann ein Punkt Gipfel ist, sind sie willkürlich zusammengestellt, und so gibt es da einen Haufen Nebergipfel, Höhenpunkte, geographische Gebiete...
Loerst5. 09. 2024 13:55:42
Ich schaue und klicke, finde aber keine Antwort - wenn ich abends (z.B. 21 Uhr) am Aljažev dom ankomme, übernachte, nächsten Tag rumlaufe und z.B. bis 19 Uhr zurück... ist das parktechnisch ein Tag (weniger als 24 Std.) oder zwei Tage (zwei Kalendertage)?
Loerst19. 04. 2024 13:32:54
Ich war Sonntag da und keine Narzissen, Pflanzen haben nicht mal Knospen gebildet, also bis Blüte wahrscheinlich noch weit.

Es gab andere Blumenarten, aber was das ist, musst du selbst rausfinden, leider kenne ich mich da gar nicht aus. nasmeh
Loerst15. 02. 2024 15:44:47
Von turbo-alltäglichem Job-Trubel verbrannt und dringend nach lieber Ruhe bedürftig, nahm ich mir am Mittwoch einen Urlaubstag. Da Veliki Selišnik relativ nah ist und ich noch nie dort war, schien er geeignetes Ziel.

Start am Rudno polje, Parkplatz praktisch leer. Anfangsstraße stark vereist, später zum Viševnik ist der Weg eine gepackte Autobahn. An der Kreuzung unter der Scharte abbiegen rechts, wo außer Spuren von jemandem mit Schneeschuhen nichts betreten war. Ich spaziere um Viševnik herum und sehe gelegentlich Markierungen, aber der Weg ist komplett unter Schnee. Vorbei am Srenjsko jezerce zuerst zum Draški rob, daraus weiter zum Veliki und noch weiter zum Srednji Selišnik und vorbei am Mali Selišnik weglos etwas auf eigene Faust ins Tal. Wegen relativ wenig Schnee war der Weg sicher, sonst sahen die Hänge recht lawinenanfällig aus. Ich mit Steigeisen, ging OK, aber mit Schneeschuhen oder Skiern wahrscheinlich leichter und schneller.
Loerst4. 10. 2023 11:18:44
Darinka - erstmal Glückwunsch zu dem schönen Ausflug und coolen Fotos!

Du schreibst, dass "ihr einen anderen Weg bis unter Zjabci gegangen seid". Ist das auch mit dem Auto gemeint (aber wo dann, da gibt's dort nur eine Straße?) oder im Sinne, dass ihr einfach zu Fuß schon ab Soča gegangen seid?
Loerst29. 09. 2023 17:55:06
Die Straße ist ziemlich schlecht in Schuss, aber mit gehöriger Vorsicht prinzipiell auch mit normalem Stadtauto ohne Pannen befahrbar, was nicht heißt, dass nicht viele mit "Verbesserung" des Unterwagens davonkommen. Besitzer höherer Autos (nicht zwingend 4x4, nur höher) haben deutlichen Vorteil.
Loerst31. 07. 2023 21:45:42
Am Freitag war ich auf Štruca und Skuta. Ausgangspunkt bei Suhadolnik. Früher sind manche trotz Schild weiter auf der Forststraße gefahren, aber ein Wildbach hat sie zwischendurch zerstört, also nicht mehr möglich. Schon am Anfang treffe ich einen jungen Kerl aus Kočna, der sagt, es hat 4 Stunden bergauf und -ab genommen. Er ist wirklich wie eine Rakete geflogen. Von Cojzova koča über Mala vratca zum Biwak unter Grintovec und dann über Velike pode am Dolgi hrbet vorbei. Beim Aufstieg zum Grat braucht man etwas Vorsicht, aber insgesamt ist der ganze Weg in gutem Zustand und hervorragend markiert. Štruca-Gipfel ist praktisch auf dem Weg, auf Skuta haben sich einige von beiden Seiten versammelt.

Langer und anstrengender Tour - ca. 1.800 m Höhenmeter bis Tagesende angesammelt - aber definitiv unter den schönsten in unseren Bergen. Nächstes Mal auch über Dolgi hrbet.
         
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