Ich stimme @dprapr voll und ganz zu, SPP ist überhaupt kein Maßstab, obwohl ich vor langer Zeit mal dieses Transversalheft hatte, stört es mich nicht, wenn ich es nie wiederfinde. 50 Tage in Bergen oder 50 Aufstiege ist sehr, sehr wenig, aber jeder wie Drago schrieb nach Möglichkeiten und Fähigkeiten. Es ist aber wahr, dass nur die Menge vielfältiger Aufstiege, inklusive Winter, einen echten Bergsteiger macht, alle anderen bleiben auf dem Niveau des Sonntagswanderers, leider so ist es. Lesen von Führern, Karten anschauen, sich mit Beschreibungen vertraut machen hilft viel bei Vorbereitung, natürlich auch passende psychophysische Bereitschaft, Selbsterkenntnis und Wegkenntnis. Letztens sind einige Leute auf Bergwegen oder Wänden zusammengebrochen, was zeigt, dass Leute sich überschätzen, dazu kommen extreme Temperaturen, Konditionsmangel, falsche Ernährung und zu wenig Flüssigkeit und dann ist die Lösung nur Anruf 112, aber das ist tatsächliche Fahrlässigkeit des Einzelnen oder Gruppenleiters, die sich nicht richtig auf die Tour vorbereitet haben. Wetter ist nicht ewig ideal, auch das hier nicht, man muss schattige Bereiche wählen, keinesfalls starten wo Sonne früh heizt oder wo wir der Hitze ständig ausgesetzt sind, also keine Gratkreuzungen, Ost- und Südhänge usw. Um richtig zu wählen, müssen wir die Berge auch geografisch kennen, was für manche schon wesentliches Problem ist. Kurz, Berge sind nicht ganz einfach, daher noch größere Vorbereitung nötig. Viel Erfolg allen in den nächsten Tagen in den Bergen.