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| viharnik16. 01. 2013 22:14:08 |
In Frankreich und der Schweiz sind Rettungen sehr teuer und können locker 5000€ überschreiten. In diesen Zeiten unseres flüsternden Wohlstands würde ich nicht zweimal über eine niedrigere Versicherungsstufe nachdenken. Auf der gore-ljudje Website gibt es einen Artikel über einen Alpinisten und Tourenski-Fahrer in Kanada, der sagt, dass man auch wenn man alle Gesetze der Berge kennt und alle Faktoren am Gelände berücksichtigt, die Berge nie völlig sicher für den Aufstieg machen kann. Eine Lawine kann dich überall treffen, wo du es am wenigsten erwartet und geplant hast. Er sagt auch, dass er glaubt, Berge haben eine besondere Energie und wer auf den Berg steigt, erhält dieses Geschenk.
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| ljubitelj gora16. 01. 2013 22:29:49 |
OK, danke an beide, aber wo seid ihr im Ausland versichert, welche Versicherung sollte das anbieten und wie hoch sind die Prämien. Auch wenn du vorsichtig bist, ist jemand über dir unvorsichtig und schickt dir ein paar Steine, dann gibt's im Ausland keinen Spaß, wenn du alles zahlen musst.
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| turbo17. 01. 2013 09:27:10 |
Aus verschiedenen Gründen bin ich vor Jahren nach Jahrzehnten der PZS-Mitgliedschaft zum Klagenfurter OEAV gewechselt. Und damit habe ich alle Probleme und Dilemmata gelöst, die ich im Zusammenhang mit der PZS vor diesem Schritt hatte. Irgendwie gleichzeitig, so um da herum, bin ich in ausländischen Bergen unvergleichbar mehr als in heimischen. Zu Hause meist nur noch im Winter, späten Herbst und frühen Frühling. Warum OEAV statt PZS, warum mehr in fremden als heimischen Bergen, das habe ich, haben wir, haben Sie in den vergangenen Jahren in verschiedenen Rubriken geschrieben und ich wiederhole es nicht. Überall ist's schön, am schönsten wo man's nicht zu Hause ist  Jeder verstehe es, wie er will 
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| robter17. 01. 2013 10:22:32 |
LG, wie ich lese, deckt deine B-Versicherung Kosten nur bis 3.000 EUR, A bis 10.000 EUR, A+ noch mehr. Und es gibt noch einige zusätzliche Sachen bei der A-Versicherung. Wichtig ist aber auch diese Info: Die Versicherung der Rettungskosten für Mitglieder A und A+ umfasst zusätzlich: •Kosten für Rettung im Falle von Ohnmacht, Erschöpfung und allgemeiner Not auf dem Berg, die das Leben des Mitglieds gefährden könnte; •Kosten für Rettung, wenn sich das Mitglied verklemmt hat oder verloren ist und die Tour nicht sicher fortsetzen kann.
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| ljubitelj gora17. 01. 2013 10:37:32 |
Ja aber alles musst du sofort bezahlen! Was wäre der Sinn der Pannenhilfe, wenn du vor Ort selbst zahlen musst und dann um Erstattung streitest.
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| julius17. 01. 2013 10:47:27 |
robter Alles was du geschrieben hast ist wahr! Du hast aber die Klein-Schrift übersehen, wo klar steht, dass die Versicherung KEINE ASSISTENZ leistet. Was ist ASSISTENZ? ASSISTENZ ist, dass die Versicherung dir Hilfe bietet und alle Kosten vom Unfallmoment bis zur Heimkehr und aller Behandlung zahlt. PZS-Versicherung kannst du erst nach Beendigung der Behandlung geltend machen. Bis dahin ZAHLST DU ALLES SELBST, dann wartest du auf "günstige Fallentscheidung". Für letztes Jahr kenne ich ein paar Fälle, wo A+-Mitglieder den Hubschrauber-Rettung zahlen mussten (ca. 6000€, Versicherung hat's bis jetzt nicht geregelt und fraglich ob es). Hoffe du hast genug Geld, um zuerst die A+-Beitrag zu zahlen und im Unglücksfall alle Rettungskosten und Flickarbeiten in fremdem Krankenhaus. turbo, leider haben sie uns gezwungen, Ausländern Beiträge zu zahlen. Na ja, PZS versichert jetzt die Mitgliedschaft bei österreichischer Versicherung, also beißt mich mein patriotisches Gewissen nicht mehr.
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| SPIDER17. 01. 2013 14:30:21 |
A-Mitgliedschaft kostet 55€.Abziehen PV jährlich 41€.Für die 14€ kannst du nicht erwarten, dass sie sich gratis mit dir abmühen, wenn du den Hang runterkullern 
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| viharnik17. 01. 2013 16:50:30 |
Heute hält keine geschäftsmäßige Markt-Institution mehr einen pauschalen Umgang mit Kunden aus. So auch unsere PZS-Versicherung, die nicht mehr von Tilia, sondern über Wiener Stadtische Bank abgedeckt wird. Der derzeitige Unterschied zwischen österreichischer und unserer Versicherung ist nur, dass Spitalkosten zusätzlich über Vzajemna Versicherung abgedeckt werden müssen, also ergänzende Police für finale Deckung im Bergunfallfall. Alles andere wie Hubschrauber-Einsatz, Stunden der GRS-Team-Eingriffe und Rücktransport ins Heimatland ist schon in A oder A+ Bergversicherung abgedeckt.
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| julius17. 01. 2013 17:36:34 |
viharnik Nochmal! Was bedeuten uns all diese wundervollen versprochenen Summen, wenn im Moment des Unfalls im Ausland weder PZS noch Wiener Stadtische einen Cent übernehmen, kurz du zahlst alles selbst, wenn Behandlung fertig ist, beginnt der Kreuzweg. W.S. hat in den Versicherungsbedingungen alle Sicherheitsventile für Nichtzahlung eingebaut (Gesundheitszustand, chronische Krankheiten...). PZS hat folgende Kostenaufstellung bei A-Mitgliedern Versicherung ---9,21€ Planinski vestnik --25,50€ Planinski kažipot -- 1,80€ PD --7,76€ PZS --7,76€ Da 9,21€ absolut zu wenig für irgendeine anständige Versicherung sind, ist das für alle die auch in fremde Berge gehen reiner Betrug. In PV und auf der Website zu schreiben wie gut die Mitgliederversicherungen sind, überschreitet alle Grenzen der Ehrlichkeit.
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| viharnik17. 01. 2013 17:52:16 |
Bergunfälle mit Anprallen ans Holz hatte ich noch nicht. Auch keine Kreuzwege beim Nachweis des Unfalls gegangen. Wäre aber interessant, wenn jemand Verantwortliches bei PZS erklären könnte, um welches Niveau an Versicherungsleistungen es geht, wie die Zahlung an fremde GRS läuft, Bearbeitung des Schadensfalls und Anerkennung bezüglich des Unfalls, da sind wir ja versichert. Ansonsten verlasse ich mich viel besser auf jene echte Versicherung vom Höchsten, die dich rettet noch bevor der Unfall passiert.
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| julius17. 01. 2013 18:03:03 |
viharnik Ansonsten verlasse ich mich viel besser auf die wahre Versicherung vom Höchsten, die dich rettet noch bevor der Unfall passiert. Das steht aber im Widerspruch zur folgenden Aussage: Wen die Götter lieben, stirbt jung.
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| ljubitelj gora17. 01. 2013 18:32:56 |
Leute das sind keine Witze , danke julius für die Tipps
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| strelec195417. 01. 2013 18:49:45 |
Wie teuer es ist, medizinische Hilfe im Ausland zu suchen, habe ich letztes Jahr im August in Zermatt gesehen. Zwei Tage alte Schnittwunde am Finger... aber es kam zu einer Infektion der Arm schwoll an und musste in die Ambulanz. Antibiotikum,Tetanus-Injektion,und Armbandage 570 eur. So viel zu den Preisen im Ausland.
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| viharnik17. 01. 2013 19:30:09 |
Julius, verschieden sind die Wege des Herrn, uns wenig bekannt.
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| ljubitelj gora20. 01. 2013 13:08:08 |
Auf einem Forum habe ich das gesehen: April 2010, Karnische Alpen Monte Coglians - Hohe Warte, höchster Gipfel der Karnier (da er an der Grenze zwischen Italien und Österreich liegt, hat er Namen in beiden Sprachen) Beim Skifahren (Abfahrt) vom Gipfel fällt der Skifahrer, fällt (fliegt) 200 Höhenmeter den Hang und Felsen hinunter, stoppt unten bewusstlos (im weichen Schnee) mit sehr schlechten Überlebenschancen.Fällt auf italienische Seite, daher kommt Hilfe in Form von "Engeln"- italienischem GRS. Am Rettungseinsatz beteiligt 9 Italiener +Arzt und zwei slowenische GRS-Leute.Nach Udine - ins Klinikum bringt ihn der italienische "Gelbe", Heli der innen zu wenig Platz für direkten Transport "Vakuum" auf Trage hat, daher bringen sie ihn auf Schlitten (außen),(ca. 25 Minuten...).Zehn Tage Erholung in Udine, auf Wunsch seiner Frau (und ihm) Transport nach Ljubljana mit medizinischer Betreuung im Rettungsfahrzeug UKC Ljubljana.Erholung...Leben Kosten Rettung 0 eur Kosten Krankenhaus Udine (zehn Tage) 0 eur Transport nach Ljubljana (wenn er bis Ende Behandlung in Udine geblieben wäre, kein dieser Kosten) - Transport auf eigenen Wunsch 420 eur Die Rechnung war natürlich da und 12000 Euro, aber sie wurde von dieser Versicherung gedeckt.(außer Transport ins Ljubljans UKC) Versicherung ; B-Mitgliedschaft bei PZS !!!!!! WARUM WURDE RETTUNG UND KRANKENHAUS GEDDECKT ? Slowenien hat einen staatlichen Vertrag mit Friaul-Julisch Venetien (größter Teil der Karnier) der festlegt, dass Kosten gleich wie in Slowenien gedeckt sind.
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| viharnik20. 01. 2013 13:33:20 |
PZS muss das normalerweise abdecken, besonders mit A-Versicherungspaket. Ich weiß nicht woher dieser Skeptizismus und diese Ängstlichkeit bei manchen kommt, als ob Slowenisches nichts wert ist. Früher, als Tilia die Versicherung abdeckte, hätte ich noch gesagt, es war nicht transparent an Kunden ausgezahlt.
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| ljubitelj gora20. 01. 2013 13:39:47 |
Lies den letzten Absatz! Und sagen wir, das hat ein Instruktor geschrieben, Alpinist scheint mir.
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| viharnik20. 01. 2013 14:23:12 |
LG, dann geh meinetwegen in die Karnier, bis du stecken bleibst !.
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| julius20. 01. 2013 16:29:37 |
viharnik Diesmal hast du die ganze Sache verfehlt. -PZS als Verband der Vereine zahlt den Verletzten aus eigenem Konto nichts (0,00€), weder für A+, noch für A noch für B-Mitgliedspaket. -Tilia ist eine slowenische Versicherung und die Behauptung, wenn slowenisch wertlos, hält gar nicht. Wenn du PZS-Mitglied bist, erinnerst du dich an die Versicherungskarte, die du bei Zahlung der Beitrags bekommen hast. Die Karte war auf Nr. der Bergsteigerlegitimation und deine Daten. Tilia hatte auch ASSISTENZ während ihrer Arbeitszeit. -Die jetzige Versicherung Wiener stadtische ist österreichisch, die wie in ihrer ganzen Geschichte viel bietet, was du rausbekommst sehen wir noch. Ende 80er war sie in Slowenien als Versicherung mit Pyramiden-System bekannt. Wie so ein System aussieht ist bekannt. -Du hast aber das Wesentliche vernachlässigt und das ist ASSISTENZ. L.G. hat einen Fall aus 2010 beschrieben. Damals waren wir bei Tilia versichert und Tilia regelte die Sachen flüssig und finanziell schmerzfrei für den Verletzten. Interessant, dass auch PZS eingeräumt hat, dass die Versicherung keine ASSISTENZ umfasst sieh letzte Ausgabe PV und lies Webseite Gore-ljudje.
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| jax20. 01. 2013 17:22:01 |
Noch etwas anzumerken: als Ljubitelj erwähnte, dass die Rechnung 12000 betrug, aber durch Versicherung im Rahmen PZS-Mitgliedschaft gedeckt - denke ich, das ist nicht ganz richtig. Von den 12000 fällt nur ein kleinerer Teil tatsächlich auf Rettungskosten - die muss PZS bzw. ihre Versicherung wirklich decken. Der Rest umfasst Behandlung und Krankenhausaufenthalt - was im Westen schnell sehr viel werden kann. Den Teil zahlt (wenigstens wie ich verstehe) PZS-Versicherung nicht, sondern er wird im Rahmen Auslands-Krankenversicherung gedeckt - bei Notfall und Behandlung in staatlichen Krankenhäusern sogar ZZZS Europakarte, sonst Reiseversicherung (Coris usw.), die separat eingerichtet werden muss. PZS-Versicherung umfasst nur Rettungskosten. Irre ich mich vielleicht? Das bedeutet natürlich, dass auch die paar Tausend Deckung im B-Mitgliedschaft nicht so wenig ist, da nur für Rettungskosten, andere Gesundheitskosten aus anderem Titel. Wenn ich falsch liege, bitte korrigiert mich.
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