Slowenische Almen in allen Jahreszeiten
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| ločanka26. 07. 2015 18:30:21 |
Ich vermisse Streifzüge um die Tolmin Planinen. Ich denke, das wäre ein sehr schöner und interessanter Bericht!
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| velkavrh26. 07. 2015 19:17:39 |
Über den Vršič bin ich dieses Jahr noch nicht gefahren. Vielleicht gegen Herbst.
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| velkavrh7. 08. 2015 04:02:46 |
Ich streife gar nicht um die Planinen herum. Meine Wege bewegen sich diesen Sommer meist über 2000m. Trotzdem war ich diese Woche auf Planina Zgornja Dolga Njiva. Es gibt mehrere Planinen Dolgih Njiv. Es handelt sich um reine Weiden, wo im Sommer Rinder und auch Pferde weiden. Sie ist die logische Fortsetzung der Planina Spodnja Dolga Njiva, wo eine riesige Planšarija vom offenen Typ mit viel Besuch ist. Man erreicht sie von Tržič nach Jelendol und dann geradeaus auf Makadam bis zum letzten Parkplatz vor Planina Spodnja Dolga Njiva. Dann spaziert man nur noch vorbei an der Planšarija. Der Weg verläuft oberhalb der Planšarija leicht bergan und schon auf den weiten Weiden von Zgornja Dolga Njiva. Das Gelände ebnet sich hier irgendwie aus, die Weide ist gut. Mitten durch fließt sogar ein Mini-Quell. Die Planina ist eingezäunt und hoch oben zum Ausgangspunkt für Tolsta Košuta oder den geologisch geschützten Weg Meli Košuta. Den geologischen Weg lohnt es sich zu besuchen. Der Weg ist hervorragend gesichert. Am Ende des Weges wartet sogar ein Ruheplatz mit Tafeln und Besucherbuch. Von der Planina linksseitig verläuft auch der obere Weg zum Košutnikov Turn. Das ist ein außergewöhnlich schöner Panoramasteig, den ich unbedingt empfehle.
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| velkavrh30. 08. 2015 08:06:23 |
Endlich habe ich eine Planina namens Dolge Njive besucht. Es ist eine kleine Alm unter dem Zaplate-Grat genauer gesagt irgendwo dazwischen unten zwischen Cjanovca und Srednji vrh. Der einfachste Weg dorthin ist von Mač zum Hudičev boršt und dann von dort auf dem markierten Weg zum Srednji vrh. Dieser Weg führt uns direkt zur Alm. Auf der Alm steht eine kleine Hirtenhütte. Die Alm ist nicht groß. In diesem Jahr habe ich hier eine Herde Schafe gesehen. Es wurde eine Rodung Richtung Hudičev boršt gemacht. Irgendwie geht von der Mitte der Alm ein direkter markierter Weg zum Srednji vrh. Man kann aber auch weiter auf der Alm rechts zum Mačensko sedlo gehen-auch markiert.
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| Mrki1. 09. 2015 21:18:05 |
Die Alm Dolga Njiva ist gar nicht so klein, da sie fast einen Kilometer lang ist und in die Hänge von Srednji vrh, Lanež und Mali Grintovec reicht. Die Hirtenhütte ist eine Wochenendhütte. Die Alm hat aber keine direkte Verbindung zum Mačensko sedlo, das auf der anderen Seite des Lanež-Grats zwischen Mali Grintovec und Bašeljski vrh liegt.
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| velkavrh2. 09. 2015 18:16:32 |
Danke für die genaue Erklärung!
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| velkavrh3. 10. 2015 19:47:03 |
Von der Alm Rzenik steigen wir zur Alm Dol ab. Hier stehen nur drei Gebäude. Zwei scheinen nur als Freizeitobjekte genutzt zu werden. Eins ist in der Funktion der Alm. Es ist eine lebende Alm - im Sommer weiden sie hier.
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| zlatica4. 10. 2015 10:35:16 |
Branko, ich sehe, dass du diesmal mehr in meinem Bergsteigergebiet unterwegs warst und uns wieder zwei schöne Almen vorgestellt hast. Du untersuchst die Almen in unserer Bergwelt ziemlich systematisch und präsentierst sie uns interessant. Ich muss sagen, dass du mir so einige sympathisch gemacht hast, da ich früher mehr von Gipfeln begeistert war als von Almen, jetzt aber richtet sich meine Aufmerksamkeit schon gerne auch auf diese schönen Almflächen. Was die Literatur von J. Mlakar betrifft, nimm vielleicht mal eines seiner Bücher in die Hand, da er ein sehr witziger und unterhaltsamer Schriftsteller war und sein Herr Trebušnik und die Geschichten damit haben mich in der Jugend erfreut. lp 
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| velkavrh4. 10. 2015 19:14:14 |
Ja, jetzt kommen die niedrigeren Touren mit Almen dran, sofern der Schnee nicht zu früh fällt.
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| velkavrh10. 10. 2015 12:41:32 |
Endlich stelle ich als letzte meine liebste Krvavec-Alm vor - Dolgo Njivo. Es gibt einige Almen mit diesem Namen in unseren Bergen. Am einfachsten zu besuchen ist sie, wenn wir nach Krvavec zum Parkplatz bei der Alm Jezerce fahren. Wir können auch höher fahren, aber zahlen Maut. Von hier spazieren wir zur Kriška planina und dann führt uns der markierte Pfad oberhalb der Alm zum Hotel auf dem Krvavec. Dort ist auch die bekannte Plečnik-Kapelle Marija Snežna. Oberhalb der Kapelle sehen wir die schöne GRS-Hütte und den Fernsehturm. Dann gehen wir auf der Straße zum Razor-Sattel. Oberhalb des Sattels sehen wir Veliki Zvoh. Hier weist uns das Schild auf den markierten Weg links zur Alm. Bald verlassen wir das Skigebiet und steigen auf einem angenehmen Pfad zur Alm ab. Ganz schnell sind wir am Anfang der Alm. Links erblicken wir die Ruinen der alten Siedlung der alten Hirten der schönen Alm. Hier haben Archäologen geforscht und bewiesen, dass die Alm vor Jahrhunderten genutzt wurde. Hinter den Ruinen sehe ich eine Höhle. Speläologen haben die Höhle erforscht. Man kann hineinkriechen und sogar höher in den Ruinen herauskommen. Auf dem Rückweg habe ich hier drei Speläologen getroffen, die mir das erzählten. Dann rechts sehen wir Schilder und stellen fest, dass man von hier oben aus Kokra kommt. Dieser Weg ist lang, teilweise mit Drahtseilen gesichert. Auf diesem Weg haben sie Vieh zum Weiden hochgetrieben. In den letzten Jahren beobachte ich, dass hier eine kleine Herde Pferde und Schafe weidet. Das belegen auch die frischen Hinterlassenschaften dieser Tiere. Wir setzen den Spaziergang über diese grüne Ebene fort und erblicken die einzige Hirtenhütte auf der Alm, die leider in schlechtem Zustand ist-leider. Das Dach des angrenzenden Stalles ist schon lange eingestürzt. Auf der rechten Seite finden wir dann die Tränke für das Vieh. Derzeit ist das Wasser abgestellt. Ich denke, dass auf dem gesamten Krvavec-Gebiet dies der einzige Quell ist, wo den ganzen Sommer klares Wasser fließt. Von der Tränke links sehen wir eine kleine Blockhütte, die auch verlassen wirkt. Ein Fensterladen klapperte im Wind. Auf dem Boden sah ich zerbrochenes Glas. Am Ende der Alm auf der linken Seite verlassen wir die Alm und gehen Richtung Kalski greben oder Vrh Korena. Zur Alm kommt man auch über Veliki Zvoh, über den Jež-Grat, vorbei am Vrh Korena und unten am Wegkreuz links zur Alm abbiegen.
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| lino14. 10. 2015 20:43:27 |
Velkavrh, kurz - schöne Alm, etwas einsam, schöne Fotos. Danke! Aber zwei Sätze stören mich ein bisschen, die sich logisch ausschließen. "Dieser Weg ist lang, zwischendrin ist er auch mit Drahtseilen gesichert. Auf diesem Weg haben sie Vieh hoch zum Weiden geführt."
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| velkavrh15. 10. 2015 10:41:32 |
Ich bin vor einigen Jahren diesen Weg von Kokra zur Alm Dolge Njive gegangen und kenne ihn. Damals bin ich direkt von der Kirche in Kokra gestartet. Es geht nur um einen kurzen Abschnitt, der mit zwei Seilgruppen gesichert ist. Dieser Weg wird hier auch als einer der Anstiege zur Alm beschrieben. Jeden Sommer sehe ich hier Pferde weiden. Wem sie gehören und wie sie sie hochbringen weiß ich nicht. Rinder habe ich hier sicher schon über zehn Jahre nicht mehr gesehen - weiß nicht genau wann das letzte Mal. Ich erinnere mich aber an eine alte Hirtin, die hier vor etwa 25 Jahren Kühe weidete. Sicher haben sie das Rindvieh aus Kokra auf diesem Weg hochgebracht. Wahrscheinlich gab es vor Jahrzehnten keine Drahtseile. Sie wurden für die Sicherheit der Wanderer angebracht. Jetzt gegen den Winter werde ich mich auf die Almen am Jezersko konzentrieren, die ich größtenteils noch nicht gesehen habe, und auf die restlichen Almen am Pokljuka. Ich kaufe Schneeschuhe und warte im Winter auf einen schönen sonnigen Tag.
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| lino15. 10. 2015 13:46:52 |
Velkavrh, der Beschreibung hat mich gestört, dass der Weg mit Stahlseilen gesichert ist. Wie ist dann die Sicherheit für Rinder und Pferde? Danke für die freundliche Erklärung.
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| ana15. 10. 2015 21:14:35 |
Natürlich hat es dich verwirrt lino, weil Herr Velkavrh wieder Birnen und Äpfel in seinen Beschreibungen vermischt hat. Ejej Rinder und Pferde werden nach Krvavec auf der Straße gebracht, von dort ist Dolga njiva sogar für Elefanten zugänglich. Damit niemand ratet, ob das Militär sie mit Hubschrauber hochfliegt In der Zwischenzeit trieben sie früher wirklich aus Kokra Kleinvieh hoch zum Weiden, das umfasst nur Schafe und Ziegen, die locker auch dort hochsteigen, wo manchen Bergsteigern ein Seil für einen sicheren Schritt nötig ist.
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| velkavrh17. 10. 2015 16:57:30 |
Liebe Ana, um meine Angaben zu bestätigen, lies im Büchlein -Ich habe auf Krvavec Kühe gehütet- herausgegeben von der Theatergruppe Pod Stražo, Cerklje, 213-Zusammengestellt, vorbereitet und bearbeitet von Breda Žargaj und Mira Gerkman. Dort findest du alles zur Geschichte der Alpe Dolga njiva auf Krvavec. Hier wurden schon in der späten Antike geweidet. Es handelt sich um einen alten Hirtenpfad aus Kokra, den sie schon damals nutzten. Lies es einfach! Das letzte Rindvieh habe ich hier vor vielen Jahren gesehen-vielleicht 20 oder 25 Jahre her zusammen mit jener alten Sennerin. Wo sie es hochgetrieben haben, weiß ich wirklich nicht. In späteren Jahren bin ich hier nur auf eine Herde Pferde gestoßen. Dieses Jahr habe ich sie verpasst, sie waren aber da. Jeden Sommer sehe ich hier Schafe und auch Ziegen.
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| ana17. 10. 2015 20:48:13 |
Lieber velkavrh, sie weideten in der Antike. Aber Kleinvieh war schon damals Kleinvieh, auch wenn es lateinisch blökte. Wenn du dich schon auf Quellen berufst, dann wenigstens auf richtige und qualitativ hochwertige. Statt des Bulletins der Theatergruppe könntest du z.B. einen qualitativ hochwertigen Führer durch die Kamnische Alpen verwenden. Genau wie bei den Blümchen, wo du fremde Literatur für die Bestimmung nutzt und dann in unseren Bergen unbekannte Blumen entdeckst. Wir haben unsere eigenen guten Bücher. Bin ich unhöflich zu dir? Ja, und es ist mir etwas peinlich deswegen. Aber ich verstehe einfach nicht, warum du es nicht bist, weil du hartnäckig solche "Perlen" auf dem Forum verschleuderst und dich weder gute noch schlechte Kritik klüger macht.
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| velkavrh17. 10. 2015 21:39:29 |
In diesem Bulletin, wenn ich es so nennen darf, sind überall Quellen und Autoren angegeben. Das Bulletin ist kein bav bab, das jemand sich ausgedacht hat. Ansonsten gibt es in der Bibliothek genug Literatur zu diesem Thema, die man studieren kann. Übrigens habe ich gleich zehn Handbücher über Alpenblumen von verschiedenen Autoren. Natürlich sind die meisten Autoren Slowenen. Ich werde sie nicht auflisten.
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| GregorC18. 10. 2015 13:00:43 |
Es geht zwar nicht um diese Alm, sondern um die Planina Prevalo unter der Begunjščica. Vor Jahren habe ich oft geholfen, Vieh zur und von der Alm über die Straße von Draga vorbei an Planinca zu treiben. Die älteren Herren erzählten, wie sie früher das Vieh nach Prevalo durch die Luknja getrieben haben. Ich konnte das selbst kaum glauben und irgendwie geht es mir heute noch nicht in den Kopf.
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