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Sicherheit in den Bergen

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dprapr23. 09. 2012 20:18:45
Jetzt sind wir da!
Warum dann überhaupt ein Sicherungs-Set, wenn man damit keinen Sturz riskieren darf. Dann ist es nur zum Sichern in der Pause am Haken, für eventuelles Fotografieren und zum Sichern an horizontaler Leine.
Schon von Anfang an wirkte dieses Hilfsmittel bei mir nicht überzeugend, obwohl die Mehrheit anders denkt.
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ben23. 09. 2012 20:28:10
Aber dennoch...dieses Gerät, wie dprapr sagt, hat mir bei einem Sturz am Cjajnik-Turm das Leben gerettet...und genau dieses, das ich morgen zurück in den Laden bringe!!! nasmeh
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facko27. 09. 2012 21:34:48
Dies bezieht sich auf den oben genannten Beitrag zur SVK-Sicherheit ... ich habe es ausgegraben -> http://www.youtube.com/watch?v=jOzhOs9SAws&feature=related
Bild auf Maximum und Action zadrega
Wenn ich richtig verstanden habe - ich und mein Deutsch sind 3 Begriffe - haben am besten "durchgehalten" der klassische SVK (mit Bremsplättchen + Seil 11mm) und noch einer ...
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jax27. 09. 2012 23:37:28
Facko, ich denke du hast nicht ganz recht.
In diesem Versuch war es (wenn ich richtig verstanden habe, mein Deutsch ist auch nicht super, zum Glück steht einiges auf dem Bildschirm, kann man google translate nutzen) so:
die ersten zwei Versuche waren eigentlich keine Selbstsicherungs-Sets - in diesen Fällen war der Stamm nur an einer Schlaufe bzw. Gurt - kurzum, wie viele sich noch vor Kurzem selbst gesichert haben. In diesen Fällen waren die Kräfte so groß, dass Gurt oder Schlaufe rissen. Kurz, solche Sicherung ist, als gäbe es sie nicht (nebenbei, ich habe mich vor Jahren so auf Amalia gesichert. Werde nicht sagen, dass ich es wiederholen würde)
Dann kamen "klassische" Selbstsicherungs-Sets mit Plättchen. In diesen Fällen war die Dämpfung ausreichend, dass das Seil nicht riss (in keinem Fall), aber in allen Fällen war die Dämpfung schlecht - auf den Körper wirken sehr große Kräfte und bei einem Sturz kämen sicher schwere Verletzungen zustande.
Die letzten zwei Tests sind vielleicht die interessantesten - das sind zwei "moderne" Selbstsicherungs-Sets mit reißenden Einsätzen. Eines - Petzl - erledigt seine Aufgabe gut, reißt komplett und nimmt die Kraft gut auf. Das andere (leider den Hersteller nicht erkannt, denke sie haben es nicht gesagt) reißt nur teilweise und nimmt die Kraft schlecht auf - auf den Körper würden immer noch etwa gleich große Kräfte wirken wie bei Sets mit Plättchen.
Lehre der Geschichte: Selbstsicherung ohne Plättchen ist Unsinn, Selbstsicherung mit Plättchen hält uns am Seil, aber oft um den Preis schwerer Verletzungen, Selbstsicherung mit reißenden Einsätzen kann ihre Aufgabe gut erledigen, aber nicht zwingend.
Ergo, Sicherheit auch bei modernen, CE-geprüften Sets, die noch heute im Verkauf sind, ist nicht garantiert.
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Keko28. 09. 2012 16:08:29
In diesem Versuch wurde ein völlig steifes Körper verwendet, das bei einem Sturz keine Energie aufnimmt. Im Fall eines menschlichen Sturzes wird der Großteil der Energie auf ihn übertragen und dieser Teil verursacht Brüche, Risse, innere und verschiedene andere Verletzungen. Auch in den ersten zwei Fällen, wenn ein Mensch gestürzt wäre, hätten Seil und Gurt nicht gerissen, sondern der Großteil der Energie wäre auf den Menschen übertragen und katastrophale Verletzungen verursacht. Kräfte bei Sturz eines steifen Körpers auf das Seil oder Gurt selbst sind wesentlich höher als bei einem menschlichen Sturz.
Bei modernen Sicherungs-Sets wird der Großteil der Energie in ihnen absorbiert und ein kleinerer Anteil auf den Menschen übertragen, daher auch geringere Verletzungen, natürlich unter der Bedingung, dass das Sicherungs-Set geeignet ist und nicht wie in letzter Zeit mit diesen Hilfsmitteln passiert.
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jax28. 09. 2012 16:20:19
Ja, aber wie du am Ende gesehen hast, hat dieser Test genau gezeigt, dass auch geeignete, getestete und nicht veraltete Hilfsmittel ihren Job nicht unbedingt so erledigen wie gewünscht. Denn auch jenes Set, das nur halb gerissen ist, war getestet und im Verkauf.
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Keko28. 09. 2012 16:45:44
Wie ich oben schon schrieb, haben sie einen völlig steifen Körper verwendet, bei dem das Sicherungsgerät die gesamte Energie absorbieren musste und dieser Test ist nicht der beste Indikator, was bei einem menschlichen Sturz passieren würde. Stell dir vor, man setzt bei Crashtests einen Baumstamm statt Testpuppe ans Lenkrad, was denkst du, welche Ergebnisse wären oder was bliebe von Sicherheitsgurt und Lenkrad. Kurz, der Stamm würde alles vor sich zerbrechen und nicht umgekehrt.
Bei einem menschlichen Sturz würde sich auch dieses Set wesentlich besser schlagen, da ein Teil der Energie durch die Struktur des Menschen absorbiert wird. Es wäre gut, denselben Test mit einer Testpuppe und einem Haufen Sensoren durchzuführen, die einzelne Kräfte messen. Aber dieser Test hat sicher einige Fakten und Mängel bei Sicherungs-Sets gezeigt.
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VanSims28. 09. 2012 17:51:33
Dieser Test ist auch im Artikel beschrieben, dessen Link Keko gegeben hat.

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facko28. 09. 2012 22:54:05
In Anbetracht aller Einträge ... würde jemand es wagen, unter all das einen Strich zu ziehen und aufzuschreiben, welche SVK OK sind - das bedeutet, sie dämpfen den Ruck gerade so viel, dass sie dich beim Sturz nicht "einklemmen" (da der obere Taillenbereich nicht mehr "in" ist) und reißen gerade richtig - so viel, dass der Bestattungsdienst kein Geschäft hat?
Ich habe noch keine Empfehlung der SVK-Hersteller gesehen, für welches Nutzergewicht welches SVK geeignet ist ... weil SVK sich anders verhält bei einer süßen Dame mit 50kg oder einem XYZ mit 100kg?
Wenn sie eine Kollegin, die ein neues Rad (Hybrid) bestellt hat, unter anderem vor ihrem Mann gefragt haben, wie viele kg die Mutter Erde sie anzieht velik nasmeh - werden sie für SVK auch solche Daten herausgeben???
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Keko28. 09. 2012 23:20:08
Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, müsste eine unabhängige Institution wie ADAC bei Autos umfangreiche SVK-Tests unter gleichen Bedingungen durchführen und ihre Bewertungen abgeben.
Am besten hältst du dich an das Sprichwort, das auf diesem Forum schon oft erwähnt wurde.
Lass nicht zu, dass dich die Mutter Erde zu sich zieht und verlasse dich nicht zu sehr auf SVK, denn bei einem schweren Sturz kann vieles schiefgehen, SVK kann nur einige dämpfen.
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Loni8. 10. 2012 18:09:17
Mein Ocun Rip'n'stop ist heute mit der Post angekommen, beide elastischen Gurte wurden ersetzt.
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pikica131. 10. 2012 17:12:34
Vielleicht ist dieser Hinweis für jemanden nützlich http://www.gore-ljudje.net/novosti/84174/
LP
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ljubitelj gora16. 01. 2013 21:09:08
Letztes Jahr bin ich PD beigetreten, dieses Jahr lese ich wieder ein bisschen über diese Versicherung. Dieses Jahr plane ich öfter über die Grenze zu gehen als letztes Jahr.

http://www.pzs.si/vsebina.php?pid=79

Kopiere:
Geltendmachung von Rettungskosten in fremden Bergen
Verfahren zur Meldung eines Schadensfalls aus dem Bergrettungsversicherungstitel.

Bei Bedarf an Rettung in fremden Bergen muss der Versicherte die Rechnung für die Rettung begleichen. Der Betrag wird von der Versicherung nach Anerkennung der Deckung erstattet.

Wenn ich es richtig verstehe muss man die Kosten für Rettung in fremden Bergen immer bezahlen.
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ljubitelj gora16. 01. 2013 21:21:23
Die Versicherung der Rettungskosten für Mitglieder A, B, B1, S+Š und P+O gilt in fremden Bergen Europas und der Türkei. Gilt nicht für heimische Berge (Slowenien), da Rettung hier kostenlos ist, außer bei grober Fahrlässigkeit, was jede Versicherung ausschließt.
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ljubitelj gora16. 01. 2013 21:22:54
Ist das wirklich wahr, wenn jemand in fremden Bergen verunglückt muss er Rettung bezahlen??? Ja man kriegt es zurück, aber Rettung kann 2000 Euro kosten.

Wie das vermeiden, versichern?
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ljubitelj gora16. 01. 2013 21:43:10
So was zadregadeshalb kommen Ausländer zu uns für gratis Rettungjezik
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viharnik16. 01. 2013 21:51:17
Es gibt auch A+-Versicherung die noch alle anderen Gebirge außer EU und Türkei abdeckt. Deckt Hubschrauberassistenz, Stunden des GRS-Personals für Einsatz und Heimtransport ab. Deckt aber keine Krankenhauspflege in Kliniken ab, besonders nicht private. Deshalb gibt es andere Versicherer z.B. Vzajemna bei denen man sich zusätzlich unfallversichern kann auch mit Abdeckung jährlicher Krankenhausversorgung. Im Mega-Paket Vzajemna das weltweit für 60€ gilt deckt es viel oder wahrscheinlich alle Kosten der Krankenhausversorgung. Ich habe A-Bergversicherung und lese noch Pl.Vestnikvelik nasmeh.
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ljubitelj gora16. 01. 2013 21:59:24
Ich will nicht nach Amerika, interessiert Italien, Österreich wenn nur zusätzliche Stunde Fahrt zu neuen Orten, Tälern.... aber A deckt das im Unfallfall auch nicht... diese sofortige Zahlung kann sehr hoch 2-3-4000 Euro sein? Außer A deckt es. Und am Ende bei Antrag auf Erstattung Rettungskosten kriegt man es zurück (A, B, C...).
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julius16. 01. 2013 22:09:29
Ljubitelj gora

Diesmal sind all deine Angaben 100% korrekt. Für Rettung in RS brauchst du sowieso keine zusätzliche Versicherung, da wir über ZZZS für Rettungsfälle versichert sind.
Alle Versicherungen die PZS verkauft sind Betrug und Gaunerei der Mitglieder im Unfallfall im Ausland. Wenn dir im Ausland etwas passiert musst du alle Kosten damit bezahlen. Nach Rückkehr heim und nach Beendigung der Behandlung musst du passende Formulare bei PZS suchen, ausfüllen und mit Belegen der Versicherung einreichen.
Die Versicherung zeigt dir den Kleingedruckten im Vertrag mit PZS, der 1000 Wege auflistet um Rückerstattung des für Rettung und Behandlung im Ausland gezahlten Geldes maximal zu vermeiden.
PZS ist in ihren Bemühungen so weit gegangen Alpinisten aufzufordern A oder A+ Beitrag zu zahlen wenn sie ins Ausland klettern wollen (weltweit) angeblich um gut versichert zu sein. Niemand sagt ihnen klar sie brauchen halben Rucksack Geld oder goldene Kreditkarte für jeden Fall.
Kurzum bei Mitgliedsversicherung für Unfall im Ausland ist keine Assistenz vorgesehen. Anders gesagt bleibst du allein und bist selbst verantwortlich.
Rate dir über die Grenze zu schauen wo alles richtig geregelt ist.
Gruß.
p.s. Frag Igor Zlodej, er gibt dir den richtigen Rat.

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