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Jernej968 / Neueste Beiträge

Jernej968 - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
Jernej96813. 08. 2025 11:07:28
Wo könnte ich einen verlässlichen Artikel oder Literatur oder Karte finden, wo die genauen Grenzen der Julischen Alpen beschrieben sind? Ist die Fachwelt sich überhaupt einig über diese Abgrenzung und existiert eine genaue Grenze überhaupt?
Kommentare:
Jernej9684. 03. 2026 12:07:10
Nach vielen Jahren bin ich wieder zu den Muzci aufgebrochen (27/28.2.2026). Erstmals unter Winterbedingungen. Auf dem bekannten Weg Nr. 737 aus dem oberen Tersktal (Valle Musi) vorbei am Bivacco Dino Brollo.
Wegen der schneereichen, wetterbedingten und lawinengefährdeten Verhältnisse wollte ich den Alleinaufstieg und -abstieg im oberen Teil morgens machen, daher war die Übernachtung im Bivacco selbstverständlich.
Den Aufstieg zum Bivacco begann ich bei Sonnenuntergang. Ich betrat den Schnee in der charakteristischen grasbewachsenen Mulde in 1350 m Höhe. Die Schneedecke erreicht schnell eine Tiefe von einem Meter. Die obere Schicht ist härter, trägt aber kein menschliches Gewicht. Darunter ist der Schnee weich und nass. Das Gehen zum Bivacco durch den Schnee ist anstrengend und zeitaufwendig. Im Wald waren die Markierungen eine große Hilfe. Die rot-weißen Marken an den Baumstämmen waren im Schein der Stirnlampe schon von Weitem gut sichtbar. Oberhalb der Waldgrenze gab es keine Markierungen mehr, die Landschaft war mit dickem Schnee bedeckt. Glücklicherweise war das Bivacco nicht mehr weit, und für den letzten Teil half ich mir mit dem Garmin bei der Orientierung. Der Aufstieg zum Bivacco dauerte mit allen Abenteuern 5 Stunden. Die Nacht war klar, aber warm. Die Temperatur blieb über null, doch durch Strahlung und trockene Luft fror der Schnee bis morgens schön zu. Morgens starte ich vor Sonnenaufgang. Vom Bivacco an ist der Grat dick mit Schnee bedeckt, das Geröll liegt vollständig unter Schnee, Steigeisen sind nötig. Die untere Hälfte des gesicherten Gipfelwegs ist trocken, daher lege ich die Steigeisen am Anfang des gesicherten Teils ab. Gegen den Gipfel, wo das Gelände sich leicht abflacht, treffe ich wieder auf Schnee. Da die Drahtseile unter Schnee liegen, grabe ich Tritte mit dem Eispickel aus. Der Gipfel bot außergewöhnliche Ausblicke in alle Richtungen. Es wehte kein Wind, und es wäre schön gewesen, eine Stunde hier oben zu sitzen, aber die Sonne stieg unbarmherzig und weichte den Schnee auf. Schnell begann ich mit dem Abstieg. Bald unter dem Bivacco versank ich beim Querung bis zur Hüfte und wiederholte die Mühen des Vorabends bis zum charakteristischen Sattel, von wo der Weg in den Wald absteigt. Mit jedem Schritt wuchs die Erleichterung, bis ich wieder auf Trockenes trat und steil zum Ausgangspunkt abstieg.
Auf jeden Fall eine Tour, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird.
Jernej96811. 08. 2025 08:14:53
Sehr ähnliche Tour wie Vorgänger beschrieben, gestern mit Sohn gemacht, nur dass wir bereits Vorabend auf Hoher Vrbanova Špica ankamen. Unterschied nur früher vom Cmir ins Tal abgestiegen (10 Min vom Gipfel zurück auf markiertem Pfad). Richtung mit Steinmännchen angedeutet und hauptsächlich durch Gras mit Schutt absteigend, links halten bis Ausstiegs-Schuttkegel, dort auf üblichen Talweg. Bei Wiederholung lieber nach Vrata absteigen, Rückweg nach Kot über Požgana Mlinarica zu mühsam. Nicht wegen extra 250m Anstieg. Allein Gratkamm 3 Stunden. Weg schon stark mit Buschwerk zugewachsen und gezackter überwucherter Grat lästig. Abstieg vom Grat nach Kot auf schönem Wildpfad.
Jernej96811. 08. 2025 08:14:48
Sehr ähnliche Tour wie Vorgänger beschrieben, gestern mit Sohn gemacht, nur dass wir bereits Vorabend auf Hoher Vrbanova Špica ankamen. Unterschied nur früher vom Cmir ins Tal abgestiegen (10 Min vom Gipfel zurück auf markiertem Pfad). Richtung mit Steinmännchen angedeutet und hauptsächlich durch Gras mit Schutt absteigend, links halten bis Ausstiegs-Schuttkegel, dort auf üblichen Talweg. Bei Wiederholung lieber nach Vrata absteigen, Rückweg nach Kot über Požgana Mlinarica zu mühsam. Nicht wegen extra 250m Anstieg. Allein Gratkamm 3 Stunden. Weg schon stark mit Buschwerk zugewachsen und gezackter überwucherter Grat lästig. Abstieg vom Grat nach Kot auf schönem Wildpfad.
Jernej9683. 06. 2025 16:19:30
Trentski Pelc haben wir mit einem Kollegen diesen Sonntag, 1.6.2025 besucht. Start bei Galerie Berebica und Rückkehr auf demselben Weg.
Der angekündigte Südwestwind hat mich motiviert, die Ankunft am Gipfel früher zu planen. Bis zum Ende der Militärstraße sind wir mit dem Rad gefahren. Die Straße ist in ausgezeichnetem Zustand, ziemlich radfreundlich auch für Reifen mit glatterem Profil. Etwas rauer nur ganz am Anfang. Der Steig weiter von der Jägerhütte zum Einstiegsgraben über dem Schuttfeld ist ziemlich markiert und größtenteils normal nachvollziehbar. Die Spur bricht unter dem Schutt selbst ab, wo man geradeaus zur Schneeflecke links vom Schutt weitergeht und darüber auf steiles Gras steigt, wo wir wieder markierte Tritte sehen. Dort biegt die Spur rechts ab und in wenigen Minuten sind wir am Einstiegsgraben. Der Graben ist trocken und normal passierbar. Auch der Felsstep unter dem Gipfel ist komplett trocken.
Auf dem Rückweg haben wir noch den Einheimischen Lojze besucht, der sich über jeden gutmütigen Menschen freut, den der Weg zu diesen einsamen Trentagipfeln führt.
Jernej96818. 01. 2025 22:16:33
Ich weiß, das ist kein Sprachwinkel, aber diese berühmten "le laste" erinnern mich an unsere "lašte", die Felsbänder bedeuten. Zufall? Alpinist und Linguist Dr. Henrik Tuma hat im weiteren Alpenraum viele slowenische (slawische) Ortsnamen entdeckt auch weit vom heutigen slowenischen Sprachgebiet.
Ich selbst bin auf diesen Lašte am Antelao noch vor dem Einsturz gelaufen, als sie noch ganz waren, aber nicht weniger steil. Auch Bivacco Piero Cosi (3111m), in dem ich übernachtet habe, gibt's nicht mehr. Beim Lesen all dieser Beschreibungen lockt es mich, Antelao wieder zu besuchen.
Jernej96823. 10. 2024 14:32:50
Im Tal unter dem Bivak, auf ca. 2000m Höhe, liegen verschiedene Überreste, darunter eine Bombe (auf dem Bild). Vielleicht kennt jemand die historischen Geschehnisse darum?
Jernej9687. 10. 2024 08:18:28
Gestern Rundtour von Rudno polje über Kačji rob zum Srenjski Sattel, Abfahrt nach Jezerca und zurück zum Ausgangspunkt. Schnee auf Weg ab 1600m, dann Schneehöhe steigt mit Höhe. Schnee eher südlich und weich. Bei 1800m beim Gehen 30 cm Einsinken. Auf letztem Hang unter Sattel bis über Knie. Von steilen Südhängen des Mali Draški vrh noch kleine Lawinen, Hauptmasse direkt nach Schneefall abgegangen.
Jernej96830. 07. 2024 09:39:14
Lijaneja, einverstanden. Auch nur mit schmutzigen Hosen würde es gehen.nasmeh
Jernej96829. 07. 2024 16:21:39
Mit Sohn sind wir am 27.7.2024 über Kotovo sedlo auf den Gipfel gestiegen, Abstieg über Jalovška škrbina zurück nach Tamar. Weg über Kotovo sedlo ist purer Genuss. Abwechslungsreich, in spannender Umgebung, mit Ausblicken und Kletter-Akzent im oberen Teil. Weg komplett trocken. Abstieg zur Jalovška škrbina ohne Besonderheiten. Nur paar leichte Schritte im Schnee. Gesicherter Teil von Jalovška škrbina zum Gletscher ist offiziell gesperrt. Gerade am Ende, kurz vor Ausstieg aus Wand auf Schuttfeld ist ein herausgerissener Haken, was sicheren Ausstieg erschwert. Etwas freies Klettern nötig. Zusätzliches Problem ist Schnee im Gletscher, den man queren muss, da gesicherter Weg am gegenüberliegenden Gletscherwall weitergeht. Schnee-Höhe hier aktuell über 3m, engste Stelle ca. 1m breit. Wir haben uns durch natürlichen Tunnel unter Schnee mit Pickeln zur anderen Seite durchgekämpft. Steigeisen nicht nötig. Weiterer Abstieg über bekanntes Schuttfeld zurück am Dom in Tamar vorbei und weiter zu Sprungschanzen.
Jernej96819. 07. 2024 10:53:56
Herzlichen Glückwunsch an Heavy bull zur geschaffenen Tour, vor allem zur anschaulichen Darstellung der Schlüsselpassagen. Mit meinem Sohn sind wir am 11.5.2024 den beschriebenen Weg nur bis Srebrnjak gestiegen (und zurück auf demselben Weg - siehe Srebrnjak Forum). Aber bei der Salzlecke haben wir die rechte Richtung gewählt, die zu großen Steigungen führt. Auf Bild 9 zeigst du die linke Variante und ich bin neugierig, ob sie etwas leichter als die rechte ist.
Jernej96821. 06. 2024 06:37:58
Diese einsamen Winkel der Julier haben auch mich angezogen. Die Tour habe ich am 18/19.6.2024 gemacht. Auf Strma Peč bin ich aus dem Dunja-Tal gestiegen, abgestiegen auf Planina Pecol. Übernachtet habe ich im Bivacco CAI Cividale. Den Dunja-Bach habe ich etwas oberhalb der alten Brücke durchwatet - Wasser etwa knietief. Der Steig durch den Buchenwald zum Bivacco ist sehr steil, Markierungen an Bäumen sehr hilfreich, da die Spur oft blättrig verdeckt ist. In letzter Zeit gehen nicht viele da oben hin. Wasser zum Bivacco muss man nicht schleppen (900 Höhenmeter!), 2 Minuten davor ist eine Quelle, die jetzt zu einem richtigen Bach wird. Auch weiter zum Einstieg der Klettersteig kreuzt man mehrere Bäche, weiß nicht, ob da im Sommer ständig Wasser ist. Bivacco ist vorbildlich gepflegt, Kissen bequem. Letzter und einziger Eintrag dieses Jahres vor einem Monat. 2023 nur 10 Einträge, die meisten haben nicht übernachtet.
Der Weg vom Bivacco zum Einstieg Norina war für mich der anspruchsvollste Teil der ganzen Tour. Der Weg ist stellenweise schwer nachzuverfolgen, Markierungen selten. Musste zwei große Schneefelder queren, Schnee erfordert Winterausrüstung. Der schwierigste Teil der Via ferrata für mich war die anfängliche senkrechte Wand ohne richtige Tritte, besonders in Winterstiefeln. Danach wird die Ferrata damenhafter, mit Klammern und gehauenen Stufen. Blicke in die Tiefe und zur nahen Zabuš-Wand atemberaubend. Grasige Plateaus auf der Südseite voller Blumen und Aufstieg zum Gipfel Strma Peč pure Entspannung. Rückweg durch die Vandul-Scharte nach Pecol, wo mich das Rad im Wald erwartete. Damit durch das Reklanska-Tal nach Kluž und vorbei an Dunja zum Auto.
Eine Tour, die starken Eindruck hinterlässt.
Jernej96815. 06. 2024 07:41:55
Ab heute Tagesparkgebühr bei Aljažev-Hütte 25 Eur/Tag. Behörden rechtfertigen es mit gratis Bus in die Vrata-Tal in Sommersaison 15.6. bis 15.9.
Und außerhalb der Saison, kein Bus? Wie viel kostet Parken dann?
Jernej96812. 05. 2024 19:58:27
Gestern (11.5.2024) haben mein Sohn und ich einen Frühlingsaufstieg auf Srebrnjak gemacht. Tipps aus früheren Beiträgen auf diesem Forum waren uns eine große Hilfe, daher danke an alle für die Beschreibungen.
Die Straße haben wir bei der "berühmten" 20. Kehre verlassen und versucht, dem Pfad durch den Wald zu folgen, solange es ging, dann am linken Rand des Schuttfelds hoch zu einem querlaufenden Wildweg, der uns zum Sattel bei Česnu (oder wie dort der richtige Name ist) brachte, wo wir eine Herde Gämsen aufscheuchten. Von hier wird der Aufstieg interessanter, da Orientierungspunkte am Horizont fehlen und der Gipfel wegen der starken Neigungen von hier nicht sichtbar ist. Weiter stiegen wir im trentischen Stil leicht rechts und hoch. Rechts von uns war eine ausgeprägte Rinne. Auf diesem Abschnitt war die Steilheit die größte auf dem ganzen Weg. Dann höher links auf ein schönes Aussichts-Sättelchen (Höhe ca. 1700m). Von dort sahen wir die Szene vom ersten der drei Fotos des Users dprapr (13.8.2013) und folgten etwa der vorgeschlagenen Richtung. Das brachte uns zum zweiten Aussichts-Sättel auf 1860m. Von dort war schon gut die schöne grasige Rampe sichtbar, die bei ca. 1950m beginnt und schön zum Gipfel führt. Der Weg war komplett trocken, Gras trocken. Die grasigen Hänge schmücken Enziane, Murmeltiere und andere blaue und gelbe Blümchen.
Der Tag war sonnig, gelegentlich verdeckten Wolken die Sonne, aber sie waren über den Julier-Gipfeln. Die Ausblicke vom Srebrnjak sind so schön, dass man sich nicht leicht zum Abstieg ins Tal entschließt. Als wäre man im Zentrum der Julischen Alpen. Der atemberaubende Blick über die Nordwand vermittelt ein Gefühl reiner Vertikale.
Abgestiegen sind wir auf dem Aufstiegsweg. Der Eispickel war auf dem Rückweg in diesen Steilheiten sehr nützlich. Es ist wohl überflüssig zu betonen, dass wir keine Menschenseele getroffen haben. Sogar auf der Hauptstraße im Trentatal war sehr wenig Verkehr.
Jernej96828. 08. 2023 11:04:17
Mir scheint es auch nicht richtig, dass jemand aus eigenem Antrieb historische Überreste zerstört/verändert. Offensichtlich war die Zerstörung des Objekts auch im Interesse anderer, sonst stelle ich mir nicht vor, dass sie das einem Einzelnen erlauben würden.
Jernej96829. 10. 2022 22:46:00
Uroš, gratuliere zum Jubiläum. Mich interessiert, ob die Sicherungen auf dem Weg Kredarica - Triglav noch irgendwo mit Schnee bedeckt sind.
         
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