Slowenische Almen in allen Jahreszeiten
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| velkavrh20. 10. 2015 18:23:46 |
Am Sonntag bin ich von Krma zur Kredarica gegangen. Der Weg führte mich auch über die Alm Zgornja Krma. Sie liegt am Fuße des Berges Kurica -2028m- vorbei an dem der Weg weiter zum Konjsko sedlo geht. Darauf befindet sich die vor Jahren fast vollständig renovierte Hirtensennerei Prgarca-1720m, wo im Sommer auch etwas angeboten wird. Vom Parkplatz hierher haben wir etwa zwei und eine halbe Stunde moderaten Gehens. Der Weg ist schön und fast nicht steil. In 1400m Höhe erreichen wir die schöne grasbewachsene Ebene Vrtača. Schon hier weiden im Sommer Kühe, nach zwanzig Minuten gelangen wir zum Malo polje, das zwar ausgedehnter als Vrtača ist, aber steiniger. Hier biegt der Weg links zu den Bohinjska vratca ab. Über diese kommen wir zum Vodnikov dom. Auf dem Malo polje stoßen wir auf eine Tränke. Derzeit fließt Wasser. In trockenen Sommern ist das Wasser abgestellt. Dann endlich erreichen wir die Alm Zgornja Krma, wo die schöne renovierte Hütte Prgarca-1720m ist. Im Sommer kann man hier sitzen und sich etwas ausruhen. Im Winter erfreut sogar ein Winterraum. Er bietet bescheidenen Schutz vor Schneelawinen. Über der Alm stoßen wir wieder auf eine Tränke mit Wasser. Etwas weiter ist eine Wegkreuzung. Links führt über Kurica zum Konjsko sedlo und weiter zur Planika. Rechts bringt uns ohne Abzweige zur Kredarica.
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| Mrki13. 01. 2016 17:00:59 |
Einige Bilder vom heutigen Spaziergang vom Parkplatz bei Poljana, vorbei am Valvasor zur Žirovniška und Zabreška Alm. Schöne Ausblicke, warmes Wetter, trockener Weg....
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| GregorC27. 01. 2016 13:30:52 |
Der genannte Stempel auf der Alm Pečana ist der Stempel der Ratitovec-Runde. Mehr zur Runde auf der Website des PD Železniki: http://www.pd-zelezniki.com/
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| gmirko27. 01. 2016 17:48:55 |
Halbe Stunde von Pečane liegt die Alm Klom, wo auch der Stempel der genannten Runde ist. Es gibt auch einen Stempel auf der Alm Osredek unter Krvavec...
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| velkavrh6. 07. 2016 12:45:36 |
Diesmal stelle ich die wenig bekannte Alm Balo vor, die im Gebiet Bavšica liegt und die wir kreuzen, wenn wir z.B. zum Gipfel Stadorja gehen. Start in Bavšica an der Wegkreuzung vor PUS Bavšica. An den Tafeln biegen wir links ab. Bald erreichen wir Wasser. Der Weg zur Alm ist nicht lang - in einer Stunde sind wir oben. Er ist markiert. Der Weg zum Weiler Logje ist breit, stellenweise von Steinmauern auf beiden Seiten umgeben. Auf der rechten Seite des Weges liegt das Gebiet Brdo. Auf diesem Weg transportierten sie früher mit Pferden alles Nötige in den Weiler für das Leben in den Hütten während der Almzeit. Hier steht noch heute die Franckina-Koča - steinernes Wohnhaus - vor dem Haus ein starker Quell. Die anderen Gebäude waren nur temporäre Stanzen, heute eher Freizeitobjekte. Ich habe mir nur die erste rechts angesehen, wo die Besitzer anwesend waren und mir die Geschichte von Logje und der Alm Balo erzählten. Dieser Weiler liegt in 843m Höhe. Hinter dem Weiler rechts liegt das Gebiet Bala bis zum Sattel Prevala in 1560m. Der Weg durch den Weiler verläuft über eine grasbewachsene Ebene, die höher teilweise in Schutt übergeht und in Buchenwald weitergeht. Vor der Alm Balo links liegt das Gebiet Prehod. Nach einer Stunde sind wir auf der Alm Bala -1181m. Wir sehen mehrere Ruinen links entlang des Weges. Nur Wände zwei Meter hoch sind sichtbar. Vorne ein riesiger Regenwassersammler. Hier gibt es kein Wasser und sie nutzten Regenwasser. Es gab zwei riesige Gebäude. Das neben dem Sammler, wo Wasser vom großen Dach hineinlief, war der Wohnteil mit schwarzer Küche. Hier hatten sie auch eine Käserei mit riesigem Kessel. Sie verarbeiteten örtliche Milch zu Käse und verkauften ihn im ganzen Tal. Andere Objekte waren Schafställe. Das gesamte Areal um die Gebäude war von Felsen - natürlichen Umzäunungen - umgeben, zu denen sie noch Steinmauern hinzufügten. Die Alm wurde um 1950 endgültig aufgegeben. Seitdem zerfallen die Objekte unaufhaltsam. Menschen halfen bei der Zerstörung. Heute ist es schwer hineinzuklettern, da Gestrüpp, Brennnesseln und hohes Kraut die Ruinen überwachsen. In den besten Zeiten vor hundert Jahren und mehr sollen Schafherden angeblich 800 erreicht haben - kaum glaublich. Die Schafe weideten im gesamten Bala-Gebiet. Die Alm bzw. ihr Wohnteil wirkt etwas leblos, da sie im unteren linken Teil zwischen hohen Blöcken und Felsen liegt. Das erste lebendige Wasser ist dann bei der Jagdhütte in 1290m. Sie holten es von dort zum Trinken. Leider verwildert das Bala-Gebiet stark. Höher im Lanževice-Gebiet trafen wir aber noch welche.
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| miri6. 07. 2016 14:26:35 |
Bild 12, weiß nicht ob das ein Überhang
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| mirank6. 07. 2016 14:54:19 |
Das große Sennereigebäude hatte Mitte der 80er noch ein Dach. Als ich damals von Jalovec dort abstieg, blieben mir am meisten im Gedächtnis die Stille, bunte Kiesel in der Lanževica-Weiher unter Brežice und der traurige Anblick des verlassenen Logja...
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| velkavrh7. 07. 2016 11:38:10 |
Von Zg. Bavšica erreichen wir auch die wenig bekannte Alm Zabukovec. Wir gehen direkt am PUC vorbei und laufen entlang der Schlucht des Šumnik-Baches, der höher in der Schlucht recht wasserreich ist und schöne Wasserfälle bildet, aber versickert und in Zg. Bavšica wieder austritt. Zur Alm vom Start eine Stunde Gehzeit. Alm in 1346m. Auf der Alm Jagdhütte. Hier starker Brunnen. Alm gibt keinen Eindruck einer Weidealm. Scheint stark zugewuchert.
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| mirank7. 07. 2016 15:37:28 |
Soweit ich weiß ist das die Alm Bukovec. Die aufgegebene und zugewachsene Alm ist ein wichtiger "Scheideweg" für echte weglose Touren durch Dolič, ins Tal zwischen Jelenk, Zagorelec und Šmihelovec, und auch die Abzweigung beider JZ-markierter Varianten zum B Grintavec ist nicht weit
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| velkavrh8. 07. 2016 11:40:21 |
Falsch habe ich den Namen der Alm geschrieben. Richtig ist Bukovec.
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| velkavrh16. 07. 2016 13:28:55 |
Seit einigen Jahren verbringen wir einen Teil des Jahresurlaubs in Bohinj in Ukanc. Erstmals bin ich zur wenig bekannten bedingt gesagt Alm Blato spaziert. Sie ist auf der Karte gar nicht als Alm markiert, aber Einheimische halten sie dafür. Von Ukanc zum Savica-Wasserfall führen zwei Wege. Der linke geht über diese Alm, biegt aber gegen Ende auf Asphalt ab und ist weniger angenehm. Über diese große Weide wandern wir in der Sonne, während der rechte Weg zum Wasserfall durch den Wald im angenehmen Schatten verläuft. Das ist im Grunde eine riesige ebene Weide mit einigen Gebäuden. Hier mähen sie sogar.
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| velkavrh16. 07. 2016 20:13:49 |
Auf dem Jezersko habe ich mir die Alm Robci angesehen. Sie liegt auf einer wunderschönen ziemlich ausgedehnten Weide links oberhalb Kanonir auf dem Spodnjem Jezerskem. Wir gehen Richtung Jekarica und bald weist ein Schild uns links nach Kozjek. Wir wandern auf einer schönen sehr breiten Schotterstraße etwa fünfzehn Minuten und kommen zu einem Schild, das uns rechts auf den Weg nach Kozjek weist. Links beginnt unsere Alm. Sie ist mit Elektrozaun eingezäunt. Gleich am Anfang der Alm links ist ein schönes Ferienobjekt mehr als alles andere. Auf der großen Weide weidet eine ziemlich große Herde Rinder. Wenn wir über das Holz steigen und ein bisschen den Pfad gehen, erst dann merken wir, wie groß die Alm ist. Von hier sehen wir die Hütte nicht, die ziemlich weit voraus mehr am unteren Rand der Alm etwa in der Mitte liegt. Sie ist schön von der Straße sichtbar, die weiter oberhalb der Alm geht, aber nirgendwo hinführt. Sie ist nur für die Holzabfuhr gemacht.
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| velkavrh26. 07. 2016 07:11:44 |
Unabsichtlich habe ich eigentlich die vergessene und schon völlig zugewachsene Alm Brsnino entdeckt und gefunden. Angeblich war das die Lomska Pferdealm. Ich ging auf der echten Schotter- bzw. Forststraße, die eigentlich nirgendwo hinführt. Sie ist für die Holzabfuhr bestimmt. Schon auf dieser Forststraße gibt es mehrere Abzweige, sodass man aufpassen muss, richtig abzubiegen. Ich habe die Karte Karavanke-Mittelabschnitt vom PZS benutzt. Ich bin also auf einen markierten Weg gestoßen, der vom Jezersko zur Alm Sp. Dolga njiva führt. Dorthin wollte ich eigentlich und bin auch problemlos angekommen.
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