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Unfälle in den Bergen

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JusAvgustin2. 07. 2014 14:00:06
Verdammt, noch ein Todesopfer unter Alpinisten. Aufrichtiges Beileid an die Familie.
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otiv2. 07. 2014 14:55:50
Nicht mehr unter uns ist ein Bergfreund,
dem die Wand lieber war als der Pfad.
Allen von uns ist der Wunsch, die Gipfel zu erreichen
und zurückzukehren nach Hause.
Doch das Leben wendet sich manchmal grausam,
sodass eine teure Person nie zurückkehrt.

Unser aufrichtiges Beileid.
(+10)gefällt mir
Žiga222. 07. 2014 15:36:04
Verdammt, 5 Todesopfer seit Samstag... Was verstehen die Leute nicht? mrk pogled
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Ruzowski2. 07. 2014 16:35:59
52-jähriger Alpinkletterlehrer gestorben, weil er mit Anfänger ungesichert kletterte

http://www.24ur.com/novice/crna-kronika/med-plezanjem-omahnil-60-metrov-globoko-in-umrl.html
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JusAvgustin2. 07. 2014 18:17:33
11 dieses Jahrmrk pogled
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Janez Seliškar3. 07. 2014 09:11:33
Auch der Sonntagsrutsch beim Abstieg auf Tominšek-Weg endete tragisch, leider.
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Bandzo3. 07. 2014 13:44:45
Also was, schon 12 insgesamt, wenn ich richtig verstehe? Vielleicht subjektiver Blick, aber: seit ich selbst intensiver in die Berge gehe, scheint der Besucheranstieg zu sein. Kann mich irren, da ich jetzt mehr in Planer- und Bergsteiger-Kreisen unterwegs bin, und das Gefühl ganz falsch sein kann. Denke aber, viele Leute (einige getroffen) gehen unvorbereitet auf Touren, mit eigener Ausrüstung die sie nicht bedienen können, und fragen sogar auf dem Weg wie man damit umgeht. Aber Herausforderung auf schwierigen oder sehr schwierigen Weg zu gehen. Mäßigung und Fortschritt passen gut zusammen. Übertreibung kann schnell tödlich sein. Natürlich gilt das nicht für den Instruktor, war sich wahrscheinlich sehr bewusst, was er unternahm. Aber wir müssen uns bewusst sein, dass wir für unsere Taten verantworten. Für manche leider auch mit dem Leben. Mein Beileid allen, die Liebste verloren haben, so oder so.

Sicheren Schritt,
LG
Ben
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Žiga223. 07. 2014 15:12:43
Kein Sinn in Falle des Sturzes des Instruktors in Planjava von Unerfahrenheit reden, da kürzlich gezeigt (NŠG vor 2 Wochen) dass selbst solche Erfahrung nicht hilft wenn Tritt abbricht oder Stein auf Kopf fällt.

Was Instruktor und Kursant gemacht haben, Hand aufs Herz, leider nicht so selten Seilzüge 2/3 (erste zwei Seillängen in Humar-Škarja-Route) auch ungesichert zu klettern. Immer Kompromiss zwischen Tempo und Sicherheit. Für 110% Sicherheit im Alpinismus 6+ Stunden über 200m Wand!!

Anderes ist mangelnde Ausrüstung, wahrscheinlich Grund für Rutscher in anderen Fällen. Details nicht bekannt, aber in Triglav-Scharte noch viel Schnee. Vielleicht kennt jemand mehr zu anderen Unfällen letzten Tagen (Rutsch Ungar auf Tominšek, Japaner auf Triglav, Jugendlicher zwischen Dolič und Planika und Mann auf Storžič)?

Nützlich wenn über diese Umstände etwas geschrieben und Infos geteilt werden, vielleicht lernen wir was, statt solche Themen Tabu und Augen zudrücken.
(+8)gefällt mir
heinz3. 07. 2014 22:08:02
Bravo Žiga22! Auch in Rubrik "Denkmäler für verstorbene Berggänger" wollte man darüber reden, aber Thema scheint zu großes Tabu für Slowenen. Muss darüber gesprochen werden, da Opfer der Mitbergsteiger uns viel lehren!
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Zebdi4. 07. 2014 13:32:22
Žiga22, Thema gar nicht Tabu. Umfassend in Buch Spomin in opomin gora behandelt. Letzte Unfälle nicht drin, aber wette fast alle möglichen Ursachen sind darin. Wenn nicht genug, noch ausgezeichnetes Buch - Pit Schubert, Nevarnosti v gorah - Sicherheit und Risiko auf Fels und Eis. Wer interessiert findet in diesen zwei Büchern viel relevantere Infos als auf Internetforen...
(+1)gefällt mir
Žiga224. 07. 2014 14:15:40
Ich habe Schuberts Buch gelesen, interessante und nützliche Sache.

Aber nützlich wäre es, über Unfälle zu reden, die heute passieren. Nämlich mit der Entwicklung von Technologie und Gesellschaft ändern sich die Ursachen, vor allem weil der menschliche Faktor meistens die Ursache ist. Z. B. wissen wir, dass Handys (als Quelle der EM-Strahlung) Blitze anziehen, daher bei Gewitter ausschalten - dieses Problem kannten sie vor 15 Jahren nicht.

Weiter, Unfälle und Ursachen sind auch vom Terrain bedingt, daher gut zu wissen, wo gerade gefährliche Stellen mit lockerem Gestein etc. sind.

Foren-Informationen natürlich mit gewisser Reserve nehmen. Aber wenn jemand sie postet und angemessen belegt, sind sie nicht weniger relevant als aus einem Buch.

Ich beobachte, dass das Thema im slowenischen Raum tabu ist, wo man über Tote (aus unbekanntem Grund) schweigen muss und nicht darüber sprechen, Gott bewahre, etwas Schlechtes zu sagen wie ungesichert klettern ist Blödsinn ersten Grades, besonders mit Kursant.

Statt darüber zu reden, zu diskutieren und zu handeln, bleiben wir lieber alle still, bis der nächste ungesicherte Kletterer ins Tal kracht.
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Zebdi4. 07. 2014 14:36:39
Es geht nicht darum, dass über Tote geschwiegen werden muss. Es geht mehr darum, worauf überhaupt diskutiert wird. Die GRS veröffentlichte (und veröffentlicht wahrscheinlich noch) Analysen von Interventionen, in denen kurz die Ursachen und Abläufe der Ereignisse beschrieben sind, die zum Unfall führten. Das erscheint mir die einzige glaubwürdige Grundlage für eine Debatte, denn Berichte unserer Medien sind in der Regel ziemlich ungenau - eine Debatte auf Basis eines schlecht geschriebenen Artikels ist nach meiner Meinung nicht einmal sinnvoll aus mindestens zwei Gründen: erstens kennen wir die wahren Umstände nicht und zweitens kann man auf Basis unvollständiger Informationen jemanden sehr schnell ungerechtfertigt der Fahrlässigkeit bezichtigen und dabei unnötig die Angehörigen verletzen...

(+5)gefällt mir
Žiga224. 07. 2014 14:56:31
Ich stimme zu. Grundlage sollten die Berichte der GRS sein. Sie veröffentlichen normalerweise die genauesten und detailliertesten Informationen.
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ljubitelj gora4. 07. 2014 21:25:26
Hat jemand solche Berichte auf der GRS-Seite ausgegraben?
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IgorZlodej4. 07. 2014 21:55:36
Hier: http://www.grzs.si/# ist etwas veröffentlicht. Ich kenne auch vollständig den Unfall des Ungarn auf dem Tominšek-Weg. Banales Grund für das Unglück. Falscher Schritt, Abrutscher und Sturz, und Nichtnutzung des Helms, der ihm wahrscheinlich das Leben gerettet hätte. Wir schreiben Tipps nicht umsonst, interessant, dass alle aus dieser Gruppe ihn danach benutzt haben, aber leider war es für einen zu spät.
Sonntag war wettertechnisch ein völlig ungeeigneter Tag für den Aufstieg auf den Triglav oder allgemein höhere Berge, die die ganze Zeit im Nebel waren, wehte starker SW-Wind, schon vormittags gab es Gewitter und Schauer.
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panda6. 07. 2014 10:06:37
Warum sehe ich nirgends einen Bericht (gore-ljudje oder sonstwo) über den Unfall auf dem Weg Planika - Dolič? Danke allen, die die Information weiterleiten. nasmeh
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viharnik6. 07. 2014 11:53:28
Leider noch ein Unfall beim Abstieg vom Triglav zur Kredarica, Rettungsaktion läuft.
http://www.24ur.com/pri-sestopu-s-triglava-se-je-smrtno-ponesrecil-planinec.html
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otiv6. 07. 2014 14:54:31
Wieder sind wir sprachlos,
für den Bergsteiger ist die Spur des Lebens verloren.
Vielleicht hat ihn zuletzt die Blümchen gesehen,
das ist eine wirklich schmerzhafte Wahrheit.

Unser herzliches Beileid.
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Macesna6. 07. 2014 21:05:51
Panda, ich denke, das ist der Unfall des Japaners an der Triglavska škrbina:
http://www.grzs.si/akcije.php?pid=23
Grüße.
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Macesna6. 07. 2014 21:07:00
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